Donnerstag,25.April 2024
Anzeige

Goldpreis: Wie stark sind die Gold-Bullen noch?

Der Goldpreis ist zurück an bedeutenden technischen Unterstützungen. Kann sich der Kurs ein weiteres Mal erholen oder droht der Abverkauf?

Goldpreis erneut schwach

Der Goldpreis beendete den US-Futures-Handel am gestrigen Dienstag mit 1.958,60 US-Dollar pro Unze (August-Kontrakt). Das entsprach 1.814,86 Euro. Damit gaben die Kurse in unserer Mittwochsanalyse erstmals seit zwei Wochen wieder nach. Denn auf Dollar-Basis sank Gold um 1,2 Prozent, während der Euro-Goldpreis um 2 Prozent nachgab. Damit setzte das Edelmetall seine im Mai begonnene Konsolidierung fort. Wir betrachten die charttechnische Lage im Euro-Goldchart per 13. Juni 2023.

Gold, Goldpreis, Goldchart, Charttechnik, Euro
Goldpreis in Euro, 1 Jahr, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (August-Kontrakt) per 13. Juni 2023.

Charttechnik

Während der Spotpreis am Dienstag zeitweise bereits unter die Marke von 1.800 Euro gefallen war, hielt sich der Kurs im US-Futures-Handel bis zuletzt noch über der bedeutenden Unterstützung von 1.810 Euro. Unter diese Marke sollte der Goldpreis auf Tageschlussbasis nicht fallen, ansonsten droht eine beschleunigte Abwärtsbewegung. Dabei läge das nächste Kursziel bei 1.790 Euro. In diesem Bereich nähert sich die Kurslinie auch der Kante des seit November bestehenden Aufwärtstrends.

Auf der Gegenseite müsste sich Gold auf Kurse oberhalb von 1.850 Euro erholen, damit sich die Chance auf einen kurzfristigen Trendwechsel ergibt.

Sentiment

Nach wie vor sind die Kursbewegungen noch nicht ausgeprägt genug, um die Marktstimmung kippen zu lassen. Denn mit einem RSI (Relative-Stärke-Index) von zuletzt 42 ist Gold weder „überkauft“ noch „überverkauft“. Hier bilden die Werte von 70 und 30 die definitorischen Grenzen. Währenddessen hat sich der Abstand zur 200-Tage-Linie von 5,5 Prozent in der Vorwoche auf 3,3 Prozent verkürzt.

Ausblick

Nachdem der Euro-Goldpreis in den vergangenen Monaten im Bereich von 1.810 Euro immer wieder nach oben drehte, muss sich an dieser Stelle erneut zeigen, ob die Bullen noch stark genug sind. Auf der Oberseite reichte es zuletzt nicht mehr neue Hochs zu markieren. Denn die Kursspitzen fielen immer niedriger aus.

Gold, Goldchart, Dollar, Goldpreis
Goldpreis in US-Dollar, 1 Jahr, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (August-Kontrakt) per 13. Juni 2023

Auf US-Dollar-Basis bleibt das Niveau von 1.940 US-Dollar kurzfristig entscheidend. Sollte der Goldpreis auf Tagesschlussbasis unter diese Marke rutschen, dann droht aus technischer Sicht ein kräftiger Rücksetzer, womöglich bis in den Bereich von 1.820 US-Dollar. Ein solcher Abverkauf dürfte dann mit dem Rücklauf auf die 200-Tage-Linie korrespondieren. Diese ist aktuell noch 6 Prozent entfernt.

Hinweis Goldpreis-Analyse

Die obige Darstellung ist eine rein spekulative Betrachtung im Hinblick auf die Geldanlage in Gold. Aber wie immer gilt der Hinweis: Die auf Goldreporter.de bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar.

Anzeige

Goldreporter-Ratgeber

Genial einfach, sicher und günstig: Gold vergraben, aber richtig!

Was tun bei Goldverbot oder Goldengpass? Notfallplan für Goldanleger

Abonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter und erhalten Sie den Spezial-Report "Vermögenssicherung mit Gold" (PDF) kostenlos! Weitere Informationen?

26 Kommentare

  1. BIP-Ländervergleich in der EU:
    „D“ und „Europas Wirtschaftsmotor bricht zusammen.“

    Die „grüne Politik in der Ampel“ hat es geschafft: die „Deindustrialisierung“
    Alemannias zeigt sich deutlich am BIP,
    (siehe hier).

