Sonntag,25.September 2022
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Goldpreis: Kommt jetzt der entscheidende Schlag?

Die 1.700er-Marke bildet für den Goldpreis weiterhin eine wichtige charttechnische Unterstützung. Steht jetzt eine Richtungsentscheidung an? 

Goldpreis schwächer

Der Goldpreis beschloss den gestrigen Dienstag im US-Futures-Handel mit 1.712,90 US-Dollar pro Unze (Dezember-Kontrakt). Das entsprach 1.729,68 Euro. Damit gab der Kurs auf Euro-Basis gegenüber Vorwoche noch einmal leicht um 0,1 Prozent nach. Dagegen beträgt der Abschlag in US-Dollar gerechnet 1,3 Prozent. Entsprechend schwächer präsentierte sich der Euro gegenüber dem US-Dollar. Was hat sich charttechnisch getan?

Charttechnik

Wir betrachten den Euro-Goldchart per 6. September 2022. Hier sehen wir auf der Höhe von 1.717 Euro eine neue kurzfristige Unterstützung.

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Goldpreis in Euro, 12 Monate, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (Dezember-Kontrakt) per 06. September 2022.

Aber nach wie vor bildet die Schwelle von 1.700 Euro den entscheidenden Halt. Denn auf dieser Höhe tangiert auch die im Oktober 2021 etablierte Aufwärtstrendlinie den Goldchart. Außerdem verläuft an dieser Stelle die 200-Tage-Linie.

Der Blick nach oben

Der nächste bedeutende Widerstand befindet sich 1.745 Euro. Denn auf diesem Niveau ereigneten sich im vergangenen August gleich drei markante Zwischentief. Aber erst ab Tagesschlusskursen oberhalb von 1.775 Euro wäre der seit März 2022 bestehende Abwärtstrend durchbrochen.

Sentiment

Die Marktstimmung aus 14-Tage-Sicht ist weiterhin neutral. Mit einem RSI (Relative-Stärke-Index) von 44 kann der Goldpreis weder als „überkauft“ noch als „überverkauft“ angesehen werden. Hier bilden die Werte von 30 und 70 die kritischen Grenzen.

Ausblick

Beim Goldpreis liegt das Momentum weiterhin auf der Unterseite. Allerdings hielt die Marke von 1.700 Euro bislang. So gehen wir nach wie vor von einer Fortsetzung der Seitwärtsbewegung innerhalb der breit aufgespannten Dreiecksformation aus.

Goldpreis auf Dollar-Basis

Und weiterhin bildet die Schwelle von 1.700 auch auf US-Dollar-Basis ein kritisches Kurslevel. Allerdings bietet, knapp darunter, 1.680 US-Dollar noch eine weitere wichtige Unterstützung. Denn auf dieser Höhe prallte der Goldchart im vergangenen Februar und März gleich zweimal nach oben ab.

Hinweis Goldpreis-Analyse

Die obige Darstellung ist eine rein spekulative Betrachtung im Hinblick auf die Geldanlage in Gold. Aber wie immer gilt der Hinweis: Die auf Goldreporter.de bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar.

Rein fundamental ist die EZB-Zinsentscheidung am morgigen Donnerstag von großer Bedeutung für die weitere Kursentwicklung. Sind die europäischen Geldpolitiker nun das Zünglein an der Waage?

Update, 08.09.2022

  • 14:15 Uhr: EZB erhöht Leitzinsen um 75 Basispunkte
  • 19:00 Uhr: Der Goldpreis sinkt auf 1.705 US-Dollar beziehungsweise 1.710 Euro pro Unze. Der DAX-Future verliert 0,7 Prozent auf 12.820 Punkte. Der Euro gibt gegenüber dem US-Dollar um 0,2 Prozent nach auf 0,9985 US-Dollar.

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20 Kommentare

  1. Wir hatten schon mehrfache wichtige Unterstützungen durchbrochen, nach oben und unten.
    Ich erinnere an 1.900 Dollar, 1.800 Dollar, die 2.000 noch vor kurzer Zeit, will ich mal aussen vorlassen.
    Trotzdem bin ich der Meinung, wird diesmal die 1.70 Marke erneut durchbrochen, wird sich der nächste Kampf um die 1.600 Dollar abspielen,
    Das Kartell drängt mit aller Macht und Angesichts der wirtschaftlichen Lage hat es nicht viel Zeit.

