Mittwoch,21.Februar 2024
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Goldpreis vor Jahreswechsel: Was passiert jetzt?

Der Goldpreis setzt auch nach Weihnachten sein positives Momentum fort. Jetzt könnte Gold zeitnah ein Kursrücksetzer bevorstehen.

Goldpreis-Entwicklung

Der Goldpreis ging am Dienstag mit 2.069 US-Dollar pro Unze aus dem US-Futures-Handel (Februar-Kontrakt). Das entsprach 1.874 Euro. Damit kamen die Gold-Notierungen im Vorwochenvergleich erneut voran. Allerdings fiel der Anstieg auf Dollar-Basis mit einem Plus 0,8 Prozent erneut etwas kräftiger aus als in Euro (+0,3 Prozent). Insgesamt bleibt das positive Momentum auch nach Weihnachten erhalten.

Gold, Goldpreis, Goldchart
Goldpreis in Euro, 1 Jahr, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (Februar-Kontrakt) per 26. Dezember 2023.

Wir betrachten zunächst die charttechnische Lage beim Euro-Goldpreis per 26. Dezember 2023.

Charttechnik

Ausgehend von dem im vergangene Oktober etablierten Aufwärtsmechanismus bewegt sich der Goldchart in einem breiten Trendkanal Richtung Norden. Dabei stößt die Notierung nun im Bereich zwischen 1.880 Euro bis 1.900 Euro in 10er-Schritten auf drei markante Widerstände auf dem Weg zum Allzeithoch von Anfang Dezember (1.920 Euro).

Dagegen erfährt der Goldpreis die bedeutendste kurzfristige Unterstützung auf der Höhe von 1.860 Euro. Denn hier befindet sich derzeit auch die 50-Tage-Linie. Außerdem tangiert die untere Kante des oben genannten Trendkanals den Kursverlauf.  

Marktstimmung

Derzeit sehen wir noch aus der Sicht von 14 Tagen keine Kursübertreibungen. Denn mit einem RSI (Relative-Stärke-Index) von 54 ist der Goldpreis technisch weder „überkauft“ noch „überverkauft“. Dabei bilden Werte von 70 und 30 hier die definitorischen Grenzen.

Gold in US-Dollar

Auf Dollar-Basis ist der Goldchart bereits deutlicher nach oben gelaufen. Dabei setzte sich der Goldchart noch stärker von der psychologisch wichtigen 2.000er-Marke nach oben ab. Aktuell befindet sich auf dem Weg zum Allzeithoch von 2.089 US-Dollar kein weiterer technischer Widerstand. Aber der RSI signalisiert mit einem Wert von 62 schon eine Annäherung an „überkauftes“ Terrain. Damit dürfte spätestens im Bereich des Kursrekords mit einem Rücksetzer zu rechnen sein.

Gold, Charttechnik, Goldpreis, Dollar
Goldpreis in USD, 1 Jahr, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (Februar-Kontrakt) per 26. Dezember 2023.

Hinweis Goldchart-Analyse

Die obige Darstellung ist eine rein spekulative Betrachtung im Hinblick auf die Geldanlage in Gold. Aber wie immer gilt der Hinweis: Die auf Goldreporter.de bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar.

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40 Kommentare

  1. @goldreporter
    Das Ihre obige Darstellung eine spekulative Betrachtung inne haben soll, finde ich nicht ganz.
    Kann ich Ihnen sagen was wirklich spekulativ ist.
    Habe mal die Tage ein Gespräch gehabt mit jemandem der in Solana investiert ist, zwar mit kleinen Beträge aber immerhin. Habe mir die Mühe gemacht sowohl, Solana, Ether & Bitcoin, angeschaut. Also wenn das nicht hoch spekulativ ist, dann weiß ich auch nicht.
    Wie schreibt manchmal Maruti, in Casino gibt’s besseres Ambiente und schöne Frauen. Recht hat er!
    Auf meiner Frage was steckt hinter Solana, welchen Nutzen hat dies für die Gesellschaft? Da sagte ich Caterpillar zb. produziert Baumaschinen, Generatoren. Gebaut wird immer, ausserdem es hängen tausende Arbeitsplätze an Konzern. Was produziert Solana? Keine Antwort, Stille. Stille Nacht, or what?

  2. Unabhängig von Manipulationen, Glaube an Kennlinien und einen Börsenhandel frei von politischem Vorgaben, gibt es noch einen anderen Aspekt. Je teurer Gold wird, um so weniger Menschen können es sich zur Absicherung leisten. Wobei das ohnehin nur 5 bis 10 % vermutlich ernstlich tun. Bei beginnender Verelendung gehört Gold zu den ersten Dingen,, die verkauft werden, um zu überleben . Ist besser als Leergutsammeln in Parks und Bahnhöfen. Auch das könnte preisbeeinflussend werden.

    • @Goldhase
      Sie haben bestimmt recht, wenn ich mir anschaue was zb. Bei ebayhändlern zur Zeit verkauft wird ist das eher mau.
      Besser gesagt es geht fast nichts! Warum auch, Gold ist teuer ohne Ende. Jedenfalls für die die bis jetzt nichts gekauft haben.
      Ich würde mir heute ein Unze Gold für 2000 Euro auch nicht mehr kaufen.
      Allerdings bin ich der Meinung das Angebot und Nachfrage nichts mit den edelmetallpreisen zu tun haben.
      Diese Preise werden woanders gemacht.
      Bestes Beispiel ist Silber, das dümpelt immer noch bei 24 Dollar rum obwohl Gold über 2000 steht.
      Angeblich herrscht bei Silber ein deutliches Defizit seit Jahren…

      • Ich denke Du hast Gold nicht im mindesten begriffen!!!
        Gold ist nicht teuer …sondern die bunt bedruckten Papierchen sind jedesmal weniger Wert.
        Egal ob sie Dollar, Euro oder Yen heissen…..

