Donnerstag,04.März 2021
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Größter Silber-ETF muss 1.700 t Silber nachkaufen

Die Silber-Bestände des iShares Silver Trust sind in einer Woche um 1.783 Tonnen auf den neuen Rekordstand 20.505 Tonnen angestiegen.

Silber, Silber-ETF, Silberbarren (Foto: Goldreporter)
Die aktuellen Silber-Bestände des iShares Silver Trust entsprechen etwa zwei Drittel der Weltjahresproduktion des Edelmetalls (Foto: Goldreporter).

Silber stark gefragt

Silber ist stark gefragt. Erst kam die „Silversqueeze“-Rally, dann ein erneuter Kurseinbruch. In beiden Phasen stockten Investoren offensichtlich ihre Bestände auf. Und so ist auch das Inventar des weltgrößten Silber-ETFs innerhalb einer Woche massiv angestiegen, dem iShares Silver Trust (SLV). Denn der Fonds muss für jeden Anteil an seinem Papier 1 Unze Silber einlagern.

Neuer Rekordstand im SLV

Im Zeitraum vom 29. Januar bis 4. Februar 2021 stieg die im Fonds eingebuchte Silbermenge um 1.783,62 Tonnen beziehungsweise 9,5 Prozent auf den neuen Rekordstand von 20.505,85 Tonnen. Zum Vergleich: Die weltweite Gesamtfördermengen lag 2019 bei 31.821 Tonnen (laut The Silver Institute).

Gold-ETF

Dagegen sind die Goldbestände des SPDR Gold Trust (GLD) erneut leicht gefallen. Dieser größte Gold-ETF muss für jeden Anteilsschein 1/10 Unze Gold vorhalten. Per 4. Februar 2021 summierte sich das Inventar auf 1.159,84 Tonnen. Das sind 0,29 Tonnen weniger als vor einer Woche. Der Rekordstand stammt immer noch vom 6. Dezember 2012. Damals hortete der GLD 1.351,54 Tonnen.

Silber ETF. SLV, GLD, Gold-ETF

Lagerung

Beide genannten Exchange Traded Funds sind eigentlich so konzipiert, dass sie die Entwicklung des jeweiligen Edelmetall-Preises nachbilden. Tatsache ist aber auch, dass die dort verbuchten Bestände an Gold und Silber sich nicht immer sofort mit der Einbuchung in den ETF-Lagern befinden.

Preise für Silber und Gold

Die Gold- und Silberpreis haben sich am Freitagvormittag leicht von den Verlusten des Vortages erholt. Der Goldpreis am Spotmarkt (FOREX) notierte um 8:30 Uhr bei 1.798 US-Dollar pro Unze. Das entsprach 1.503 Euro (+0,25 % gegenüber Vortag). Silber wurde zu 26,43 US-Dollar pro Unze gehandelt, beziehungsweise 22,09 Euro (+0,48 %).

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27 KOMMENTARE

  1. @ Skorpion

    Zu deinem gestrigen Posting:
    Ukunda und Maruti
    Ich würde an eurer Stelle die Backen nicht zu weit aufblasen, könnte heiße Luft entweichen. Aber macht ruhig weiter mit euren niedrigen Prognosen und eurer Bescheidwisserei, wenn´s euch solchen Spaß macht, die Hellseher zu spielen.
    Abgerechnet wird wie immer am Schluss….Und da bin ich recht optimistisch….

    Ich kann natürlich nur für mich sprechen: Tatsache ist doch das wir nur die Möglichkeiten aufzeigen wo günstige Einstiegsmarken beziehungsweise Unterstützungen liegen und man da doch am wenigsten Risiko hat,mehr nicht…Hellseher sind wir alle keine stimmt und ich bin genauso bullisch eingestimmt,doch wenn man betrachtet das nun 88% auf Gold bullisch sind,dann ist mir klar das es „NOCH“ nicht weiter steigen wird. Antizyklisch handeln bringt meistens Mehrwert beobachte das einmal.
    So und nun allen Goldbullen ein gemütliches Wochenende

  2. Wallstreet: Heute Punkt 14:30 Uhr (unserer Zeit):

    Szenario 1: „Business as usual,- nothing to see here …

    Bericht vom US-Arbeitsmarkt: nachdem im Dezember 140.000 Jobs verloren gingen, wurden im Januar 100.000 neue Jobs geschaffen.
    DOW, Nasdaq, S&P500, DAX eilen zu neuen Höchstständen.

