Montag,16.Mai 2022
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Goldpreis und Aktien: Die Woche wird spannend!

Der Goldpreis setzt zu einer neuen Rally an. Die neue Woche verspricht nicht nur in Sachen Ukraine-Konflikt einiges an Spannung.

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Der Goldpreis reagierte in der Vergangenheit immer nur kurzfristig auf geopolitische Krisen. Allerdings kommen mittlerweile zahlreiche marktbewegende Faktoren hinzu, dazu zählt auch die stark gestiegene Inflation (Foto: Goldreporter)

Goldpreis-Entwicklung

Das Konjunkturklima droht zu kippen. Dunkle Wolken über der Ostukraine haben in der vergangenen Woche bereits zu einer Verschnupfung an den Börsen geführt. Dagegen nährten die Ängste um eine drohende „Russenpeitsche“ die Nachfrage nach Edelmetallen. Der Goldpreis legte alleine am vergangenen Freitag um bis zu 2 Prozent zu. In Euro gerechnet zog der Kurse des Goldes sogar um 2,5 Prozent an. Währenddessen verlor der DAX knapp 2 Prozent.

Ukraine-Krise

Was geschieht in dieser Woche? Eigentlich heißt es im Jagon, politische Börsen hätten kurze Beine. Eine Eskalation im Ukraine-Konflikt, könnte an den Aktienmärkten eine weitere Korrekturbewegung anstoßen und die Börsen endgültig in den Bärenmarkt überführen. In den kommenden Tagen stehen aber weitere bedeutsame, potenziell kursbewegende Termine an.

Heiße Konjunkturdaten?

Neben dem deutschen ZEW-Index und dem New York Empire State Index erhalten wir am Dienstag aus den USA weitere Hinweise auf die Inflationsentwicklung in den USA. Denn um 14:30 Uhr werden die Erzeugerpreise für den Monat Januar veröffentlicht. Hier rechnen Analysten mit einem Anstieg des Preisindex um 9,1 Prozent gegenüber Vorjahr.

Aber auch der Mittwoch verspricht Spannung. Denn die USA melden Einzelhandelsdaten, Import-/Exportpreise, Lagerbestände und Zahlen zur Industrieproduktion jeweils für Januar. Im Mittelpunkt dürfte aber das Protokoll der letzten Fed-Sitzung stehen, dass am Abend erscheint. Am Donnerstag und Freitag kommen dann noch diverse Zahlen vom US-Immobilienmarkt.

Quartalszahlen

Hinzu kommen noch Quartalsmeldungen einiger bedeutender Konzerne. Dazu gehören unter anderem BHP Billiton, Michelin, Toshiba (jeweils Montag); Fannie Mae, Marriott (Dienstag); AIG, Applied Materials, Barrick Gold, Cisco, NVIDIA, Kraft Heinz (Mittwoch); Air France, Commerzbank, Nestlé, Walmart (Donnerstag) sowie Allianz, Hermès und Renault (Freitag). Alle Termine ohne Gewähr.

Goldpreis-Effekt?

Setzt der Goldpreis seinen Aufschwung fort? Die Edelmetalle reagierten in der Vergangenheit immer nur kurzfristig auf geopolitische Krisen. Allerdings kommen mittlerweile zahlreiche marktbewegende Faktoren hinzu, dazu zählt auch die stark gestiegene Inflation. Am US-Terminmarkt hat Gold zuletzt zunehmende Marktstärke bewiesen (Krisen-Stimmung: Goldpreis zieht deutlich an!).

Goldreporter

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35 Kommentare

  1. Statistisches Bundesamt: Erzeugerpreise sind im Jahresvergleich (Dez. 2021 zu 2020)
    – um 21 %
    – Pflanzliche Erzeugung (Produkte) um 28,8 %
    – tierische Erzeugung (Produkte) um 17,4 %
    gestiegen.

