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Goldpreis: Ungewöhnliche Entwicklung am US-Terminmarkt

In der vergangenen Woche knickte der Goldpreis um 3,7 Prozent ein. Im gleichen Zuge wurden an der US-Warenterminbörse aber deutlich mehr Handelsverträge bei den Gold-Futures abgeschlossen. Die große „Short-Eindeckung“ blieb offensichtlich aus.

Gold, Goldpreis, Bulle, Bär (Foto: Goldreporter)

Der Goldpreis ist deutlich gefallen. Die Bären wittern ihre Chance, aber auch die Bullen, die auf günstigere Einstiegskurse hoffen (Foto: Goldreporter).

Goldpreis stark unter Druck

Der Goldpreis kam Ende vergangener Woche stark unter Druck (Goldpreis fällt: JPM und Citigroup stoßen Gold ab). Parallel dazu gab es einen rasanten Anstieg der Geschäfte mit Gold-Futures an der US-Warenterminbörse COMEX. Wir betrachten die aktuellen CoT-Daten per 5. November 2019.

Die CoT-Daten

Die Netto-Short-Position der „Commercials“ stieg um 5 Prozent auf 317.138 Kontrakte. Dabei nahmen die Netto-Verkäufe der „Swap Dealers“ (darunter Großbanken) um 9,5 Prozent zu auf 176.998 Kontrakte. Umgerechnet stand diese bedeutender Händlergruppe damit mit umgerechnet 550 Tonnen Gold auf der Verkaufsseite. Das war der höchste Wert seit dem 24. September 2019.

Auf der anderen Seite erhöhte sich die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ um 1 Prozent auf 279.828 Kontrakte. Hedgefonds und Investmentgesellschaften (das „Managed Money“) wetteten dabei nicht mehr sehr viel stärker auf steigende Kurse.

Sprunghafte „Kleine Spekulanten“

Ungewöhnliche Sprünge gab es dagegen bei den Aktivitäten der „Kleinen Spekulanten“. Das sind Händler, die weniger als 150 Kontrakte halten. Hier gab es einen Anstieg der Netto-Long-Position um 51 Prozent, nachdem die Netto-Käufe in der Vorwoche um 30 Prozent gesunken waren.

Starke Zunahme des Open Interest

Der Open Interest stieg am vergangenen Dienstag auf einen neuen Rekordwert von 690.181 Kontrakte. Es gab also im Rahmen der wöchentlichen CoT-Daten noch nie so viele laufende Gold-Kontrakte an der COMEX. Bis zum Handelsschluss am gestrigen Freitag gab es dann sogar noch einmal einen Anstieg um 2,17 Prozent auf 705.190 Kontrakte. Und das ist eher ungewöhnlich.

Mehr Wetten auf Gold

Der Goldpreis knickte vergangene Woche um 3,7 Prozent ein auf 1.458 US-Dollar pro Unze (FOREX). Gemeinsam mit einem steigenden Open Interest ist dies eigentlich ein ausgeprägtes Anzeichen einer Marktschwäche. Mehr Futures-Trader (Short-Seller) stiegen bei sinkendem Goldpreis ein. Gleichzeitig dürften viele Goldhändler, den kurzfristigen Einbruch aber als Gelegenheit ansehen, neue Long-Positionen aufzubauen. Angesichts der insgesamt hohen Netto-Positionen hätte man auch einen deutlich sinkenden Open Interest erwarten können. Dann nämlich, wenn Trader aus dem Markt flüchten und Short-Seller dabei massenweise Positionen eindecken. Dies ist offensichtlich nicht geschehen. Die kommende Woche wird uns sicher mehr über die weitere Marktrichtung verraten.

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Eingetragen von am 9. Nov. 2019. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, Handel, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

37 Kommentare für “Goldpreis: Ungewöhnliche Entwicklung am US-Terminmarkt”

    • @ukunda
      Leider sind wir keine Trader und deshalb ist, zumindest bei mir, jedes Wochenende entspannt. Immer schon.
      Im Gegensatz zu meinem Bruder, im Finanzgeschäft tätig.
      Zwar Millionär ( mehrfach), aber immer voll im Stress.
      Der hat gar keine Zeit, die Kohle auszugeben.
      Glücklicherweise machen das seine Frauen. Immerhin jetzt schon die 4. Ehe.
      Ich beneide ihn. Die nehmen ihm die schwere Bürde des Geldausgebens voll und ganz ab.
      Für mich ist das eine Last, gehe ich doch äusserst ungern Shoppen.
      ( ausser zum Goldhändler). Naja, irgend ein Laster muss man ja haben.

  1. Gestern so, heute so, morgen so. Trump widerspricht heute eine Einigung mit China. Gestern war Gold im Sinkflug denke am Montag sieht es wieder ganz anders aus. Es wirrd Zeit die Gunst der Stunde zu nutzen und nochmal nachzukaufen!

    • systemverweigerer

      @f.s. sehe ich auch so. Werde gleich am Montag meinen Händler GVS in der neuen Zweigstelle in Traun OÖ besuchen. Endlich haben wir in unmittelbarer einen Händler wo wir anonym Tafelgeschäfte tätigen können.

