Montag,27.Mai 2024
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Goldpreis: Kurzfristige Entscheidung erwartet

Der Goldpreis ist weiter im Konsolidierungsmodus. Allerdings könnte für Gold aus kurzfristiger Sicht bald eine Richtungsentscheidung fallen.

Goldpreis konsolidiert

Der Goldpreis ist im Anschluss an einen Reigen immer neuer Rekordhochs im März und April in auf einen Konsolidierungskurs umgeschwenkt. Am gestrigen Dienstag ging Gold mit 2.324 US-Dollar aus dem US-Futures-Handel. Das entsprach 2.162 pro Unze. Damit notierte der Goldpreis 3,7 Prozent beziehungsweise 4,5 Prozent (in Euro) unter den Allzeithochs vom 19. April 2024. Diese liegen bei 2.413 US-Dollar, respektive 2.264 Euro pro Unze. Befassen wir uns also mit der Frage, wie weit die Konsolidierung laufen kann. Dazu betrachten wir zunächst den Euro-Goldchart per 7. Mai 2024.

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Goldpreis in Euro, 12 Monate, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (Juni-Kontrakt) per 7. April 2024.

Charttechnik

Nach Zwischenstopps bei 2.180 Euro und 2.145 Euro hat sich die Kurslinie zumindest aus dem steilen kurzfristigen Abwärtstrend befreit. Dabei gab es Unterstützung von der inneren Aufwärtstrendlinie, die ihren Ursprung im August 2023 hat. Nun stellt der Bereich zwischen 2.145 Euro und 2.125 Euro eine wichtige Support-Region dar. Diese muss auf Tagesschlusskurs-Basis halten. Ansonsten sehen wir eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen stärkeren Rücklauf beim Goldpreis, der zunächst bis in die Region um 2.050 Euro stattfinden kann und im vorläufig ungünstigsten Fall einen Test der 2.000er-Marke in Angriff nimmt.

Marktstimmung

Das Sentiment aus Sicht von 14 Tagen finden wir weiterhin im neutralen Bereich. Denn mit einem gegenüber Vorwoche unveränderten RSI (Relative Stärke) von 51 ist Gold aus dieser Perspektive weder „überverkauft“ noch „überkauft“. Hier bilden Werte von 30 und 70 die definitorischen Grenzen.

Währenddessen hat sich der Abstand zur 50-Tage-Linie von 4,5 Prozent in der Vorwoche auf 3,5 Prozent reduziert. Dagegen ist der 200-Tage-Schnitt wie in der Vorwoche noch knapp 14 Prozent entfernt. Das heißt: Unter dem Strich sehen wir weiterhin eine übergeordnete Aufwärtsdynamik mit Chancen auf ein baldiges Ende der Konsolidierung mit einer erneuten Aufwärtsbewegung, sollten sich die kurzfristigen Widerstände ausreichend belastbar zeigen.

Gold in US-Dollar

Auf Dollar-Basis sehen wir ein Parallel-Szenario. Denn hier muss die Unterstützung von 2.300 US-Dollar nun ihre Stärke beweisen. Knapp oberhalb dieser Schwelle hat sich der Goldpreis schon einige Tage seitwärts bewegt. Dabei kam es auch hier zu einem Ausbruch aus dem kurzfristigen Abwärtstrend. Für eine neue, nachhaltige Aufwärtsbewegung müsste der Widerstand von 2.350 US-Dollar durchbrochen werden.

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Goldpreis in US-Dollar, 12 Monate, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (Juni-Kontrakt) per 7. April 2024.

Auf der anderen Seite: sollte der genannte Support nicht halten, dann wären 2.250 US-Dollar ein nächster realistischer Anlaufpunkt in der Goldpreis-Konsolidierung. RSI und die die Abstände zu den wichtigen Durchschnitten sind im Einklang mit den Werten im Euro-Goldchart.

Darüber hinaus erhöhen sich die Chancen auf die nächste seriöse Goldpreis-Rally unserer Einschätzung nach, sollte sich nun eine längere Seitwärtsbewegung oberhalb von 2.300 US-Dollar (beziehungsweise 2.145 Euro) materialisieren.

Hinweis Goldchart-Analyse

Die obige Darstellung ist eine rein spekulative Betrachtung im Hinblick auf die Geldanlage in Gold. Aber wie immer gilt der Hinweis: Die auf Goldreporter.de bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar.     

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14 Kommentare

  1. Schon in den ersten 30 sekunden gibt er die Erklärung warum die Aktienmärkte gepusht werden während man beim Goldpreis das gegenteil tut . Man versucht möglichst lange heile Welt für die breite Masse vorzutäuschen um natürlich zu verhindern das es zu Kapitalflucht und Bankruns kommt was praktisch das Ende für das Finanzsystem bedeuten würde .

    Darum fiel der Goldpreis am Freitag den 12.04.2024 ( Dimitri Speck)
    https://www.youtube.com/watch?v=DAoNRM9XVUo

  2. Ich lese ja gern den Goldreporter und bisher auch die Kommentare, aber:
    Schon amüsant, wie es hier doch mehr oder weniger nur darum geht wie der Goldpreis gedrückt und Aktien gepusht werden.
    Vor ein paar Wochen noch als der Goldpreis sprunghaft angestiegen ist, hat das “ Kartell“ die Kontrolle verloren. Nun, da der Goldpreis nichts weiter tut als konsolidieren ( was in einem freien Markt völlig normal und auch gesund ist) wird wieder manipuliert. Legt doch bitte hin und wieder auch mal eine andere Schallplatte auf.