    Quelle: Zerohedge ✌(༼•!•༽)✌

  2. Ich denke, dass der lange erwartete Abverkauf bis runter zu 1660/1700 Dollar in die Gänge kommt. Vom Chartbild ist alles drinnen.
    Die 1700 Dollar, steht trotz aller Höhenflüge noch aus und kann so manchem eine neue Kaufchance bieten.
    Auch, wenn dann die Analysten der Banken von 1200 Dollar und darunter schreiben. Das tun die, damit bei 1700 bloss keiner kauft.
    Denn, danach wird es aufwärts gehen, bis 2.500 und darüber.
    Wenn mich einer fragt, sage ich immer:
    wartet auf 1700 Dollar, kauft dann, was immer ihr könnt.
    Und spart euch neue Heizungen, Autos oder Dachreparaturen. Klebt einfach Dachpappe vom Baumarkt darüber, das hält die nächsten 20 Jahre dicht.

  3. Ich denke, es wird so auf 1800 fallen. Zu billig wird man das Gold nicht machen. Dann finden sich sofort viele Käufer, die nur darauf warten billiger zu kaufen. Da warten viele. Ich schätze, dass werden auch immer mehr. Da werden nach der Pleite der Credit Suisse mehr wach geworden sein. Warten wir es ab.

  4. @Klapperschlange
    Wie gewählt so bekommen. Europa muss runtergewirtschaftet werden, damit die großen Unternehmen abwandern. Nach China z.B, aber hauptsächlich nach USA. Ist ja auch Sinn der Sache, mit deren Kapital soll die US Wirtschaft gestützt werden. Ob und wie weit die Franzosen diesen Spaß mitmachen wird sich zeigen.
    Übrigens, wenn bei uns in Greece ein Minister offentlich verkündet, sein Land findet er zum kotzen, oder in geht’s am Allerwertesten vorbei was die Bürger denken und wollen. Na dann wird er gesteinigt! Problem gelöst. Jamas!

    • Big Driver:
      Das Politiker sich wie von Ihnen erwähnt äußern, ist mehr als bedenklich. Schlimmer ist aber, dass solche Äußerungen sang- und klanglos hingenommen werden. Das Volk ist über viele Jahre hinweg dermaßen indoktriniert und verdummt worden, dass es die Peilung komplett verloren hat. In breiten Kreisen gilt diese Haltung als “chic“ und man kommt erst gar nicht auf die Idee, dass man zu den Opfern dieser Fehlentwicklungen gehört.

  5. Gold hat eben die 1800 Euro nach unten durchschlagen.
    Stand: 1797 EUR. Nun auch hier 55 EUR weniger, die Unze.
    Muss nicht so bleiben, aber es kann noch deutlicher abwärts gehen.

  6. Hallo Zusammen
    Die Fed macht also eine Zinspause. Wäre eigentlich gut für Gold und Silber. Das haben ins die Medien ja dauernd um die Ohren gehauen. Doch Gold und Silber fallen. Es zeigt sich wieder einmal, was all die Prognosen und Mutmaßungen von diesen Schreiberlingen wert sind. Absolut nichts. Auch was über Aktien und deren Märkte immer gefaselt wird, es ist wahrlich eine Muppetshow. Sie müssen etwas schreiben, Hauptsache es wird geschrieben, sonst gibt’s kein Geld von der Werbung.
    Grüsse aus der Schweiz

    • @geronimo
      Ne, so ist das nicht. Die wissen wohl, was sie schreiben.
      Nur, sie werden beauftragt, genau das zu schreiben.
      Man will eben potentielle Kleininvestoren in eine bestimmte Richtung treiben um diese damit später besser abzocken zu können.
      Zur Zeit fällt Gold, weil man abkassiert. Bei den Käufern von vor 2-3 Monaten.
      Ist Gold weit genug unten, wird man vom bald wertlosen Gold und Silber schreiben und dass Gold im freien Fall ist,
      kein sicherer Hafen mehr und sich Gold in einer Blase befindet.
      Motto: verkauft schnell alles Gold, es wird wertlos.
      Das ist für uns hier ! der exakte Zeitpunkt, soviel Gold, wie man kann, zu kaufen.
      Ich habe es fast immer so gemacht.
      Kaufen, wenn man dafür ausgelacht wird.
      Von Aktien = Schuldscheinen, würde ich die Finger lassen. Sollen sich andere selbige daran verbrennen.

    • @ Geronimo

      Seien’s nicht so ungeduldig.

