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„Konfliktfreies Gold“: Neues Zertifikat für gutes Gold-Gewissen

Goldbarren ohne neutral in der Hand

"Friedens-Gold": Die Herkunft des Goldes soll innerhalb der gesamten Distributionskette testiert werden.

Neue Inititative des World Gold Council: Goldproduzenten in Spannungsgebieten sollen dokumentieren können, dass ihr Gold nicht zur Finanzierung bewaffneter Konflikte verwendet wird.

Kommt nach dem „Öko-Gold“ nun „Friedens-Gold“? In Ländern der Dritten Welt würden die Erträge aus der inländischen Goldindustrie oft zur Finanzierung korrupter, militanter Regime verwendet, meint der  World Gold Council (WGC). Als Beispiel werden die Republik Kongo und deren Nachbarländer angeführt.

Der WGC hat nun bekannt gegeben, er wolle Standards einführen, die es Goldproduzenten aus diesen Regionen erlauben sollen, ihr Gold als „konfliktfrei“ zu deklarieren. Ein Zertifikat soll also dokumentieren:  „Mit unserem Gold werden keine bewaffneten Konflikte finanziert“.

„Es ist schwierig, spezifische Lieferungen aus Goldminen bis hin zum Endkunden nachzuverfolgen, weil das Gold einfach eingeschmolzen und mit Gold aus anderen Minen vermengt werden kann. Der Erfolg eines möglichen Zertifizierungs-Systems wird von der Kooperation und Selbstverpflichtung aller Beteiligten in der Goldversorgungskette abhängen“, erklärt WGC-Boss Aram Shishmanian.

Bis zum 1. September soll das Konzept intern diskutiert werden, bevor man sich an eine mögliche Umsetzung macht.

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Eingetragen von am 20. Jun. 2011. gespeichert unter Afrika, Gold, News, Welt. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

3 Kommentare für “„Konfliktfreies Gold“: Neues Zertifikat für gutes Gold-Gewissen”

  1. So ein Quatsch. Bald gibt es dann ein „BIO-Gold“-Siegel, oder was? Der Artikel schreibt ja selber: Es ist nicht nachprüfbar und lebt allein von Selbstverpflichtungen und ‚Papier‘ sprich Zertifikaten. Aber alle kassieren sicherlich ab, für den BIO-Aufschlag. Und die ‚Gutmenschen‘ zahlen es.

    Vielleicht wurde ja ein Teil meines Goldes vor 2000 oder 3000 Jahren von Sklaven in Ägypten oder Rom geschürft. Na und? Ich möchte nicht wissen, was damit schon alles bezahlt wurde. Wen kümmert es, was mit Papiergeld vorher bezahlt wurde? Niemanden. Hier wird doch wieder nur versucht, Gold den Hauch von Illegalität anzuhängen (Waffen, Drogen, Kriminalität).

  2. Aber, aber, wer wird denn so paranoid sein. Wenn sie in dieser Richtung weiterdenken werden sie noch befürchten dass so ein Zertifikat von dem einen oder anderen Finanzminister benutzt werden kann um den privaten Goldhandel zu unterbinden. Kein Zertifikat, kein Verkauf! Gold in Privatbestitz kann natürlich nicht zertifiziert werden, wer weiss denn schon wo das her kommt. Und die ganze Steuerhinterziehung! Wie unsozial wenn man sich der Inflation entzieht, das ist ja schon fast Subventionsbetrug. Merke: Gold ist böse!

  3. Die Drogenspuren finden sich aber immer auf Geldscheinen und nicht auf Goldbarren oder Münzen. Also wird die EZB mich in Zukunft fürstlich dafür bezahlen müssen, zertifiziertes, Drogenfreies Papiergeld in Umlauf halten zu dürfen. Oder im Bundestag lernt man das Zeugs vom Barren zu schnüffeln, alternativlos selbstverständlich.

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