Donnerstag,01.Dezember 2022
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Größter Gold-ETF: Erster Kapitalzufluss seit 7 Wochen

Gold, Gold-ETV, Goldbarren
Innerhalb einer Woche flossen dem SPDR Gold Shares (GLD) 130 Millionen US-Dollar an Netto-Kapital zu. Die Metall-Bestände sind damit leicht gestiegen.

Erstmals seit Anfang Oktober verzeichnet der SPDR Gold Shares (GLD) innerhalb einer Woche wieder Kapitalzuflüsse. Auch der größte Silber-ETF war wieder gefragt.

Gold- und Silberpreis

Am Donnerstagvormittag um 9 Uhr kostete eine Unze Gold am Spotmarkt 1.753 US-Dollar pro Unze. Das entsprach 1.684 Euro. Silber wurde zu 21,47 US-Dollar beziehungsweise 20,64 Euro gehandelt. Die Dollar-Notierungen der Edelmetalle gaben damit gegenüber Vorwoche um 0,7 Prozent (Gold) beziehungsweise 1,3 Prozent (Silber) nach.

Größter Gold-ETF

Entgegen dem Preistrend sind die Bestände der großen Edelmetall-ETFs gegenüber Vorwoche angestiegen. Denn per 23. November 2022 meldet der Betreiber des SPDR Gold Shares (GLD) ein Goldinventar von 906,93 Tonnen. Somit ergibt sich gegenüber Vorwoche eine Zunahme um 0,58 Tonnen.

Damit sehen wir in unserer wöchentlichen Analyse den ersten Anstieg der GLD-Bestände seit sieben Wochen. Der jüngste Zuwachs war begleitet von Netto-Kapital-Zuflüssen in Höhe von 130 Millionen US-Dollar. Allerdings wurden seit Jahresbeginn immer noch knapp 3 Milliarden US-Dollar an Finanzmitteln aus diesem ETF abgezogen. Pro ausgegebenem Anteilsschein muss der Fonds-Betreiber eine Zehntel Unze Gold physisch einlagern.

Größter Silber-ETF

Währenddessen sind die Silber-Bestände des iShares Silver Trust (SLV) bereits zwei Woche in Folge gestiegen. Zuletzt ging es um 186,12 Tonnen nach oben auf 14.921,86 Tonnen. Die Anteile dieses größten Silber-ETFs sind offiziell mit jeweils einer Unze Silber gedeckt.

Gold, Silber, ETF, GLD, SLV, Bestände

Einordnung ETF / Silber- und Goldpreis

Vergangene Rallys bei den Edelmetall-Kursen waren regelmäßig von deutlich steigenden Beständen in den entsprechenden Silber- und Gold-ETFs begleitet. Allerdings sind die Fonds-Bestände eher Nachläufer, die einem steigenden Silber- und Goldpreis mit zunehmendem Inventar folgen. Dann nämlich, wenn sich vor allem institutionelle Investoren über dieses Instrument („Papiergold“) auf dem Edelmetallmarkt positionieren. Abgesehen davon, erfreuten sich diese ETFs in den vergangenen Jahren steigender Beliebtheit unter jungen US-Anlegern, die Anteile über immer stärker verbreiteten Discount-Broker erwerben.

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11 Kommentare


  1. „Der „Spread“ zwischen 2-jährigen und 10-jährigen Bundesanleihen ist
    so stark „
    invertiert“ wie seit 30 Jahren nicht mehr . . .

    ᕙ(⇀‸↼‶)ᕗ ✌

    Heute früh sehen wir bei 2 Jahren eine Rendite 2,07 %, bei 10 Jahren sind es 1,87 %. „

    Ein deutlicher Grund, daß die Bundesbank mit Sorgenfalten auf der Stirn den
    (rechten !) Zeigefinger warnend anhebt . . .,
    (hier mehr:)

    ✌(༼•!•༽)✌

  2. @Klapperschlange
    Wer eine 2 jährige Euroanleihe kauft, ist ein Optimist mit ausgeprägter Rechenschwäche.

    Wer eine 10 jährige Euroanleihe kauft ist ein…..
    ne, das sage ich mit Rücksicht auf den Blog hier lieber nicht.
    Oder als Frage: seit wann hat die Deutsche Bank Vertriebszentren in geschlossenen Psychiatrien ?

