Donnerstag,01.Dezember 2022
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Goldpreis-Prognose: Das kann jetzt passieren!

Der Goldpreis konnte seine November-Rally nicht über die Schwelle von 1.720 Euro hinaus fortsetzen. So ist die aktuelle charttechnische Lage!

Goldpreis schwächer

Der Goldpreis auf Basis der US-Futures beendete den Handelstag am gestrigen Dienstag mit 1.739,90 US-Dollar pro Unze (Dezember-Kontrakt). Das entsprach 1.688,90 Euro. Damit ergibt sich gegenüber Vorwoche ein Kursrückgang um 2 Prozent beziehungsweise 1,6 Prozent (in Euro). Wir betrachten die charttechnische Lage beim Euro-Goldpreis per 22. November 2022.

Abwärtstrend bestätigt

Der Ende Oktober begonnenen Kursaufschwung endete zunächst auf der Höhe von 1.720 Euro. Damit befindet sich der Euro-Goldchart weiterhin in einem achtmonatigen Abwärtstrend, ausgehend vom Allzeithoch am 8. März 2022 bei 1.874 Euro. Der Abstand zu Rekordstand betrug zuletzt knapp 10 Prozent.

Gold, Goldpreis, Chart, Goldchart, Charttechnik
Goldpreis in Euro, 12 Monate, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (Dezember-Kontrakt) per 23. November 2022.

Wichtige Marken

Nun fiel der Goldpreis erneut unter den 50-Tage-Durchschnitt zurück. Dieser liegt bei 1.698 Euro. Als nächste bedeutende Unterstützung kommt nun wieder die Marke von 1.670 Euro in Spiel. Darunter stünde ein erneuter Test des Oktober-Tief bei 1.650 Euro auf dem Programm.

Sentiment

Die Marktstimmung ist weiterhin gedämpft. Denn nach wie vor verläuft die 50-Tage-Linie unterhalb der 200-Tage-Linie. Mit einem RSI (Relative-Stärke-Faktor) von 46 befindet sich der Goldpreis kurzfristig aber im neutralen Bereich. Das heißt, Gold ist aus der Sicht von 14 Tagen weder „überverkauft“ noch „überkauft“.

Ausblick

Damit sich der Euro-Goldchart aus seinem Abwärtstrend befreien kann, ist ein nachhaltiger Anstieg zumindest über das Niveau von 1.740 Euro erforderlich. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir noch einmal ein Jahrestief sehen, erscheint gering. Dazu müsste der Kurs tatsächlich auf Notierungen unterhalb von 1.575 Euro einbrechen. Ausgehend vom aktuellen Kursniveau entspräche dies einem Abschlag von mehr als 6 Prozent. Wir gehen deshalb bis auf Weiteres von einer Seitwärtsbewegung in den Grenzen zwischen 1.720 Euro und 1.650 Euro aus.

Dollar-Goldchart

Goldpreis, US-Dollar, Chart
Goldpreis in US-Dollar, 2 Jahre, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (Dezember-Kontrakt) per 22. November 2022.

Auf Dollar-Basis war Gold auf der Höhe von 1.780 US-Dollar kurzfristig „überkauft“. Der Kurs kam zurück auf die Unterstützung von 1.740 US-Dollar, die die obere Begrenzung eines wichtigen Widerstandsbereichs markiert. Der Goldchart befindet sich hier aber weiter über der im März etablierten Abwärtstrendlinie. Erst ein Rückfall unter 1.680 US-Dollar würde diesen Fortschritt wieder zunichtemachen.

Hinweis Goldpreis-Analyse

Die obige Darstellung ist eine rein spekulative Betrachtung im Hinblick auf die Geldanlage in Gold. Aber wie immer gilt der Hinweis: Die auf Goldreporter.de bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar.

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12 Kommentare

  1. heute, Mittwoch stehen mit dem Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter, den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe und aktuellen Verkaufszahlen vom US-Immobilienmarkt einige wichtige Konjunkturindikatoren zur Bekanntgabe an. Je schlechter diese ausfallen, desto besser für das gelbe Edelmetall.
    Aus Finanen.net

  2. https://news.bitcoin.com/report-china-suspected-of-stockpiling-gold-to-cut-greenback-dependence/
    Das muß besungen werden!
    Da sprach der alte Häuptling der Börsianer
    https://www.youtube.com/watch?v=nr6GyinkWr0

    Nullzins schrie
    wie noch nie.
    Alles war wunderbar.
    Da kam ein Goldbug an.
    Glaubte nicht
    mehr dem Wahn.
    Da sprach der alte Häuptling der Börsianer:
    „Gold ist die Pest, und Silber ist ein Fluch.“
    Da sprach der alte Häuptling der Börsianer:
    „Gold ist die Pest, und Silber ist ein Fluch.“

    Börse geht leer heut aus.
    Powell gräbt
    Kriegsbeil aus.
    China kommt, nimmt ihm keck
    Alle Gold-
    barren weg.
    Da sprach der alte Häuptling der Börsianer:
    „Gold ist die Pest, und Silber ist ein Fluch.“
    Da sprach der alte Häuptling der Börsianer:
    „Gold ist die Pest, und Silber ist ein Fluch.“

    Powell schrie
    Ziemlich laut.
    Und fuhr fast
    aus der Haut.
    Dollar steigt
    nicht zu knapp.
    Schmiert als Leit-
    währung ab.
    Da sprach der alte Häuptling der Börsianer:
    „Gold ist die Pest, und Silber ist ein Fluch.“
    Da sprach der alte Häuptling der Börsianer:
    „Gold ist die Pest, und Silber ist ein Fluch.“

