Sonntag,03.März 2024
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Größter Gold-ETF: Größter Kapitalzufluss seit Mai 2022

Mit dem jüngsten Goldpreis-Aufschwung finden sich wieder ETF-Investoren. Innerhalb einer Woche flossen dem GLD 882 Millionen US-Dollar zu.

Silber- und Goldpreis

Am gestrigen Donnerstag schloss der Goldpreis im US-Futures-Handel mit 1.993 pro Unze (Dezember-Kontrakt). Das entsprach 1.828 Euro. Silber kostete zum gleichen Zeitpunkt 23,73 US-Dollar beziehungsweise 21,77 Euro pro Unze. Damit stiegen die Edelmetall-Notierungen gegenüber Vorwoche noch einmal an. Denn der Goldpreis legte um 1,5 Prozent beziehungsweise 1 Prozent (in Euro) zu. Währenddessen kam der Silberpreis um 0,8 Prozent beziehungsweise 0,3 Prozent voran.

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Der SPDR Gold Shares (GLD) verzeichnet nun drei Wochen in Folge eine Bestandszunahme. Der Goldpreis flirtete zuletzt wieder eifrig mit der Marke von 2.000 US-Dollar.

Größter Gold-ETF

Die Kurserholung war begleitet von weiteren Mittelzuflüssen in die großen Edelmetall-ETFs. Denn der Betreiber des SPDR Gold Shares (US-Börsenkürzel: GLD) meldet per 23. November 2023 ein Inventar von 882,28 Tonnen. Das sind 11,83 Tonnen mehr in unserem Beitrag von vergangener Woche. Begleitet war die Lagermengenausweitung von einem Netto-Kapitalzufluss in Höhe von stattlichen 826 Millionen US-Dollar. Dabei handelt es sich unseren Aufzeichnungen zufolge um das größte wöchentliche Nettoinvestment im GLD seit Mai 2022. Pro ausgegebenem Anteilsschein muss der GLD-Betreiber eine Zehntel Unze Gold physisch einlagern.

Größter Silber-ETF

Auch im größten Silber-Fonds, dem iShares Silver Trust (SLV), stiegen die Metallbestände. Denn dieser ETF verzeichnete gegenüber Vorwoche Zugänge von 7,34 Tonnen Silber auf eine Gesamtlagermenge von 13.722,27 Tonnen. Dabei meldet der Betreiber für den gleichen Zeitraum Netto-Investitionen in den SLV von 7 Millionen US-Dollar. Pro ausgegebenem Anteilsschein muss der Fonds eine Unze Silber physisch einlagern.

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Einordnung Gold- und Silber-ETFs

Vergangene Rallys bei den Edelmetall-Kursen waren regelmäßig von deutlich steigenden Beständen in den entsprechenden Silber- und Gold-ETFs begleitet. Allerdings sind die Fonds-Bestände eher Nachläufer, die einem steigenden Silber- und Goldpreis mit zunehmendem Inventar folgen. Dann nämlich, wenn sich vor allem institutionelle Investoren über dieses Instrument („Papiergold“) auf dem Edelmetallmarkt positionieren. Abgesehen davon, erfreuten sich diese ETFs in den vergangenen Jahren steigender Beliebtheit unter jungen US-Anlegern, die Anteile über immer stärker verbreiteten Discount-Broker erwerben.

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1 Kommentar

  1. Wie schon mal gesagt, die Zu und Abflüsse bei den ETs ändern sich im Sekundentakt. Daraus eine Prognose für morgen abzuleiten, ist unmöglich. Da wäre die Lottozahlen Voraussage noch erfolgversprechender.

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