Donnerstag,25.Juli 2024
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Goldpreis: Ist der Februar noch zu retten?

Der Februar bescherte dem Goldpreis bislang deutliche Verluste. Und auch charttechnisch hat sich die Lage auf Euro- und Dollar-Basis eingetrübt.

Goldpreis-Entwicklung

Am gestrigen Dienstag schloss der Goldpreis im US-Futures-Handel mit 1.865 US-Dollar pro Unze (April-Kontrakt). Das entsprach 1.737 Euro. Damit gab Gold gegenüber Vorwoche in beiden Notierungen noch einmal um 1 Prozent nach. Und nach dem deutlichen Kursanstieg im vergangenen Monat brachte der Februar bislang Verluste von 4 Prozent beziehungsweise knapp 3 Prozent (in Euro). Wie hat sich die jüngste Kursentwicklung technisch ausgewirkt? Wir werfen einen Blick auf den Euro-Goldchart per 14. Februar 2023.

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Goldpreis in Euro, 12 Monate, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (April-Kontrakt) per 14. Februar 2023.

Charttechnik

Der Euro-Goldpreis ist nach Erreichen des 9-Monats-Hochs bei 1.789 Euro in einen kurzfristigen Abwärtstrend übergegangen. Dabei wurden zuletzt zwei bedeutende Unterstützungen bei 1.755 Euro und 1.740 Euro sowie der Mitte Dezember etablierte Aufwärtstrend verletzt. Gleichzeitig notiert der Goldpreis schon knapp unterhalb der 50-Tage-Linie. Diese wiederum verläuft aktuell noch 0,7 Prozent über dem 200-Tage-Schnitt (1.726 Euro). Und in dieser Region liegt nun das kurzfristige Kursziel. Denn mit 1.720 Euro erscheint dann schon eine weitere wichtige Unterstützung auf der Bildfläche. Ein Bruch dieser Haltezone auf Tagesschlussbasis könnte den Goldpreis in der Folge schnell unter die Schwelle von 1.700 Euro drücken.

Sentiment

Mit einem RSI (Relative-Stärke-Index) von 43 befindet sich die Markstimmung aus der Sicht von 14 Tagen im neutralen Bereich. Das heißt, Gold ist technisch nicht mehr „überkauft“ aber auch noch nicht „überverkauft“. Hier bilden definitionsgemäß Werte von 70 und 30 den Rahmen.

Ausblick

Um den kurzfristigen Abwärtstrend aufzulösen müsste der Goldpreis zurück über die Schwelle von 1.755 Euro klettern. Ein gewisses positives Momentum ist noch vorhanden, weil die 50-Tage-Linie zuletzt weiter über der 200-Tage-Linie verlief. Somit gibt es auch noch eine gute Chance, dass die Notierung spätestens bei 1.720 Euro wieder nach oben dreht. Der große saisonale Schwung ist aber erst einmal raus.

Gold, Goldpreis, US-Dollar, Chart
Goldpreis in US-Dollar, 1 Jahr, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (April-Kontrakt) per 14. Februar 2023

Auf Dollar-Basis ist der Goldchart ebenfalls auf der Höhe des 50-Tage-Schnitts angekommen. Hier drohen nun weitere Abgaben bis in den Bereich von 1.820 US-Dollar. Die 200-Tage-Linie verlief zuletzt bei 1.783 US-Dollar. Somit gibt es hier kurzfristig weiteren Spielraum nach unten.

Hinweis Goldpreis-Analyse

Die obige Darstellung ist eine rein spekulative Betrachtung im Hinblick auf die Geldanlage in Gold. Aber wie immer gilt der Hinweis: Die auf Goldreporter.de bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar.

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26 Kommentare

  1. Der komplette Jahresgewinn 23 steht auf der Kippe.
    Ich kann das nachvollziehen, da ich Ende des Jahres Gold gekauft habe, zu 1705 EUR. Gerade steht der Goldpreis bei 1711 Euro, trend abwärts.Das Hoch dieses Jahr war bei 1780 EUR. Nun sind es knapp 70 EUR weniger.
    Trotz Krieg, Inflation und Firmenpleiten.
    In der Panzerdebatte machen si h nun alle Länder, welche Deutschland in den Sumpf trieben, nun einen schlanken Fuss. Allen voran Frankreich und die Niederlande.
    Es ist so, wie ich schon öfters erwähnte, je schlechter die die Lage, desto schlechter die Politiker und desto billiger Gold.
    Wenn Putins Panzer vor Berlin stehen und die Nuklearen Raketen auf Frankfurt und München hageln, bekommt man Gold wahrscheinlich umsonst und die Nato wird sich hier in diesem Land den besagten schlanken Fuss machen. Dafür darf dann Frau Giffey Putin mit Rosen begrüssen.
    Wohl bekomms.