    Siehe „Monatswerte – Veränderungen zum Vorjahr“:

    Machen Sie endlich Ihren Job, Frau Lagarde, und sorgen Sie für die Währungs-Stabilität
    im €U-Raum. /(•ㅅ•)\
    Ich „fordere umgehend“ einen Inflations-Ausgleich, sonst setzt es was !
    [ „was auch immer das sei; Anm.d.Wirtschafts-Red. „]

    ▼(´ᴥ`)▼

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    • @Klapperschlange
      Klack, Klack, Klack……
      Hören Sie es auch ?
      Klack, Klack….
      Die Dominosteine beginnen zu fallen.
      Zunächst noch langsam, aber es geht los.
      Dow, Dax, Nasdaq…. für alles braucht man rote Druckerpatronen.
      Am US-Immomarkt steht der Kalender wohl wieder auf Herbst 2008.

      Meine Lieblingsaktienperformance: Biontec.
      Minus 51 % in den letzten 6 Monaten.
      Aus 326 Euros wurden 144. Mit intaktem Trend Richtung 6 feet under.
      Good Bye, Mr. Sahin.

      Sie kennen ja den Titanic-Film.
      Jetzt ist m.E. der Moment gekommen, an dem das Schiff achtern die Schrauben aus dem Wasser hebt.

      Wohl dem, der nur noch wenig Papier hat.

      • @MeisterEder

        „Irgendetwas“ f liegt in der Luft –
        das könnten auch schwarze Schwäne sein, die sich sammeln.

        „Gemeinsam“ sind sie noch stärker, um den Landeplatz
        „umzupflügen“.
        Und – ja – den Film „Titanic“ kennt man.
        Ich kenne aber auch den „Fantasy“-Kurzfilm „Jagon“,
        [ https://www.youtube.com/watch?v=1x02rxGJdfA ]
        den „Goldreporter“ oben im Abschnitt „Ukraine“ zitiert; an die
        referenzierte „Redensart“, daß „politische Börsen kurze
        Beine hätten“
        , kann ich mich gar nicht erinnern . . .

        [Zeit für 1 kleines Späßle;Anm.d.Red.]

        Ich bin gespannt, wann die BIZ aus Basel den Gold-Hammer
        aus dem Werkzeugkoffer holt, sobald der Goldpreis in Richtung
        $1900,- marschiert.
        (>‿◠)✌

          • Sollte Putin angreifen wird es noch diese Woche ein Ath bei Gold geben. Glaube ich aber nicht dran dwn er ist eher ein Zaar als ein Präsident. Von daher denke ich eher an heiße luft und kurzen Kursanstiegen bei Gold und Silber. Im März sehe ich immer noch die 1500 € zum nachkaufen, und Silber das letzte mal unter 20 € fallen. Also, geduld ist des Em bugs tugend

          • @Klapperschlange
            Tja, Gebrauchtwagen, die Preisblase des kleinen Mannes.
            Bei den „etwas Besserverdienenden“ (Definition nach Friedrich Merz) ging die letzten 2 Jahre so richtig die Post ab.
            Immoblase mindestens wie 2008. MINDESTENS.

            Geh mal auf TRULIA (ist wie immoscout).
            Und gibt bei Häuser kaufen folgende 3 Orte ein:
            1.) Sullivans Island, SC (Vorort für den „gehobenen Mittelstand“ vor Charleston)
            2.) Boca Grande, Fl ( wirklich netter Ort für das 3. Wochenendhaus).
            3.) Port Royal, Naples, FL (Vorteil hier: es gibt einen Privatflugplatz, auf dem man auch bequem seine private 737 landen kann.

            Schere zwischen Arm und Reich ?
            Könnte schon irgendwie …….

            Das war schon immer richtig teuer, aber jetzt: IRRSINN PUR.
            Wenn es bei US Immos anfängt , ist keine Bank mehr zu retten.

          • Klapperschlange:
            In Deutschland ist es nicht anders. Ich suche seit einiger Zeit nach einem Gebrauchtwagen. Es soll ein älteres Fahrzeug mit möglichst wenig Elektronik sein, welches ich selber reparieren kann. Der Markt gibt kaum was her. Entweder wird Schrott angeboten oder die Preisvorstellungen sind märchenhaft.
            Ich wohne in der Nähe des VW-Werks Hannover-Stöcken. Dort stehen jede Menge halbfertiger Fahrzeuge auf dem Werksparkplatz, die nicht ausgeliefert werden können. Es fehlen Teile. Außerdem wird die Nachtschicht vorerst ausgesetzt.
            In der Nähe befindet sich ein Rangierbahnhof, über den die Fahrzeuge transportiert werden. Früher konnte man dort ständig zig Güterzüge voller Neufahrzeuge sehen, in Bewegung und in Warteposition.
            Seit geraumer Zeit sieht man diese Züge kaum noch. Letzte Woche war dies mal wieder der Fall. Gerade einmal zwanzig Fahrzeuge habe ich gezählt. Ruinen schaffen ohne Waffen!