        • @W.Krieger, Meister Eder
          Stimmt zwar zu hundert Prozent, aber Miete, Benzin und Lebenmittel muß man leider mit diesem Papier bezahlen. Und bei immer weniger real von diesem Geld, fällt es einem Teil der Menschen schwerer zu sparen, egal ob in Geld oder EM. Die,mit hohe sichere Einkommen und sich für Gold entschieden haben, interessiert das nicht. Die werden weiter darin gleichmäßig investieren. Und wir reden ja auch nur von dem geringen Prozentsatz der EM Anleger. Mancher entscheidet sich für prozige Autos oder Häuser, da kann man aber nicht voraussetzen, das sie mit EM je etwas anfangen wollen. Vor Kurzem schrieb hier jemand, man könne jederzeit etwas für EM abzweigen. 80 Millionen Menschen, da tickt nunmal jeder anders.

      • @TheMac
        Ob Gold heute teuer ist, wissen wir erst in 5 Jahren.
        Als Spätstarter haben ich erst im Sommer 2018 mit EM angefangen.
        Irgendwann ist die Krüger dann über die 1.100 Euro.
        Upps, dachte ich jetzt wird es aber richtig teuer.
        Soll ich aufhören zu kaufen ?
        War so unvernünftig und habe weitergekauft.
        Aus heutiger Sicht……..

        Alles schon mal dagewesen:
        Irgendwann hat man 1000 Reichsmark für den Dollar hinlegen müssen.
        Schlechtes Geschäft ?
        Einen Monat später waren es 2.000 u.s.w., bis man in Milliarden gerechnet hat.

        Wem die 2.000 finanziell zuviel sind, kann auch 10 Gramm-Barren oder Vrenelis kaufen.

        ABER: wenn ich gelegentlich an einem Parkplatz von ALDI, LIDL etc. vorbeifahre und mir ansehe, was für Autos dort stehen, frage ich mich schon, ob diese Leute nicht besser in anderes Metall investieren sollten. Können täten sie es offensichtlich.

        • @meister Eder
          Für mich ist Gold heute teuer im Vergleich zu vor 10 Jahren. Ich bin damals, Gott sei Dank fast all in gegangen. Heute würde ich keine Silbermünze mehr zu 30-35 Euro kaufen…!

          Ich bin voll bei ihnen mit den Luxus Autos der breiten Masse. Ich bin überzeugt das wir es sehr ruhig auf den Straßen hätten wenn die Kredit und Leasing Fahrzeuge weg wären:-(
          Dann hätten die Grünen ihr Ziel erreicht, und evtl. werden die das auch noch schaffen!?
          Die Frage ist nur kann dieses Kreditspiel überhaupt jemals enden und was für ein Ereignis wäre hier erforderlich? Das große C scheint ja nicht wirklich zu reichen oder hat Klaus Sch… hier noch andere Pläne in der Pipeline…?
          O-Ton kennt ja hier im Forum jeder …sie werden nichts besitzen und froh darüber sein, und das schon in 6 Jahren;-)))

          • @TheMac
            Wenn alle auf Kredit gekauften/geleasten Autos die Farbe ROT hätten, wären es in USA 95 % und bei uns über 70 %.
            Das geht ja inzwischen bis zum (riesen) Fernseher.
            Ab 5er, A6, E-Klasse nach oben ist fast alles geleast/finanziert und wird so z.T. vom Steuerzahler subventioniert.

            Gold /Silber aktuell zu teuer ?
            Zwei Gedanken (beispielhaft):
            1.) Unsere Kids gehen auf die 30 zu und haben gute Jobs. Ihre Partnerinnen auch.
            Aufgrund einer total fehlgeleiteten Erziehung ohne Sucht nach Statussymbolen und ohne den Drang, dumm angeben zu müssen, haben die jeden Monat ein nettes Sümmchen übrig.
            In der Garage stehen (bar bezahlte) Mazda, Honda und Toyota , die halten 20 Jahre. Wieder ein Erziehungsfolgeschaden.
            Die haben auch eine (ererbte) schwere Allergie dagegen, Geld bei Banken/Versicherungen oder in dummen Fonds verrotten zu lassen.
            Also: Was mit den laufenden Ersparnissen machen ?

            2.) Die „alten“ Eders leben auch ohne Konsumwahn und Wichtigtuergehabe und haben auch jeden Monat etwas übrig.
            Was damit machen ?
            Man darf nur nicht daran denken, was man vor 5 Jahren (oder auch vor 1,5 Jahren) für die Ware bezahlt hat.
            Wir freuen uns einfach über die damals gemachten super Deals.
            Und legen das „Übriggebliebene“ bei Preisdellen weiter in Hardware an.
            „Alternativlos“.

