Sonntag,24.Oktober 2021
Anzeige

Größter Gold-ETF: Metall-Abgänge, aber Kapitalzuflüsse!

Gold, Goldbarren, ETF (Foto: Goldreporter)
Die Bestände des SPDR Gold Trust sind innerhalb der vergangenen sieben Tage noch einmal leicht zurückgegangen auf insgesamt 998,46 Tonnen (Foto: Goldreporter)

Auch in den letzten 7 Tagen kam es zu Metall-Entnahmen bei den großen Edelmetall-ETFs. Der Gold-ETF GLD verzeichnete allerdings wieder Netto-Kapitalzuflüsse.

Größter Gold-ETF

Der weltgrößte Gold-ETF, der SPDR Gold Trust, verzeichnete auch innerhalb der vergangenen sieben Tage rückläufige Goldbestände. Per 15. September 2021 meldete der Betreiber ein Inventar von 998,46 Tonnen. Allerdings ergibt sich gegenüber Vorwoche nur noch eine minimale Bestandsminderung von 0,06 Tonnen. Dennoch sehen wir hier die niedrigste Bestandsmenge seit dem 9. April 2020.

Mittelzuflüsse

Dabei erhielt der Fonds in diesem Zeitraum sogar Nettozuflüsse von 100 Millionen US-Dollar. Dieser Betrag entspricht derzeit etwa einem Gegenwert von 1,8 Tonnen Gold. Die Bestandsänderungen werden oft mit gewisser zeitlicher Verzögerung ausgewiesen. Pro ausgegebenem Anteilsschein lagert der Fonds offiziell 1/10 Unze Gold physisch ein.

Allerdings zogen Gold-Investoren seit Jahresbeginn insgesamt 9,47 Milliarden US-Dollar an Netto-Kapital aus dem SPDR Gold Trust ab.

Silber-Fonds

Aber auch die Metallbestände des größten Silber-ETFs, dem iShares Silver Trust (SLV), sind noch einmal gesunken. Denn laut den Zahlen des Fonds-Betreibers ergibt sich gegenüber Vorwoche ein Abgang von 100,83 Tonnen Silber. Die Gesamtbestände werden nun mit 16.939,71 Tonnen angegeben.

Zum Vergleich: Auf dem Höhepunkt der letzten Silber-Rally im vergangenen Februar summierte sich das Silber-Inventar des SLV auf 20.505 Tonnen. Die Betreiber des Silber-Fonds müssen pro Aktie 1 Unze Silber einlagern.

Gold, Silber, ETF, GLD, SLV, Fonds

Einordnung

Vergangener Kursrallys bei den Edelmetallen waren regelmäßig von deutlich steigenden Beständen bei den Edelmetall-ETFs begleitet. Allerdings sind die ETF-Bestände eher Nachläufer, die einem steigenden Silber- und Goldpreis mit zunehmendem Inventar folgen. Dann nämlich, wenn sich vor allem institutionelle Investoren über dieses Instrument („Papiergold“) auf dem Edelmetallmarkt positionieren.

Goldreporter

Abonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter!

Genial einfach, sicher und günstig: Gold vergraben, aber richtig!

Was tun bei Goldverbot oder Goldengpass? Notfallplan für Goldanleger

6 KOMMENTARE

  1. Na dann besteht ja noch hoffnung für die Maruti 1400 € im Septembär
    Ich hab jedenfalls gerade nach gekauft bei dem kurzen Kursrutsch, da ich nicht an den Weihnachtsmann glaube. Aber an die manipulationen glaub ich schon, keine sorge

  2. Anzeige
  3. @oliver
    1491 haben wir schon. Und morgen ist Freitag und Ende September Verfallstag und Hexensabbat.
    Hoffentlich haben Sie nicht zu früh gekauft und in das fallende Messer gegriffen
    Aber Mut haben Sie, das muss ich sagen.
    Ich wünsche Ihnen und anderen jetzt Kaufwilligen jedenfalls viel Glück und das ist ehrlich gemeint und keine Satire.
    PS: könnten Sie vielleicht begründen, warum der Rücksetzer nur kurzfristig sein soll ?

  4. Zum ps falls die frage an mich gerichtet war…..
    Weil dieser rücksetzer das resultat aus notverkäufen in großem stil war, um anderweitige verluste wieder in menge zu bereinigen.
    Der Freitag ( früher freutag genannt ) ist nicht das was er mal war, nächste woche sehen wir die resultate. Morgen ( Freitag ) passiert nicht viel denlke ich.
    Nachtrag zu meinen käufen….waren es nicht ihre eigenen worte das man bei fallenden kursen kaufen sollte ? Nicht das ich mir dies zu eigen mache, aber für mich war der kurs fast optimal, wen ich ihn auch nicht per punktlandung erwischte, ich bin zufrieden.
    Gute N8

    • @oliver
      Notverkäufe ? Könnte ich mir allenfalls in China vorstellen, wo ein Immobilien Finanzierer kurz vor der Pleite stehen soll. Angeblich jedenfalls.

  5. Anzeige
  6. Die 1000 Euro sind sehr unwahrscheinlich.
    Dazu wäre ein langjähriger Schweinezyklus
    nötig, so wie Mitte 80 er und 90 er Jahre.
    Damals haben auch noch die letzten Goldbugs
    die Flinte entnervt ins Korn geworfen.
    Die Drückerkolonne hat in einer Nullzinsphase
    nicht die Kraft dazu.
    Viele Minen müssten schließen, dies möchte
    doch niemand.

    • @donaustreuner
      Sicher, 1000 Euro unwahrscheinlich, aber unmöglich wieder auch nicht.Die Minen werden zum Grossteil ohnehin von den Banken “ gesponsert“ oder sind staatlich gefördert.
      Ein Abrutschen bis 1.000 Euro würde viele zum Verkauf der Goldbestände bewegen, zumal dann die Aktienpapiere steigen.
      ( : verkaufen sie Ihr Gold….Video vor 5 Jahren.)
      Und Banken könnten sich dann relativgünstig eindecken, physisch um Basel 3 Forderungen zu erfüllen.
      Den Notenbanken wäre es zudem mehr als recht, am Jahresende zu demonstrieren, wo man Rendite macht.
      Das wäre auch schon erreicht, wenn Gold dieses Jahr einen Verlust von 10% macht, zuzüglich 5% Inflation und Aktien eine Rendite deutlich über der Inflation hinlegen.
      Kein Fondmanager würde sich wünschen, am Jahresende noch Gold im Depot zu halten.
      Besonders nicht der Dirk Müller Fond….
      Deshalb könnte das unsere Chance sein, nochmals Gold günstig zu bekommen.
      @oliver hat ja schon zugeschlagen und ich sage, recht hat er. Kaufen, wenn der Kurs fällt, nur ins fallende Messer zu greifen sollte man nicht…..
      Anderseits, den Boden wird man wohl eher nicht erwischen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Please enter your comment!
Bitte geben Sie Ihren Namen ein

Anzeige

Letzte Beiträge

 

Unsere Spezialreports und Ratgeber sind erhältlich im Goldreporter-Shop!

Anzeige