  2. Für eine Unze Gold, so wird behauptet, bekommt man seit Römers Zeiten einen Massanzug.
    So der leidige Massanzug:
    „Hallo zusammen,
    ich bin Maßschneider und möchte die Frage gern beantworten:
    Ein echter Maßanzug auf Vollmaß vom Schneider kostet in Deutschland ab 3.000 €. Vollmaß bedeutet, die gesamte Anfertigung (Vom Maßnehmen über den Schnitt bis zum fertigen Anzug) erfolgt im Atelier und die Passform wird über 2-4 Anproben perfektioniert. Rechne aber eher damit, dass Du 3.500 – 4.500 € bezahlst, wenn du eine gute Stoff und einen guten Maßschneider möchtest.
    Bei vielen Maßschneidern kannst Du auch einen Anzug als Maßkonfektion anfertigen lassen. Die Preise fangen hier bei ca. 800 € an, wobei auch hier mein Tipp ist, in gute Stoffe zu investieren und so landest du eher bei 1.000 – 1.400 €. Ein Maßschneider hat meist ein größeres Stoffangebot und kann auch komplexere Passformstörungen erkennen.
    Daneben kannst du natürlich noch Online oder in einer der Ketten in der Innenstadt schauen. Dort wirst du auch die Preise von 200 – 500 € für „Maßanzüge“ finden. Ich kann dir als Maßschneider nur davon abraten, wenn du die Lust an der Maßschneiderei behalten möchtest. Aus meiner Sicht kann man zu diesem Preis keine Qualität auf Maß herstellen.
    In meinem Geschäft in Köln rechnen wir mit aktuell 3.520 € für die Anfertigung im Vollmaß und 820 € für die Anfertigung als Maßkonfektion – jeweils zzgl. die Stoffkosten von 300-750 €. Falls du dich fragst, wie ein Maßschneider auf diese Preise kommt findest Du einen Beitrag in meinem Blog mit mehr Hintergründen: sebastian-hoofs.de/massschneider/2017/01/29/was-kostet-ein-massanzug/
    Eine weitere Alternative ist es übrigens einen Anzug von der Stange zukaufen und dann von einem guten (!) Änderungsschneider anpassen zulassen. Gerade wenn du nicht über die 800 € Schwelle gehen möchtest, ist das oft die beste Wahl im Vergleich zur billigen Maßkonfektion.
    Ich hoffe die ausführliche Antwort hilft – ansonsten bei Fragen gern bei mir melden.
    Herzliche Grüße
    Sebastian Hoofs“
    Aus GuteFrage.net
    Da muss man heute wohl schon 3 Unzen hinlegen denn diese Antwort des Herrn Hoofs war noch vor der Inflation von 8.7%.
    Das zeigt, dass Gold im Preis subventioniert wird.
    PS: könnte mal jemand bei Herrn Hoofs eine Kostenanfrage stellen ? :).

    • @Maruti
      Wer keine Lust auf Köln hat, wird auch im Heimatland der Pizza und Pasta fündig.
      Z.B. in Vicenza
      https://www.mampreso.com
      Keine Schleichwerbung.
      Sie sagen es ganz richtig: mit dem richtigen Stoff und der richtigen Verarbeitung hält das Produkt ewig, außer an selber geht aus der Form.
      Mir hat mal ein Profi ein Billigjackett in aufgeschnittener Form gezeigt, was da an Zeug in der Schulterpartie ist, um das in Form zu halten. Gruselig. Kein Wunder, dass das Zeug nach 1 Jahr erledigt ist.

      Qualität rechnet sich immer. Muss ja nicht unbedingt Vollmaß sein.

      • Half Canvas sollte es zumindest sein, besser natürlich Full Canvas. Knöpfbare Ärmel wären natürlich auch noch schön.