    • @Maruti
      Wenn hier wirklich einmal nukleare Raketen fliegen sollten, was ich persönlich nicht glaube, müssen Sie sich keine Sorgen um dieses Land machen. Das gibt es dann nicht mehr. Und Begrüßungsdelegationen noch weniger.
      Und vielleicht sinkt der Goldpreis eben auch wegen dem Krieg. Wenn Länder anfangen Gold zu verkaufen,
      um ihre Rüstungen zu finanzieren, wird es schon noch manches Schnäppchen geben.

    • Super, weiter so !
      Falls man noch irgendwelche Baumwollbildchen herumliegen hat, kommen evtl. doch noch Kaufkurse.
      Das hatten wir fast schon abgeschrieben.
      Ehrlich: wer hätte nach der Sauerei bei der Umsatzsteuer gedacht, dass man jemals wieder so schnell so günstig an Silber kommt ?
      Ich zumindest nicht.
      Da muss der Osterhase evtl. noch schleppen…….

    • @Maruti: Politik
      Mich beruhigt die „Performance“ unserer Politiker ausnahmsweise mal.
      4 Panzer aus Canada, 4 aus Portugal (aber erst wenn die in 1 Jahr repariert sind, aus USA irgendwann in 2 Jahren…..) , so sind wir wirklich keine Gefahr für Putin.
      Wenn wir damit in Moskau überhaupt Emotionen auslösen, dann nicht Angst, sondern Gelächter.

      Gestern um 21.45 im ZDF heute Journal (wir sehen sowas nicht, es wurde uns geschickt) wurde offenbar der panische Rückzug angekündigt: die Ukraine hat offenbar nur noch für wenige Tage Munition und wir alle können nichts mehr nachliefern, weil wir selber blank sind.
      Fertigung geht auch nicht, keine ausreichenden Fabriken, kein Fachpersonal.
      Bei amazon und ebay gibt es das eben auch nicht.
      Kompliziertere Munition hat derzeit bis zu 24 Monate Lieferfrist.
      Es beseht also Hoffnung, dass das sinnlose Sterben bald aufhört.

        • @Thanatos
          Guter Tipp, danke. Habe gerade gelesen, dass die neuen CO2-Grenzwerte ab 2030 nur für PKW und Kleintransporter gelten.
          Das ist der „Leo 4 Design Line“ ja auf der sicheren Seite mit seinen 60 Tonnen.
          Ich wollte immer schon mal ein Auto in „British Racing Green“, das passt da ja ganz gut.
          Wichtig für München: Parkplatzprobleme hat man damit auch nicht mehr.
          Und beim angekündigten Dieselfahrverbot sehe ich einem Polizei-3-er BMW, der mich aufhalten will, nun sehr entspannt entgegen.
          Fast schon Gründe zurück zu kommen.
          Naja, eher doch nicht.

          PS: es gab wirklich Sozis, die ich gut fand: Schmitz, Schiller, Bahr, Wischnewski.
          Seitdem warte ich, ob wieder was mit IQ über 30 kommt.

      • MeisterEder:
        Immer das Positive sehen: vier Russen und vier Bagger würden wohl ausreichen, um Deutschland lahmzulegen. Das wäre die schnellste und unblutigste Invasion aller Zeiten!

        • @Racew
          Nur glaube ich die Geschichte mit dem Bagger nicht.
          Als alter Verschwörungstheoretiker denke ich eher daran, dass ein peinlicher Hackerangriff verschwiegen werden soll.
          Vielleicht wollte sich auch ein Klimakleber da an einer 110 KV Hochspannungsversorgung ankleben und ist Opfer seiner mangelhaften Physikkenntnisse geworde.
          Fragen über Fragen….