    ( uıǝ :ǝıɹoǝɥʇsƃunɹöʍɥɔsɹǝʌ :ɹǝpǝıʍ uoɥɔs pun)

    Szenario 2: „Bereits um 14:15 Uhr klingelt das Telefon im 5. Stockwerk des US-Finanzministeriums in New York, Abteilung „Exchange Stabilisation Fund“ – auch bekannt als „Plunge Protection Team“:

    „Hi folks – Janet speaking. Ihr wißt, was Ihr zu tun habt?
    Punkt 14:30 Uhr – 2 Sekunden bevor die neuen Daten vom Arbeitsmarkt veröffentlicht werden! Ich habe gestern Abend mit mehreren Sponsoren gesprochen, die fordern, daß wir ein deutliches Signal an die „Reddit-Kommune“ senden sollen: schickt die $SLV-Shares (und Gold) tief in den Keller – die RobinHood-Kids sollen sich die Finger verbrennen! Ich habe schon mit der Comex geklärt: es gibt keinen Handels-Stop bei den Gold-/Silber-Futures, wenn diese um mehr als 40 USD beim Gold-Kurs fallen.
    Thanks a bunch !“

    (snɐ :ǝıɹoǝɥʇsƃunɹöʍɥɔsɹǝʌ :ɹǝpǝıʍ uoɥɔs pun)

    Zur Erinnerung: Janet Yellen erhielt in den vergangenen zwei Jahren mehr als 7,2 Millionen Dollar an „Sprechhonoraren“ für manchmal völlig belanglose Vorträge von den großen Wallstreet-Firmen:

    da muß sie sich natürlich bei den großzügigen Sponsoren auch mal bedanken können.

    [ein sehr großzügiger Spender solcher „Plauderstunden“ – der „Citadel Hedgefond“, dem der Ex-Fed-Chef „Ben Bernanke“ als (sehr gut bezahlter) Senior-Berater zur Seite steht, mit insgesamt $810.000 „Redespenden“ seit Dez. 2019, der letzte Woche „GameStop und RobinHood“ finanziell retten mußte, erwartet natürlich auch mal eine Gegenleistung…
    am spendabelsten war übrigens die Citi-Group: für die „Janet-Vortragsserie“ spendete man seit dem Juni 2019 insgesamt … $1.330.100,-. Janet sagt: danke! ]

    So, liebe Mitleser: wie hätten‘s wir denn gern:

    Szenario 1 oder Szenario 2?

    Oder gar beide zusammen? Wir haben „Freitag“!

    (ƃuɐlʞ ɹǝddɐlɥɔs ɹǝddɐlʞ ǝɹɥı sıq ‚ƃuɐlɥɔsɹǝddɐlʞ ǝıp ǝʇɹǝddɐlʞ sǝ)

    • @Klapperschlange

      Die Honorare werden sicher nicht für ein oder zwei Stunden Vortrag bezahlt. So einen Stundensatz muss man sich vorher erarbeiten. Niemand zahlt einem Fußballer nur aufgrund seines außergewöhnlichen Talents 135.000.000 € pro Jahr. Diesen Betrag muss man sich vorher auch verdient haben.

      Messi hat das getan. Jahrelang wurde er (zu recht) bewundert und hat allein mit seinem Namen dem FC Barcelona wohl ein Vielfaches durch Merchandising wieder „eingespielt“. Diese unzweifelhaft sehr unehrenhafte Kampagne der Medien gegen ihn und seinen Club, da müssten die echten Fans sagen:

      „Was soll diese Heuchelei? Die Marke Messi ist deutlich mehr wert als 135.000.000 € pro Jahr. Wenn der Rechteinhaber mit 10 oder 20% daran beteiligt ist, was soll daran verkehrt sein? Aber Lionel Messi ist unbezahlbar.“

      Das ist die Wahrheit, und im Grunde weiß es auch jeder.