        • Wolfgang Schneider

          @systemverweigerer
          Also ich habe da ganz bärische Empfehlungen. Für die Spareinlagen.
          Probier’s mal mit Profitlichkeit
          https://www.youtube.com/watch?v=v_EWWyJfgPc

          Probier’s mal mit Profitlichkeit, mit Zinsen und Profitlichkeit
          jagst du den Alltag und die Sorgen weg.
          Und wenn du stets profitlich bist, dein Bonus appetitlich ist,
          dann nimm ihn dir egal von welchem Fleck.
          Was soll ich woanders, wo’s mir nicht gefällt?
          Ich gehe nicht fort hier, auch nicht für Geld.
          Die Helis summen in der Luft, erfüllen sie mit FIAT-Duft,
          und schaust du unter den Stein, erblickst du die Peanuts, die hier gut gedeih’n.
          Probier mal zwei, drei, vier.
          Denn mit Profitlichkeit kommt auch das Glück zu dir! Es kommt zu dir!

          Probier’s mal mit Profitlichkeit, mit Zinsen und Profitlichkeit
          vertreibst du deinen ganzen Sorgenkram. Und wenn du
          stets profitlich bist, dein Bonus appetitlich ist,
          dann nimm ihn dir egal woher er kam.
          Na und kaufst du gern Derivate, und du piekst dich dabei,
          dann laß dich belehren: Verlust geht bald vorbei!
          Du mußt bescheiden aber nicht gierig im Leben sein, sonst tust du dir weh,
          du bist verletzt und zahlst nur drauf, darum kaufe gleich mit dem richt’gen Dreh!
          Hast du das jetzt kapiert? Denn mit Profitlichkeit kommt auch das Glück zu dir!
          Es kommt zu dir!

        • @systemverweigerer
          Die meisten anderen Banken sind schlauer.Die umgehen das Verfassungsgericht und erhöhen einfach die Kontogebühren.Die Sparkassen um 100 %.Jetzt 84 EURO per Jahr.
          Das sind bei 10.000 Euro auf dem Konto auch schon 0.09%.
          Und ich bin sicher,das geht noch rauf.Auf 0,1 % und mehr.
          Bei 100.000 wären das dann auch 100 Euronen Gebühr.Völlig ohne Verfassung.
          Im Prinzip können die auch 3% Kontogebühr verlangen und die Kundschaft trägts mit Vassung.Bekommt man damit doch kostenloses Geldabheben und Einzahlen,Kostenlose Überweisungen und Abbuchungen per Einzug,kostenlosen Kontoauszug,kostenloses Internetbanking und das Beste von allem:
          Eine kostenlose Beratung für Anlagen beim Bankberater.
          Man sieht,Gels sparen ist noch teurer als Geld ausgeben.(Mittels einer teueren Frau).
          Wenn mir nächstens jemand sagt,meine Frau ist so teuer,die gibt soviel aus,sage ich, Sie glücklicher, stellen Sie sich vor, Sie hätten eine sparsame Frau. Da sind Sie ruckzuck pleite. Wegen der Kontogebühren und Negativzinsen. :)

          • Wolfgang Schneider

            @renegade
            Was Frauen angeht, so kann man immer noch dazulernen!
            Smuglianka Songtext
            https://www.youtube.com/watch?v=n7hHlh2IusY

            Im Gespräch bei der Beratung, warum ging ich dort hinein?
            Sitzt die lächelnd Angestellte, sammelt meine Kohle ein.
            Mir wird heiß bei ihrem Anblick, ihre Augen sanft und weich.
            Trag dein Geld zur Börse – schnell, schnell, schnell, dann wirst Du reich!

            /Refrain 2x/ Eingewickelt, kaum daß ich bis drei gezählt,
            Mein Portfolio hat sie mir gleich ausgewählt.
            Aktienfonds mit ’ner Zinsversprechung, hab unterschrieben sogleich.

            Als ein Jahr ins Land gegangen, kam ein Auszug in dem Brief.
            Fondsverwalter sich erhangen, in New York lief alles schief.
            Ich gleich hin zur Angestellten, habe ihr mein Leid geklagt,
            Fiel ich aus den Wolken, denn sie hat zu mir gesagt:

            /Refrain 2x/ Eingewickelt, kaum daß du bis drei gezählt,
            Dein Portfolio hab ich dir gleich ausgewählt.
            Aktienfonds mit ’ner Zinsversprechung, hast unterschrieben sogleich.

            Und der süßen Angestellten hab ich dann vom Gold erzählt.
            Und ein Schließfach in dem Keller hat sie mir gleich ausgewählt.
            Als darin mein Gold verstaut war, kam dann gleich der nächste Schreck,
            Das Schließfach ward versiegelt, alles Gold ist futsch und weg.

            /Refrain mehrfach/ Aus Berlin kam ganz unverhofft das Goldverbot,
            Aktien, Börsen, Staatsfinanzen, alles tot.
            Lastenausgleich auf Immobilien, der Euro ist nichts mehr wert.