            Und wenn ich jetzt weniger Geld hätte, würde ich mir eben so oft es geht ein Vreneli kaufen. Besser als Geld auf der Bank.
            Dass viele Leute derzeit Angst vor einer (rein politikgemachten !!!) Inflationswelle haben, verstehe ich.
            Hoffentlich erinnern die sich im Herbst 2025 daran, wer sie arm gemacht hat.

            P.S: Wir werden nichts besitzen und froh darüber sein.
            Das ist mein Statement gegenüber dem Finanzamt.
            Kann mich an keinen Besitz erinnern (Morbus Olafiensis), zahle daher kaum Steuern und bin froh drüber.
            Was soll man machen.

        • Gold kann man nicht auf KREDIT kaufen, oder in Raten abzahlen!
          Man möge mal eine Sparkasse/Bank nach einem höheren Kredit fragen und die Absicht erklären Gold zu kaufen!
          Die Kreditvergabe für ein Auto/Urlaub wird da leichter bewilligt!
          Gold ist anscheinend nicht nachhaltig genug in Zeiten der Nachhaltigkeit!

          • @Tresorfritze – Gold ist für die Banken unattraktiv, weil sie daran gegenüber den Kunden nichts verdienen können! Banken verdienen am ständigen „Umschichten“ von Geld. Der Goldkäufer schichtet aber nicht um – er kauft und lässt das Gold liegen. Das ist für die Banken kein Geschäft, daher raten sie ständig vom Goldkauf ab. Sie raten nur zu Produkten, an denen sie selbst am meisten verdienen, aber nicht der Kunde. im Übrigen: Bei einem Kredit kann man immer „zur freien Verwendung“ oder irgendwas angeben – und dann Gold damit kaufen.

      • @Themac – ich kaufe regelmäßig seit über 20y, mal was Größeres, mal was Kleineres. Der Preis ist mir relativ egal, der Cost-Average-Effekt ist maßgebend. Und der passt.

        • @Dagobert
          Das tun Sie. Aber Sie können nicht für Menschen sprechen, die in ganz anderen
          Situationen sind. Die überlegen, wie stark Heizöl, Strom und Gas in den nächsten Monaten noch steigen werden, genauso wie Lebensmittel, eigentlich alles. Die lassen ihr Geld vorsichtshalber erst einmal auf dem Girokonto und denken an Gold zuletzt. Und bis einem bestimmten Einkommen habe ich dafür volles Verständnis.

  3. Zu beachten ist auch das Alter des Käufers. Die meisten Investoren haben ihre Schäfchen im Trockenen und können sich nun zurücklehnen.
    Für viele junge Investoren <30 Jahre kann Gold selbst bei 2000€ pro Unze eine sehr sinnvolle Investition sein. Wer weis was in 20 Jahren ist & sinnvoller als die schnellen Autos auf den Parkplatz vor McDonalds auf jeden Fall.
    Zeitraum schlägt Zeitpunkt

    • @Peter
      Gold ist immer eine sehr sinnvolle Sache. Es ist nur so, dass der Sinn dahinter mal weniger deutlich zu zu Tage tritt und mal überdeutlich zu sehen ist, die Sache mit dem Zeitraum also. Einen Punkt zu treffen, ist immer sehr schwierig. Aber Gold aktuell für 1.870 EUR/Unze zu kaufen ist immer noch besser, als für 2.870 EUR oder noch mehr. Endgültig vorbei ist es aber, wenn nichts mehr zu kaufen da ist. Wenn das Stadion ausverkauft ist, muss man sich mit telegener Vision begnügen. Sozusagen nur dabei, statt mittendrin.

      Tauscht man aktuell, sollte man einem gern gemachten Fehler nicht unterliegen, nämlich zurückzuschauen. Invers betrachtet: Wer Anfang 2004 Appleaktien für 32 Cent das Stück erworben und behalten hat, hält aktuell ein Papier mit dem mehr als 500-fachen Preis. Wer vor 10 Jahren BTC erworben hat und noch hat, na ja … hätte man doch bloß …

      Insofern ist das mit der Goldpreisrückschau möglicherweise ein fataler Fehler, welchem man auf keinen Fall aufsitzen sollte. Hat man in weiser Voraussicht bereits in ruhigeren Zeiten vorgesorgt, muss man nicht in der Schlange anstehen wenn´s richtig brenzlig werden sollte. Wer bislang noch gar nichts Werthaltiges hat, sollte daher in diesen Zeiten nicht länger zögern. Die ganze Sache ist mit sieben Worten schon vor langer Zeit völlig erschöpfend erklärt worden:

      „Gold ist Geld, alles andere ist Kredit“ (J.P. Morgan)

      Und wie man weiß, können Kredite auch ausfallen, Gold dagegen nicht. Während Kredite immer (auch die echten) auf die ungewisse Zukunft gebaut sind, kommt Gold völlig sorgenfrei aus der bestimmten Vergangenheit. Zurück in die Zukunft gibt`s im Kino, aber nicht im realen Leben.

  4. Guten Tag, die Herren. Wünsche gut geweihnachtet zu haben.

    Und? Haben Sie sich mal an die Exopofunktion gemacht? Wenn nicht, ist jegliche Preisspekulation obsolet. Die Expo bestimmt die Preise, sonst nix. In der Vergangenheit, in Zukunft, regional und global.