    • Weil heute Freitag ist: ich tippe auf Szenario 3: 1 & 2 zusammen.

      Aus diesem Grund habe ich soeben ein paar Minenaktien verkauft – die kaufe ich dann am Spätnachmittag – möglichst billiger – wieder zurück.
      JP.Morgan macht das ja auch so.

    • Der Rauch hat sich gelichtet: von jedem Szenario eine kleine Mischung.

      Die Arbeitsmarkt-Daten sind „schlechter als erwartet ausgefallen“ – es wurden nur 49.000 neue Jobs im Januar geschaffen.
      Folge: der US-Dollar gab merkbar nach, Gold und Silber stiegen an, bis gegen 15:00 Uhr die EM-Zeiger wieder gen Süden rauschten: Gold gab um ~ 10 USD nach.
      Mittlerweile ist der 15:00 Uhr-Stand wieder erreicht.
      Ab nächste Woche gilt: Neues Spiel, neues Glück.

  3. https://www.youtube.com/watch?v=rRdiePyNkIs

    Ein aktuelles Interview mit Markus Krall.
    Wie bekannt wird die finanzielle Illusion, in der der sich unsere Gesellschaft derzeit befindet,
    aufrechterhalten, in dem einerseits die Insolvenzantragspflicht weiterhin ausgesetzt bleibt und
    andererseits die Banken angehalten werden, faule Kredite die nicht mehr bedient werden, einfach zu ignorieren.
    Krall meint dazu im Interview, dass der fehlende Cashflow durch die nicht mehr bedienten Kredite bald in den Bilanzen der Banken sichtbar werden sollte.
    Gleichzeitig meldete gestern die Deutsche Bank zum ersten Mal seit 2014 wieder einen Gewinn.
    Wie ist die Einschätzung dazu hier im Forum?

    • @HD

      Markus Krall argumentiert hier auf der volkswirtschaftlichen Ebene, die deutsche Bank auf der betriebswirtschaftlichen. Markus Krall beziffert hier einen Trend, eine Tendenz, die zwar im Allgemeinen stimmt, aber keineswegs für jedes einzelne Unternehmen zutreffen muss.

      Selbst wenn volkswirtschaftlich sich die gesamte Gesellschaft im Krisenmodus befindet, dann kann es dennoch vorkommen, dass einige wenige Player Gewinne realisieren.

      Das ist kein Wiederspruch.

      Es geht freilich auch umgekehrt, selbst in Zeiten des sogenannten Wirtschaftswunders, sind Unternehmen Pleite gegangen.

      Das Dilemma bei den Bürgerlichen ist, dass Sie nicht in gesellschaftlichen Strukturen denken wollen oder können.

    • Wenn ich eine Bank wäre, würde ich es wie folgt machen:
      Ausgangslage: Sie haben einen Kredit bei mir, sagen wir 1 Mio. Euro.
      Restlaufzeit 7 Jahre.
      Zins und Tilgung 60.000 p.a.
      Sie sind faktisch pleite ( müssen dank Angela aber nicht Insolvenz anmelden ) und können das eigentlich nicht mehr zahlen.

      Wir wandeln den Kredit in einen endfälligen Kredit ohne aktuelle Zins – und Tilgungszahlung um.
      Also die 1 Million + die Zinsen in einem Betrag in 7 Jahren.
      Bis dahin müssen Sie gar nix zahlen. Dass Sie das ohnehin nicht können ist ab sofort kein Problem mehr. (Das ist das Prinzip der Griechenland-Rettung)

      Rein formal ist der endfällige Kredit ja nun mehr wert als die 1 Million, und zwar die 1 Million plus die zu erwartenden Zinsen, nur als Beispiel 1,2 Mio.
      Zu dem Preis verkaufe ich ihn an eine Briefkastenfirma.
      Die bündelt einige hundert davon in ein nettes Wertpapier, so wie man es schon
      bis 2008 erfolgreich gemacht hat und verkauft den Schrott an die EZB.
      Die EZB fragt nicht, ob das Zeug werthaltig ist.
      Die EZB ist quasi Lehman, kann nur nie pleite gehen.

