Sonntag,21.April 2024
Anzeige

Goldpreis in Euro: Was passiert jetzt?

Trotz kurzzeitiger Kursschwankungen überwiegt beim Goldpreis weiterhin das positive Momentum. So ist die aktuelle technische Lage!

Goldpreis stabil

Der Goldpreis ging am Dienstag mit 1.978,80 US-Dollar pro Unze aus dem US-Futures-Handel (Dezember-Kontrakt). Das entsprach 1.797,69 Euro. Dabei gilt zu beachten, dass der fortgeschriebene US-Futures-Preis sich immer an dem meistgehandelten Kontrakt orientiert. Und hier haben wir zuletzt stärkere Aufschläge für die Kurse entfernterer Kontraktmonate gesehen.

Gold, Goldpreis, Charttechnik, Goldchart, Euro
Goldpreis in Euro, 1 Jahr, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (Dezember-Kontrakt) per 01. August 2023.

So wurde in der Vorwoche noch der August-Kontrakt am häufigsten gehandelt. Und der Spotkurs für Gold (FOREX) schloss gestern mit 1.944 US-Dollar, also knapp 35 US-Dollar tiefer als der US-Futures-Preis. Dennoch betrachten wir weiterhin den Goldchart auf Basis der US-Futures, und zwar zunächst in Euro gerechnet.

Charttechnik

So gestaltet sich die aktuelle technische Lage per 1. August 2023: Nach dem kurzzeitigen, Peak (auch aufgrund der oben geschilderten Anpassung) lief der Goldpreis wieder unter die Schwelle von 1.800 Euro zurück. Dabei bilden 1.789 Euro nun eine wichtige kurzfristige Unterstützung. Auf dieser Höhe verläuft aktuell auch die 50-Tage-Linie.

Ein Unterschreiten dieses Niveaus auf Tagesschlussbasis würde ein tieferes Kursziel von 1.770 Euro aktivieren. Dagegen bilden auf der Oberseite € 1.800, € 1.810 und € 1.825 die nächsten Barrieren für den Goldpreis. Vor allem auf der Höhe der letztgenannte Marke sehen wir einen kräftigen Kreuzwiderstand, der auch durch die Kante des seit Anfang Mai bestehenden Abwärtstrends geprägt ist.

Sentiment

Nach dem Kursauschlag ist die Marktstimmung ist mit einem RSI (Relative-Stärke-Index) von 55 (Vorwoche: 51) weiterhin neutral. Das heißt, aus der Sicht von 14 Tagen ist Gold weder „überkauft“ noch „überverkauft“. Hier bilden 30 und 70 die definitorischen Grenzen. Der Abstand zur 200-Tage-Line betrug zuletzt nur noch 1,8 Prozent. Das heißt, auch aus dieser Perspektive ist aktuell keine größere Kursüberhitzung erkennbar.

Gold auf Dollar-Basis

Auf Dollar-Basis hat der Goldpreis zuletzt den im November 2022 etablierten Aufwärtstrend bestätigt. Dabei ging es kurzeitig bereits wieder über die Marke von 2.000 US-Dollar (Dezember-Kontrakt). Eine wichtige kurzfristige Unterstützung bildet der Bereich um 1.955 US-Dollar. Denn auf diesem Niveau verläuft neben der 50-Tage-Line auch die Kante des genannten Aufwärtsmechanismus. Insgesamt überwiegt beim Goldpreis derzeit das positive Momentum.

Gold, Goldpreis, Goldchart, US-Dollar
Goldpreis in US-Dollar, 1 Jahr, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (Dezember-Kontrakt) per 01. August 2023

Hinweis Goldpreis-Analyse

Die obige Darstellung ist eine rein spekulative Betrachtung im Hinblick auf die Geldanlage in Gold. Aber wie immer gilt der Hinweis: Die auf Goldreporter.de bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar.

Anzeige

Goldreporter-Ratgeber

Genial einfach, sicher und günstig: Gold vergraben, aber richtig!

Was tun bei Goldverbot oder Goldengpass? Notfallplan für Goldanleger

Abonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter und erhalten Sie den Spezial-Report "Vermögenssicherung mit Gold" (PDF) kostenlos! Weitere Informationen?

2 Kommentare

  1. Die alte Leier mancher Analysten;
    https://www.goldseiten.de/artikel/588958–Goldfutures-schlittern-unter-2.000-Dollar-Kupfer-sinkt-bei-steigendem-Dollar.html
    Trübe Aussichten für Gold. Kann sich jemand erinnern, ob es irgendwann bei diesen Analysten der Banken gute Aussichten für Gold gab ?
    Und so auch die Begründung:
    Weiterhin steigende Zinsen, gute Arbeitsmarktdaten und weit und breit kann man keine Krisen in der Welt sehen.
    Und wenn nächstes Jahr die FED die Zinsen senkt
    ( dieses Jahr hat man schon abgeschrieben), wird das Gold kaum beeinflussen. Deshalb Bankenpapiere kaufen, so der Rat, also Aktien, Fonds ….
    Daraus folgt: Alles was auf der Welt geschieht, ist schlecht für Gold und gut für Banken-Papiere.
    Und so fragt sich maruti:
    Weshalb kaufen dann Banken Gold ?
    Ach ja, vergessen, aus Tradition einfach und weil man so viel überschüssiges Geld hat.
    Und wieso steigt der Goldpreis in den letzten 50 Jahren ?
    Ach so, blosse Zahlenmanipulation. In Wirklichkeit sinkt er ständig und geht gegen Null. Infinitesimal Rechnung, nichts weiter.
    Na prima, wenn es bald nichts mehr kostet, her damit…..

  2. @ Maruti Obwohl ich Nachrichten um das Gold seit meinem Einstieg anno 2002 relativ aufmerksam verfolge kann ich mich auch nicht an positive Eonschätzungen erinnern.Meinem Kollegen empfahl ich 2002 Gold ,er kaufte gemäss Analzystenempfehlung Solarworld -Aktien ,weil man Gold nicht essen kann und es keine Zinsen bringt.Der Erfolg damit war verheerend,inzwischen hat erauch Gold gekauft aber zum mindestens doppelten Preis.

Schreiben Sie einen Kommentar

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie Ihren Namen ein

Anzeige

Letzte Beiträge

 

Unsere Spezialreports und Ratgeber sind erhältlich im Goldreporter-Shop!

Anzeige