        • @Racew
          Lahmlegen auf bayerisch: habe gerade was von BR24 geschickt bekommen.
          Ca. 60 % des Stromnetzes in Bayern sind an der Belastungsgrenze, oft werden daher neue PV-Anlagen auf dem Land nicht mehr zugelassen.
          Dann gab es ein super Beispiel einer jetzt schon überlasteten Hochspannungsleitung, bei der aber nur auf einer Seite der Masten nur 3 Kabel hängen.
          Die Genehmigung der 3 Kabel auf der anderen Seite der Masten kommt jetzt nach 7 Jahren Bearbeitungszeit.
          Problem: diese Technik ist inzwischen veraltet, man würde heute 3 Doppelkabel dran hängen. Doppelte Leistung.
          Geht nicht, braucht man eine neue Genehmigung, dauert dann wieder.
          Also verbaut man jetzt unterdimensionierte veraltete Technik.
          Wir brauchen keine externen Feinde.

      • @Meister Eder

        Im Ukraine-Konflikt, hat sich das westliche politische Personal in maßloser Selbstüberschätzung dem eigenem Wunschdenken folgend, vollständig verspekuliert.
        Dies ist dem GRÖFAZ seinerzeit auch passiert, Russland sei ein Kolloss auf tönernen Füßen man brauche nur die Tür einzutreten. glaubte er.

        Derzeit wird in der NATO diskutiert den Artikel 5 ( Selbstverteidigung ) dergestalt umzuformulieren, dass bereits die Vermutung einer Bedrohung ausreichen soll, um kriegerich tätig zu werden. Das läuft dann wohl auf ein Eingreifen der NATO im Ukraine-Konflikt hinaus.

        Die hiesige Politik erinnert mich an ein Zitat des DDR-Schriftstellers Stephan Hermlin bezüglich des SED-Politbüros. Er komme sich vor wie der einzige Nüchterne in einem Haufen Betrunkener.

        • @Jeff Costello
          Der Oberkommandierende General der Nato in Europa soll irgendwo auf einer Konferenz gesagt haben, Russland würde derzeit pro Tag 20.000 Granaten verschiessen.
          So einem Krieg wäre die ganze Nato nicht gewachsen.
          Aha.
          Ich warte noch auf den Tag, an dem Putin den kompletten Export von Öl, Gas und LNG an seine Gegner unterbricht und noch noch die „Freunde“ wie China etc. beliefert..
          2 Wochen dürften reichen.
          Nach einer Studie von Saudi Aramco könnte allein die Ankündigung den Ölpreis auf 300 Plus schieben.
          Dann gäbe es hier geringfügige wirtschaftliche Problemchen.

          Manchmal habe ich schon Angst, dass wieder Juli 1914 ist.

        • Jeff Costello:
          Zwei Dinge passen nicht richtig zueinander. Auf der einen Seite soll Art. 5 modifiziert werden. Das spricht für eine Ausweitung des Konflikts.
          Auf der anderen Seite sollen die Munitionsbestände plötzlich erschöpft sein. Komisch, dass militärische Fachleute das mal eben nach fast einem Jahr Krieg feststellen. Noch komischer ist, dass unsere Qualitätsmedien über diesen Mangel offen berichten. Hinzu kommt, dass der Panzerdeal grandios gescheitert ist. Faktisch wurde Deutschland einmal mehr böse vorgeführt und steht nun alleine dar. Diese Punkte sprechen gerade nicht für eine Ausweitung des Konflikts.
          Möglicherweise ist man sich in der NATO momentan nicht so einig, wie dies nach außen hin immer wieder dargestellt wird.
          Ist die NATO uneins und die Hilfen für die Ukraine bleiben aus, so wird die Ukraine in absehbarer Zeit besiegt sein. Geht die NATO einen Schritt zu weit und dies gelangt in das öffentliche Bewusstsein, so muss Putin handeln, wenn er das Gesicht und damit die Macht nicht verlieren will.
          Die USA werden sich hier zurückhalten. Sie möchten nicht sich selbst, sondern Russland und Europa erledigen. Die Türkei mit ihrer verhältnismäßig großen Armee wird sich sicherlich nicht opfern (lassen). Und der europäische Rest vom Schützenfest könnte die Last des Krieges alleine nicht tragen. Aus militärischen und wirtschaftlichen Gründen nicht und mit den schwer wohlstandsgeschädigten Gesellschaften erst recht nicht. Denkbar ist, dass einzelne NATO-Mitglieder vor diesem Hintergrund nicht bereit sind, sich auf ein Himmelfahrtskommando für fremde Interessen einzulassen.
          Ein entsprechender Dissens könnte allerdings eine Steilvorlage für Putin darstellen, denn er würde diese Schwäche sicherlich ausnutzen.
          Es könnte also sein, dass sich die NATO selbst in eine Sackgasse begeben hat. Das würde auch erklären, dass man in den Medien jüngst zurückrudert, währenddessen die Ukraine vor nicht allzu langer Zeit immer nur siegte. Vielleicht wird sich die Situation etwas verständlicher darstellen, wenn klar ist, in welcher Weise Art. 5 modifiziert wird. Wenn die Beistandsverpflichtung aufgeweicht würde, könnte das bedeuten, dass man je nach Lage Koalitionen der “Willigen“ bildet. Die NATO wäre dann praktisch eine zweite US-Armee. Dann wiederum würde eine Änderung des Art. 5 (s.o.) aber ins Bild passen.