      Ergebnis: Sie müssen die nächsten Jahre werde Zins noch Tilgung zahlen, ich hab 1,2 Mio von der EZB. Alles Super.

      Krall analysiert sehr gut, er macht nur einen Fehler: er geht davon aus, dass Recht und Gesetz noch gelten.
      Das System ist aber komplett kriminell einschließlich insb. der EZB.

      Bildlich: in der heutigen Welt ist Bankraub kein Verbrechen mehr, sondern staatlich empfohlener Sport.
      Und die Polizei (in Form der EZB) fährt die die Bankräuber noch zur Bank und mit der Beute wieder nach Hause. Und fragt nach, ob man morgen um dieselbe Zeit nochmal……..

      Wenn alle Regeln gebrochen werden (quasi Anarchie von oben) geht es noch einige Zeit weiter.

  4. Meister Eder: Die Justiz stellt sich als Totalausfall dar. Wenn überhaupt, wagen sich nur Menschen aus der Deckung, die sich schon auf der sicheren Seite befinden. Wie etwa A. Voßkuhle mit der ultra-vires Entscheidung vom 05.Mai 2020. Oder etwa der hoch angesehene Prof. Papier mit seiner eindeutigen Stellungnahme zu der Flüchtlingspolitik der A. Merkel. Doch dies sind einsame Rufer in der Wüste. Bewegt haben sie nichts, weil sie von Seiten der Politik ausgebremst wurden.
    Vom dem Rest der Juristen in den Gerichten, den Staatsanwaltschaften und in der öffentlichen Verwaltung ist nichts zu erwarten. Opportunismus zählt dort ebenso wie in der Politik. Und das Volk nimmt dies alles schweigend hin und bleibt regungslos.
    Dabei ist die Informationsbeschaffung heutzutage einfacher und kostengünstiger als je zuvor.
    Irgendwann wird es aber wohl zu einer Erkenntnis kommen. Möglicherweise im Zusammenhang mit einem weiteren auslösenden Ereignis wie einer Banken-Pleite, einer weiteren Italienkrise, einen spektakulären Reinfall (Tesla, Bitcoin, etc.), o.ä..
    Dann wird es interessant werden, denn erst dann wird den Menschen die Werthaltigkeit der Papierwährungen im Verhältnis zu den EM bewusst werden.
    Und in diesem Zusammenhang muss ich sagen, dass ich die Debatten, die in diesem Forum mitunter geführt werden, nicht so recht verstehe.
    Chartanalysen und die jahrelange Beobachtung und Bewertung der Märkte haben sicherlich ihre Berechtigung. Letztlich wird es zu gegebener Zeit aber nur auf den physischen Besitz ankommen. Dabei weiß niemand, wann hier der Vorhang fällt. Soll heißen: das Abwarten aufgrund einer ausgeklügelten Analyse bringt rein gar nichts, wenn man zu lange wartet und wenn ein unerwartetes Ereignis diese Strategie ad absurdum führt.

    • @racew

      Warum verstehen sie diese Diskussionen nicht?

      Ist doch ganz einfach. Wenn man bereits mehrer Kilo Gold versteckt hat (wie Maruti UND auch andere) dann braucht man kein Gold mehr zur Versicherung.

      Ergo wartet man auf günstige Kurse zum nachkaufen, wenn man noch Fiat hat. Man muss ja nichts kaufen, aber man kann.

      Wenn man hingegen noch kein Gold hat aber viel Fiat, dann sieht die Sache anders aus. Man braucht eine Versicherung, da ist dann der Preis nicht so wichtig!

    • @Racew/Stillhalter

      Eben der Ankauspreis ist irrelevant, es ist ein ziemlicher Unsinn darauf zu warten, dass es noch billiger wird. Die nächste Schreckensmeldung in unserer an Schrecken nicht gerade armen Zeit, führt die von Toto und Anderen propagierte Spekulationsphilophie ad absurdum.

