Montag,27.Mai 2024
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Goldpreis in Gefahr? US-Banken gehen jetzt massiv „short“!

Die Netto-Short-Position der US-Banken im Gold-US-Futures-Handel ist gegenüber Vormonat um 147 Prozent angestiegen. Sie wetten nun also deutlich stärker auf einen fallenden Goldpreis.

Goldpreis-Rally

Der Goldpreis markierte im vergangenen April eine ganze Reihe neuer Allzeithochs. Dabei wurde der Rekordstand auf Basis des Londoner Referenzkurses am 12. April mit 2.401,40 US-Dollar (2.257,17 Euro) erreicht. Im Monatsdurchschnitt kostete eine Feinunze Gold in London 2.335 US-Dollar (2.178 Euro). Die April-Rally war außergewöhnlich. Auch deshalb, weil die die Short-Positionen der (US-)Banken im US-Futures-Handel nicht wie gewohnt mit dem Goldpreis anstiegen. Doch das hat sich nun geändert.

Gold, Banken, Goldpreis, Futures (Bild: Goldreporter)
Nur fünf US-Banken halten im US-Futures-Handel nun ein (Netto-)Verkaufsposition im Umfang von umgerechnet 245 Tonnen Gold. Das ist der höchste Wert seit vier Jahren. Damals erreichte die Corona-Krise ihren Höhepunkt und Anleger kauften massiv Gold (Bild: Goldreporter).

US-Banken erhöhen Terminverkäufe deutlich

Denn laut dem aktuellen Bank Participation Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC ist die Netto-Short-Position der der im amerikanischen Gold-Futures-Handel gegenüber Vormonat um 147 Prozent auf 78.756 Kontrakte angestiegen. Das heißt, es handelt sich hier netto um eine Verkaufsposition die 245 Tonnen Gold entspricht. Damit hielt diese einflussreiche Händlergruppe die größte Netto-Short-Position seit Mai 2020. Damals waren es 97.889 Kontrakte (304 Tonnen).

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Goldpreis und Gold-Position der Banken: Zurück zu einem Muster, dass mit der Corona-Krise im Jahr 2020 unterbrochen wurde. Vor allem die US-Banken haben nun erhebliche Verkaufspositionen bei Gold aufgebaut (Quelle: CFTC; Grafik/Berechnung: Goldreporter)

Die aktuelle Position wird lediglich von fünf Instituten gehandelt. Gegenüber Vormonat kam eines hinzu.

Alle Banken mit 446 Tonnen short

Währenddessen hielten alle Banken zusammen, insgesamt 28 US- und Nicht-US-Banken, vergangene Woche eine Netto-Short-Position auf Gold im Umfang von 143.436 Kontrakten. Das heißt, sie standen unter dem Strich mit umgerechnet 446 Tonnen auf der Verkaufsseite. Damit ergibt sich gegenüber Vormonat ein Anstieg um 45 Prozent.

Dabei ist auch der Anteil der Short-Positionen aller Banken am Open Interest stark angestiegen, also deren Verhältnis zur Summe aller offenen Gold-Futures-Kontrakte an der COMEX (siehe Grafik unten). Denn nun beträgt dieser Anteil 40,20 Prozent. Auch das ist der höchste Wert seit vier Jahren. Der Wert ist ein Indikator für eine starke gestiegene Konzentration des Banken-Goldhandels auf einen fallenden Goldpreis.

Gold, Banken, short
Der Anteil der Short-Positionen der Banken am Open Interest ist plötzlich stark angestiegen. Das verdeutlicht eine stärkere Konzentration des amerikanischen Gold-Futures zu Gunsten von Verkaufsinteressen der Banken (Quelle: CFTC; Grafik: Goldreporter)

Banken, Goldmarkt und Goldpreis

Aus den Veränderungen der Banken-Positionen lassen sich keine unmittelbaren Schlüsse über Ursache und Wirkung auf den Goldpreis ableiten. Nur so viel: Die Banken agieren als Market Maker, handeln Gold aber auch auf eigene Rechnung. In der Vergangenheit bauten die Banken bei steigendem Goldpreis regelmäßig parallel zu den Long-Positionen der Spekulanten ihre Netto-Short-Position auf, während sie bei fallenden Kursen Terminverkäufe glattstellten. Mit dem (oft profitablen) Glattstellen ihrer Short-Positionen reduzieren die Banken auch finanzielle Risiken im Zusammenhang mit einem stark steigenden Goldpreis.