          • @MeisterEder

            Interessante Immo-Seite.
            Mein Favorit wäre tatsächlich „3701 Nelsons Walk“
            in Port Royal, Naples;
            direkt am (von Mückenschwärmen umkreisten) Ufer.
            Zwar fehlt ein großes Wohnzimmer (wo dann Platz für einen
            262 Zoll großen 4K-TV wäre ( „C Seed 262 UHD“), aber neben
            Speisezimmer und Küche erfreuen 4 Schlafzimmer und 5
            Badezimmer das Auge des Betrachters.

            Die $26 Millionen Dollar Kaufpreis sind sicher „günstig“,
            übersteigen aber doch meine aktuelle Investment-Grenze.
            (falls der Silberpreis doch noch auf 1000,-$ die Unze steigen
            sollte, könnte ich ja schon mal die Doppelgarage anzahlen; für
            den kleinen Rest nehme ich einen Zins-günstigen Kredit auf.
            )
            [if available ].
            Aber: die Preise für Sprit in den USA schrecken mich doch ab:

            Nach Angaben der American Automobile Association (AAA)
            liegt der Durchschnittspreis für eine Gallone Normalbenzin derzeit
            bei 3,488 Dollar, was einem Anstieg von mehr als 30 Prozent
            gegenüber dem gleichen Zeitpunkt des Vorjahres entspricht,
            als er bei 2,505 Dollar pro Gallone lag.“

            (▀̿Ĺ̯▀̿ ̿)

        • @Meister Eder
          Entschuldigung, falsche Taste,
          Wollte nur noch sagen, Verluste werden zur Zeit gut gekontert.
          Diese ganze gespielte Kriegsrhetorik ist dafür nicht schädlich.
          Man liest neuerdings viel von der Ostflanke der Nato. Wo ist eigentlich die Westflanke,
          Azoren.?

          • @meister eder
            Richtig, USA und Kanada sind ja auch Nato Mitglieder. Wie praktisch, wenn es gar
            keine Flanken mehr gebe.

  3. Das Güldene entwickelt sich solide, meine Laune könnte daher nicht besser sein. Die jetzige ‚Performance‘ hatte sich ja bereits in den letzten Wochen der ‚relativen Stärke‘ abgezeichnet. Wir erinnern uns: Trotz reüssierender Renditen der entscheidenden 10-jährigen-US-Schuldverschreibungen [und erst recht trotz des Wehklagens der professionellen Unken] konnte Gold seine Positionen halten. Letzteres war sicher der größere Widerstand. Quasi unüberwindbar.

    Es ist ja auch kein Wunder. Das generalisierte Lebensgefühl in unserer besten aller möglichen Welten – das Gefühl der Heteronomie, des Ausgeliefertseins und der Abhängigkeit gegenüber der ‚Schönen Maschine‘ [frei nach Adam Smith] – hat Junge bekommen. Und zwar von Oben.

    Der diesjährige „Sicherheits-Report“ der Münchner Sicherheitskonferenz zeigt sich jedenfalls von seiner dystopischen Seite. In den G7-Staaten breite sich ein Gefühl „Kontrollverlustes“ aus, ein Syndrom „kollektiver Hilflosigkeit“ gegenüber den Herausforderungen der maladen Ökonomie und der geopolitischen Spannungen. Die Krisen würden an Zahl und Intensität deutlich zunehmen, multiple Bedrohungen ließen das Sicherheitsgefühl erodieren.