        • Bei Mino und Luigi bekommen Sie ALLES, was Sie sich wünschen.
          Wenn es unbedingt sein muß auch Full Canvas mit knöpfbaren Ärmeln und mit einem Futter aus geblümten Seidenbrokat aus der Abteilung Donna.
          Die Hauptfrage wird sein, wo die Baumwolle für den Canvas herkommen soll: Ägypten oder Asien ?
          Gewebt bei Zonin oder bei Zegna ?

          Spass beiseite: hab den Link nur gezeigt, weil es auch ein ganz anderes Italien gibt, als 97 % der Deutschen denken.
          Und zum Trost: die ganze Kohle, die wir über die Alpen pumpen (egal ob Target 2 oder EZB-Bilanz) ist nicht weg. Die landet zum Teil in gehobener Lebensart und so auch bei Mino.

  3. Preisdeckel für Öl und Gas?
    Putin zeigt den „Stinkefinger“ und droht, in diesem Falle die Lieferung einzustellen.

    https://www.welt.de/politik/ausland/article240912067/Putin-droht-mit-Lieferstopp-falls-Preisdeckel-fuer-Oel-und-Gas-kommen.html

    Was also sollte man tun, um ohne kalte Beine über den Winter zu kommen?

    Ganz einfach: man bucht für 8 Wochen eine Weltreise auf dem Kreuzfahrtschiff
    Aida und sichert sich damit ein „Rundum-Sorglospaket“ für die kalten Monate
    Januar und Februar (der Dezember ist ja schon „lauwarm“ ohne Schnee und Kälte):

    – „All inclusive“ Verpflegung 24 Uhr (all you can drink & eat)
    – Strom & Heizung inkl.
    – Ausflüge mit sommerlichen Temperaturen inkl.
    – Candle-light Dinner mit dem Captain und der Crew inkl.
    – ärztliche Versorgung 24 Std. inkl.
    – Wlan/Internet inkl.
    – kein Engpaß beim WC-Papier . . .
    – kein Blackout bei der Stromzufuhr
    – usw. und so fort

    (>‿◠)✌

    • @Klapperschlange
      Wie so oft, hab ich wieder was zu meckern:
      Das Schiff muss ja alle paar Tage Treibstoff bunkern und Nahrungsmittel aufnehmen. Die Kreuzfahrtdampfer sind ja nicht für autarke Langstrecken gebaut, sondern für stop to stop-Reisen und viel zu massig mit Leuten vollgepfropft.

      Stelle mir gerade vor, wie der zuständige Offizier dem Chef eines Treibstoffversorgers in Singapore die auf Euro lautende Tankkarte hinhält und der dankend ablehnt: Only Dollar, Sir, no Euros. Cash please.
      Dann wird es lustig.

      Anbei eine Doku über einen Kreuzfahrtdampfer, der wg. Corona von Brasilien ohne Stop nach Deutschland zurück musste. Tolle Leistung der Crew.
      Für sowas sind die Schiffe schlicht nicht gebaut.
      https://www.youtube.com/watch?v=2EyltgTkHlI

      • @MeisterEder

        Das Video schreckt schon richtig ab, aber was ist die
        Kreuzfahrt-Alternative?
        Zu Hause wegen des drohenden Strom-Blackouts das
        Notstrom-Aggregat in Bereitschaft versetzen (wie J.P.
        Morgan auch – „google“ mal nach „J.P.Morgan Blackout“)
        und hoffen, daß der Bäcker um die Ecke noch geöffnet hat?

        Das Abend-TV [„Betreutes Denken bei ARD & ZDF“] ist
        nur noch gefüllt mit Krisen-Sondersendungen (Hauptgast
        der Talkshows ist der Wirtschaftsminister und nicht der
        „Krankheitsminister“), und die drohende Pleitewelle weiterer
        Firmen läßt dann Zukunftsangst aufkommen.