Aktuelle Lage

Mindestens seit Jahresbeginn waren im Zuge des starken Goldpreis-Anstiegs unter Spekulanten erhebliche Gewinnmitnahmen im Handel mit Gold-Futures zu verzeichnen. Und wenn diese spekulativ handelnden Trader ihre Long-Positionen glattstellen und aus dem Goldmarkt aussteigen, reduzieren sich verständlicher Weise auch die Positionen short-engagierten Vertragspartner (oft Banken). Damit haben sich auf Banken-Seite aber auch die Risiken im Zuge einer (weiteren) möglichen Goldpreis-Rally verringert.

Dieser Umstand ist auch deshalb interessant, weil Bankenvertreter nachweislich im Zeitraum von mindestens 2007 bis 2015 den Goldpreis teils massiv manipulierten. Damals profitierten die Banken von dem Kursverfall, insbesondere im Jahr 2013, weil die Institute seinerzeit hohe Short-Positionen aufgebaut hatten.

Schlagen die US-Banken zurück?

Aus diesem Grund ist die aktuelle Beobachtung besonders interessant. Denn dies könnte bedeuten, dass wir im amerikanischen Goldhandel gerade eine erneute Strukturveränderung erleben. Das heißt, Gewinnmitnahmen könnten nun wieder von spekulativen Käufen am US-Terminmarkt abgelöst werden. Damit steigen aber auch die finanziellen Risiken eines Goldpreis-Anstiegs für die US-Banken.

Allerdings bleibt weiterhin abzuwarten, wie stark der chinesische Goldhandel international die Preisentwicklung bei Gold beeinflusst. Sehen wir jetzt ein „Comeback“ der US-Börsenplätze?

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21 Kommentare

  1. Das ist eine nicht ungefährliche Situation.
    Denn diese Banken müssen allesamt mal ihre Shortpostionen glatt stellen und dabei keine grossen Verluste einfahren und gerettet werden zu müssen.
    GR weist sehr deutlich auf die Situation 2013 ind 2020 hin.
    Und ruft diese Ereignisse in Erinnerung.
    Sicher, diesmal kommen die Asiaten mit ins Spiel, aber, hier geht es um den westlichen Goldpreis und es geht darum, wessen Gold aus den US Tresoren physisch nach China geliefert werden muss. Ich habe so meinen Verdacht, aber das ist wieder so eine Verschwörungstheorie, dass es nicht US eigenes Gold sein wird.:).
    Uns so wandert eben dann Bundesbank Gold in Marutis Taschen. Auch gut.

  2. Heute wieder definitiv ein Drückertag man braucht sich nur die komischen Schwankungen ansehen seit dem die Chinesen feierabend gemacht haben hat wohl mit den bevorstehenden CPI daten und Erzeugerpreise zu tun .

  3. 446 Tonnen Gold entspricht bei dem aktuellen Goldpreis in etwa 31 Milliarden Dollar. Das ist lächerliches Taschengeld bei 1000 Milliarden Neuverschuldung alle 3 Monate.
    Da die Chinesen noch über 700 Milliarden an US Schrottanleihen haben bin ich mal gespannt wieviel Physisches Gold die sich abholen :D… Hauptsache ist, dass es ausgeliefert wird und nicht per Barausgleich mit noch mehr wertlosen Toilettenpapier glatt gestellt wird. Mir soll eine Etage tiefer recht sein. Wollte eh nochmal nach legen :D. Danke für diesen aufschlussreichen Artikel lieber Goldreporter