            • @ Wolfgang Schneider

              Selber schuld kann man nur sagen
              eingewickelt von dem Weib
              mußt am Hungertuch nun nagen
              bei den Leisten Schuster bleib

              Wärst Du gleich ins Gold gegangen
              hättst vergraben dann den Schatz
              statt nach Weibes Gunst verlangen
              nun ist alles für die Katz

              Arm am Beutel, krank am Herzen
              schleppst Dich Deine langen Tage
              Armut gilt es auszumerzen
              denn sie ist die größte Plage

              Mußt nach Flaschen nun durchsuchen
              Wolfgang, deiner Nachbarn Tonnen
              könntest statt herumzufluchen
              voll genießen Reichtums Wonnen

              Macht ein Weib Dir schöne Augen
              sei in Zukunft auf der Hut
              will den Honig Dir absaugen
              will Dein Gold. Sei auf der Hut.

              Denke immer an den Friedrich der
              wenn er zu Frauen ging
              seine Peitsche nie vergaß!

              • Wolfgang Schneider

                @Akhenaten

                Der Maschkönig

                Wer reitet so spät durch Nacht und Revier?
                Es ist der Translator mit dem Wertpapier;
                er hat den Bond wohl in dem Arm,
                er faßt ihn sicher, er hält ihn warm,
                Und dennoch birgt er so bang sein Gesicht.
                „Siehst Translator, du den Maschmeyer nicht?
                Den Maschkönig dort vom AWD? –
                Sein Grinsen tut mir in der Seele weh.“
                „Du liebes Geld, komm, geh mit mir!
                Gar schöne Spiele spiel‘ ich mit dir;
                manch schillernde Blasen, manch drolligen Tand,
                der Tenhagen verleiht dir ein gülden Gewand.“
                Translator, Translator, so hörest du nicht,
                was der Maschkönig da leise verspricht?
                „Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Wertpapier.
                Auch in harten Zeiten halt ich zu dir.“
                „Willst, liebes Geld, du mit mir gehn?
                Meine Anlageberater dich pflegen schön;
                meine Broker führen den nächtlichen Reihn,
                und wiegen und tanzen und singen dich ein.“
                „Translator, Translator und siehst du nicht dort
                Maschkönigs Broker am düsteren Ort?“
                „Mein Wertpapier, ich seh‘ es genau.
                Es nörgeln die alten Goldbugs so grau.“
                „Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
                und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.“
                „Translator, Translator, jetzt faßt er mich an!
                Maschkönig hat mir ein Leids getan!“
                Dem Translator grauset’s, er mißtrauet der Welt,
                er fühlt es schwinden das ächzende Geld,
                erreicht den Hof mit Mühe und Not;
                in seinen Händen der Bond war tot.

    • @f.s.

      Ja, es alles war nur ein bedauerliches Missverständnis.
      https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/ich-habe-nichts-zugestimmt-trump-dementiert-einigung-im-handelsstreit-mit-china/25208494.html
      Wir ahnen, wie groß die (uneingestandene) Angst der Trader sein muss, wenn man buchstäblich nach jedem Strohhalm greift, um seinen marktförmigen Zynismus aufrechterhalten zu können.

      Et hätt noch emmer joot jejange.

      Dabei lauert der große Paradigmenwechsel bereits hinter der nächsten Ecke. Der Boss des weltgrößten Hedgefonds Bridgewater, Mr. „Doomsday“ Ray Dalio deklamiert: „Die Welt ist verrückt geworden!“

      „Das „Trickle-down“- Prinzip, nach dem das Geld von den Reichen über deren Konsum zu den Arbeitern durchsickern oder hinunterrieseln soll, funktioniere nicht. „Für viele Menschen funktioniert der Kapitalismus nicht mehr. Das System ist kaputt.““

      https://www.focus.de/finanzen/boerse/dollar-und-euro-in-gefahr-hedgefonds-chef-dalio-warnt-das-system-ist-kaputt-grosser-paradigmenwechsel-kommt_id_11322711.html

      • @Thanatos

        „Trickle-down“ – das gibt es bei uns auch. Nennt sich „angebotsorientierte Wirtschaftspolitik“.
        https://i.redd.it/rjhd0ecngg021.png

      • @Thanatos 15:07

        Das System ist kaputt. Da hat er recht.

        Und nicht erst seit es die Devise gibt “Gier ist geil“.

        Diesen Artikel von Ray Dalio zu lesen lohnt sich. Die Kommentare unter dem Originalartikel in Englisch sind interessant. Da schreibt ein Chinese z. Bsp.

        “But right now for a big paradigm shift, I think we need to wait some time. Right now, the big problem is that the poor people in USA, EURO and Japan are too rich. They are rich enough that they don’t have to worry about their basic lives. Even they have their complaints, they won’t have the resolution to break down the system. For the whole system to be rescued in the end, the string needed to be pushed harder. Big cycle is IRRIVERSIBLE, the whole world can’t turn back until we can’t go any further.“

        Er meint also, daß die Zeit für einen Paradigmenwechsel noch nicht reif sei, weil es den meisten armen Menschen in USA, Europa und Japan noch zu gut geht. Solange ihre Grundbedürfnisse gedeckt sind werden sie nicht versuchen, das System zu zerstören.

        Ich denke er hat da etwas wichtiges übersehen.