    Natürlich werden sich die Leute Gold immer leisten können, weil Gold die tolle Eigenschaft hat, es auf kleinste Einheiten aufzubrechen (z.B. Blattgold). Mit den Ein-Gramm-Unzenbarren macht man das ja schon. Wir gehen hier vom Kauf der Unze aus, nicht vom Grammoder anderen Stückelungen.

    Es ist auch völlig irrelavant, was hier im Westen oder in Deuselan-gute Lan an Handelsaktivitäten herrscht, ob ein ETF oder sonst einer Gold kauft oder verkauft. Der Goldmarkt ist der Weltmarkt und da spielt der regionale Einzelhandel nur eine untergeordnete Rolle. Wer was bestimmt, sind die Zentralbanken, der Futurehandel und die Länder mit Milliarden Einwohnern, demnächst die Bösen in Moskau und Shanghai.

    Übrigens: Mein erstes „Anlagegold“ habe ich 2006 via ebay gekauft, 20 -RM-Wilhelm für 98,-€, sechsstellig eingestiegen dann ab Anfang 2008, nachdem ich bei Höchstständen im Dax (bei 8.000 Punkten) im November 07- kurz vorm vorhergesehenem Crash- alle Fonds verkauft habe. Der Unzenpreis war da um die 650, Silber habe ich um die 12,50 bekommen. Mein erstes Grundlagenwissen verdanke ich vorrangig Walter von hartgeld, Gott habe ihn selig.

    • @Commander
      Danke, sehr gut geweihnachtet !
      Hoffe auf Ihrer Seite und allseits im Forum ebenso.
      Die ersten Daten zur Wirkung der Expofunktion sind schon deutlich auf der Badezimmerwaage zu erkennen.
      Super !

      Spaß beiseite:
      Auf der gedachten Kurve ist es zwangsläufig immer richtig, so früh wie möglich zu investieren.
      Jeder unnötige Zeitverzug kostet.
      Siehe 1923.
      Da war irgendwann der Dollar zu 50.000 Reichsmark auch noch ein Schnäppchen, wenn man 4 Wochen weitergedacht hat.

      Auch der hier im Forum geäußerte Gedanke, dass den Europäern/Germanen auf Sicht das Geld zum Goldkauf wegen politisch gewollter Verarmung ausgehen kann ist zwar richtig, aber irrelevant, weil wir auf Sicht der nächsten 20 Jahre global sowieso abgemeldet sind und nicht mehr zählen.
      Game over, viele haben es nur noch nicht kapiert.

      Die Musik spielt woanders.
      Dort entsteht Wohlstand und der wird künftig wohl kaum weiter in US-Staatsanleihen geparkt werden.

      Beispiel: Ein Freund hat gerade eine Wohnung in Germanien an ein Ehepaar aus Indien vermietet (Software-Spezialisten). Statt die Kaution auf einem Bankkonto vergammeln zu lassen wurde vereinbart, 2 Krügerrand als Sicherheit zu deponieren. Die denken mit Ende 20 schon relativ klug.

      Es gibt schon eine gute Nachricht für 2024:
      https://www.youtube.com/watch?v=UXJ-lz-4UC0&t=3s

      Dr. Krall eröffnet einen eigenen Edelmetallhandel, zuerst online aber im Ausbau dann auch mit kleinen kosteneffizienten lokalen Geschäften.
      Prima, da ist dann die in die Hände eines links-grün-woken Erben gefallene Degussa endgültig raus.
      Die sind wegen ihrer überteuerten Protzläden sowieso immer zu teuer.

  5. Es ist aktuell schon ein happiger Preis für so ein mickriges Stück Goldblech. Für eine Unze bekommt man eine Marken-Kombi aus Waschmaschine und Trockner. Oder ca. 4 Playstation 5 im Angebot. Noch mehr lockt für viele ein Urlaub. Für normale Leute benötigt es da eine sehr niedrige Zeitpräferenz, man muss also schon sehr an harte Zeiten glauben, das geht vielen ab. Und dann kann bzw. sollte man das EM nicht mal als Statussymbol herumzeigen.
    Besonders schwer ist es aber für die, die schon mal einen 100g Barren um die 1000.- Euro erworben haben. Da hat der frühe Einstieg dann auch mal später beim Nachlegen gebremst, so dass Späterwachte evtl. insgesamt mehr angehäuft haben, weil die Schmerzgrenze höher ist.

    • @Todo
      Ja das stimmt. Ist reine Psychologie. Um sich davon nicht austricksen zu lassen, setze ich gern den Goldpreis ins Verhältnis zu meinem Stundenlohn. Dadurch weiß ich, wieviel Arbeitsstunden mich eine Unze kostet. Ist dieser Faktor kleiner als mein Durchschnitt geh ich shoppen. Da ist es dann auch egal wieviel Lappen ich auf den Tisch knallen muss.

      • @ Ammit Genau das Verhältnis von Goldpreis zum Stundenlohn war bei mir mit der Grund für den Früheinstieg.Ich hatte damals ausgerechnet dass ich für die 7g lGold in der 20 RM Doppelkrone wirklich relativ wenig noch ganz gut bezahlte Arbeitszeit aufwenden musste .Somit war klar diese Schiene weiter zu fahren.Heute sieht das ja völlig anders aus, da müssen manche für die 7 Gramm fast ne Woche schindern.Somit kann ich auch die jungen Leute der Generation Bürgergeld gut verstehen .Es lohnt sich einfach nicht mehr in diesem Land in Bereich des niedrigen Lohnes überhaupt noch zu arbeiten.Es können zig Millionen .aus dem Ausland kommen und trotzdem wird es jede Menge unbestzte Stellen geben.