    Wohlgemerkt, systemimmanente Krisen. Und wie wir wissen, scheut selbiges, also das ‚System‘, ‚Unsicherheit‘ wie der Beelzebub das Weihwasser.

    https://securityconference.org/publikationen/munich-security-report-2022/

  4. Ich glaube, da wirkt noch was anderes an der Krise mit: Die Ambassador Bridge (wichtigste Handelsverbindung zwischen USA und Kanada) wird seit 2 Wochen blockiert in beide Richtungen von ein paar 100 Trucker-Fahrern, die gegen die Impfung sind. Waren im Wert von 230 Millionen Dollar kommen nicht vorwärts und nicht rückwärts – die ganze Autoindustrie in Detroit steht still, weil Ersatzteile fehlen. Nichts und niemand kommt über die Brücke. Onkel Biden hat Onkel Trudeau schon zum Rapport bestellt – aber es passiert nichts. Gut so! Der Impfmist muss als Allererstes vom Tisch! Das kommt auch noch zur allgemeinen politischen „Gemengelage“ nebst Ukraine nebst steigender Inflation hinzu und beeinflusst sicher auch Aktien und Goldkurs.

  5. Das war’s auch schon wieder mit meiner guten Laune.

    Identitätspolitik hin oder her, aber dass man jetzt auch ‚Gott‘ verwurstet, schlägt doch glatt dem ökumenischen Fass den Boden aus. Claro, ich werde aber mit der Zeit gehen, und mich umstellen. Bin schließlich kein Ewiggestriger derer von den rechtsdrehenden Joghurtkulturen.

    Also schauen wir mal: Die kongenialen Vorschläge lauten nach den Forderungen eines Katholikenverbandes also „Gott+“ oder Gott*“. Hm, ja, das scheint plausibel. Da mach ich mit. „Ogottogott“ ginge zur Not auch, genauso wie „Ach Gottchen!“

    https://www.maennersache.de/gott-gendern-47084.html

  6. @MeisterEder
    https://www.gmx.net/magazine/panorama/familie-entdeckt-geheimes-zimmer-haus-tauchte-schatz-36601174
    Ja, wenn einer ein Haus kauft, dann …
    @RACEW
    Aus den Chip-Fabriken im Silicon Valley kommen keine Mikro-Chips mehr für die Produktion von Kfz weltweit. Von der Walachei bis Malaysia stehen die Bänder still. Herrlich, diese Globalisierung. Wie lange lag damals der eine Pott quer im Suez-Kanal? In Kalifornien haben sie schon eher mit dem Energiewende-Unfug angefangen als bei uns. Im Ergebnis leidet das Silicon Valley an Strom-Ausfällen und Flächen-Abschaltungen. Hab einen Vorschlag. Wer Auto fahren will, muß eine Prüfung ablegen. Theorie und Praxis. Selbiges führen wir ein für Politiker. Dazu Idioten-Tests (MPU) für schwere verbale Fehltritte wie „Die Sozialdemokraten haben die soziale Marktwirtschaft erfunden.“ von Annalenchen. Wenn sie wenigstens „HEINZ Erhardt“ gesagt hätte! Was lernt man eigentlich an einer Londoner NWO-Klippschule? Ach, bin ich heute wieder ein Schelm!

    • @Racew
      Der Politik-Führerschein ist eine super Idee.
      Dann erübrigt sich auch die elend quälende Diskussion um die Verkleinerung des Bundestages.

      Die 30 Leute, die dann in Berlin übrig bleiben, bekommen wir auch im Borcherts unter.
      Die Rechnung zahlt auf Vermittlung durch Friedrich Merz gleich direkt Blackrock.
      Sollte (wider Erwarten) auch ein Grüner übrig bleiben, kann ja auch eine Solar-Lobby etwas beisteuern.
      Olaf geht dann ja sowieso zu Warburg, hat es sich ja verdient.

      Erkläre mich zudem bereit, die hier im Bayerischen Landtag übrig bleibenden 15 Politiker in unserem Wohnzimmer tagen zu lassen.
      Als alter weisser Kaplitalist will ich als Gegenleistung aber 25 % der Schmiergelder der Politiker haben.
      Aber nur gleich in Gold in ein Depot in der Schweiz.

      Alles wird GUT !

  7. Tja, wie wir nur einen Tag später wieder sehen: 1. Die Ambassador-Brücke ist geräumt. 2. Der Goldpreis, der zwischenzeitlich über Nacht auf 1661 EUR angestiegen ist, wurde von der Börse heute in 1,5 Stunden wieder auf 1635 EUR runtergeknüppelt. Ob’s noch tiefer rutschen kann? Ich halte den Preis von um die 1630 EUR für stabil und glaube nicht, dass man ihn tiefer drücken kann – wenn man sich die Weltlage anguckt. Letztes Mal hat das Runterknüppeln von 1630 EUR auf 1580 EUR 2 Wochen gedauert, und in noch mal 2 Wochen stand der Preis dann doch wieder auf ca. 1630 EUR.