      Gekauft wird, wenn man die nötige Penunze dafür hat. Das ist Strategie, die Taktiker, die Zitterer, die Spekulanten mögen hin und wieder ein Schlacht gewinnen, doch die Strategen sind esd, die den Krieg
      gewinnen.

      • @krösus.
        Ich kaufe wenn der Einkaufspreis passt. Ansonsten gibt es durchaus noch andere Anlagemöglichkeiten. Gold sehe ich mittlerweile nur noch als eine Versicherung. Wie sich mittlerweile zeigt, wird ja nichtmal mehr die Geldmengenausweitung abgebildet. Der Goldpreis steht momentan tiefer, als vor der Geldmengenausweitung im Zuge der Corona-„Krise“. Es wird erst interessant Gold zu besitzen, wenn das Papiergeldsystem crasht. Wann das der Fall ist, weiß keiner von uns.

  5. Racew:
    Pleiten gibt es nur noch dann, wenn Sie die letzten Jahre keine Millionen an Parteispenden geleistet haben oder keine schönen Jobs für alternde Politiker anbieten können. Banken, Lufthansa, VW etc. werden über Wasser gehalten. Whatever it takes.
    Gesetze stören ja auch nicht mehr. Der EuGH hat ja den Irrsinn der EZB abgesegnet.
    Mein Lieblingsitaliener oder der Sporthändler nebenan sind aus berliner Sicht verzichtbar – nicht Systemrelevant.

    Beispiel Boeing. Die sind eigentlich richtig tot. Hausgemachte Probleme wie die 737 Max, die 777, die 787, lauter Schrottflieger, in die ich nie einsteigen würde.
    Zudem die komplett zusammengebrochene Nachfrage nach neuen Maschinen.
    Was ist im Herbst 2020 passiert: Boeing hat eine Anleihe über 25 Milliarden aufgelegt.
    In der realen Welt hätte sich der ganze Finanzmarkt darüber totgelacht.
    In der „neuen“ Welt wurde die Anleihe in Sekunden „verkauft“.
    Faktisch ist sie bei der Fed gelandet.
    Warum ? Boeing ist der grösste und wichtigste US-Rüstungskonzern.
    Überlebensgarantie, egal wie teuer.

    Wir in Europa sind noch dümmer: 400 Mio. an Karstadt/Kaufhof als NACHRANG-Darlehen. Kommt nie wieder.
    Hintergrund: die Kaufhäuser sind alle in einer Briefkastenfirma (BKF) in Deutschland. Die deutsche BKF hängt an einer BKF in Luxemburg, die gehört eine BKF in Zürich, die einer weiteren BKF in Wien, dann kommt die Sigma Holding in Wien, erst dann der Milliardär Benko.
    Ach ja: die werthaltigen Immobilien sind längst rausgezogen und an andere BKV verkauft. Die Kaufhäuser sind nur noch Mieter.
    Karstadt/Kaufhof ist nur noch eine absolut ausgequetschte Zitrone ohne jede Substanz. Ein Luftballon.
    Die Briefkastenfirmen-Kette ist die IDEALE Vorbereitung auf eine sichere Pleite. Benko muss nur eine der BKF in der Kette platzen lassen und er kommt ohne Schaden raus. Die Immos sind ja schon in Sicherheit.
    Benko hat ein paar gute Banker+Anwälte als Berater.
    Der Durchschnitts-IQ bei unseren Politikern, die da 400 Mio reinwerfen liegt unter Raumtemperatur.

    Das Spiel kann schon noch etwas weiter laufen.
    Meine Philosophie:
    Hope the best, prepare for the worst and live life to the fullest.
    EM und Scotch kaufen !

    • @Meistereder

      Mir scheint, dass Sie immer noch baff erstaunt sind, dass Konzerne gepampert werden. Woher kommt dieser Vernichtungswille, von wegen „Pleite-gehen-lassen!!“? So wie Lehman 2008 als Auslöser der Finanzkrise?

      Nein, marktradikale Lösungen übersehen die Funktion des Staates als ständiger Freund und Helfer des Kapitals.