        • @Materialist
          das ist leider bitter real. ich will keine Bewertung abgeben.
          Ich kann euch nur meine Geschichte erzählen. Ich verhandle bei jeden Auftrag einen neuen Stundensatz und passe den hauptsächlich ans Gold an. Meine Gold/Stundenlohn Ratio ist über die Jahre relativ konstant geblieben. Das ist mein Glück, obwohl ich manchmal wirklich schlechte Deals mitnehme. No need to cry.

          Das Bürgergeld ist eigentlich Hartz4 2.0 mit der Aufgabe den Niedriglohnsektor noch weiter zu drücken. Was denken Sie wo das langfristig hinführt? Irgendwie (und ich hoffe GR verzeiht) kotzt mich das so hart an.
          Das Bürgergeld ist durch Steuergelder subventionierter unlauterer Wettbewerb im Arbeitsmarkt. Ein billiger Bauernfang, Speck auf der Mausefalle, Scheisse unter der Türklinge. Und alle denken: Geil, Geld kostenlos. Ich komm da nicht mehr mit.
          Sorry.

    • @Todo Das ist so als Früeinsteiger tut man sich mit den die heutigen Preisen schwer.Zum Beispiel kam mir die Oz über 1700 sehr ,sehr teuer vor aber aus heutiger Sicht hat sich auch das noch gelohnt.Allerdings ist es so dass ich jetzt als Rentner auch keine allzugrosse Veranlassung habe noch viel nachzukaufen ,dafür sorgen im Grunde schon die Fähigkeiten des aktuellen Wirtschafts-und Finanzministers .

  6. Hallo Zusammen
    Der US Dollar ist auf dem absoluten Tiefst zum Schweizer Franken. Er ist grad noch 84 Rappen Wert. Vordergründig wohl wegen der Zinssenkungsfantasie und weil viele Devisenhändler im Weihnachtsurlaub sind so das Kartell. Ich befürchte langsam aber sicher dass Egon von Greyerz Recht bekommt, mit seiner Prophezeiung dass der US Dollar weiter an Wert verlieren wird bis auf Null. Natürlich geht das eine Weile, niemand kann den Zeitpunkt bestimmen. Die USA haben sich in ein katastrophales Schulden Dilemma hineinmanövriert, dazu kommt dass der US Dollar langsam seine Dominanz als Weltwärung verliert. Man kann bereits Oel und andere Metalle in Euro Yuan oder Rubel kaufen.
    Wenn der Dollar weiter abwertet, hat das noch einen anderen sehr nachteiligen Effekt. Die
    Importe in die USA verteuern sich, dass kann der Inflation erneut Auftrieb geben.
    Das alles spricht fürs Gold und evtl. fürs Silber. Das Jahr 2024 wird an den Aktienbörsen volatil und gefährlich. Meine Meinung.
    Die Goldbesitzer können gut schlafen.
    Ich wünsche ein schönes neues Jahr.
    Grüsse aus der Schweiz

    • @Geronimo Im Grunde ist der Dollar genau so eine Pflaumenwährung wie der Euro .Die Schuldenprobleme Europas werden sich nach dem unmitteklbar bevorstehenden Ausfall des Generalzahlmeisters von Europa auch sehr schnell drastisch verschärfen oder man ertränkt sie weiter erfolgreich in Inflationseuro.Was die Rate dann in einen höheren 2 stelligen Bereich treiben wird.Nur gut dass man dank Versicherung die Sache noch etwas gelassener betrachten kann.

  7. Danke, sehr gut geweihnachtet!
    @Goldhase
    Sie haben schon Recht – Meister Eder aber auch!
    Wenn man das System ein wenig verstanden hat, ist es immer noch besser, hier und da mal ein Vreneli zu kaufen, anstatt debil glotzend auf dem bunten Papier sitzen zu bleiben! Glauben Sie mir; ich habe vor gut 40 Jahren auch mal so angefangen. Hier und da mal ’ne 20 Reichsmark, Vreneli, etc. Später dann die größeren Exemplare. Oder auch mal was schenken lassen (anstatt Konsumartikel!) Das ging damals auch mit einem weitaus geringerem Einkommen als heute – ist alles Planung und Einteilung. Und der Erfolg gab mir recht!
    Hier noch der Tip vom alten Goldsack: für die „kleineren“ Anschaffungen eignen sich nahezu alle Münzen der lateinischen Münzunion: Vreneli, 20 belg. Franc, 20 franz. Franc (Napoléon), 20 ital. Lire und 20 Kronen, bzw. 8er-Gulden Österreich. Allesamt bei einem Feingewicht 5,81 g (ös. Kronen weichen um 0,28 g ab – das wurde damals wg. der Doppelwährungsparität / Golddeckung in Kauf genommen).
    Insofern sollen die Jammerlappen nie sagen: „Ich hätte nie vorsorgen können…“! Das sind genau die Leute mit elektronischer Heim-high-Tech-Ausstattung inkl. besten, komplett überbewerteten Smartphones (meist 4-stelliger Preis)! Tja, wenn rumdaddeln wichtiger ist als essen & heizen…
    Ich war heute mal wieder im Keller – Blick übers AU schweifen lassen… Es ist unglaublich beruhigend und sichert eine angenehme Nachtruhe…
    Buenos notches, compagneros e chicas :-)
    Der Nord-Dokta