  8. @racew
    Unverwüstliches Auto ?
    Fahren Sie den Maruti, made in India, Lizenz:
    Suzuki Samurai.
    https://m.mobile.de/auto-inserat/suzuki-suzuki-samurai-sj413-glonn/339571670.html?searchId=9a814d67-5873-0e6e-44b9-e1ccb2743938&type=ad
    Ich habe allerdings die Langversion.
    Selbst reparieren ? Kein Problem.
    Und er fährt fast 100 km/h !
    Eigentlich schon viel zu schnell für die Strassen.
    Eher was für die Rennbahn.
    Ich fahre damit meistens auf der Autobahn Mittelspur oder links. ( Mein Maruti ist für den Linksverkehr gebaut.)
    So 75-80 Kmh. Das genügt.

    • Maruti:
      Vielen Dank für den Hinweis. Autos wie der Maruti haben durchaus noch weitere Vorteile. In Deutschland wird es wohl keiner klauen wollen und es provoziert auch keinen Neid.

  9. @Klapperschlange
    Naples: Bescheidenheit ist eine Zier.
    Da findet sich sicher eine Bank. Wie bis Februar 2008.
    Sind ja „nur“ 119.000 Monatsrate.
    Ein paar Masken an die Regierung verticken und schon gehts.
    Fragen Sie mal …….

    Vorteil: bei den Amis haftet nur die Immobilie für den Kredit. Man selbst nicht.
    Wenn man es sich nicht mehr leisten kann, legt man der Bank den Schlüssel auf den Tisch (gegen Quittung) und ist raus. Ohne weitere Verpflichtung. Nur der Creditscore ist demoliert.

    Wenn die Immo dann nur noch die Hälfte wert ist (oder unter Wasser steht) : Problem der Bank.
    Das nur mal so zum Thema, was US-Immokredite als „Wertpapier“ verpackt wert sind wenn es knallt.
    Wieder ein Grund EM zu kaufen !

    Die Häuschen an allen 3 Orten sind so „günstig“, weil diese allesamt in der dunkel-dunkel-dunkelrotesten Hurrican- Höchstrisikozone liegen.
    1-2 Meter über dem Meeresspiegel, wo bei einem Volltreffer 6 Meter Wellen drohen. Neben 250 kmh Sturm. Beim Sturm IRMA 2017 haben nur 40 Meilen gefehlt und Naples wäre weg gewesen. Weg im Sinne von AWAY.
    Alles absolut unversicherbar.

    Wer dort kauft, muss im Prinzip das Geld doppelt haben.
    Jetzt für den Kauf.
    Und in x-Jahren für den Neubau.
    Vorteil: den Grossteil des Abrisses übernimmt Mutter Natur kostenlos.
    Ausser die Windrichtung war falsch und die 3 Nachbarhäuser liegen auf dem eigenen Grundstück.

    Dann doch lieber EM……..

    • @MeisterEder
      https://www.ostsee-zeitung.de/Mehr/Meinung/Lesermeinung/Politik-Leserbriefe/Nun-dreht-Buergermeister-Karl-voellig-frei
      Mein ältester Bruder und Gemahlin haben eine Ferien-Wohnung im Ostsee-Bad Kühlungsborn. Die wurde online vermietet über eine Firma – lief vor Corona ganz gut. Die Einnahmen aus der Vermietung sollten die staatliche Rente ergänzen oder ersetzen, falls vom Staat mal gar nichts mehr kommt. Hilf dir selbst, dann hilft die Gott. Bruder und Schwägerin haben all ihre Ersparnisse aufgewendet, um besagte Wohnung zu erwerben. Der Bürgermeister kam auf die Idee, auch gegen den Willen der Besitzer der Ferienhäuser und -wohnungen dort „Flüchtlinge“ unterzubringen. Ich mag mich nicht weiter dazu auslassen, aber dieses Land ist doch bis auf die Knochen verfault. Anmerkung am Rande: Meinen Hang zu EM, der in meiner Sippe zu Beginn noch belächelt wurde, wird jetzt mit anderen Augen gesehen.

