Samstag,13.Juli 2024
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Können die USA eine Rezession noch verhindern?

Werden die Vereinigten Staaten eine Rezession vermeiden? Bestimmte Indikatoren stützen weiterhin die These von einer „weichen Landung“ der Wirtschaft.

Von Laurent Maurel

Die gute Entwicklung der Fedex-Aktie, die von vielen Beobachtern als Zeichen für die Widerstandsfähigkeit der Verbraucher gewertet wird, bestätigt, dass der Konsum in den Vereinigten Staaten dem Schock aktuell standhält.

FedEx, Aktie
FedEx-Aktie

Wenn in den USA eine Rezession begonnen hätte, wäre die Fedex-Aktie nicht nach oben abgeprallt und erneut in Richtung der Obergrenze ihres Aufwärtstrends gestiegen.

Wir wollen versuchen, die Gründe für die standhafte Verbraucherstimmung zu analysieren und herauszufinden, in welcher Hinsicht diese Situation langfristig leider nicht tragbar ist.

Der Konsum bricht aufgrund mehrerer Faktoren nicht ein:

In erster Linie greifen die US-Amerikaner umfassend auf die von den Kreditinstituten bereitgestellten Darlehensangebote zurück: 36 % der Erwachsenen haben mittlerweile mehr Schulden als Ersparnisse – ein historischer Wert. Die Kreditkartenschulden belaufen sich insgesamt auf den Rekordwert von 986 Milliarden $, was einem Plus von 15 % gegenüber dem Vorjahr (und +7 % im Vergleich zum letzten Quartal!) entspricht. Der Anstieg der Inflation hat sich also direkt auf die Verschuldung der Haushalte niedergeschlagen, mit einem ähnlichen prozentualen Anstieg. Die Amerikaner kämpfen gegen die Inflation, indem sie mehr Konsumkredite aufnehmen. 46 % von ihnen schaffen es nicht mehr, diese Schulden Monat für Monat zu tilgen und schieben so eine immer größer werdende Summe vor sich her. Der Zins auf die Kreditkartenschulden nähert sich unterdessen einer jährlichen Rekordrate von 25 % an… Es ist schwer vorstellbar, wie der Konsumzyklus bei derart hohen Zinsen fortgesetzt werden kann. Der massive Rückgriff auf Kredite scheint schon rein mathematisch langfristig nicht tragbar zu sein.

Eine andere Erklärung für die Widerstandsfähigkeit des amerikanischen Konsums: Der Staat kurbelt die Wirtschaft weiter an, indem er seine Ausgaben erhöht.

Während die Einnahmen zu Jahresbeginn stagnierten, explodiert das US-Haushaltsdefizit auf neue Rekordwerte:

Haushaltsdefizit

Diese Unterstützung kann nicht von Dauer sein. Der Schuldenberg wird dem Staat schon bald eine gewisse Haushaltsdisziplin diktieren und die versprochenen Ausgaben stehen in keinerlei Verhältnis zur Höhe des Defizits. Jeden Tag verschuldet sich der Staat um zusätzliche 6 Milliarden $. Das Haushaltsdefizit ist in nur einem Monat um fast 400 Milliarden $ angewachsen, d. h. um mehr als 1000 $ pro Einwohner. Für eine fünfköpfige Familie entspricht das einem Fehlbetrag von 5000 $! Eine solche Verschuldung wäre für jedes Familienoberhaupt absolut unhaltbar. Sollten wir unser Vertrauen also in einen Staat setzen, der sich als derart schlechter Finanzverwalter entpuppt? Mit einem Defizit von 50 Milliarden $ im letzten Monat ist die Situation in Frankreich übrigens ebenfalls beunruhigend. Wie auch die USA schreibt das Land tiefrote Zahlen. Die unterstützenden Maßnahmen der Staaten zur Wiederbelebung des Konsums werden logischerweise an ihre Grenzen stoßen und es ist sehr wahrscheinlich, dass die Wirtschaftsaktivität ebenfalls unter den Folgen der Schuldenwand leiden wird, auf die die USA mit Höchstgeschwindigkeit zurasen.