    • @Doktor
      Ich bin mir nicht sicher, ob ich sehr weit von Meister Eder entfernt bin. So einem Kommentar gibt immer eigenes Denken verkürzt wieder. Wer bereits vor 20 oder 30 Jahren mit EM anfing, war doch gut beraten, als auf sein Baugefühl hörte. Ich glaube eben nur, das wir jetzt in einer Zeit angekommen sind, in denen Leuten entscheiden, denen ich in meinen Betrieb auf Grund mangelnder Qualifikation leider keinen Job anbieten könnte, Sehr kreativ bei Steuern und Abgaben, CBCD und und . Wohlstandsvernichtung, die noch einige überraschen könnte . Wer allerdings meint, jeden Monat ein neues Smart Phon, einmal pro Woche teuer shoppen gehen oder seinen SUV jährlich wechselt zu müssen, soll das tun. Die erreichen Sie sowieso nicht. Dieser Teil der Wohlstandbürger ist mir völlig egal. Denen würde ein 1923 oder 1929 mal ganz gut tun, wenn man nicht befürchten müßte, daß sie aufgrund ihrer Dekadenz jede Krise besser überstehen, als der allen bekannte „kleine Mann“.

  8. Morgen, Freitag, Jahresende hat das Kartell der Fiatmoney Banken ( auch kapitalstarke Shortseller oder Commercials genannt), die letzte Chance, den Goldpreis unter die 2.000 Dollar zu bekommen.
    Wo sind die Hawai Banken, die polnischen Züge und Tunnels, die Meerwasser Förderanlagen oder die Musk’schen Asteroiden Förderanlagen ?
    Was für ein Desaster.
    Früher riss Maruti an Freitagen, vor Wochen- oder Jahresenden immer das West-Fenster auf und brüllte Richtung Westen laut “ Danke, Danke“.
    Und jetzt nur stilles Fluchen.
    Morgen, der letzte Tag, die letzte Chance.
    ( Nicht für Gold, für das Fiat Geld und deren Banken oder Umgekehrt, wie man es nimmt).
    Was verpisst ihr euch einfach so, ihr Banken.
    Wollt ihr das Projekt denn so zerstören….
    https://m.youtube.com/watch?v=24r3LNXWi6o&pp=ygUJbWFqb3IgdG9t

  9. Hallo Forum,
    einen Teil meiner Ersparnisse habe ich bei 1750.- in AU umgetauscht. Das war im Februar 2023. Etwa seit dem Zeitpunkt lese ich gelegentlich hier im Forum mit. Ich habe eine Frage.
    Angenommen es kommt der Tag und das über Jahrzehnte angesparte, teilweise über Generarionen vererbte AU muss in die Hand genommen werden, gerade bei den alten Hasen hier im Forum… und jetzt meine Frage:
    Wird es dann wieder zurück getauscht in Milliarden bunter Scheine? Geht man dann mit Barren in den Supermarkt? Ist AU dann überhaupt gefragt, zB beim Bäcker nebenan der noch nichtmal die Fähigkeit besitzt die Echtheit zu prüfen bei jedem Brötchenkauf?
    Die Frage ist eher allgemein zu verstehen und ich würde mich auch über eine Allgemeine, also Grundsätzliche Antwort freuen.

    • H.K.:
      Es wird keinen Sinn machen, AU in der Hochinflation in Geld zu tauschen. Kommt es zu Schwierigkeiten bei der Versorgung, werden die Supermärkte umgehend leer sein. Außerdem hat sich der Staat die Möglichkeit geschaffen, per Gesetz Lagerbestände, Produktionsbetriebe, etc. zu beschlagnahmen. Ob dann kleine Produzenten bzw. Anbieter noch etwas verkaufen werden, ist fraglich. Ich habe Silbermünzen, 1-Gramm-AU-Barren, Zigaretten und Schnaps zum Tauschen im Vorrat. Im Übrigen gibt es im Fachhandel Dosennahrung mit einer Haltbarkeit von 10 Jahren und mehr. Diese Produkte sind zwar relativ teuer, aber haben ist besser als haben müssen.

      • Ganz normale Vollkonserven tun es auch. Gestern erst wieder eine Hering in Tomate, offiziell abgelaufen 2015, verspeist, alles top. War aus dem Discounter und sogar eine mit dem aufreißvorgestanzen Verschluss, denen traue ich weniger als Dosen, die man mit Werkzeug öffnen muss. Soll jetzt aber alles gegessen und durch Neuware ersetzt werden. Der Schnaps wartet auch schon seit > 10 Jahren auf die Zombi-Apokalypse. Evtl. noch einen Rollator einlagern, weil es doch so lange dauert.

    • @Hans Krafft
      das ist eine sehr komplexe Frage, ich versuch es mal:
      Man weiß nie, wie die Umstände der Zukunft sein werden, deswegen Regel Nr.1 Aufmerksam bleiben.
      Es gibt den Spruch. „Silber in der Krise, Gold nach der Krise.“ Regel Nr.2 Silber halten.
      Solange man noch Kopf und Hände benutzen kann, finden sich immer Wege Krisen zu überstehen. Sein Gold dafür zu gebrauchen ist absolutes worst-case-szenario. Also Regel Nr.3 Gesund und fit bleiben.
      Sollte es tatsächlich durch äußere Umstände dazu kommen, dass man gezwungen ist sein Gold anzufassen, kann man beim Gegenüber anfühlen ob er Gold akzeptiert. Ansonsten wird man wohl Gold wieder in die allgemein anerkannte Währung konvertieren müssen.
      Zusammenfassend etwa so: Kopf und Hand schützt Silber, und Silber schützt Gold.