        Ich denke zu den Grundbedürfnissen der Menschen gehört auch eine Arbeit oder Tätigkeit, die sie nicht nur ernährt sondern, noch wichtiger, die ihre Zeit füllt. Sollten eines Tages in naher Zukunft die meisten von ihnen durch Maschinen ersetzt werden und die meisten von ihnen nicht in der Lage sein ihre Zeit sinnvoll und zufriedenstellend auszufüllen, dann gehen sie auf die Straße und zerstören die Maschinen, sofern sie nicht von der Polizei daran gehindert werden. In Schlesien beim Weberaufstand war das der Fall. Wenn demnächst die Polizei ebenfalls arbeitslos wird, durch Robocops ersetzt, dann kann man nur hoffen, daß die arbeitslosen Polizisten wissen werden wie man die Robocops deaktiviert.

        Die Strippenzieher der Industrie sollten sich also schon jetzt sehr genau überlegen wie sie die Millionen oder Milliarden zwar grundversorgter aber arbeitsloser Menschen im Zaum halten, wenn sie ihr “Paradies“ nicht aushalten und auf die Barrikaden gehen. Mit Seifenoper Serien und Realitäts-TV ist es auf Dauer nicht getan. Sogar dummen Menschen wird das nicht reichen. Auch Alkohol und Koks werden die Leute nicht ruhig stellen auf Dauer. Sind keine Lösung. Werden die Bereitschaft zum Krawall nur verstärken.

        Ich vermute mal, daß es bei den Bilderbergern in erster Linie um dieses kommende Dilemma geht und wenn nicht dann Gnade ihnen Gott. Friede den Hütten usw.

        • @Akhenaten

          Beschäftigen kann ich mich selbst. Die Fähigkeit dazu wurde den Menschen in der frühen Moderne regelrecht aberzogen und in Folge der calvinistische Arbeitswahn regelrecht in Hirn und Herz gefoltert.

          Nein der Mensch ist kein Working Animal und das Reich der Freiheit beginnt dort, wo die Arbeit aus Notwendigkeit aufhört. ( Marx )

          ………………………………………………………………………………..

          Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen! Dieser zynische Grundsatz gilt noch immer – und heute mehr denn je, gerade weil er hoffnungslos obsolet wird. Es ist absurd: Die Gesellschaft war niemals so sehr Arbeitsgesellschaft wie in einer Zeit, in der die Arbeit überflüssig
          gemacht wird. Gerade in ihrem Tod entpuppt sich die Arbeit als totalitäre Macht, die keinen anderen Gott neben sich duldet. Bis in die Poren des Alltags und bis in die Psyche hinein bestimmt sie das Denken und Handeln. Es wird kein Aufwand gescheut, um das Leben des Arbeitsgötzen künstlich zu verlängern. Der paranoide Schrei nach „Beschäftigung“ rechtfertigt es, die längst erkannte Zerstörung der Naturgrundlagen sogar noch zu forcieren.

          Die letzten Hindernisse für die totale Kommerzialisierung aller sozialen Beziehungen dürfen kritiklos hinweggeräumt werden, wenn ein paar elende „Arbeitsplätze“ in Aussicht stehen. Und der Satz, es sei besser, „irgendeine“ Arbeit zu haben als keine, ist zum allgemein
          abverlangten Glaubensbekenntnis geworden. Je unübersehbarer es wird, daß die Arbeitsgesellschaft an ihrem definitiven Ende angelangt
          ist, desto gewaltsamer wird dieses Ende aus dem öffentlichen Bewußtsein verdrängt. So unterschiedlich die Methoden der Verdrängung auch sein mögen, sie haben einen gemeinsamen Nenner: Die weltweite Tatsache, daß sich die Arbeit als irrationaler Selbstzweck erweist, der sich selber obsolet gemacht hat, wird mit der Sturheit eines Wahnsystems in das persönliche oder kollektive Versagen von Individuen, Unternehmen oder „Standorten“ umdefiniert. Die objektive Schranke der Arbeit soll als subjektives Problem der Herausgefallenen erscheinen.

          Gilt den einen die Arbeitslosigkeit als Produkt überzogener Ansprüche, fehlender Leistungsbereitschaft und Flexiblität, so werfen die anderen „ihren“ Managern und Politikern Unfähigkeit, Korruption, Gewinnsucht oder Standortverrat vor. Und schließlich sind sich alle
          mit Ex-Bundespräsident Roman Herzog einig: Es müsse ein sogenannter „Ruck“ durch das Land gehen, ganz so, als handelte es sich um das Motivationsproblem einer Fußballmannschaft oder einer politischen Sekte. Alle sollen sich „irgendwie“ gewaltig am
          Riemen reißen, auch wenn der Riemen längst abhanden gekommen ist, und alle sollen „irgendwie“ kräftig anpacken, auch wenn es gar nichts mehr (oder nur noch Unsinniges) zum Anpacken gibt. Der Subtext dieser unfrohen Botschaft ist unmißverständlich: Wer trotzdem nicht die Gnade des Arbeitsgötzen findet, ist selber schuld und kann mit gutem
          Gewissen abgeschrieben oder abgeschoben werden.