    • @Marco86
      2012-2013 drückte das Bankenkartell und deren Vasallen, wie Blackrock, den Preis um 48% nach unten.
      Das würde nach heutigen Masstäben einen Preis von unter 1300 $ bedeuten. Unvorstellbar, aber so war es.
      Und dabei ist kaum physisches Gold verwendet worden.
      Man sagt, dass für eine Drückung des Goldpreises um 100 Dollar etwa 50 Tonnenen Physisches gebraucht wird.
      Ein Klacks für eine konzertierte Aktion der Zentralbanken unter Führung der FED, der BIZ und der EZB.
      Angenommen, Powell deutet Folgendes an:
      „Um den Frieden in der Welt wieder herzustellen, die Verschuldung und Inflation zu reduzieren, Russland in die Schranken weisen und betroffene Länder wieder auzubauen, denke man nach, einen Teil des Zentralbank Goldes aufzulösen.“
      Man erwarte Zustimmung aller friedliebenden Länder.
      ( natürlich wird ausser fremd eingagertes Gold nichts verkauft, aber die Andeutung würde reichen).
      Was meinen Sie, was dann an der Börse los ist, mit dem Goldpreis.
      Und die Goldhändler können gar nicht so viel ankaufen, wie rein kommt.
      Das wäre eine Gelegenheit für uns, Gold zum Schleuderpreis, wie 2013, 2015
      Der Krügerrand zu 1.005 Euro, Spotpreis 950 Euro.
      Ich hatte 100 Stück auf einen Schlag gekauft.
      Man erklärte mich für wahnsinnig, da mit Preisen von 400-600 Dollar gerechnet wurde. ( Harry Dent und Co, aber auch hier im Forum).

      • @Maruti
        Das wird sicher nicht noch einmal passieren.
        Die Welt ist heute komplett anders aufgestellt.
        So eine massive Drückaktion würde sicher sofort zu einem massivsten Goldabzug Richtung Asien führen und letztlich daran zerschellen.
        Bis im Westen die Tresore leer sind und wir hier nur noch auf Papiergoldzettelchen sitzen.

        Jede größere Drückaktion ist heute letztlich nur noch ein Sonderangebot für die Einkäufer Chinas und Indiens. Aber die Amis waren schon immer zu doof, strategisch auch nur 2 Schritte voraus zu denken.

      • @ Maruti
        Unvorstellbar, aber so war es.
        Keine Sorge, so wird es auch diesmal wieder sein.

        Nämlich am oberen Ende der gegenwärtigen Hausse.
        Minus 50 % der der aktuellen Aufwärtsbewegung, die sich bei $ 6460 erschöpfen sollte, wäre dann ein Fall auf etwa $ 4000 vorprogrammiert.
        Davon sollten sie ausgehen.

  4. @ukunda
    Ob da nicht ein wenig zu pessimistisch gedacht wird ?
    Ich meine, bisher gab es Papiergeld. Letztendlich wird dieses auch dem Fortschritt weichen müssen und das ist dann eben digitales Geld. Im Prinzip auch ein Tauschmittel mit all den Schwächen. Neuer Wein in alten Schläuchen.
    Natürlich wird auch dieses Geld missbraucht werden, wie das alte auch und ändern wird sich nichts.
    Auch heute ist der Mensch, Dank Internet und EDV schon mehr als durchsichtig und steuerbar.
    Die Anonymität und Freiheit wird zu Gunsten der Sicherheit aufgegeben.
    Franklin sagte mal, wer dies tut, wird am Ende beides verlieren, Freiheit und Sicherheit.
    Und ich frage mich, ob ich in einer voll zubetonierten Welt, voll kontrolliert und voller Sicherheit leben möchte.
    Ich habe die Hoffnung, dass die USA auch dies vermasselt und wir noch etwas Zeit haben werden.
    Also, wird Gold weiter gesammelt und das digitale Geld können sich EZB, FED ind Blackrock erst mal warm einführen. :)

    • @Maruti
      Was für Sie Fortschritt ist ( digitales Geld/ CBDC) mag für Andere ein Horrorszenario sein. Die, die meinen, Bargeld sei ein Synonym für Freiheit und darum noch heute zu über 50 % barzahlen. Und Ihre die Hoffnung Zeit; die stirbt wie immer zuletzt.
      Und wenn Sie meinen, bisher gab es Papiergeld, haben Sie vermutlich weder mit Kreditkarte oder EC Karte
      bezahlt. Ist auch digitales Geld und frei von jeglichen Zwängen..