      • Kleiner Nachtrag:
        Ich überschlage die Krisenbewältigung mit Silber etwa so: für 2 Personen eine Unze Silber pro Tag. Mit 22kg Silber (noch gut transportierbar) kommt man ca. 2 Jahre aus.
        Aber wie beschrieben, soweit sollte es möglichst garnicht erst kommen.
        …. für die absolute Zombi Apokalypse empfiehlt sich außerdem etwas alchemistisches Wissen, um Gold in Blei zu verwandeln.

    • Zunächst Glückwunsch zum Kauf und willkommen im Forum hier.
      Benötigt man EM für den täglichen Bedarf, verkauft man es beim Händler oder bei Banken und erhält dann das jeweilige gesetzl. Zahlungsmittel, entweder in bar oder als Giralgeld (bei Banken) aufs Konto. Das physisches Gold als Zahlungsmittel so wie im Kaiserreich benutzt wird, ist eher unwahrscheinlich, und falls doch, tauscht man halt 1 Unze gegen 31 Gramm-Stücke oder deren Bruchteile zum Bezahlen. Fakt ist, solange der Staat ein gesetzliches Zahlungsmittel definiert, benötigt man das zwingend für reguläre öffentliche Käufe. Was man privat macht ist heute wie auch später Sache der eigenen Vertragsfreiheit. Ich gehe davon aus, dass man auch in 20 Jahren (die Zeit vergeht sehr schnell!) weiterhin Euros bekommt, also so etwa 10.000€ für die Unze.

  10. @Hans Krafft
    Es gibt m.E. 2 Szenarien:
    1.) Eine extreme Krise (Venezuela, Deutsches Reich 1945 bis 1948) , kommt hoffentlich nie (wieder) .
    Silbermünzen und Gold 1-Gramm Combibars.
    Das wird aber nicht bei Aldi klappen, dafür muss man vorgesorgt haben, als Stammkunde auf Bauernmärkten, Hofläden etc.
    Wenn man da bekannt ist und Silberlinge hat, wird es klappen.
    Wir z.B. haben unsere Bauern schon gefragt.
    Eine Antwort: bis hin zu spanischen Dublonen nimmt er alles.
    Für solche Notfälle kann man aber auch privat vorsorgen. Nudeln und Reis und Dosen halten ewig (first in, first out, rollierende Lagerhaltung).

    Viel wahrscheinlicher:
    2.) Standardvorgehensweise (1923, 1948 etc, also die normale Art, wie schon hunderte Papierwährungen gestorben sind).
    Dann wird man sein Gold eben „danach“ in die neue Papierwährung tauschen, wenn man Bedarf hat.
    Mit Glück bekommt man für 1 kg dann ein ganzes Haus.
    Dürfte wie immer für die ersten 20 bis 30 Jahre kein Problem sein, bis auch diese neue Papierwährung wieder Probleme bekommt.
    Bestes Beispiel: 1022 bis 1924. Wer da 2 Jahre in Gold war, hat sein Vermögen gerettet.
    Im Optimalfall hat man dann 1933 sein (schweres) Köfferchen gepackt und ist weg.
    Da war Gold nicht nur der Vermögensretter sondern der Lebensretter.

    Und wenn nix passiert ?
    Dann macht man eben 90 % PLUS, wie die letzten 5 Jahre.
    Auch nicht übel.
    Und man schläft herrlich ruhig und entspannt.

  11. @HansKrafft
    Denken Sie nicht in Abhängigkeit von staatlichen Währungen! Zuerst geht es darum, Ihr Vermögen in die „neue Zeit / neue Währung“ zu retten. Die großen Stückelungen eignen sich nicht zum direkten Einkauf – da wären eher kleine Münzen oder Silberunzen geeignet! Gold hat einen instrinischen Wert – unabhängig von jeder Währung; es sind keine „Dritten“ im Spiel. Klar ist: AU hat einen weltweit anerkannten Wert! Und wenn Sie einkaufen wollen (Bäcker, Hofladen, Schwarzmarkt) – was glauben Sie, wer zuerst die begehrten Waren bekommt? Bestimmt nicht die, die mit ihren bunten Scheinchen in der Schlange stehen! Versetzen Sie sich einfach in die Lage eines Bauern, der den Keller voll hat mit Kartoffeln, Mettwurst, Schinken… Na, klingelts??? Schauen Sie sich die Vorfälle der Geschichte an: 1923, 1929, 1948 – da geht ein Licht auf.
    Ich selbst habe über 40 Jahre Erfahrung mit AU – Buchgewinn ca. 400 % über die letzten 20 Jahre. Jederzeit könnte ich davon etwas verkaufen – mache ich aber nicht! Vom Gesamtvermögen bin mit ca. 50 % in AU.
    Fazit: mit AU sind sie dauerhaft unabhängig von jeder Regierung oder Währung – mit anderen Worten: die können Ihnen mal ganz gewaltig den Popo knutschen! :-) Wichtig immer: anonym erworben und nirgendwo registriert! Hoffe, das hilft Ihnen weiter? Denke, Sie werden hier in den nächsten Stunden noch mehr Tips erhalten – dies hier ist eine gute, erfahrene Community mit Sachverstand & auch Humor!
    Der Dokta (alle Kassen)