          Dasselbe Gesetz des Menschenopfers gilt im Weltmaßstab. Ein Land nach dem anderen wird unter den Rädern des ökonomischen Totalitarismus zermalmt und beweist damit immer nur das eine: Es hat sich an den sogenannten Marktgesetzen vergangen. Wer sich nicht
          bedingungslos und ohne Rücksicht auf Verluste dem blinden Lauf der totalen Konkurrenz „anpaßt“, den bestraft die Logik der Rentabilität. Die Hoffnungsträger von heute sind der Wirtschaftsschrott von morgen. Die herrschenden ökonomischen Psychotiker lassen sich
          dadurch in ihrer bizarren Welterklärung nicht im geringsten erschüttern.

          Drei Viertel der Weltbevölkerung sind bereits mehr oder weniger zum sozialen Abfall erklärt worden. Ein „Standort“ nach dem anderen stürzt ab. Nach den desaströsen „Entwicklungsländern“ des
          Südens und nach der staatskapitalistischen Abteilung der Weltarbeitsgesellschaft im Osten sind die marktwirtschaftlichen Musterschüler Südostasiens ebenso im Orkus des
          Zusammenbruchs verschwunden. Auch in Europa breitet sich längst die soziale Panik aus. Die Ritter von der traurigen Gestalt in Politik und Management aber setzen ihren Kreuzzug im Namen des Arbeitsgötzen nur umso verbissener fort……….

          zitiert aus dem Manifest gegen die Arbeit

          …………………………………………………………………….

          Wenn Arbeit wirklich schön wär, würden die Reichen Sie für sich behalten.

          Lateinamerikanisches Sprichwort

          • @Krösus 10:34

            „Das Reich der Freiheit beginnt dort, wo die Arbeit aus Notwendigkeit
            aufhört“. ( Marx )

            Marx hat gut lachen. Als Intellektueller fiel es ihm nicht schwer seine
            Freizeit mit kreativem Schreiben von Traktaten, Essays, Manifesten und
            Büchern zu füllen. Er konnte davon nicht leben aber er hatte ja Engels
            und seine Familie. Zeit seines Lebens war er verschuldet aber lebte
            großbürgerlich in Saus und Braus. Da kann man dann leicht solche Sprüche klopfen. Die Realität für die Arbeiter sah damals und sieht auch heute anders aus.

            Jedoch gesetzt den Fall der Paradigmenwechsel gelingt. In hundert Jahren werden die meisten Tätigkeiten von Maschinen ausgeführt. Die Menschen sind von der Arbeit befreit und nur noch Konsumenten für die von den Maschinen produzierten Artikeln. Es gibt keinen Hunger und keine Armut auf der Welt und die Geburtenkontrolle greift überall und die Menscheit reduziert sich jede Generation auf die Hälfte, bis sie schließlich in zweihundert Jahren bei den idealen 500 Millionen anlangt. Ein Paradies auf Erden für diese 500.000, die den Planeten nicht länger vergiften und die der Planet gut versorgen kann. Die einzige Tätigkeit von
            Spezialisten besteht darin die Maschinen zu warten oder zu erneuern. Die
            Technologie entwickelt sich in Quantensprüngen. Das Weltall bietet dem
            Menschen neue Herausforderungen und Grenzen, die es zu erobern gilt.

            Es könnte natürlich auch eine Dystopie à la Huxleys Brave New World
            werden. Wenn wir Pech haben.

            Die Herausforderung besteht darin die Menschen dazu zu erziehen ihre
            Freiheit mit sinnvoller Tätigkeit zu füllen. Eine Spaßgesellschaft, eine
            permanente Sause oder Ballermann Party, wie es sich heute andeutet, wäre kontraproduktiv. Zur Not müßte man verantwortliches Verhalten belohnen, chaotisches bestrafen. Die Große Freiheit würde nicht funktionieren.

            Ich denke die Zukunft der Menschheit, wenn alles gut geht, könnte eine
            Art Platos Republik werden, regiert von den Besten und Weisesten. Ich
            gehe davon aus, daß es sich bei den Bilderbergern nicht um eine
            Ansammlung von Bösewichtern nd Psychopathen handelt, wie von
            Verschwörungstheoretikern behauptet, sondern um die Keimzelle einer
            künftigen Weltregierung in sagen wir 100 Jahren.

            Ich bin ein hoffnungsloser Optimist.

            • @
              Wenn man die Entwicklung der letzten 100 Jahre als optimistisch ansieht, dann sollte man es bleiben. Ich kann nichts erkennen (mal den technischen Fortschritt rausgenommen). Für mich wäre ein Fortschritt mehr Liberalität, also sapere aude für jeden. Herdentiermoral, na ja, das ist dann reine Biologie. Können auch die Affen übernehmen.

            • @Akhenaten

              Erstaunlich ist immer wieder, wie falsch man verstanden werden kann. Was Marx und was ich mit dessem Zitat sagen wollte, ist dass es kein Unglück sondern eine Befreiung ein Gewinn ist, nicht mehr arbeiten zu müssen.

              Ohne Erwerbsarbeit zu sein, ist für die Betroffenen nur dann oder darum ein Unglücdk, weil die gesamte Existenz daran hängt.
              Lohnarbeit ist also Zwangsarbeit. Diese Zwangsarbeit wurde den Menschen in den Tagen der frühen Moderne aufgezwungen, Sie ist defintiv nicht, die einzig mögliche und natürliche Form des Daseins.