      • WS:
        Beim Mikrozensus 2011 fiel mir auf, wie umfangreich und detailliert die Fragen zum Immobilienbesitz waren. Wider Erwarten bekam ich seinerzeit sogar konkrete Nachfragen zur Sache.
        Rückblickend möchte ich behaupten, dass es damals nur um den Grundbesitz ging und dass alles andere nur schmückendes Beiwerk war.
        Seit einigen Jahren muss ich als Vermieter der Stadt eine sog. Wohnungsgeberbestätigung erteilen. D.h., jedes mal wenn ein Mieter einzieht, muss ich mitteilen, wer mit wieviel Personen welche Wohnung mit welchen Räumen ab wann bezieht. Auch hier ist der Grund für diese detaillierten Angaben wohl nur teilweise im Melderecht zu verorten. Die fraglichen Daten könnten auch im Hinblick auf eine Wohnungszwangswirtschaft bzw. einer Belastung des Grundbesitzes im Sinne von Sondersteuern dienen. Ein Auto, Gold und nach Möglichkeit eine Unterkunft im Ausland sind m.E. die Dinge, auf die es in den nächsten Jahren ankommen könnte.

          • @Wolfgang Schneider
            Wenn schon JFK uns auffordert, uns zu überlegen, was wir für den Staat tun können, dann sollten wir uns echt was überlegen.

            Vorschlag: wir machen es der Bürokratie einfacher.
            Weniger arbeiten, weniger Blödsinn kaufen, weniger Steuern zahlen.
            Wer kann, soll es machen.
            Es soll Handwerker geben und Freiberufler, die da schon echt vorbildlich agieren und auf die ganze Bürokratie mit Rechnungen verzichten und auch die Zahlungsverkehrssysteme entlasten.
            Arbeit gegen Cash.
            Kein unnötiger Papierkram.
            VORBILDLICH !
            Nachbarn in unserer Straße laden gerne hübsche junge Frauen zur Tea Time ein. Danach haben die immer so schöne Frisuren und das Haus ist sauber.
            Komisch. Ist sicher Verwandtschaft mit Putzfimmel und Friseurausbildung.

            Noch besser: ganz raus.
            Unsere Kids entlasten die Dummland-Bürokratie vorbildlich. Null Aufwand.
            Wenn die in der Stadt spazieren gehen wollen, muss der dortige Landvogt auch keine 1.000 Polizisten zum Schutz herbeischaffen, wie bei uns das Söderlein.

            Jeder soll helfen, wo er kann.

        • @Racew / WS
          So einen Zensus bekommen wir Immoeigentümer dieses Jahr ab März/April auch wieder.
          Bis Sommer haben wir Zeit, die Infos zu sammeln, und brav einzutragen.
          Sollen wir sogar gleich selbst direkt digital in das System ELSTER eintragen (ausser wir haben keinen PC, dann darf man noch Formulare verwenden).

          Mist, gerade ist mir der Laptop vom Balkon gefallen. Sicher kaputt. Schade.
          Und wegen der kaputten Lieferketten bekomme ich dieses Jahr sicher keinen Ersatz mehr. So ein Pech aber auch.

          Offizielle Ausrede der Detail-Schnüffelei ist die Neuregelung der Grundsteuer.
          Aber das passt als PlugIn sicher in das neue EU-Vermögensregister.
          Und ab 01.01.2024 gibt es ja den Lastenausgleich wieder, also die Möglichkeit für Zwangshypotheken des Staates.

          Also ganz einfach: per Lastenausgleich ist die Hälfte des Häuschens weg, per SAG und VAG die Ersparnisse auf der Bank und die Lebensversicherung.

          Wer in diesem Land noch arbeitet und spart ist der echte Depp (sorry, aber man kann es nicht besser ausdrücken).
          Was kann man nur mit seinen Ersparnissen machen ?
          Mal nachdenken ……..

