Mittwoch,22.September 2021
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Inder kaufen lieber echtes Gold

Filmszene aus "In guten wie in schweren Tagen", (c) Rapid Eye Movies

Indische Gold-ETFs erhalten kräftig Zulauf, doch die größte Goldnachfrage besteht dort zweifellos weiter in physischer Form, anders als etwa in den USA.

Indien ist bekannt für seine große Schmucknachfrage. In unsicheren Zeiten investieren die Menschen aber auch verstärkt in Gold-ETFs, also in mit Gold hinterlegte Investment-Fonds. Laut einem aktuellen Bericht von Reuters India, haben indische ETFs ihre Goldeinlagen innerhalb eines Jahres um 86 Prozent auf 9,6 Tonnen gesteigert. Klingt viel, im Vergleich zur jährlichen physischen Goldnachfrage Indiens und im Vergleich zu westlichen Gold-ETFs, ist das allerdings bescheiden.

Alleine im vierten Quartal wurde in Indien Goldschmuck im Umfang von 137,8 Tonnen und 42,9 Tonnen Anlagegold verkauft. Im Vergleich zum 4. Quartal 2008 griffen die Inder bei Schmuck wieder deutlich stärker zu (+27 Prozent), während die Gold-Investment-Nachfrage im Einzelhandel um 16 Prozent rückläufig war.

Zum Vergleich: Die gesamte Einzelhandelsnachfrage nach Gold (Schmuck und Anlagegold) betrug in den USA im vierten Quartal 2009 104,2 Tonnen. Der größte US-Gold-ETF (SPDR Gold Trust) lagert offiziellen Angaben zufolge derzeit 1.115,51 Tonnen Gold für seine Anleger.

Gegenüber den Amerikanern bevorzugen die Inder somit weiterhin physisches Edelmetall in (und an) der eigenen Hand. Motto: Vertrauen ist gut, echtes Gold ist besser!

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