              Im altem Griechenland hieß es, dass ein freier Mann nicht arbeitet und der Philosoph ( Friedrich Nietzsche ) sagt, wer nicht mindestens 2/3 des Tages für sich hat, ist ein Sklave, was auch immer er sonst sei.

              Um Deinen Optimismus könnte ich Dich fast beneiden, ich hoffe für Dich dass Dich diese Haltung nicht ins Unglück stürzt.

              Meine Lebenserfahrung und auch die bisherige Menschheitsgeschichte, haben mich gelehrt, mit dem Schlimmsten zu rechnen und froh zu sein, wenn es nicht eintrifft. Es gibt Leute die halten mich für einen Pessimisten, ich selbst würde mich eher als Realist titulieren wollen. Dieser Realismus hat mich im Jahre 2003 zu Gold geführt.

              Leute wie die Bilderberger haben uns dahin gebracht wo wir heute sind. Sie sind für die Zerstörung der natürlichen Ressourcen, für die weltweiten Bürgerkriege, für die grassierende Armut in vielen Teilen der Welt, für die Flüchtlingsbewegungen usw.usw.usw. im hohem Maße mitverantwortlich. Gold ist ein Mittel für den Einzelnen der Versuch die Katastrophen denen der Homo-Sapoiens in Riesenschritten entgegen geht, wenigsten einigermaßen unbeschadet zu überstehen.

              Die Menschheit wird apokalyptischen Zeiten entgegen gehen, – alles deutet jedenfalls darauf hin – wenn diesen Leute nicht das destruktive Handwerk gelegt wird. Wovon freilich leider,leider,leider meilenweit nichts zu sehen ist.

              Ich frage mich allerdings, warum Du in Gold investiert, wenn Du voller Optimismus für die Zukunft bist.

              Bürger schont eure Anlagen

              Arbeit läßt sich schlecht vermeiden,
              und sie ist der Mühe Preis.
              Jeder muß sich mal entscheiden.
              Arbeit zeugt noch nicht von Fleiß.

              Arbeit muß es quasi geben.
              Denn der Mensch besteht aus Bauch.
              Arbeit ist das halbe Leben,
              und die andre Hälfte auch.

              Seht euch vor, bevor ihr schuftet!
              Zieht euch keinen Splitter ein.
              Wer behauptet, daß Schweiß duftet,
              ist (ganz objektiv) ein Schwein.

              Zählt die Arbeit zu den Strafen!
              Wer nichts braucht, braucht nichts zu tun.
              Legt euch mit den Hühnern schlafen.
              Wenn es geht: pro Mann ein Huhn.

              Manche geben keine Ruhe,
              und sie schuften voller Wut.
              Doch ihr Tun ist nur Getue,
              und es kleidet sie nicht gut.

              Laßt euch auf den Sofas treiben!
              Gut geträumt ist halb gelacht.
              Hände sind zum Händereiben.
              Sprecht schon morgens: »Gute Nacht.«

              Laßt die Wecker ruhig rasseln!
              Zeigt dem Krach das Hinterteil.
              Laßt die Moralisten quasseln.
              Bietet euch nicht täglich feil.

              Wozu macht ihr Karriere?
              Ist die Erde denn kein Stern?
              Tut, als ob stets Sonntag wäre,
              denn er ist der Tag des Herrn.

              Vieles tun heißt vieles leiden.
              Lebt, so gut es geht, von Luft.
              Arbeit läßt sich schlecht vermeiden, –
              doch wer schuftet, ist ein Schuft!

              Erich Kästner

              • @Krösus 20:01

                Gehe mit fast allen Deinen Aussagen konform und das Gedicht von Kästner ist köstlich.

                Bei der universellen Verteufelung der Bilderberger, der Du Dich hier anschließt, bin ich jedoch Agnostiker.

                Wenn Leute wie Buffet, Gates, Zuckermann, Dalio usw. einen Teil, sogar das meiste Ihres Einkommens und Vermögens für karitative Zwecke spenden (denn mit einer Milliarde ist man für Generationen versorgt, warum dann nicht 10 Milliarden an Bedürftige abgeben oder für Klimaschutz oder andere Zwecke an die man glaubt), dann können sie nicht die Teufel sein, für die manche sie halten. Bei Politikern wie Kissinger sieht das natürlich anders aus aber würde eine Persönlichkeit wie Helmut Schmidt einen solchen so geschätzt haben, wäre er ein Böser?

                Je mehr der Paradigmenwechsel Gestalt annimmt, umso mehr müssen sich die Eliten auf der ganzen Welt darüber Gedanken machen, wie man diesen Planeten nachhaltig von seinem Wahnsinn des Wettrüstens befreit und die so frei werdenden Ressourcen für das Wohl der Menschheit verwendet. Der GANZEN Menschheit.

                Deshalb muß man Politiker und die intellektuellen Eliten aus ALLEN Ländern dort einladen, damit sie sich kennenlernen, miteinander reden und begreifen, daß sie alle im gleichen Boot sitzen, auf einem sehr verwundbaren Planeten, der jederzeit umkippen könnte und sie ALLE ins Jenseits der kosmischen Geschichte befördern könnte.