      „Ausdauer wird früher oder später belohnt – meistens aber später.“ (Wilhelm Busch)

  7. Der ach so tiefenentspannte alte Schreinermeister wird gerade wieder kribbelig.
    Es riecht irgendwie nach kommenden Kaufkursen.
    Hätte ich angesichts der globalen Lage nicht so schnell erwartet.

    Jetzt muss man doch mal wieder öfter auf den Preis gucken.
    Jagdzeit beginnt.
    Jetzt beginnt wieder das Nervenspielchen: nicht zu früh (und zu teuer) , nicht zu spät ….
    Waidmanns Heil !

  8. Nun, es ist vollbracht. AU taucht unter 1840 $. Gute Frage, wie tief? Maruti wird es freuen, er braucht nicht großartig auftauchen, es kommt zu ihm herunter.
    Ab 1750 € könnte man wieder mit einsammeln anfangen. Ab 1700 gehe ich all in. Noch so 2 Pfund, dann sind die bunten Zettel alle untergebracht.

    • @Goldfisch
      Seien Sie sehr vorsichtig
      All unsere Überlegungen kennt das Kartell auch und versucht uns in die aufgestellten Fallen zu locken.
      Doch es gilt, gerade wegen der Manipulationen und der Inflation gilt es, Gold in EUR ( nicht in Dollar), so günstig, wie möglich, bis an die Schmerzgrenze heranreichend, einzukaufen.
      Jeden EUR, um welchen Sie Gold billiger bekommen, schlagen Sie der Inflation ein Schnippchen.
      Kaufen Sie jedoch zu teuer und laufen in die Falle des Kartells, dauert es Jahre, bis Sie den Werterhalt Ihres eingesetzten Geldes +/- Null wieder erreicht haben.
      Da tröstet es auch kaum, dass man bloss buntes Papier verloren hat. Letztlich steckt in diesem ja Ihre Arbeitsleistung und umsonst gearbeitet zu haben, kann wohl keinen erfreuen.

  9. Erstaunliches Aufwärts des Goldpreises um 14:30.
    DAS ist absolut selten.
    Was hat man vor ? Wer motiviert Goldanleger zum Kauf ?
    Doch nicht die Türkei, welche noch vor 3 Tagen 60 Tonnen verkauft hat und heute wieder gross einkauft.
    Können solche Nachrichten stimmen oder sind es KI Nachrichten fragt sich schon seit langem
    maruti

  10. Ihr Kommentar wartet auf Freigabe!

    Ihr
    … Kommentar
    …… wartet
    ………auf Freigabe.

    Thanatos: es reicht. Ich verabschiede mich – wie du schon vor mir , aus diesem Forum.
    Bye, bye.
    (◡̀_◡́҂). ✌

      • Klapperschlange:
        Ein Internetforum kann für den Betreiber zu einem Haifischbecken werden. Er hat dafür zu sorgen, dass die gesetzlichen Vorgaben (z.B. des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes) beachtet werden. Will er keinen Ärger bekommen, muss er jeden Beitrag prüfen und im Zweifelsfall sperren. Eine Aufgabe, die mir den Spaß an der Sache verleiden würde. Meine Beiträge kommen auch nicht immer durch und manches mal war dies bestimmt auch ok.
        Jeder Kanal, in dem man seine Meinungen hierzulande noch austauschen kann, sollte genutzt werden. Überlegen Sie es sich nochmal, denn Ihre Beiträge würden fehlen.

      • @klapperschlange
        Ist doch egal, wann der Kommentar erscheint.
        Die Uhrzeit ist bekannt und wir lesen es schon.
        In anderen Foren ( Mikrocontroller, Taucher.net ect)
        dauert es noch viel länger.
        Sie können ja die Kommentare abspeichern und, falls er in 2 Tagen noch nicht erscheint, reinkopieren.
        Übrigens, Sie hatten recht mit der US Zinspause.
        Wahrscheinlich werden die dann im Juli erhöhen müssen.
        Gold macht zur Zeit Kapriolen. Offenbar gibt es da ein Hauen und Stechen zwischen den Bullionbanken ( Shortseller) und den Spekulanten.
        Uns kann es recht sein. Je billiger man sein Gold noch bekommt, desto besser.
        Das geht jetzt schon bald 15 Jahre so.
        Volatilität kann für den risikobewussten Anleger durchaus Vorteile haben.
        Kaufen bei Balkonwürfen und auflecken, was da runter kommt.:)
        Man pfeife auf die Rendite und die Zinsen. Das ist nämlich alles nur verstecktes Risiko, nach dem Motto:
        „Wer Hunde hält, bekommt die Flöhe gratis dazu.“

      • @klapperschlange
        Noch was
        Verlinken Sie weniger. Der Forumsbetreiber muss dann noch die Links und womöglich die Links von den Links durchforsten.
        Kopieren Sie einfach das Wichtigste, kürzen das und pasten Sie das in die Kommentare.
        Und weiters, man kann auch durch die Blume oder zwischen den Zeilen so manches zum Ausdruck bringen.
        Wenn es künstlerischen Wert hat oder Satire ist, könnten Sie sogar den depperten Adolfius zitieren.