Der dritte Grund für die Widerstandsfähigkeit des US-Konsums ist in der Entwicklung des Lohnniveaus zu finden, welches seit dem Beginn des Inflationsschubs ganz deutlich gestiegen ist. Im Gegensatz zu dem, was wir in Europa beobachten, halten die US-Löhne mit den Preisanstiegen Schritt, dank des sehr angespannten und durch den robusten Konsum unterstützen Arbeitsmarktes. Die neusten Arbeitsmarktdaten scheinen nun ein Nachlassen dieser Spannung in den USA anzudeuten. Doch das schlägt sich noch nicht auf das Lohnniveau nieder, welches in den letzten Wochen deutlich schneller geklettert ist als vor der Corona-Krise:

Stundenlöhne

Die Inflation wirkt sich nicht nachteilig auf den Konsum aus, weil es den Verbrauchern gelingt, ihre Einnahmen zu erhöhen. Genau diese Inflationsspirale versucht die Fed mit Hilfe der Zinsanpassungen zu durchbrechen, ohne dass dies bislang von namhaftem Erfolg gekrönt gewesen wäre.

Die Zinssteigerungen dezimieren einen Sektor, der für die US-Wirtschaft entscheidend ist: Der Immobilienmarkt erlebt eine noch schwerere Krise als 2008, wobei Gewerbeimmobilien am stärksten gefährdet sind.

Der Anteil leerstehender Büroflächen erreicht einen neuen Rekordwert:

Gewerbeimmobilien. Leasing, Raten

Angesichts dieser Zunahme des Angebots gibt es einen weiteren Grund zur Sorge: Die Transaktionen brechen ein. Die Immobilienzinsen, die sich in gerade einmal einem Jahr verdoppelt haben, machen den Kauf von Objekten unmöglich, deren Preise noch nicht nach unten angepasst wurden.

Doch die Krise betrifft nicht nur Neubauten, sondern die gesamte Branche: 1,5 Billionen $ an Krediten für Gewerbeimmobilien müssen bis 2025 verlängert werden. Infolge der Zinserhöhungen steigt das Risiko von Zahlungsausfällen, sobald die Erneuerung dieser Kredite ansteht.

Die Immobilienkrise hat bereits schwerwiegende Folgen für die Regionalbanken, die die hauptsächlichen Inhaber von an Gewerbeimmobilien geknüpften Anleihen sind, und die den Zahlungsausfällen in diesem Sektor logischerweise am stärksten ausgesetzt sind.

Die Schuldenkrise im Bereich der Gewerbeimmobilien stellt heute eine der größten Bedrohungen für die amerikanische Wirtschaftsaktivität dar, insbesondere aufgrund der desaströsen Folgen, die sie für den Regionalbankensektor haben könnte.

Die aktuelle Bankenkrise ist das Ergebnis der Sorgen im Zusammenhang mit den US-Regionalbanken:

Banken, Gewerbeimmobilien

Die Gefahren, die auf dem Sektor der Gewerbeimmobilien lasten, wirken sich mittlerweile stark auf die Prognosen zur Aktivität der kleineren US-Unternehmen aus.

Seit 1980 zeigten die Kleinunternehmen noch nie eine so geringe Neigung zur Ausweitung ihrer Geschäftstätigkeit:

Konjunkturstimmung, Rezession

Wie könnte man in dem Moment, in dem die Realwirtschaft dabei ist, das Handtuch zu werfen, mit einer Aufrechterhaltung des Konsumniveaus rechnen?

An der Börse, die von der guten Form der großen Namen gestützt wird, spiegeln sich diese Risiken nicht wider.

Otavio Costa ist einer der wenigen Analysten, der auf eine starke Baisse der Stars der US-Börsen setzt. Seiner Einschätzung nach wird das, was den Kleinunternehmen gerade widerfährt, sich auch bald auf die Aktivität der großen Unternehmen niederschlagen. Der Ökonom von Crescat Capital unterstreicht in diesem Zusammenhang, dass der freie Cashflow der 10 Unternehmen mit der größten Marktkapitalisierung im letzten Quartal unterm Strich gesunken ist:

Cash-flow, US-Firmen

Diese Meinung wird aktuell kaum geteilt. Die Mehrheit der Marktbeobachter geht davon aus, dass die Bankenkrise und die Gefahren für die Wirtschaft die großen Konzerne nicht spürbar betreffen.