      • @Goldhase
        So ist es.
        Bezahlt habe ich immer bar. Zwar habe ich Kreditkarten und Bankomat Karten, aber die verwende ich nicht.
        Online Überweisungen tätige ich schon, das ist ja auch digitales Geld.
        Ich meine, mit diesen Cbdc wird viel Sturm um Nichts gemacht. Leidtragender könnten Geschäfts Banken sein, denn nun hat das Girokonto und das Sparkonto die EZB inne.
        Theoretisch könnten alle Banken pleite gehen, ein Bunk Run wäre ausgeschlossen, da ja die EZB unbeschränkt mit der digitalen Notenpresse haftet.
        Der Nachteil ist die mangelnde Anonymität und die Nachverfolgung oder die Inflation.
        Aber all dies haben wir ja jetzt schon auch.
        Und das Existenzminimum, Bürgegeld für alle und jeden ist ohnehin geplant und im digitalen Geld inklusive.

        • @Maruti
          Wäre nicht einzuwenden, wenn, wie Sie schreiben CBDC tatsächlich ein Sturm im Wasserglas wäre. Ob der Einzelne ein Konto bei einer Bank oder der Notenbank unterhält, wird dem ziemlich egal sein.
          Sobald dieses Zahlungsmittel aber mit dem Sozialkredit-System verbunden
          wird, werden kritische Kommentare vielleicht nur noch von ganz Anspruchslosen geschrieben.

    • CBDC´s bedeutet Bankenrettung und für den Bürger bedeutet es das der letzte Fluchtweg wird blockiert .Man muss verstehen das rund 95% des weltweiten Kapitals das zirkuliert nur als Buchgeld (=virtuell im Bankensystem) exestiert und nur 5% davon sind PHYSISCHES Bargeld also Scheine und Münzen . Das heißt die allermeisten Banken vergeben Kredite in form von Buchgeld das in der regel das zigtausendfache ihres PHYSISCHEN Eigenkapitals übersteigt was in meinen augen ein verbrechen ist .Das bedeutet das die meisten Banken defacto PLEITE sind weil sie kaum physisches Eigenkapital besitzen das ist der grund warum die Kunden termine vereinbaren müssen wenn sie schon eine etwas größere Summe abheben wollen .Sollte es also zu einem größeren Ansturm auf die Banken kommen womit zu rechnen ist weil die lage sich verschlimmern wird dann würden die Banken wie ein Kartenhaus einstürzen und um genau das zu verhindern will man schnellstens den CBDC müll einführen . Und wenn die Bankster es schaffen sollten euch rechtzeitig den Fluchtweg mit den CBDC zu versperren dann folgt die Enteignung um sich auf eure Kosten zu sanieren .

      • @Blockbuster
        Das Problem ist, daß der Großteil der Bevölkerung schlicht zu blöde ist, das zu kapieren.
        Die denken so:
        1.) Ist ja soooo praktisch, im Optimalfall das i-phone an die Kasse zu halten (dann kennt auch Apple den Kontostand und die Kreditwürdigkeit)
        2.) Ich hab ja nix zu verbergen……
        3.) Ist ja toll, ist ja modern.
        4.) Bargeld ist igitt, das nutzen ja nur die Mafia und die Reichsbürger.

        Hinter der Einführung der ganzen Kartenzahlerei stand übrigens ganz besonders der Handel: Psychologen hatten herausgefunden, daß es bedeutend weniger „weh tut“, irgendeinen Konsumblödsinn per Karte zu bezahlen (also quasi unsichtbar Geld zu verplempern) , als „echte Geldscheine“ aus der Geldbörse nehmen zu müssen, die körperlich über einen Tresen schieben zu müssen und dann zusehen zu müssen, wie ein anderer Mensch die nimmt und weg sind sie. .
        Es ging primär nur um Abzocke.
        Dann kam die Idee dazu : Kaufe jetzt, zahle später.
        Das „später zahlst Du Depp dann aber das Doppelte, weil wir Dir Horrorzinsen abnehmen“ stand ganz hinten im Kleingedruckten.