        Während Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer vor einer
        massiven Insolvenzwelle bei kleinen und mittleren Unternehmen
        warnt und die Bundesregierung zur sofortigen Hilfe für die
        Betriebe aufgerufen hat, sieht Grünen-Minister Habeck das
        Insolvenzthema ganz gelassen:

        (siehe hier:)

        Vielleicht mache ich einen Langzeit-Urlaub auf Madagaskar –
        dort wo der Pfeffer wächst? [Corona-Infektionsrate bei 0,23%]

        (▀̿Ĺ̯▀̿ ̿)

        • @Klapperschlange
          Was man machen kann, hängt von den eigenen Gegebenheiten ab.
          Vor 5 Jahren wären wir einfach nach Florida geflogen. 24 Grad zu Weihnachten, Energie in rauchen Mengen zu Spottpreisen (Sprit derzeit 1 Euro, Strom 10 Cent, Heizung braucht kein Mensch).
          Wer so ein Fleckchen kennt und weg kann, super.
          USA fällt für uns aus, da haben wir schlicht Angst, daß das Pulverfass irgendwann hochgeht. Schade, aber so ist es eben.
          Corona war für uns aber eine massive Warnung: wir hatten gedacht. dass z.B. Australien und Neuseeland freiheitliche Demokratien sind. Die haben sich in der Zeit aber innerhalb von 4 Wochen in die 5. Potenz von Lukaschenko verwandelt.

          Wir neigen derzeit zur Methode Murmeltier.
          Wir haben uns seit 2 Jahren vorbereitet und können (wenn es sein muß) sehr lange „überwintern“. Wir kennen die Bauern, bei denen wir seit Jahren einkaufen (Originalton: bis zur spanischen Dublone nehm ich alles, wenn….) und auch sonst etliche Quellen. Ortskenntnis ist immer gut.
          Wenn der Bäcker zu hat, gibt es Dosenbrot. Für Vollkornfans super und hält 20 Jahre.
          Bergeweise Bücher, 3.000 Stunden Musik auf der Festplatte, da geht es ohne Parteienfunk.
          Im fernen Ausland bin ich im Notfall der „Ausländer“, um den sich niemand kümmert und der nix und niemanden kennt.
          Es kann falsch sein, aber wir präferieren derzeit die Methode einbunkern.

          Gedanken mache ich mir eher um die „Normalbürger“, Z.B. die Frau an der Lidl-Kasse etc.
          Die wohnen irgendwo in der Platte, mit Gas oder Fernwärme (aus Gas) beheizt, haben keinen Kachelofen, keinen Notstromdiesel und kein Zimmer voll Vorräte samt Gashkocher und Gasflaschen.

          Tja, von denen müssen dann eben demnächst mind. 5 Millionen auf die Straße, um der Regierung „zuzujubeln“. Falls die das nicht machen: selber schuld.
          Das wird der Testfall „Demokratie gegen bezahlte Lobbyisten“.
          Mal sehen.
          Die „Ossis“ haben sich 1989 gegen die Stasi und die NVA auf die Straße getraut.
          Die haben heute noch unseren höchsten Respekt.

          Zum Insolvenzrecht: die tollste Regierung aller Zeiten hat schon wieder eine tolle Idee:
          Das Insolvenzrecht wird schon wieder geändert.
          Kurzfassung: wir gucken einfach nicht mehr hin.

          https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/insolvenzwelle-bundesregierung-wappnet-sich-gegen-firmenpleiten/28665614.html?utm_medium=social&utm_source=Xing&utm_campaign=koop&utm_content=ne&utm_term=organisch&xing_share=news

          OK, soweit die Kurzfristperspektive.
          Daß man das Geld aus dem Euro rausschafft, dürfte für die Gemeinde hier ja keine neue Einsicht sein.

          Und ewig grüßt das Murmeltier.

          • @MeisterEder

            Euer Entschluß, nach Helvetia auszuwandern, war sicher richtig.
            Das Jahr 2022 können wir hier getrost abhaken; was jetzt noch
            kommt, kann richtig häßlich werden.
            Es ist doch kein Zufall, daß „Alemannia“ unter den (von unseren
            transatlantischen Freunden initiierten) Sanktionen schlimmer
            getroffen wird, als Putin’s Land und die anderen EU-Länder- und
            die USA stehen an der Seite und reiben sich die Hände: endlich
            haben sie ihren Abnehmer für ihr nachhaltig Umwelt-feindliches und völlig überteuertes DFLNG gefunden:
            „Dirty Fracking Liquefied Natural Gas“

            In der Zwischenzeit kommen die „Insolvenz-Einschläge“ in
            diesem unseren Lande immer näher: (siehe hier:)
            (☭ ͜ʖ ☭)

          • . . . und ich füge hinzu:

            Blick nach Hollywood: die Rezession ist schon da!