        • @Translator
          Immer schön das Kleingedruckte lesen:
          Die Rente ist sicher.
          Aber nicht deren Höhe.

          Sonst hiesse es:
          Eine ausreichend hohe Rente ist sicher.

          Es gibt aber einen Trick:
          Pass wegwerfen und als Ukrainer zum Amt.
          Gibt mehr Geld als die Durchschnittsrente der Frauen im besten Deutschland aller Zeiten.

          Noch Beispiel: Warum heißt es Geldschein ?
          Das entscheidende Wort ist „schein“.
          Sieht nur so aus, als ob…….

      • @Klapperschlange
        Homemade Finance !
        Wow, was für ein dum….. Blender.
        Als ich seine Selbstbeschreibung gelesen hatte,(mache ich immer zuerst, damit ich eine Idee habe was kommen könnte) dachte ich: ok, könnte sich lohnen, das mal zu anzusehen.

        Sagen wir mal so: war zumindest lustig.
        Nur meine Meinung: dieser „Finanzmanager in einem Dax Konzern“ sitzt wahrscheinlich bei Delivery Hero in der Buchhaltung und heftet Kontoauszüge ab.

        Sonst ist der Blödsinn nicht zu erklären.
        Wenn ich schon was von den Vorzügen der „Cost Average Anlagestrategie“ höre , kriege ich einen Lachanfall.
        Das ist das Vertriebsargument für die ganz ganz doofen Kunden, wenn die Bank in fallenden Märkten irgendwelche Deppen braucht, denen man den Müll ins Depot kippen kann, den die Bank gerade loswerden will (bevor das Zeug komplett verbrennt) und den man vorher wirklich an niemanden sonst losgeworden ist.

        Wenn jeder Profi davonrennt, wird den Dummies der Müll ins Depot gekippt.
        Klar: besser die machen die Verluste als die Bank.
        Restmülltonne.

        Und:
        1.) Wer ist so doof, seinen Namen mit Bild plus Net Value ins Internet zu schreiben ?
        2.) Wenn seine Selbstbeschreibung stimmen würde, wären die 240K nicht sein Vermögen, sondern seit Jahresgehalt.

        You made my day !

  3. Abweichend vom Thema:
    https://www.gmx.net/magazine/panorama/gold-diebstahl-sabotage-telefonnetz-half-taetern-37503546
    Ich frage mich, was wohl bei einem Blackout passiert, wenn keine Alarmanlage mehr losgeht. Muß mir nur noch ein passendes Ziel aussuchen.
    https://nat.museum-digital.de/object/435655?navlang=de
    Bloß nicht drüber nachdenken! Ob im Louvre wohl das Original der Mona Lisa hängt? Nicht daß ein Umwelt-Aktivist sich noch an ihr anklebt.

    • @Wolfgang Schneider
      1.) Ich glaube, dass gewisse Kreise schon eine TO DO Liste für jeden Blackout Tag haben. Das kommt ja nicht überraschend. Man könnte bei gewissen Zielen also nicht alleine sein.
      Vor Degussa und Pro Aurum gibt’s wohl Stau.

      Falls bei uns wirklich länger das Licht ausgeht, sollte man sich wohl nicht mehr die Mühe machen, Eurobanknoten zu stehlen.

      2.) Richtige Tresoranlagen sind wirklich unknackbar.
      Da wo ich gearbeitet hatte, war die Vorstandstiefgarage besser gesichert als das Grüne Gewölbe in Dresden.
      Der Haupttresor lag mind. 15 Meter unter dem Grundwasserspiegel rund ums Haus (von wegen, wir buddeln einen Tunnel….).
      Versuch mal als Taucher durch 3 Meter Stahlbeton zu kommen. Und dann bist Du erst an der Aussenwand des Hauses, das Baby ist nämlich doppelschalig mit Zwischenraum kirchturmtief ins Grundwasser gebaut.
      Zum Trost: ab da sind es nur noch 40 Meter und ein paar tausend Tonnen Beton und Spezialstahl.

      3.) Klebereien in Frankreich: die franz. Polizei löst Strassenklebereien schnell und umweltschonend (also ohne Lösemittel). 2 Polizisten, ein kräftiger Ruck und erledigt.
      MONA ist samt Rahmen hinter 4 cm Panzerglas.
      Könnte reichen.

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