    • @MeisterEder

      Wenn ich mich ( bei einer Tasse Kaffee gemütlich ] bis auf Seite 3
      des Artikels von „Egon von Greyerz“:

      https://www.goldseiten.de/artikel/527973–Zauberer-der-Fed—Die-Megamanipulanten.html

      vorarbeite, dann signalisiert der erste Chart (Housing Bubble # 3), daß die
      „ . . . durchschnittlichen Verkaufspreise für neue Häuser seit 2007 um
      150% gestiegen sind „

      Vielleicht sollte ich abwarten, bis die „Bubble“ platzt und ich das Anwesen
      für 10 Unzen Gold hinterhergeworfen bekomme ?
      Für 20 weitere Unzen könnte ich auf dem nahe gelegenen Airport einen
      kleinen Lear-Jet aus einer Konkursmasse ersteigern und mir jeden Sonntag
      frische Erdbeeren ❤ ❣ aus Mallorca einfliegen lassen?
      (@anaconda fliegt die Mühle gern für ein paar Tauchflaschen gratis hin & her)

      Mal sehen, was meine Frau dazu meint . . .
      (♥ᴥ♥).

      • @Klapperschlange
        Genau das Modell (ohne Lear Jet) hat ein gewisser Warren B. aus Omaha, Nebraska, (Typ netter Opa, aber nur optisch) in der letzten Immokrise so gemacht.
        Zu dem Zweck hat er etliche Tochtergesellschaften gegründet , namens BHHS, damit es nicht jeder Kunde merkt. Und etliche Milliarden in die Hand genommen.
        Ausgeschrieben: Berkshire Hathaway Home Services.

        Die haben Banken 2009-2010 ganze Portfolien zu Dumpingpreisen abgenommen.
        Oder klammen Kunden kurz vor der Räumung.
        Und sind natürlich auch Immobilienmakler.
        Alle netten Eigenschaften auf einem Haufen.

        In der Strasse, in der wir drüben gewohnt haben, hatten die 2010 ein Haus für 90.000 aus einer Bankinsolvenz heraus „gekauft“, 30.000 an Renovierung reingesteckt, es seither unverschämt teuer vermietet und letzten Herbst für 450.000 verkauft.
        Ein absoluter Mondpreis bei der „Hütte“. Hätte man vor 3 Jahren für 250.000 in besserer Qualität neu bauen können.
        Mit der Performance kann der Krügerrand nicht mithalten.
        Aber solche Geschäfte muss man auch machen wollen und dabei gut schlafen können.

        Was wir von drüben so hören, verkauf Warren Immos so schnell er nur kann und hortet das Geld. Der nette Opa hat ein sehr gutes Bauchgefühl.
        Wenn der 450.000-Käufer in 2 Jahren den Kredit nicht mehr bezahlen kann, oder einen Margin Call bekommt, kauft er das Häuschen sicher gerne zu 150.000 wieder zurück.
        Aus der Insolvenz, nachdem der Sherriff die Räumung erledigt hat.
        Man macht sich ja selbst die Hände nicht schmutzig.

        Nur meine Meinung: wenn es drüben wirklich am Immomarkt (und in direkter Folge bei den Aktien – oder andersherum) knallt, dann dürfte es wirklich „knallen“ und man sollte abwarten, bis sich der Rauch verzogen hat, bevor man ein Schnäppchen machen will.
        Ich will nicht den Rest meines Lebens mit einem Leopard 2 zum Einkaufen fahren müssen.

        Nur nebenbei: bei uns im Wichtigtuer-Dorf und Umgebung ist der Markt genauso unsolide und die Finanzierungen ähnlich wackelig.
        Das wird noch heiter.

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  11. @RACEW
    Die Großeltern meiner Mutter bekamen in den 1950ern Leute in ihr Bauernhaus vom Staat eingemietet. Man ging davon aus, daß die Bauern einfach mal alle große Häuser haben. Die neuen Untermieter hatten vom Staat den Auftrag auszuspähen, ob die Bauernfamilie Anstalten macht, in den Westen abzuhauen. Das war im Osten. Im Westen gab es dank Adenauer den Lasten-Ausgleich. Der angeblich zur Abfindung der Vertriebenen diente, weswegen die im Westen einen schlechten Stand hatten. In Wahrheit hat er damit die Bundeswehr aufgebaut. Leute, die sichtbares Vermögen besitzen, sind stets gefährdet. „Am Ende sind sie alle Sozis“, würde Ekel Alfred Tetzlaff wohl sagen, als dessen Reinkarnation ich mich betrachte.

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