Freitag,24.September 2021
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Goldpreis stärker, Anleihe-Renditen uneinheitlich

Gold, Goldpreis, Staatsanleihen (Foto: Goldreporter)
Die Rendite der US-Staatsanleihen und der Goldpreis stehen in einem gegensätzlichen Verhältnis zueinander (Foto: Goldreporter).

Während der Goldpreis einen erneuten Angriff auf die Marke von 1.800 US-Dollar unternimmt, bleibt die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen gegenüber Vorwoche fast unverändert.

Goldpreis im Aufwind

Der Goldpreis ist zurück auf dem Niveau von 1.800 US-Dollar. Am heutigen Dienstagvormittag um 9:45 Uhr notierte das Edelmetall am Spotmarkt einen Hauch über dieser Schwelle. Das entsprach zu diesem Zeitpunkt einem Kurs von 1.534 Euro pro Unze (-0,15 %). Der Silberpreis stand gegenüber Vortag praktisch unverändert bei 23,58 US-Dollar beziehungsweise 20,08 Euro.

Anleihe-Renditen

Wie haben sich die Anleihe-Renditen im Vorwochenvergleich entwickelt? 10-jährige US-Bonds rentierten am Vormittag mit 1,27 Prozent und damit nur 0,01 Punkte höher als am vergangenen Dienstag. Dagegen sind die effektiven Zinsen von Papieren einige Euro-Randstaaten etwas stärker angestiegen. Dazu gehören Spanien, Italien und Griechenland.

Staatsanleihen, Renditen, USA, Deutschland

Deutsche Staatsanleihen weisen weiterhin eine negative Rendite aus, die mit zuletzt 0,48 Prozent noch etwas niedriger notierten. Das Gleiche gilt für die Schuldscheine anderer Euro-Staaten mit höherer Bonität: Belgien, Frankreich, Österreich, Niederlande.

Relevanz für Gold

Wenn Staatsanleihen mit guter Bonität höhere Zinsen bringen, dann steigt deren Attraktivität unter defensiv ausgerichteten institutionellen Investoren. Dagegen wirkt das zinslose Gold als Anlageform dann für solche Kapitalverwalter weniger lohnenswert. Das ist allerdings nur einer von vielen Aspekten, die eine Rolle bei der Entwicklung von Goldnachfrage und Goldpreis spielen.

Goldreporter

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13 KOMMENTARE

  1. Mag sein, dass der Goldpreis noch mal bis 1850 / 1860 Dollar steigt, in kleinen Schritten.
    Aber da lauert der Hammer und der kann durchaus nochmals bis 1600 gehen.
    Dann sollte der Boden erreicht sein.
    Also, erst mal Vorsicht. Die Gefahr ist noch nicht vorbei.
    Natürlich ist für und der Euro massgeblich.
    Eine Euro Schwäche führt immer zu fallenden Goldpreisen und umgekehrt.

    • @maruti

      Wenn man sich die Minen anschaut, dann kann das mit den 1600 stimmen. Die gehen nämlich gar nicht! Das ist eher ein Zeichen dafür, daß es noch tiefer geht! Meine Meinung!

      • @stillhalter
        Nun, sicher ist heutzutage nichts mehr.
        Nebelkerzen überall.
        Jedenfalls schreiben einige Analysten diese von mir wiedergegebene Ansicht.
        Letztendlich kommt es darauf an, was die Fiat Money Herren ( die vereinte Bruderschaft) unternimmt.
        Denn, die können jeden genehmen Tauschkurs zum Fiat Geld festsetzen. Was aber nicht heissen mag, dass man zu diesem Kurs kaufen oder verkaufen muss.

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  3. Maruti
    Vorab, ich mag das was Sie schreiben sehr. Aber mit Ihren Empfehlungen tue ich mich schwer.
    Eine junge Familie, die anfangen möchte, mit Gold zu sparen, wann ist denn für die mal die Gefahr vorbei. Ich würde behaupten, nie. Vielleicht ist der Rat den ich irgendwo las, nicht so schlecht: Gleichmäßig und gemäß
    Einschätzung der persönlichen Verhältnisse investieren.

    • So machen Sie es – so mache ich das seit ich 20 bin, sprich seit 30 Jahren – mit Aktien und Gold – jeden Monat für 1.000 EUR und mir hüpft das Herz in der Brust wenn ich mir den aktuellen Gesamtdepotstand ansehe. Das Gold gibt dem Depot die nötige Stabilität und die Aktien die Einnahmen durch gute Dividenden.

      • @kryptomane
        Zu berücksichtigen ist, dass die meisten Forumsteilnehmer und ich nehme an, auch GR selbst, eher an Stabilität orientiert sind, denn an Dividenden oder Kryptocoins.
        So bleibt eben nur Gold und der Verzicht auf Zins ( Dividende) oder Spekulation
        ( Kryptocoins).
        Ich selbst gehöre jedenfalls zu dieser Gattung.