Doch alles deutet darauf hin, dass das Kursniveau der US-Aktien nur die letzte Festungsmauer ist, die die Wirtschaft noch stützt.

Die gute Form der Verbraucher ist in einem Umfeld erhöhter Zinsen leider nicht haltbar, wie wir soeben erklärt haben. Wie sollte dieser Konsumrückgang an den US-Unternehmen spurlos vorübergehen? Wenn die Folgen sichtbar werden, werden manche Beobachter eine Änderung der Geldpolitik fordern. Den Analysten zufolge erklärt diese „Kehrtwende“ die Bewertung der großen Aktientitel.

Die Schuldenquote ist heute zu hoch, um die straffe Geldpolitik fortzusetzen. Die Fed ist in der Sackgasse: Ihr bleibt keine andere Wahl, als den Kampf gegen die Inflation vor dem Hintergrund einer Wirtschaftsabkühlung einzustellen. Die Stagflation wird damit unumgänglich.

Genau diese Art der Blockade und des stagflationären Umfelds kommt dem Goldkurs zugute.

Der Goldpreis in Euro hat in dieser Woche seinen bisherigen Rekordstand übertroffen, was allgemeine Gleichgültigkeit hervorrief.

Zudem war der Anteil der in Gold investierten Ersparnisse noch nie so gering wie heute, vor allem in Europa. Das gilt insbesondere für Frankreich, wo Gold nur 0,3 % aller privaten Assets ausmacht!

Gold, Länder, Goldbesitz

Der Goldpreis hat bereits ein Allzeithoch verzeichnet, während praktisch niemand darüber spricht und die Umverteilung von Investmentkapital in diese Anlageklasse noch nicht einmal begonnen hat – und das in Ländern, die vom stagflationären Wirtschaftsumfeld, in dem Gold besonders profitiert, stark betroffen sind.

Aus diesem fundamentalen Grund bleibe ich bei Gold langfristig äußerst bullisch!

Quelle: Goldbroker

LAURENT MAUREL in Edelmetall- und Bergbauanalyst. Als ausgebildeter Ingenieur arbeitete er in verschiedenen Sektoren (Telekommunikation, Softwaretechnik, Astrophysik …) in Kanada, den Vereinigten Staaten, Deutschland und Frankreich.

Hinweis: Meinungen oder Empfehlungen im Rahmen von Gastbeiträgen geben die Einschätzung des jeweiligen Verfassers wieder. Sie stellen nicht notwendigerweise die Meinung von Goldreporter dar.

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11 Kommentare

  1. Ein sehr guter, differenzierter Artikel. Und die Rezessionswahrscheinlichkeit in Gods Own Country ist auch tatsächlich schwer einzuschätzen, weil die Indikatoren teils widersprüchliche Signale senden.

    Die US-Einzelhandelsumsätze für den Monat März sind schwach ausgefallen und die Konsumenten erwarten eine weiter ansteigende Inflation – die Nachrichtenagentur TRUth® berichtete -, Bloomberg ergänzt nun kongenial, dass die Bank of America Anlegern rät, US-Aktien zu meiden, da eine baldige Rezession in den USA nicht in den Märkten eingepreist sei.

    Da flottieren ‚inverse Zinskurven’* und havarieren die Exporte Chinas in die USA. Und der US-Immobilienmarkt steht aufgrund der Zinsrisiken unter enormen Stress [siehe oben].
    https://finanzmarktwelt.de/china-fallende-exporte-in-die-usa-signal-fuer-us-rezession-267535/

    Andere sind vorsichtiger und verweisen auf die Flutung der US-Ökonomie mit Liquidität, auf die teilweise exorbitant hohen Profite der US-Konzerne und Banken und auf die z.Z. ordentlichen Lohnsteigerungen.
    https://www.nzz.ch/wirtschaft/rezession-oder-nicht-wer-die-wirtschaft-erst-mit-billigkrediten-ueberhitzt-braucht-sich-ueber-die-flaute-danach-nicht-zu-wundern-ld.1733486

    Letztlich überwiegen aber doch die Risiken. Die ungeheure Dimension des US-Schuldenbergs, die dramatisch wachsenden Finanzmärkte und die damit einhergehende Multi-Bubble-Economy haben die systemische Fragilität und Unsicherheit auf ein bisher unbekanntes Niveau steigen lassen. Die Finanzmärkte brauchen immer neuen Brennstoff, sprich Kapital, um ihr Wachstum sichern zu könnnen, während gleichzeitig die Inflation hinter jedem Baum steht. Was sich im bekannten existenziellen Dilemma der US-Geldpolitik spiegelt.