      • @Gasometer

        Hier sind eben welche mit einem ganzen Rucksack Illusionen unterwegs. Bzw. im Auftrag der Krallschen marktradikalen Agenda. Wer glaubt, dass die „Gesetze“ bisher dazu dienten, Angebot und Nachfrage aus dem Wolkenkuckucksheim der Marktwirtschaft zum Recht zu verhelfen, dem ist sowieso nicht zu helfen. Der Staat musste schon immer die Schäden des Marktes reparieren.
        Der Markt allein zu Haus? Die Marktextremisten können ja der Kolonie von Eva Herman in Canada beitreten.
        Viel Glück!

        • Gasometer/FML:
          …und wenn Sie Ihre Gebetsmühlen auch noch 1000 Jahre rotieren lassen: Deutschland wird seit 15,50 Jahren von einer Sozialistin regiert. Was den Rückschritt betrifft, so können Sie jedes Jahr mit dem Faktor 4 multiplizieren.
          Und wenn IM Erika rechtzeitig vor den BT-Wahlen das von ihr verursachte Impf-Chaos in wundersamer Weise beheben wird, wenn die Inflation durch die ständige Verlängerung des Lockdowns gebremst wird und wenn man rechtzeitig vor der Wahl Geschehnisse initiieren kann, die man den politischen Gegnern in die Schuhe schieben kann, wird man das Volk ein weiteres Mal hinters Licht führen. Der Sozialismus geht dann in eine weitere Runde. Für das Land wird es die Endrunde sein.

          • @RACEW
            Es gibt Rechte, die sind naturgegeben. Oder von Gott halt, wie manche sagen. Die 2×5 Finger meiner Hände gehören mir und keinem anderen. Kein Kaiser oder Parlament hat das Recht zu entscheiden, daß mir meine 10 Finger nicht gehören. Sowas in der Art meinte schon der berühmte Kirchenrechtler Thomas von Aquin. Natural Law nennt man das auf Englisch. Thomas Morus äußerte sich ähnlich: „Ein Parlament kann, sollte die Erde eine Scheibe sein, nicht beschließen, daß sie rund ist. Und König Heinrich VIII. kann, sollte die Erde rund sein, nicht verfügen, daß sie eine Scheibe zu sein hat.“ Für die Weigerung, Heinrich VIII. als Oberhaupt der Kirche und Gottes Stellvertreter auf Erden anzuerkennen, ließ der König von England seinen ehemaligen Lordkanzler hinrichten. Merkel, Söder & Co. haben das Niveau von Heinrich VIII. erreicht, so traurig sieht es aus.
            https://www.youtube.com/watch?v=9QBv2CFTSWU
            Auch die Mathematik ist eine Naturwissenschaft. Und wenn in 353 Wahlkreisen (counties) in 29 Bundesstaaten 1,8 Mio. mehr Stimmen abgegeben wurden, als Wahlberechtigte in den Wählerlisten eingetragen sind, dann ist das ein Frevel gegen die Natur, gegen Gott. Dann haben es die selbstgefälligen Tyrannen einfach mal übertrieben. Und wer die Gesetze Gottes und der Natur leugnet, hat auf jeden Fall sein Recht auf Herrschaft verwirkt, und Widerstand gegen gottlose Tyrannen ist nicht nur ein Recht – viele sehen es als ihre Pflicht an. Daß Deutschlands zwei oberste Halunken jeder eine Partei anführen, die das hohe „C“ im Namen führt, macht es nur schlimmer. Könnt Ihr euch an das Märchen „Vom Fischer und siner Fru“ erinnern? Ruft der Fischer den Butt: „Manntje, Manntje timpe te – Buttje, Buttje in de See – mine Fru, die Ilsebill will nich so, als ick wohl will.“ „Na wat will se denn?“ „Sie will der liebe Gott sein.“ „Geh man to Hus, seggt de Butt. Se sitt man all wedder in ihr’n ollen Pissputt.“ Gemeint war die räudige, erbärmliche Hütte, in der sie und der Fischer zu Anfang wohnten. Will sagen, Karma is a bitch.

          • @RACEW

            Sie argumentieren rein ideologisch und Ihre Sprache kann man einfach verorten: Auf Seiten des Rechtsextremismus. Überflüssig wie ein Kropf hier im Forum.