      • @dirtySanchez
        Opfer ? Ich danke diesem sogenannten Kartell auf das allerherzlichste. Es hat mir etwas über 100 Kg
        Gold im Laufe der Jahre quasi geschenkt, zu Preisen, welche heute einer für unmöglich hält.
        Es hat lange gedauert, aber der Gewinn ist nun sagenhaft, sollte ich ans verkaufen denken.
        Tue ich aber nicht, sondern warte wie immer geduldig auf neue Geschenke.
        So habe ich Jahresanfang 10 neue Krügerrand bekommen, das Stück zu unter 1900 Euro.
        Heute verlangt das Kartell 2235 Euro, 335 Euro mehr.
        Also, wenn das eine Opferrolle ist, dann gerne weiter so.

      • @Dirty Sachchez
        Sehe ich wie Maruti. Warum sollte sich hier jemand als Opfer sehen. Die Comex bietet
        eben von Zeit zu Zeit günstige Anlagen an. Opfer sind eher die, welche durch Inflation
        ihre Sparguthaben entwertet bekommen. Bezweifle aber, daß viele von denen darüber
        nachdenken oder noch schlimmer, mal nachrechnen.

    • Du willst also behaupten das wir einen „freien Markt“ haben obwohl schon zahlreiche Bankster wegen Manipulation verurteilt worden sind ? Außerdem behauptet niemand das der Goldpreis nur steigen muss es ist vollkommen klar das auch Gewinne realisiert werden was zu konsolidierung führt die Frage ist wurde die Konsolidierung durch drückung erzwungen . Ich weiß das es leider sehr viele Systemlinge gibt die alles nur durch die rosarote Brille sehen die z.b. glauben das die Politiker nur das beste wollen ,es keine Verschwörungen gibt und eben alles sein Recht und Ordnung hat aber die reale Welt ist in wirklichkeit viel düsterer als sie glauben .

      • @Blockbuster
        Ich hatte schon mehrfach in Kommentaren über das Thema geschrieben. Daher gehe ich nicht näher auf ihre Punkte ein. Aber vielleicht genügt es ihnen zumindest als Indiz dass es LANGFRISTIG (man beachte bitte das Wort) keine Manipulation geben kann wenn Aktien wie auch Gold mit ca. 8% p.a. ungefähr gleich performt hat. Ist übrigens identisch mit der Geldmengenausweitung.
        Würde ein Asset gedrückt und das andere gepusht müsste sich auch die Performens deutlich unterscheiden.
        Und wäre ich ein “ Systemling“ und würde allem vertrauen, bräuchte ich kein Gold :-)

        • @Hugo
          Auf jedem Markt der Welt, sogar auf dem Dorfmarkt am Donnerstag, wird getrickst und manipuliert.
          Sonst gäbe es ja auch keine städtische Marktaufsicht mit Kontrolleuren und Bussgeldern.
          Da stimmen die Preisauszeichnungen öfters nicht oder die Waagen oder gaaaanz schlimm, die Kasse fürs Finanzamt nicht. Was übrigens die schwerste Kriminalität in Deutschland darstellt.
          Also, wieso sollte es an der Warenbörse Comex genannt, anders sein.
          Übrigens, Magerschwein Preise befinden sich im Höhenflug, auch Lebendrind performt ordentlich. Was meint Ihr, lohnt es sich jetzt noch einzusteigen ?

    • @ -FRITZTHECAT
      Moin,
      gut einigen wir uns darauf, daß nach unten und nach oben manipuliert wird.
      Aber Spaß beiseite. Denken Sie wirklich der Absturz beim Gold, zB am 12.04 innerhalb weniger Minuten ein normaler Vorgang war? Über den Tag gesehen ok aber nicht rund 100 $ in der Zeit.
      Übrigens wird heute wohl wieder nach oben manipuliert. Oder da haben welche den Deckel unter Kontrolle.

      Gruß auch in die Runde
      barmbekbasch

  3. Hallo Zusammen
    Der Silberpreis nimmt einen neuen Anlauf Richtung 30 Dollar je Unze. Die 28 er Marke ist geknackt. Namhafte Leute auf Goldseiten haben präzise dargelegt, dass ein Silberbullenmarkt bevorsteht der sich gewaschen hat. Bei 30 Dollar werde ich verkaufen. Nicht alles aber Einiges. Danach warte ich ab ob wir die 35 oder 40 Dollar erreichen. Ob meine Rechnung aufgeht wissen die Götter. Wir leben in großartigen Edelmetallzeiten. Da kann man etwas Kohle machen. Mal gucken.
    Wünsche Euch glorreiche Zeiten mit Gold und Silber.
    Grüsse aus der Schweiz

    • @Geronimo
      Was machen Sie mit der sog. Kohle, den bunten
      Scheinen ? Ich persönlich weiss nicht viel damit anzufangen und tausche sie gerne in Metalle um.
      Ansonsten hätte ich lieber weniger von dieser Kohle, weil damit hat man doch nur Sorgen und Probleme, wie man sieht.
      Meine Devise lautet: If the money is gone, it is gone.

  4. @Fritzthecat
    Sorry, die „alte Schallplatte“ ist leider hochaktuell…!
    Was Blockbuster schreibt ist absolut richtig! Daß schon einige Manipulatoren erwischt worden sind ist leider die bittere Realität! Beim freien Markt müßte der Goldpreis noch viel höher liegen; besonders angesichts des allgegenwärtigen Wirtschafts-/ Finanzchaos. Aber jeder darf ja hier gerne seine Meinung vertreten. Wenn Sie mehr wissen als die anderen: nur zu, raus damit! Ich sehe mich nicht in der Opferrolle, da ich über Jahrzehnte mit AU sehr gut gefahren bin – trotzdem habe ich ein gewisses Meinungsbild…
    Der Dokta

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