Samstag,02.Juli 2022
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IWF kündigt Goldverkäufe am offenen Markt an

Goldbarren 400 Unzen BundesbankDer Internationale Währungsfonds will die restlichen 191,3 Tonnen aus seinem Goldverkaufsprogramm am offenen Markt veräußern. Das Gold soll in mehreren Tranchen abgestoßen werden, um den Goldpreis nicht zu stark zu belasten.

Der Verkauf von weiterem IWF-Gold im Umfang von 191,3 Tonnen ist keine Überraschung, dass das Gold nicht an einen oder mehrere große Abnehmer gehen soll, allerdings schon. Marktbeobachter hatten damit gerechnet, dass möglicherweise eine große asiatische Zentralbank noch einmal vom IWF-Angebot Gebrauch macht.

Im Rahmen des Goldabkommens unter 14 Zentralbanken dürfen innerhalb der kommenden fünf Jahre gemeinschaftlich 400 Tonnen pro Jahr aus den eigenen Beständen veräußert werden. Der IWF hatte im vergangenen Jahr den Verkauf von insgesamt 403,3 Tonnen der eigenen Reserven angekündigt, um mit den Erlösen Kredite an kapitalbedürftige Länder zu vergeben.

200 Tonnen IWF-Gold hatte Indien im vergangenen Jahr bereits abgenommen. Sri Lanka erwarb zehn Tonnen, Mauritius kaufte zwei Tonnen aus den IWF-Beständen. Die verbleibenden 191,3 Tonnen will der IWF nun am offenen Markt absetzen.

Der Goldverkauf soll angeblich in mehreren Phasen erfolgen, um den Goldmarkt nicht zu belasten. Von den Erlösen soll unter anderem an Lettland ein Notkredit in Höhe von 200 Millionen Euro vergeben werden.

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