    Und hier scheint sich das Pendel in Richtung Rezessions-Bekämpfung zu neigen.
    Konfuzius sagt: Aus gutem Grund.

    *Kurzfristige US-Treasuries liefern seit Monaten mehr Rendite als langfristige. Ein gemeinhin treffsicherer Indikator für Rezessionen, weil hier für die Zukunft deutlich fallende Zinsen erwartet werden.

  2. Gut möglich, dass die Rezession vor der Tür steht. Doch wer glaubt sie schlägt sich nachhaltig durch könnte auf dem falschen Fuß erwischt werden.
    Dieser Wahnsinn lässt sich noch auf Jahre verschieben.
    Stagflation kann mit steigenden Zinsen und Zentralbankgeld / Helikoptergeld durchaus bekämpft werden. Japan zeigt wie so etwas jahrzehnte funktioniert.
    Zentralbankbilanzen sind Zahlen auf dem Papier, Inflation trägt zur Entschuldung bei. Eine Lohn- Preisspirale haben wir schon mehr oder weniger.
    Solange sich alle einig sind, die Menschen täglich zur Arbeit gehen, der Fernseher funktioniert, die Supermarktregale gefüllt und die Bildzeitung nebenan zu bekommen ist, solange funktioniert dieses System.
    Den Rest schieben die Gelddruckmaschinen nach.
    Ich bin mir relativ sicher, dass wir uns in fünf Jahren immer noch in diesem Forum unterhalten werden, wann denn der große Zusammenbruch eintritt….

    • @Fritzthecat

      Selbstverständlich kann durch Defizit Spending, sprich durch schuldenvermittelte Defizitkonjunkturen Zeit erkauft werden. Die ’schöne Maschine‘ nach Adam Smith muss eben ständig gerettet werden. Dennoch kumuliert das nur die Probleme und extrapoliert die Krisen in die Zukunft. Das heißt, irgendwann fällt den Notenbanken die Aufschieberitis auf die Füße.

      Und genau in der Situation sind wir jetzt. Abzulesen am eklatanten Dilemma jeder zeitgenössischen Notenbankpolitik – zwischen geldpolitischer Expansion und Austeritätspolitik. Nur gnadenlose Vereinfacher wie Krall sehen da einen einfachen Ausweg.

      By the way, auch Laurent Maurel signalisiert es: Von einer Lohn-Preis-Spirale kann keine Rede sein. Es weist ganz zu Recht darauf hin, dass die US-Löhne im Gegensatz zu Europa mit der Inflation Schritt halten – und sieht darin eine Art Resilienz gegen die Rezession.

      Ich repetiere es ja gebetsmühlenartig: In Good Old Germany beispielsweise sanken die Reallöhne bereits das dritte Jahr in Folge.

      Nüscht mit Lohn-Preis-Spirale, ganz im Gegenteil. Die Diskussion, die aktuell überall geführt wird, geht in die absolut entgegengesetzte Richtung: GREEDFLATION – Inflation durch GIER, durch amoralische [der UN-Generalsekretär UND der Papst] Extraprofite.

      Sorry für meine Ungeduld. Aber darüber schreibe ich nun schon seit Wochen.

      Amen.