          • @Jeff Costello & @Racew
            Bevor hier weiter ins Natoblaue hinein spekuliert wird, würden mich die Quellen und Belege für diese Vorgänge interessieren.
            Vielen Dank im Voraus.

          • @RACEW

            Dass die Dinge nicht zusammen passen, ergibt sich aus der Lage, der Widerspruch zwischen Prinzip Hoffnung und Realismus. Dafür gibt es historische Beispiele. Im November 1944 z.B. war der Krieg für NS-Deutschland längst verloren, dennoch versuchte man mit der sogenannten Ardennenovensive das Blatt noch zu wenden. Als die schief ging, hoffte man immer noch auf des Führers Wunderwaffen usw.usw.usw.usw. Als die rote Fahne auf den Berliner Reichstag flattertewar der Traum dann endgültig aus.
            Mal ein Tip, geben sie mal Landgrabbing Ukraine in Google ein. Geht die ukrainische Beute für den Westen verloren ( der Tag wird kommen ) dann wird es für breite Bevölkerungskreise hierzulande echt ungemütlich. Wer Gold sein eigen nennt ist klar im Vorteil.

    • @ Maruti

      Ich kaufe meine ersten Positionen wieder bei 1780.-
      Herzliche Grüße an Alle hier aus Malaysia

  2. Bitte noch mehr den Goldpreis drucken, schließlich möchte ich vor den Sommerferien für die Kinder was kaufen. Da kommt Gold Lunar Hase & Tiger in Frage, habe meinen Lunar Tiger Goldunze zu 1670,00€ gekauft. Wenn nochmal unter 1700,00€ dann schlage ich zu, bei uns wachsen die Euro Geldnoten auch nicht am Baum.

  3. Oh je, was müssen da meine waidwunden Augen lesen: Schlechte Politiker, Panzer vor Berlin, Gold fällt auf null. Meine Güte.

    Also mal tief Berliner Luft holen und einen Blick auf die aktuelle Datenlage riskieren.

    Heute Nachmittag wurden die starken US-Einzelhandelsumsätze für den Monat Januar veröffentlich. Im Monatsvergleich mit +3,0 Prozent deutlich besser als erwartet [Prognose war +1,9 Prozent].

    Außerdem fiel der New York Empire State Index für Februar mit -5,8 deutlich weniger schwach aus als erwartet [prognostiziert wurden -18,0, der Vormonat lag bei -32,9].

    https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/maerkte-usa-etwas-leichter-einzelhandelsumsaetze-befeuern-zinssorgen-12168845

    Rekapitulieren wir mal mit der FMW die letzten Ereignisse. Der Dollar-Index reüssiert deutlich, quasi wie ein Phönix aus der Asche seines eigenen Papiers. Und Gold befindet dazu wieder einmal in babylonischer Gefangenschaft einer negativen Korrelation.

    2. Februar, Windstärke fünf – das Haar sitzt, aber die EZB entscheidet, ihre Zinsen um 50 Basispunkte anzuheben. Die Fed sendet ähnliche Signale. Der Goldpreis rutscht von 1.955 Dollar auf 1.913 Dollar.