        Mal ein paar kleine Insiderinfos:
        Zu 1.) Die Autorisierung der z.B. 15,35 Euro im Supermarkt per Karte oder Phone dauert ja ein bis 2 Sekunden. Wer glaubt, daß das System da nur nachguckt, ob man für die 15 Euro gut ist, irrt.
        Das System schickt neben der „echten“ Anfrage wg. der 15 Euro noch schnell eine 2. Test-Anfrage raus, z.B. 2000 Euro. Kommt da auch ein OK zurück, merkt sich das System (z.B. Apple) das. Beim nächsten Einkauf ist die Zweitanfrage dann z.B. 3.000 Euro.
        Irgendwann kommt dann eine Ablehnung der zweiten Anfrage zurück.
        Der Kunde merkt das nicht, weil die Erstanfrage zu der Supermarktrechnung ja positiv ist.
        Da das System die Hausbank kennt und weiß wie dort die Scorings laufen, kennt man jetzt (im Optimalfall noch am ersten Tag bei der 4 Zahlung mit dem Phone) die Kreditwürdigkeit des Kunden und seinen Verfügungsrahmen.
        Doofie läßt die Hose runter und die bedanken sich nicht mal.

        zu 2. ) Nix zu verbergen ?
        Jetzt wird es tricky.
        Das Phone checkt alle 15 Sekunden den GPS-Standort und sendet den in bestimmten Abständen als Bundle nach Hause zur den Chefs.
        Ergebnis ist ein perfektes Bewegungsprofil.
        All die hübschen Google Maps-Bilder mit Streetview sind auch nicht kostenlos und wurden nicht aus Spaß für uns gemacht : so weiß das System, vor welchem Laden man 2 Minuten ins Schaufenster geguckt hat , oder in welcher Kneipe man 2 Stunden gesessen ist. Daß man drin war weiß das System, weil man mit den Maps-Kamerafahrzeugen auch die ganzen Wlan-Router Netze mitgescannt hat. Das war eigentlich der Hauptzweck.
        So kann man ein Handy in der Stadt (auch wenn es nur in der Tasche liegt und nicht benutzt wird !!!) auf ca. 1,5 Meter genau orten. Klasse !
        I-Phones haben bis zu 5 Gyrosensoren und überwachen so z.B auch das individuelle Gangmuster. Hat die Uni Cambridge durch Zufall rausgefunden.
        Warum ?
        Ganz einfach:
        Man saß 2 Stunden in einer Kneipe, beim Weg raus ist das Gangmuster verändert (zu viel Limo). Da man irgendwann schon mal nach Schuhen oder Kleidung gesurft hat, weiß das Handy auch, ob man Männlein oder Weiblein ist, wie groß man ist und wieviel man wiegt.
        Daraus errechnet sich der BMI und aufgrund der vorhandenen Datenmengen kann man aus der Gangbildveränderung flott den Promillegehalt errechnen .
        Aus der Veränderung der GPS-Position alle 15 Sekunden sieht das System nun, daß man nicht brav zu Fuß nach Hause wackelt, sondern mit errechneten 0,9 Promille Auto fährt.
        6 Monate später steigt durch Zufall die Prämie der Autoversicherung und der Krankenversicherung. Und ein Antrag z.B. auf eine Unfallversicherung wird auch zufällig abgelehnt.
        Aber man hat ja nix zu verbergen……

        Orwell war ein alter phantasieloser Gutmensch-Opa.
        Mit CBDC wird es aber noch besser: da bekommt man das 2. Viertel Wein in der Kneipe dann gar nicht mehr.
        Und wenn man so böse Kommentare über die Helden in Berlin schreibt wie ich, darf man gar nicht mehr ins Restaurant, oder schlimmer.

        • @meisterEder
          Es wird so ähnlich kommen und es wird keinen stören. Denn, für die nächste Generation wird das alles selbstverständlich sein. Nur Opi ist eben noch rückständig und möchte sich nicht outen.
          @Goldhase
          Für das Sozialsystem ist man gerade dabei, die Bezahlkarte mit Leistungen zu verknüpfen und gegebenfalls Zahlungen zu verweigern.
          Wird auch keinen stören, denn, wenn nicht drauf ist, ist eben nichts drauf.
          Dont worry, be happy, your rent is late….
          https://m.youtube.com/watch?v=L3HQMbQAWRc

          • @Maruti
            Wie wahr, wie wahr….
            In Bayern feiert die breite Masse gerade, wie toll die CSU-Regierung die Bezahlkarte für Flüchtlinge einführt.
            Die kapieren einfach nicht, daß das schlicht der Testlauf für alle Doofies ist.