            Die Art, wie Sie mit Begrifflichkeiten umgehen, zeugt vor allem von eins: Von der AFD-Agenda in Ihrem Kopf.

          • Wolfgang Schneider
            Energiewende: ich bin mal über meinen Schatten gesprungen und habe Jeff noch etwas reichert gemacht:
            2 Camping-Gaskocher mit genug Kartuschen für 5 Monate.
            Der Witz: das wäre nicht mal teurer damit das Süppchen zu kochen , als unsere irrwitzigen Stompreise.

            Wenn also in einem der nächsten Winter die Freunde von Greta , Habeck etc. Im Dunkeln sitzen und frieren und darüber nachdenken, dass die Physik eben keiner Ideologie zuhört ( und es nachts immer noch dunkel ist und die Solarzellen nix iefern) haben wir es warm und gemütlich.

            Schade, aber viele Menschen lernen eben nur aus Schaden.

      • Gasometer etc.
        Hallo, woraus lesen Sie einen „Vernichtungwillen“ ?
        Ist doch Quatsch.
        Glauben Sie ich will eine Wiederholung von 1929 und folglich 1933 ?
        Bestimmt nicht !
        Was mich nervt ist die Willkür und Ungleichbehandlung bei der dummen Verteilung von Staatsgeld.
        Wenn 1000 kleine Sport Geschäfte mit 20.000 Arbeitnehmern pleite gehen kümmert das in Berlin NIEMANDEN.
        Ohnehin fast toten Grossunternehmern mit weniger Jobs wirft man zu viel Geld nach.
        Die 400 Mio an Karstadt-Kaufhof sind ein dummes Geschenk an einen Milliardär in Österreich, nix anders.
        Überleben wird der Laden trotzdem sicher nicht.
        Die Staatshilfe wird über die Mietverträge der Kaufhäuser abgesaugt und landet in den Briefkastenfirmen, denen die Immos gehören.

        Wenn man den kleinen Geschäften helfen würde, könnte man viel mehr bewirken.

        Ich bin nicht grundsätzlich gegen Staatshilfe, sondern gegen DUMME Staatshilfe.

        Und nicht vergessen: die ganze Großdruckerei wird unsere Währung und damit das Vermögen der „kleinen Leute“ vernichten, so wie 1923.
        Warum kaufen wir denn EM ?
        Weil wir an eine glänzende Zukunft des Euros glauben ?
        Nachdenken !

    • @Meister Eder D’accord, aber: US-Rüstungskonzern No.1, mit fast dem doppelten Rüstungsumsatz wie Boeing, ist nachwievor Lockheed Martin.

      • Hänschen,
        Danke, ich leiste mir hier manchmal kleinere Unsauberkeiten, auch sprachlich.
        Briefkastenfirmen in einer Haftungskette lässt man ja auch nicht „platzen“.
        Die Pensionisten……..

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  7. WS:
    Den von Ihnen beschriebenen Themenkomplex würde ich kurzum als Rechtsstaatlichkeit bezeichnen. Denn ein wesentlicher Bestandteil derselben sind die Rechte des Einzelnen im Sinne von Abwehrrechten gegen staatliches Handeln. Man findet sie in x-fachen Ausprägungen im materiellen wie im formellen Recht.
    Wohlgemerkt gab es diese Rechte auch im Dritten Reich und in der DDR. Nur hat man sich staatlicherseits über sie hinweggesetzt.
    Und diesen Weg geht das Land zur Zeit ein drittes Mal. Die Errungenschaften unzähliger Jahre werden gerade großzügig rückabgewickelt. Die Rechte des Einzelnen werden massiv beschnitten. Die Schwelle zur Bananenrepublik ist bereits überschritten. Jetzt geht es mit Siebenmeilenstiefeln in Richtung Unrechtsstaat. Und zwar ungehindert und sehenden Auges. Den NS-Staat und die DDR hat man millionenfach rauf und runter analysiert und man hat hierzu große Reden geschwungen. Tatsächlich haben wir nichts daraus gelernt.

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