    3. Februar, umsteigen bei Regen – die Frisur hält, aber die US-Arbeitsmarktdaten für Januar werden gemeldet. Sie „schockieren“ die Märkte regelrecht mit 517.000 neuen Stellen, bei Erwartungen von nur 185.000. Der Goldpreis fällt weiter auf 1.864 Dollar.

    Gestern, die Sonne brennt – das Haar bleibt geschützt, aber die Daten zur US-Inflation für Januar, die mit 6,4 Prozent weniger stark rückläufig war als erwartet [6,2 %] verhageln [sic!] weiter die Stimmung für Gold. Wird die Fed die Zinsen doch hoch halten? Der Goldpreis fällt weiter.

    Und heute nun die Berichtslage oben. Ich muss nun doch zum Friseur.

    https://finanzmarktwelt.de/goldpreis-gold-faellt-ereigniskette-261232/

    • @thanatos
      Glauben Sie diesen Daten wirklich uneingeschränkt ?
      Ich tue es nicht. Glauben Sie auch, laut dieser Daten, dass es keine Armut gibt ?
      Schwamm drüber.
      Was mich interessiert, ist, ob wirklich Massen von American Eagle und Maple Leaf Käufern ihre Goldbestände verhökern, eben wegen dieser Daten?
      Ich glaube nicht, glauben Sie das?
      Übrigens wissen wir schon seit Jahrzehnten, wie Daten zustande kommen. Per telefonischer Umfrage mit Totschlag-fragen.
      „Sie gehören doch sicher nicht zu den arbeitsfaulen Pennern, Mister Miller“
      Natürlich nicht.
      Danke
      Also keine Armut bei diesem.
      „Sie erwarten doch noch in diesem Jahr einen Job.“
      aber sicher.
      Also sind sie kein Arbeitsloser, sondern ein neuer Jobinhaber.
      Danke.

      • @Maruti

        Logo, das ist mir doch alles bestens bekannt. Derlei verlautbarte Daten halten eigentlich nie einer kritischen Überprüfung stand. Vielleicht können sie immerhin einen konjunkturellen Trend anzeigen – und die dokumentarische Pflicht kann schließlich nicht darin bestehen, nur genehme Daten zuzulassen.

        Aber das ist nicht entscheidend. Entscheidend ist, dass dieses Datenkonvolut tatsächlich eine Wirkmacht für die kurzfristige Goldpreisentwicklung entfaltet. Die Tageslosung lautet also: Ergebnisoffen die eintrudelnden Daten kritisch zu überprüfen, sie aber auch überhaupt wahrnehmen zu wollen.

        Man muß die Tatsachen kennen, bevor man sie verdrehen kann.
        Mark Twain

        • @Thanatos
          Mit der Wirkmacht haben Sie recht. Börsianer klammern sich an Nachrichten wie der Junkie an seine Spritze. Und werden sie solange modifiziert, bis aus einer schlechten Info eine gute wird. Ein menschliches Gier Gen. Übrigens das mit den russischen Panzern ist echt bedenklich. Nur das die T34 vor Berlin noch auf Betonpodesten stehen, wenn sie noch stehen.

        • @thanatos
          Völlig richtig. Die Daten können die Preise beeinflussen. Aktienkurse, Lebensmittelpreise und Gold sowieso.
          Da aber, wie Sie selbst zustimmen, diese Daten nicht belastbar sind, ist Ihnen nie der Gedanke gekommen, dass jemand derartiges benutzt, um letztlich die Preise zu beeinflussen ?
          Sie kennen doch sicher B.Traven. Ein etwas sozialistisch angehauchter Schriftsteller.
          ( Das Totenschiff, zb). Der schrieb einen Roman
          „Die weisse Rose“ Darin beschreibt er ganz genau, wie Preise manipuliert werden, hier der Ölpreis in den USA.
          Das öffnete auch mir in jungen Jahren die Augen und beseitigte jegliches Vertrauen in Politik und Geld-Adel gleich mit.
          Die gefährlichsten Gangster dieser Welt sind neben den sog. Kirchen Führern die Banken- und Versicherungs CEOs und deren geschmierte Politiker.
          Jeder Krieg, jedes Elend hat genau da seinen Ursprung.