          • @Maruti
            Das ist der Äpfel mit Birnenvergleich. Die Bezahlkarte betrifft Flüchtlinge, und auch dort nur anteilsmäßig. Ein Sozialkredit-System verknüpfte mit CBCD Konten bei einer Notenbank hat damit nun wirklich gar nichts zu tun. Vielleicht versuchen
            Sie es nochmal mit einem besseren Vergleich.

        • @Meister Eder
          Tesla produziert ebenfalls fahrende „personal computer“, und sammelt ein, was jeder Depp kostenlos auf der Straße liegen läßt: Daten.
          Das Gold der Gegenwart.
          Die sind nicht dumm, die wissen damit was anzufangen..
          Ich leider nicht, und deswegen bleibe ich dem fern.

          Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen.
          Das tue ich gern.
          Aber ich werde auf dem Wall stehen und unser gallisches Dorf gegen diese verlogene Machtsucht verteidigen.

          • @AMMIT
            Wir sehen bei Krimis immer gerne die Stelle, wenn die Kriminaltechnik die Navi im Auto eines Verdächtigen oder das Bewegungsprofil des Handys auslesen lässt.
            Nur mal so: viel Spaß dabei, bei unserem 17 Jahre alten Rav 4 oder dem 18 Jahre alten Cabrio eine Navi auszulesen. Da können die lange suchen, maximal finden die auf der Rückbank einen 8 Jahre alten Straßenatlas mit 15 vergilbten Post-Its.
            Und das Handy liegt an den interessanten Tagen entweder zu Hause in einer Metallkassette oder fährt im Service-Ducato meines Handwerker-Freundes im Handschuhfach durch die Stadt. Sicher auch interessant.

            Problem wird es erst, wenn 80 % vollüberwachte Doofies sind, dann fällt der clevere Rest auf.
            Klar: wir werden die dumme Masse nicht aufhalten können.
            Aber:: ganz Gallien ist von den Römern besetzt, bis auf ein kleines rebellisches Dorf. Und wenn wir die letzten Bewohner dort sein werden.
            Egalite, liberte, fraternite !
            Irgendwo liegt noch mein Jakobinermützchen……

          • @Meister Eder
            Habe selber nen Ford Sierra, Bj 85 echtes Fahren halt. nix ESP, ABS, Traktionskontrolle, Klimaanlage oder der ganze Elektrobullshit, dafür Frontmotor und Heckantrieb, Fenster werden gekurbelt!!!
            Im Winter gern 100 kg Silber im Kofferraum für den Grip, und ab gehts. :)
            Ich sag es mal metaphorisch so: Wenn das Sofa zur Gewohnheit wird, kann der Griff zum Glas schon zur Qual werden.

            Bedenken Sie: Miraculix behält immer noch sein tolles Geheimrezept.
            Liebe Grüße aus dem Norden

  5. @MeisterEder, le „Dieu donné“
    Mal wieder super, Ihre gesammelten Werke! Ehrlich! Hoffentlich sehen wir uns im August bei Jeeeedermann!?
    Allons enfants de la patrie, le jour de glorie est arriveé…
    Le Docteur

    • @Le Docteur
      Die Kaisertorten -Connection wird schon klappen, brauche dann nur 2 Wochen Vorwarnung (Aktivrentner !!).
      Bin gespannt, wieviele cm Papierschnipsel dann im August dort ein Krügerlein kosten wird.

      P.S. Bin ein Fan von „French Connection“ mit Gene Hackman.
      Wer von uns spielt bei „Salzburg Connection“ dann Popeye Doyle ?

      Das fleißige Jakobinerlein.
      (Auch schon 1789 ff war der Beruf des Schreiners sehr gefagt, einer meiner geschätzten pariser Berufskollegen hatte damals eine schöne und geschichtsträchtige Bühne auf der Place de la Concorde aufgebaut.)

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