Deutsche Bank will an Griechenland-Krise verdienen (Video)

In der TV-Sendung Beckmann „Griechenland in Not. Ist der Euro noch zu retten?“ wird die mögliche Rettung des Schuldenstaates thematisiert. Dabei decken die Gesprächspartner (u.a. Theo Waigel, Mr. Dax) interessante Hintergründe auf, worüber man derzeit in Politik und Finanzkreisen in Sachen Griechenland diskutiert.

„Die Zahl, dass Griechenland unmittelbar 15 Milliarden braucht, kommt aus dem Köpfchen von Herrn Ackermann. Herr Ackermann ist derjenige, der die Zahl in Umlauf gebracht hat“. Laut Jorgos Chatzimarkakis, EU-Abgeordneter der FDP, machte der Chef der Deutschen Bank gegenüber der deutschen Politik angeblich den Vorschlag, die deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) solle für Griechenland eine Bürgschaft übernehmen und die privaten Banken lieferten dann die Kredite. Auf diese Weise könnte auch die Deutsche Bank ordentlich Geld verdienen, ohne ein Risiko dabei einzugehen.

Dieses und weitere interessante Themen („No-Bail-Out-Klausel“, Europäischer Währungsfonds) werden in dem Ausschnitt der TV-Sendung „Beckmann“ vom 8. März 2010 diskutiert. Mit dabei Ex-Finanzminister Theo Waigel, Dirk Müller (Mr. Dax), Alexandros Stevanidis (Süddeutsche Zeitung).

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