  11. Hallo Zusammen
    Es gibt fundierte Berichte im Forum Goldseiten, dass Kupfer knapp wird, aber immer mehr benötigt wird. Für die Energiewende, für Elektro Autos. Für Windräder für die Bauindustrie etc. etc.
    Man könnte ja mal in eine gute Kupfer Aktie Geld investieren, statt immer nur in Edelmetalle. Ich weiss, dass ich hier vielleicht anecke, denn dass ist ein Gold Forum und kein Kupfer Forum. Etwas steht fest. Das Kartell manipuliert die Kupferpreise nicht. Offenbar haben sie daran kein Interesse.
    Wie seht Ihr das.???
    Freue mich auf Eure Abtworten.
    Grüsse aus der Schweiz

    • @Geronimo: Das bezweifle ich, dass Kupfer wirklich knapp wird. Wenn dann „Neukupfer“ von den Minen, denn Kupfer wird in großen Teilen recycled. Und Kupferminen haben immer mehr mit Umweltproblemen und berechtigten Anforderungen an Personalschutz zu kämpfen.
      Warum das Kartell an Manipulation kein Interesse hat? Industriemetall, das in sehr großen Mengen in Umlauf ist (ähnlich wie Silber) und nur für günstige Münzeinheiten Verwendung findet. Es gab vor, ich glaube 2-3 Jahren, einen massiven Preissprung. So recht weis man nicht, warum. Lieferprobleme zu Coronabeginn? Ich weis ja nicht. Endprodukte waren knapp und teuer, warum aber das reine Metall? Aktive Manipulation würde ich dennoch nicht unterstellen.
      Aber ich habe mir auch mit dem Halbedelmetall mein Portfolio vor Corona bereits etwas diversifiziert. Zum einen: Zwei Dachteile sind aus Kupfereindeckung, als es noch günstig war ;-) , das ein oder andere doppeldaumendicke Kabel ist mir irgendwie und merkwürdigerweise nachgelaufen, weil es wirklich niemanden interessiert hat (gerade dass kein Schild dran geklebt hat mit „Nimm mit“) und, wenn auch viel zu teuer zum Marktpreis, habe ich ein paar gegossene 5kg Kupferbarren als Türbeschwerer da liegen. Wieso auch nicht, liegen gut und sehen schön aus :-) Keine Ahnung, ob sich diese bereits rentiert haben. Ist mir gerade auch ziemlich egal. Ich halte die Füsse still und mache mir keinen Streß.
      Von Aktien in Minen halte ich nichts. Generell von Aktien. Also bin ich da wahrscheinlich der falsche Antwortende.
      Bei Kupfer würde ich mir tatsächlich keine Kopf machen in der Bucht Altmetall zu schießen. Kupfer wird es schon sein, fälschen lohnt sich kaum, nur eventuell stimmt der Dichtegehalt nicht gaaanz 100%, eventuell auch etwas Patina. Dafür günstig (im Gegensatz zum Edelmetallhändlerpreis).
      Mal sehen, was die Zukunft bringt.

    • Es gibt ein Interview von Marc Friedrich mit Vince Ebert, der ist studierter Physiker. Bei Youtube.
      Allein um D fit für die Energiewende zu machen benötigt es 5 bis 6 mal die weltweit größte Kupfermine.
      Nur für uns, um unter jeden Gehweg armdicke Kabel für die Wärmepumpen und e-Mobilladestationen zu verlegen.
      Das Kupfer ist dann weg für immer, da wird nix recycelt.
      Es ist letztlich eine Wette, ob die Energiewende kommt, oder scheitert.

Schreiben Sie einen Kommentar

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie Ihren Namen ein

Anzeige

Letzte Beiträge

 

Unsere Spezialreports und Ratgeber sind erhältlich im Goldreporter-Shop!

Anzeige