    FIAT-Wahn…
    Spuckte Dampf.
    Putin kam,
    Wollte Kampf.
    FED rief an,
    Sprach: „Komm her!
    Hier ist ein
    Kontrolleur.“
    Da sprach der alte Häuptling der Börsianer:
    „Gold ist die Pest, und Silber ist ein Fluch.“
    Da sprach der alte Häuptling der Börsianer:
    „Gold ist die Pest, und Silber ist ein Fluch.“

  3. @Maruti
    Mein lieber vermiesse mir bitte nicht die Laune. Ich möchte gerne vor Jahreswechsel meine Gold Maples kaufen, da wäre doch ein Preis von 1600,00 bis 1650,00 € optimal.
    Habe den Gold Lunar Tiger Jahrgang 2022, für 1670,00 € gekauft und einige Silber Lunar Tiger 2022 dazu.
    Außerdem du wolltest noch deine 2 Kg einsacken, da wäre doch ein niedriger Preis in deiner Sinne. Noch dazu ein tauchgang ins schöne Mittelmeer gratis.

    • @big driver
      Keine Sorge, das kommt schon.
      Wie GR ja korrekter Weise schreibt, befindet sich Gold im Abwärtstrend. Während die DWS schreibt, die Aktien sind zu niedrig bewertet und di IG Metall meint, 8.5% Lohnsteigerung sind viel zu wenig.
      Eines ist seit vielen Jahren klar. Nie und nimmer wird man am 31.Dezember eines Jahres zulassen, dass Gold höher steigt als die Inflation und womöglich noch die Aktien übertrumpft.
      Das heisst, man wird im Dezember den Balkonwurf vorbereiten und dann heisst es beherzt zugreifen.
      Ein Kilopreis von 45.000 bis maximal 48.000 wäre das Ziel. ( 1400 bis 1500 Euro, für die physische Unze, nicht die Spot(t) Unze auf dem Papier.
      Zur Zeit steht die Unze bei 1710 Euro

      • @ Maruti

        Ihr Goldpreisziel 45000 = US$ 1450/Unze ? lol
        Das wird’s nicht mehr spielen.
        Träumen’s ruhig weiter,
        Meine ursprüngliche Empfehlung an sie war, decken sie sich zu Allerheiligen ein.
        Das wär’s wohl gewesen …

        • @der Schrauber. Ich meinte eigentlich Euro, aber mittlerweile ist der EUR wieder am klettern.
          Also 45000 bis 48000 Euro oder 1500 Euro die Unze.
          Gab es vor 3 Jahren. Und es fehlen nur 180 Euro nach unten hin.
          Das schafft Herr Powell oder die Frau Lagarde mit einem Wort.
          Wenn keine 1500 die Unze, 1550 sind allemal noch drinnen.
          Schon der Wiederaufbau Fond der Ukraine, samt Soli Zuschlag wird die Wirtschaft derart beflügeln, dass kein Mensch mehr nach Gold ruft.
          Noch ist es nicht soweit, aber ich denke, das Jahresende wird zeigen, wie weit Gold abwärts geht.
          Noch im Februar diesen Jahres standen wir bei 1880 Eur die Unze, und Anfang des Jahres bei mühsam erkämpften 1600 Euro.
          Bisher hat Gold auf Jahressicht 85 Euro gutgemacht. Trotz Inflation.

  4. „Dollar-Falschgeld, Aktien und Bonds sind verbrannt,“ sagt Robert Kiyosaki.
    https://finance.yahoo.com/news/stocks-bonds-toast-robert-kiyosaki-130000218.html
    Zitat: “When pensions nearly collapsed it exposed Central Banks cannot fix … INFLATION. Pension have funds always invested in G&S. Pension funds are now investing in Bitcoin. They know fake $, stocks & bonds are toast.”
    (Anmerkung: Mit „G&S“ sind wohl Gold und Silber gemeint.)

  5. @Der Schrauber
    Ich kauf definitiv weiter Gold, es gibt ja kaum noch eine vernünftige Alternative. Wenn ich noch an meine, die zu bekommende, von Staat versprochene Rente, oder die Betriebsrente, wenn ich mich darauf 100% verlasse da bin ich verlassen.

    • @ Big Driver

      Sie kaufen definitiv weiter Gold … Da tun sie gut, daran weiter festzuhalten.
      Aktien steigen derweil noch an, sind aber vermutlich hernach auf Jahre tot, weil einfach die Erträge nachhaltig wegbrechen … sind also in der aktuellen Lage keine Alternative mehr.

  6. @ all
    kann mir jemand mit seinem Wissen weiterhelfen?
    Sind Kurantmünzen auch gesetzliches Zahlungsmittel? Welche Kurantmünzen gibt es?
    Und kann es für Kurantmünzen auch ein Verbot geben?
    Vielen Dank für eure Antworten

  7. @Ahnungsloser
    Wie schon mal geschrieben, teile ich meine Goldkäufe so ein dass 60% Feingold Münzen zur 1oz. Und 40% Kurantmünzen. Nehmen wir an wir kaufen 10oz. Gold, dann wäre die Aufteilung z.B. 6oz. Maple Leaf, 8 Sovereigns, 10 Vreneli 20 Goldfranken. Sovereigns überall bekannt, sei es Victoria oder Elisabeth. Schweizer Goldfranken ebenso, bei einer Auflage von über 50 Millionen Stück. Goldverbot? Wir haben nirgendwo goldstandard, die Chance das dies in unserem Lebzeiten passiert ist noch gering. Sollte doch sein, and what? Schwarzmarkt lässt grüßen. Oder meinen Sie alle Leute werden für den Vater Staat ihr Gold abliefern, siehe auch früher USA.

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