  12. @Hans Krafft
    Man muss sich in klaren sein das in extreme Zeiten Gold & Silber ihre wahren „wert“ offenbaren. Sie werden nicht nur durch die jenigen die etwas tauschen wollen begehrt, sondern auch durch kriminellen, Menschen die nichts mehr zu verlieren haben und selbstverständlich durch den Staat selbst. Keiner in kopf normal denkender Mensch wünscht sich solche Zeiten.
    Für die Akzeptanz nur ein Beispiel. Suchen Sie sich ein Bauernladen in der Umgebung, kaufen Sie einige Male ein, da ist man schon als Kunde bekannt. Fragen Sie zum späteren Zeitpunkt den Besitzer/Bauer, ob er für einen kleinen Einkauf Silbermünzen akzeptiert. Tut er das, wird er das Silber prüfen lassen. So baut man gegenseitiges vertrauen auf!
    Hoffe könnte bißchen helfen.

  13. Liebe Gleichgesinnte,

    ich hätte gerne mal Antworten auf folgende Fragen, wenn wir nun ein paar Schritte weitergehen:

    Ich stamme vom Bauernstand ab… Was wird wohl einem Bauern in einer Notzeit passieren???
    Wer schützt die Felder des Nachts (auch bei Tag) vor Plünderungen??
    Was nützen 1000 Schuss pro Minute, wenn Tausende Marodierende auf den Beinen sind, die kurz vorm Verhungern sind?? Die werfen eine Fackel aufs Hausdach usw. ………..

    Insoferne bin ich froh, dass ich kein Bauer bin, denn der Dümmste weiß, dass da massig zu holen sein wird….

    Was passiert mit uns, die wir etwas vorgesorgt haben?? Wenn u.a. die Millionen Gäste im Land dann nicht mehr alimentiert werden….???????????????

    So könnte ich noch ellenlang weiterschreiben…
    Die Zukunft wird allzu hart. Die Lebenden werden die Toten beneiden. Und ich bin bei Gott kein Pessimist.

    Darum lebt auch im Jetzt, denn wir werden mal an 2023 zurückdenken und sagen, wie gut es doch damals war.

    Wir lassen uns nicht unterkriegen! Prosit 2024!

  14. Besten Dank für die zahlreichen Tips vornweg. So ähnlich halte ich es bereits bzw. ist auch mein Ansatz. Ich spreche wohl im Namen der meisten, das der Griff zur AU Anlage um zu „überleben“ das wohl absolut letzte Mittel sein muss. Dafür gibt es Keller und über Jahre haltbare Lebensmittel bzw. weitere Kisenvorsorgetips die in anderen Kanälen besser aufgehoben sind.
    Meine Rechnung ist folgende und verbessert mich wenn ich falsch liege:

    Gold steigert seinen Wert auf lange Sicht! Nach oben keine Grenzen?
    In ruhigen Fahrwässern eine anonyme, stets greifbare, steurfreie und nicht zuletzt vererbbare Form der Geldanlage.
    In Krisenzeiten ein sicherer Hafen, bestenfalls mit Gewinnmaximierung für den Fall es bleibt unberührt.
    In Extremkrisenzeiten die letzte Lebensversicherung.

  15. Der Jahreswechsel bahnt sich an und die Börsen schliessen. Offiziell jedenfalls, over the counter geht es natürlich weiter.
    Rechne ich die Spotpreise zum Jahreswechsel, schliesst Gold wohl round about mit + 6%.
    Da man aber Gold zum Spotpreis nicht kaufen kann, sondern das Aufgeld dazu kommt, wohl aber zum Spotpreis verkaufen darf ( je nach Händler, manche bieten mehr, aber nicht alle, beileibe nicht alle), relativiert sich der scheinbare Gewinn zum Jahreswechsel.
    Wohl aber muss man erwähnen, dass nicht gerade jeder just am 31.12.23 gekauft hat und nun am Sonntag verkaufen möchte.
    Es ist eben nur ein Rechenspiel, mehr nicht.
    Eher zum schön rechnen oder für die Finanzpresse zum schlecht rechnen gedacht.
    Und so lassen sich Papiere trefflich schön rechnen und physisches Gold runter rechnen.
    Und natürlich ist die Inflation bei Gold 10% und bei Aktien allerhöchstens 3%. Und die Zinsen gibt es oben drauf.
    Somit geht das makabre Spiel der Anlage Spezialisten, meist der selbsternannten, in die nächste Runde.
    Maruti meint, wir haben zu viele Kriege und Krieger auf diesem Planeten. sowohl militärisch als auch wirtschaftlich. Man sollte die Segel danach stellen.
    Und wünscht damit allen ein Gutes Neues Jahr, den richtigen Wind und jederzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. ( Das gilt auch für jene, welche nicht auf dem Wasser segeln).
    Ahoi, Kameraden, Ahoi.
    Lasst Euch nicht unterkriegen.

    • @Maruti
      ein sehr schöner Kommentar.
      Wir wissen was zu tun ist… und wir wissen was wir lassen sollen :)
      Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben ebenfalls alles Gute fürs 2024.

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