                Eine Weltregierung muß das Fernziel sein, sollen die Menschen auf diesem Planeten nicht zugrunde gehen. Das wird dauern. Es wird davon abhängen wie katastrophal sich die Dinge auf diesem kleinen blauen Planeten mit oder ohne die Einwirkung des Menschen entwickeln.

                My two cents.

        • @Akhenaten

          In der Tat, mit der Arbeit ist es so eine Sache. Eigentlich müsste angesichts der Produktivitätsfortschritte das Reich der Freiheit schon längst über uns hereingebrochen sein. Aber es hakt allenthalben. Offenbar gibt es enorme Schwierigkeiten, Arbeitsproduktivität in Zeitwohlstand zu verwandeln.

          Eine Annäherung.

          Arbeit erscheint im Kapitalismus vor allem als Zwang.

          1. Die Lohnarbeit, die nolens volens erledigt werden muss, um der leidigen Reproduktion Herr zu werden (die vielbeschworenen Brötchen, die verdient werden wollen).

          2. Die Verknüpfung von Identität/Selbstwertgefühl mit der Erwerbsarbeit.

          3. Die Arbeit verdichtet sich zunehmend (Stress!), während andere dem sog. „Nichtstun“, vulgo der Sinnbefreiung überantwortet werden.

          4. Konkurrenz/Leistungsdruck als Dreh- und Angelpunkt zwischenmenschlicher Beziehungen.

          5. Hierarchien/Machtverhältnisse im Arbeitsalltag auf der einen Seite, Abstiegsängste durch Arbeitslosigkeit auf der anderen Seite.

          6. Ist die Arbeit erst mal durchrationalisiert (Effizienz!), muss es die Freizeit erst recht sein. Marktförmig optimal ist Freizeitgestaltung als Konsum. Die totale Durchkapitalisierung der Lebensverhältnisse.

          7. Freizeit bedeutet also nicht unbedingt, mehr Zeit zu haben. Kontemplation ist tunlichst zu vermeiden, will man nicht der Ächtung der gehetzten Mitmenschen anheimfallen.

          Vielleicht also, so meine Vermutung, gehört es auch zu den Grundbedürfnissen der Menschen, sich von diesen allumfassenden ZWÄNGEN zu befreien. Nichtentfremdete Arbeit, von äußeren Zwängen befreite Zeit – wirkliche FREIZEIT – oder gar, wenn möglich, das Zusammenfallen von Arbeit und Selbstverwirklichung. Die Aufhebung der Trennung von Arbeit und Freizeit.

          Hier hinterfragt jemand den Arbeitsfetisch – zur Karriereverweigerung im Kapitalismus:

          https://www.youtube.com/watch?v=F-PWLNrg6AI

          „Es gibt kein richtiges Leben im falschen.“
          Theodor W. Adorno

          • @Krösus und Thanatos

            Als Rentner genieße ich meine Freiheit von Arbeit, meine Freizeit. Voraussetzung ist natürlich, daß ich sie mit Aktivitäten fülle, die mich und meine Frau glücklich machen oder, realistischer, zufrieden machen. Das gelingt nicht immer und erfordert tägliche Planung.

            Als ehemals selbstständiger Unternehmer hatte ich das große Glück in den letzten 30 Jahren meines Berufslebens mein Hobby im technischen Bereich mit meiner Tätigkeit zu vereinen. Das beglückte mich aber nicht meine Familie, die ich vernachläßigte. Mein Arbeits(hobby)tag war meist nicht unter 12 Stunden, da mein Büro sich in meinem Haus befand und ich Herr über meine Zeit war.

            Statt also abends mit der Familie im Wohnzimmer zu verbringen vergnügte ich mich mit meinem Hobby, sprich Arbeit in meinem Büro in einem anderen Teil meines Hause. Das bedauere ich heute sehr. Es hat mich zwar nicht von Frau und Kindern entfremdet, da hatte ich Glück, aber sie fühlten sich vernachlässigt.

            So wie mir mag es vielen Menschen ergehen, wenn sie aus dem Beruf aussteigen. Nicht wenige werden dann frustriert oder unglücklich, wenn sie keine Hobbies und Interessen haben.

            Wenn in Zukunft die Menschen dann ganz von der Arbeit befreit werden und nicht so richtig etwas mit sich anfangen können und auch der “Staat“ nicht so richtig etwas mit ihnen anfangen kann, da die Maschinen es allerorts richten, was dann? Soylent Green?

            … Jahr 2022 … die überleben wollen https://g.co/kgs/DHSK4j

    • f.s.