        • @Maruti
          Danke für Ihr geschätztes Statement. Mein Depot habe ich aktuell mit 20% physischem Goldanteil besichert. Darf ich höflich fragen, wie Sie hier aktuell positioniert sind in Bezug auf den Anteil in % auf Au/Ag ? Auch halte ich nur Aktien mit mindestens 3% Dividendenrendite (Deutsche Telekom / Deutsche Post / Allianz – nur um einige zu nennen). Auch nur Aktien aus Deutschland, da mir der DAX noch relativ günstig erscheint – im Vergleich zu Dow Jones und Konsorten.
          Denke vor Jackson Hole wird der Goldpreis wieder Ausschläge nach unten erleben. Da gibts wieder Brügel – Seufz

          • @kryptomane
            Ganz einfach. Ausser Bargeld und Giralgeld keinerlei Papiere.
            Ansonsten eben Gold (ca mittlerweile knapp an die 90 Kg) und Silber etwa 30 Kg.
            Alles physisch, gut versteckt. Barren und Münzen.
            Bargeld :Diverse Valuten, Giralgeld: Euro
            Fazit: Kein Portfolio im üblichen Sinne.
            Ich halte es mit Napoleon:
            Wir bezahlen bar, in Gold oder (mit der Muskete.)

    • @herrmann
      Eine junge Familie, welche anfangen möchte,
      in Gold zu sparen, sollte umgehend damit anfangen.
      Die anderen, welche bloss aufstocken wollen oder das Ersparte in Gold wechseln möchten, sollten wissen, dass Gold letztendlich extrem teuer werden kann.Sowohl für den vorwärts als auch rückwärts blickend.
      In diesem Jahr waren es alleine 5% Verlust, zusätzlich zur Inflation.
      Und hier die Banken:
      https://www.finews.ch/news/banken/47586-goldpreis-spdr-gold-etf-ubs-cs
      Zwischen 1600 und 2000.
      Nimmt man das Mittel, sind es 1800.
      Also jetzt.
      Kaufen !
      Der Verlust von 200 Dollar pro Unze muss aber möglicherweise zu verkraften sein.
      Aber auch der Gewinn von 200 Dollar sollte einen nicht umhauen.

  4. Auch auf die Gefahr, daß ich mich wiederhole…

    Die New Yorker FED hat gestern US-Treasuries (Staatsanleihen)
    im Umfang von $1,136 Billionen US-Dollar an 76 Banken
    im „Reverse Repo-Markt“ emittiert; ein neuer Höchststand,
    (siehe hier:)

    Der Andrang/ die Nachfrage steigt seit Wochen immer weiter über die $1 -Billion-
    Grenze an – schließlich erhalten die Banken 0,05% Zins für ihre geparkten Dollar.
    Damit „saugt“ die Fed pro Nacht praktisch $175 Mrd. Dollar mehr an Liquidität aus
    dem US-Finanzmarkt, als sie mit dem Anleihen-Kaufprogramm im Jahr (12 Monate
    x $80 Mrd. = $960 Mrd. USD) in die Wallstreet „pumpt“.

    Es sollte mich nicht wundern, wenn das Thema „Tapern“ (Reduzierung der Anleihenkäufe)
    diese Woche aus Jackson Hole zu hören ist.

    Wie reagieren dann die Börsen, wenn ihnen der Geldhahn langsam zugedreht wird?
    (>‿◠)✌

  5. https://goldsilver.com/blog/inflation-to-hit-9-this-year-wealthion/
    Hier rechnet einer mit 9% Inflation in God’s Own Country dieses Jahr.
    Trust and obey
    https://www.youtube.com/watch?v=oV8wfr1GK2Y
    When we walk with our gold in the light of this world,
    What a glory it sheds on our way!
    While we do its good will, it abides with us still,
    And with all who will trust and obey.
    Trust and obey, for there’s no other way
    To be happy in bullion, but to trust and obey.

    No inflation can rise, not the government’s lies,
    But its smile quickly drives it away;
    Not a ban nor a fear, not a Fed banker’s tear,
    Can abide when we trust and obey.

    But we never can prove the delights of its love,
    Until all bonds and shares will decay;
    For the favour it shows, and the joy it bestows,
    Are for all who will trust and obey.
    Trust and obey, for there’s no other way
    To be happy in bullion, but to trust and obey.

  6. https://www.rt.com/business/519377-russia-wealth-fund-gold-investing/
    Ist mal wieder auf Englisch. Nehmt es mir bitte nicht krumm. Zitat aus dem Link: „Finance Minister Anton Siluanov had previously supported the idea of allocating the NWF assets more efficiently, highlighting that precious metals are much more sustainable for investments than financial market assets in the long-term.“
    James und jeder andere Bond ist in Rußland offenbar in Ungnade gefallen. Der Nationale Wohlstands-Fonds verwaltet auch Rücklagen für die Renten der Russen.

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  8. Es darf wieder einmal gewettet werden:
    wie lange darf „Joke Biden“ noch vom Teleprompter Fragmente
    erkennen und zusammenhanglos ablesen?

    „Tommy Schiller“ aus Texas wettet, daß das Chaos
    in Afghanistan ‚Joe Bidens‘ Rücktritt (aus Gesundheitsgründen ?)
    beschleunigt hat und gibt ihm noch 4 Wochen im Weißen Haus,
    (siehe hier:)

    Könnte also „Kamala Harris“ als zweite Präsidentin in das
    oral Oval Office einziehen, nachdem vor
    101 Jahren „Edith Wilson“, die zweite Frau Woodrow Wilsons, das Oval Office –
    17 Monate lang – besetzte und die Regierungspflichten übernahm, nachdem ihr
    Mann sie nach einem schweren Schlaganfall nicht mehr wahrnehmen konnte?

    Erinnern wir uns: „in der Politik geschieht nichts zufällig;
    alles war und wird geplant.“

    Umzugstermin für „Sleepy Joe“ wäre dann im Oktober?

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