            Die 10y/2y (10 jährige vs. 2 jährige US Staatsanleihen) inverse
            Zinskurve ist in aller Munde.
            Wenn zehnjährige Anleihen einen niedrigeren Zins bringen als
            zweijährige, dann war das in der Vergangenheit oft der Vorbote
            einer Rezession:

            – 2 -jährige US Anleiherendite = 3,4828 %
            – 10-jährige US Anleiherendite = 3,273 %

            ,,Neurotiker bauen Luftschlösser, Psychopathen wohnen darin
            und Psychiater kassieren die Miete.“

  4. Vor 2 Wochen noch auf gutem Weg ( wie Lehman auch)
    und jetzt insolvent. So etwas nennt man mindestens Betrug an den Gläubigern.
    Schäubles „guter Weg“ bei Griechenland und co beispielsweise ist nur ein anderes Wort für bankrott.
    Sind das die Feinheiten der deutschen Sprache ?
    https://www.n-tv.de/wirtschaft/Automobilzulieferer-Dr-Schneider-ist-insolvent-article23574483.html
    Man hätte es auch vorübergehende Betriebsschliessung
    nach Habeck nennen können.
    Frage: Wie geht es ihrem Mann ( gerade zum 5. mal auf Entziehungskur).
    Och, er befindet sich auf gutem Wege. Nur eine vorübergehende Unterbrechung.

    • @Maruti:
      Mir ist eine tolles Beispiel für eine vorübergehende Betriebsschliessung nach Habeck eingefallen. BUGATTI.

      Die haben 1928 „vorübergehend“ die Herstellung von Autos pausiert.
      Die Marke hat sich ein Anwaltskanzlei aus Paris gekauft und verhökert die nun auf Zeit (teuer) an jede Firma, die ihre Chinaklamotten oder China-Uhren mit Luxusimage aufpeppen will.
      VW hat angeblich einen 3-stelligen Mio.-Betrag dafür bezahlt, seine Supersportwagen so nennen zu dürfen.

      Es geht also. Nur viele Mitarbeiter haben nix davon.

  5. @Klapperschlange
    Zur Insolvenz des Autozulieferers Dr. Schneider aus Kronach:
    Zitat. Die Auslandstöchter in USA, China, Spanien und Polen sind von der Insolvenz nicht betroffen.
    Da arbeiten schon 50 % der Belegschaft.
    Guck mal einer an.

    Das ist genau das, was ich hier (seit ich hier schreibe) predige: Deindustrialisierung in High Speed.
    Es wird alles rausgeschafft, was geht (ich kenne da flüchtig so eine Steuerkanzlei, die…….) .
    Das sind (manchmal ? ) gut vorausgeplante Beerdigungen für den Standort Deutschland.

    Ich würde jetzt wirklich gerne wissen, ob in den letzten 6 Monaten schon wichtige Produktionsvolumina für die wichtigsten Kunden an die überlebenden Standorte im Ausland verlagert wurden.
    Rein zufällig natürlich, logisch.

    Hier macht man Insolvenz, wird einen Haufen Verbindlichkeiten los (und unsere Banken hier können einen Haufen Kredite abschreiben (Grüße an Eure Einlagen, wenn Ihr noch welche habt), der Staat darf Kurzarbeitergeld oder Insolvenzausgleichsgeld (von der Bundesagentur für Arbeit) zahlen.

    Und an den Standorten im Ausland macht man Überstunden.

    Hinter jeder Insolvenz stehen Mio.-Beträge an Bankverbindlichkeiten, die verbrannt sind.
    Wenn jetzt noch die Luft aus der Blase am Immomarkt gelassen wird (München -7 % im ersten Halbjahr, d.h. MINUS 15 % inflationsbereinigt (so schlimm war es noch nie) , dann kippen die Banken.

    Lange Rede kurzer Sinn:
    Weg mit dem Papier.
    Maruti hat es heute ja auch schon geschrieben.
    Wer zu spät kommt….. den bestraft Christine.

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