      • @Thanatos
        https://internationalman.com/articles/3-shocking-truths-most-people-dont-know-about-money-in-bank-accounts/
        Das Zitat von Henry Ford sagt alles: „It is well anough that people of the nation do not understand our banking and monetary system, for if they did, I believe there would be a revolution before tomorrow morning.“
        Hier mal eine Einführung, was mit dem Geld auf den Bankkonten los ist:
        Wahrheit Numero 1. The money isn’t yours.
        Wahrheit Numero 2. The money isn’t actually there.
        Wahrheit Numero 3. The money isn’t really money.
        „Geld ist geprägte Freiheit.“ Meinte Fjodor Dostojewski zu einer Zeit, als noch Münzen aus Silber und Gold im Umlauf waren. Der Mann saß wegen Schulden im Gefängnis und wußte, wovon er sprach. Seine Spielsucht hat er im Roman „Der Spieler“ verarbeitet.

    • @Fritzthecat
      Auf diese Frage habe ich eine absolut tiefenentspannte Antwort.
      Wenn man ausreichend mit Edelmetall versorgt ist, kann es einem komplett egal sein, ob es morgen, in 6 Wochen, in 6 Monaten oder in 6 Jahren knallt.
      Man wird keine finanziellen Verluste haben und dann seine Münzen eben ggfs. gegen anders aussehende Papierbildchen tauschen, oder immer noch gegen Euros oder Dollars, nur in breiterer Form mit mehr Nullen drauf.
      Was juckt es z.B. eine römische Goldmünze, welche Papierbildchen vor 500, 300, 100 oder 50 Jahren von den Leuten getauscht wurden ?
      Nichts.
      Das ist der eigentliche Wert von EM.

    • @fritzthecat
      Die wahren Zahlen und Bilanzen kennen wir nicht.
      Die werden nicht veröffentlicht und auch das nicht, was sich hinter den Kulissen abspielt. Wir können solches allenfalls vermuten und uns der Verschwörungstheorie aussetzen lassen.
      Es hilft nicht. Kommt es so oder anders, ein Rettungsboot braucht man eben, wenn man da draussen herum segelt.
      Und das tun wir ja alle in gewissem Ausmaße.
      Wer Gold und Silber im Hintergrund hat, braucht Stürme wenig zu fürchten. Ihm kann Rezession, Inflation, Stagnation oder Wirtschafts- und Finanzkrise zwar nicht ganz egal sein, aber doch nicht schweissgebadet nachts aufwachen müssen, mit dem Gedanken:
      „Werde ich morgen noch über die Runde kommen“
      Ich habe schon viele Krisen erlebt, aber mit Gold im Hintergrund fühle ich mich immer sicherer als die anderen mit ihren Papieren.

  3. Die USA wird demnächst ganz einfach, natürlich nach einigem Geplänkel, die Schuldenobergrenze weiter erhöhen. Dazu brauchts einiger Argumente, wie die Fedex Aktie.
    Man braucht also bloss neue Schulden machen und die Aktien steigen und damit das Vermögen und angeblich auch der Wohlstand der US Bürger.
    Etwas Gehirnwäsche und Umerziehung durch wohlgefällige Medien tut ein Übriges.
    Man hat wohl das Perpetuum mobile erfunden.
    Jeder, welcher hart arbeitet, muss wohl blöd sein.
    Mit Arbeit wird man nicht reich, mit Schuldenmachen sehr wohl.
    Das ist das Motto dieses und des vergangenen Jahrzehnts.
    Übrigen wurde der Goldpreis pünktlich wie die Eisenbahn
    wieder unter 2.000 geschubst, pardon gefixt.
    Etwas fixing per Bank und etwas rating per Agentur und es läuft wie geschmiert.
    Es stehen somit Fixing Banken und Rating Agenturen nicht nur am Rhein auf der Wacht…..

  4. @ Thanatos

    Es ist eigentlich relativ simpel festzustellen, dass das menschengemachte Kreditwachstum solange vonstatten gehen und nicht platzen wird bis die Energie aus Erdöl und Erdgas noch günstig bleibt. Bei einem Rohölpreis von über 140 USD pro Barrel wird es wieder zu einer inszenierten Finanzkrise kommen, um den Preis für das schwarze Gold fallen zu lassen. Medvedevs Prognose von über 150 USD pro Barrel in diesem Jahr hängt wie ein Damoklesschwert über den New Yorker Großbanken…
    Den Ölpreiskampf ab 1985 haben die Russen schmerzlich verloren, aber diesmal ist Saudi Arabien auf Seiten der Russen…

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