      Gold Reporter hat doch berichtet, warum der Preis eingeknickt ist. Wir haben zwei Glaubensoptionen:
      Entweder wir glauben die Preise werden an der COMEX gemacht bzw. Manipuliert, dann sind z.B. die CoT Daten ausschlaggebend oder
      wir glauben die Nachrichten/ Trump Twitter….. haben Einfluss auf den Goldpreis. Beides zusammen, glaube ich nicht. Klar ist auch Geld zu verdienen an steigenden oder fallenden Kursen, doch täte Citi oder JPM nie Gold oder Kontrakte verkaufen, mit dem Wissen das die Kurse sinken, und zur gleichen Zeit auf sinkende Kunse setzten. Ich glaube Ukunda gibt mir da Recht

      Grüße

      Pinocchio

      • @Pinocchio
        Ich denke,der Verdienst dieser Banken beim Gold ist eher gering.Meist den ganzen Aufwand nicht wert.Das richtige große Geld wird mit Devisenspekulationen gemacht.Auf steigende oder fallende Kurse beim Jen,Pfund oder Euro. Soros wurde beim Pfund Milliardär.
        Gold ist der Erzfeind aller Notenbanken mit Fiatmoney und deshalb muss es,sagen wir mal,reguliert werden.Das heisst,diese Banken,welche voll unter der Fuchtel der FED und der Regierung stehen,werden gezwungen,so zu handeln.Die müssen Gold shorten,ob die wollen oder nicht und das tun die seit Jahrzehnten.
        Und ich behaupte,solange es ein System wie dieses gibt,wird Gold shorted.Oder,wenn das nicht hilft,gleich ganz verboten.
        Da man aber den Asiaten von der USA aus Gold nicht so leicht verbieten kann,behilft man sich mit Handelskriegen.Vielleicht rücken die Chinesen ja das ganze Gold raus,mit einem Deal von Trump.

    • @fs
      Wenn das so ist,dürfen Montag Mittgl die beherzt zugreifenden Anleger vom Donnerstag billig verkaufen.Die Aktie gekauft zu 54 EUR am Donnerstag und am darauffolgenden Montag zu 44 Euro verkauft.So macht man Börsengewinne und prahlt auch noch damit herum.

      • Wolfgang Schneider

        @renegade
        Für Dich auch ein Lied zum Sonntag. Wünsche Dir eine ergiebige Woche.
        Higher Ground
        https://www.youtube.com/watch?v=_vvZkvk8fGA

        It’s pressing on the upward way, new heights it’s gaining every day.
        Still rising as it’s upward bound, Lord, put its price on higher ground.
        Lord, lift it up and let it stand, my gold on heaven’s tableland.
        A higher price than I have found, Lord, put its price on higher ground.

        My heart has no desire to pay where interest falls and fears dismay.
        Though some may dwell where these abound, my gold shall rise to higher ground.
        Lord, lift it up and let it stand, my gold on heaven’s tableland.
        A higher price than I have found, Lord, put its price on higher ground.

        I want to scale the utmost height, and catch a gleam of glory bright.
        But still I’ll pray, ‚till peak I’ve found, Lord, put its price on higher ground.
        Lord, lift it up and let it stand, my gold on heaven’s tableland.
        A higher price than I have found, Lord, put its price on higher ground.

  2. Comedy und der ganze Papierdreck aus den USA und England soll nur vom echten Gold abhalten

    • @Frosch

      Alle Achtung, endlich spricht es mal jemand aus! Ihren Schabernack können die Angelsachen gerne behalten! Ab jetzt wird auf gut germanisch zurückgeblödelt!

      http://www.der-postillon.com/2016/11/chemtrails-waldbraende.html

    • Wolfgang Schneider

      @Frosch
      Hier ein Lied für Dich zur guten Nacht!
      Faith is the victory
      https://www.youtube.com/watch?v=DSNMQAVe7FE

      Faith is the victory!
      Faith is the victory!
      O golden victory,
      That overcomes the world.

      Encamped along the hills of light,
      Ye bullion soldiers rise,
      And press the battle ere the night
      Shall veil the price surprise;
      Against the printing press below
      Let all our strength be hurled;
      Faith is the victory, we know,
      That overcomes the world.

      Faith is the victory!
      Faith is the victory!
      O golden victory,
      That overcomes the world.

      On every bond the foe we find
      Drawn up in dread array;
      Let interest be left behind,
      And onward to the fray.
      A golden helmet on each head,
      With truth all girt about,
      Wall Street shall tremble ’neath our tread,
      And echo with our shout.

      Faith is the victory!
      Faith is the victory!
      O golden victory,
      That overcomes the world.

      To gold that overcomes the foe,
      White raiment shall be giv’n;
      Before the savers we shall know
      Its name confessed in heav’n;
      Then onward from the hills of light,
      Our hoards with love aflame,
      We’ll vanquish all the hosts of night,
      In bullion’s conqu’ring name.

      Faith is the victory!
      Faith is the victory!
      O golden victory,
      That overcomes the world.

  3. Die „Negativ-Schlagzeilen“ bei der [ \ ] reißen einfach nicht ab:

    „Deutsche Bank … wegen … verurteilt…“

    https://www.cash.ch/news/boersenticker-ausland/deutsche-bank-wegen-derivategeschaeften-italien-verurteilt-1429840

    Ich würde gern einmal etwas „Positives“ über eine Bank schreiben, aber es gelingt mir einfach nicht.

    Wenn ich mir das Vorstrafen-Register und die bisher bezahlten Strafen in Höhe von $16,539,630,978 ($16,5 Mrd.) ansehe (allein 15 Anzeigen/Strafen wegen „investor protection violation“ (Verletzung des Anlegerschutzes)),

    wird mir schlecht, und ich verstehe, warum Jesus die Geldverleiher mit der Peitsche aus dem Tempel gejagt haben soll…

    https://violationtracker.goodjobsfirst.org/parent/deutsche-bank

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