      • @Thanatos
        Ein Hoch auf die Sklaven-Befreiung! Hoffentlich hat sie keine Katzen-Allergie, denn mit dem Mädel hier möchte ich gern abends am Kamin dieses Lied singen:
        Rühmt es, rühmt es, halleluja! (2 x 3 = 6 Strophen.)
        https://www.youtube.com/watch?v=mnvmr8B7hSI

        Mein Aug‘, das sah den Aufstieg unseres Golds in seinem Ruhm.
        Wie es stampfet aus die Banken, wo des Zornes Früchte ruh’n.
        Und schon blitzt sein schrecklich schnelles Schwert,
        kündt‘ Unheil bösem Tun.
        Sein Wert geht ihm voran.
        Rühmt es, rühmt es, halleluja! Rühmt es, rühmt es, halleluja!
        Rühmt es, rühmt es, halleluja! Sein Wert geht ihm voran.

        In viel hunderten von Drückernächten sah ich sein Gesicht,
        In dem Lügendunst des Nullzins ein Altar ward Ihm erricht’.
        Und sein Richterspruch erscheint vor mir im hellen Rampenlicht.
        Sein Wert geht ihm voran.
        Rühmt es, rühmt es, halleluja! Rühmt es, rühmt es, halleluja!
        Rühmt es, rühmt es, halleluja! Sein Wert geht ihm voran.

        In dem steilen Chart graviert die Botschaft klang wie Glockenton:
        „Euer Kampf gegen Enteignung findet meiner Gnade Lohn.“
        Es enteilt der Kurs des Physischen, Papiergold erntet Hohn.
        Und Gold marschiert voran.
        Rühmt es, rühmt es, halleluja! Rühmt es, rühmt es, halleluja!
        Rühmt es, rühmt es, halleluja! Sein Wert geht ihm voran.

        Gold stieß in die Posaune, die zum FIAT-Ende ruft,
        Und nun labet es die Sparer, die erweckt‘ es aus der Gruft.
        Denn QE und Bankenrettung sind all wirkungslos verpufft,
        Sein Wert geht ihm voran.
        Rühmt es, rühmt es, halleluja! Rühmt es, rühmt es, halleluja!
        Rühmt es, rühmt es, halleluja! Sein Wert geht ihm voran.

        In der Schönheit all der Barren von Valcambi und von PAMP,
        Wir, verklärt von ihrem Glanze, glauben nicht an Donald Trump.
        Denn er ist nicht unser Heiland, lügt und twittert ganz verkrampft.
        Und Gold marschiert voran.
        Rühmt es, rühmt es, halleluja! Rühmt es, rühmt es, halleluja!
        Rühmt es, rühmt es, halleluja! Sein Wert geht ihm voran.

        Denn sein Glanz, der gleicht dem Strahlen morgendlicher Sonnenpracht,
        Auf der Welt den Goldbesitzern hat Erlösung es gebracht.
        Alle Blasen sind geplatzt, und auch die Börsen sind gekracht.
        Und Gold marschiert voran.
        Rühmt es, rühmt es, halleluja! Rühmt es, rühmt es, halleluja!
        Rühmt es, rühmt es, halleluja! Sein Wert geht ihm voran.

    • Jeff Costello:
      Man könnte auch die Auffassung vertreten, dass der Krieg schon am 22.06.1941 entschieden war. Im Übrigen war das Kalkül damals kein anderes als heute. Man lässt zwei Parteien sich aneinander abarbeiten und wartet ab. Stalin forderte die Invasion zwecks Entlastung. Man ging erst darauf ein, als Deutschland bereits sehr geschwächt und das Risiko damit überschaubar war. Im Ergebnis wurden die USA zur Weltmacht bei geringen eigenen Verlusten. Den Blutzoll zahlte die Sowjetunion.
      WS hatte gestern auf v. Weizsäcker abgestellt. Es ging darum, dass diejenigen erkennen konnten, die erkennen wollten. Auch das ist heute nicht anders. Schuldenberge, Inflation, Krieg usw. weisen in Richtung Metall. Wer das verpennt, der darf sich später zurecht ärgern.
      Danke für den Tip bzgl. Landgrabbing. In einer ruhigen Minute werde ich das nachlesen.

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