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Öko-Gold: Englische Goldbarren erhalten erstmals Umwelt-Label

OroVerde: Ökologischer Goldabbau in Kolumbien

Umweltschützer kritisieren spezielle Methoden des modernen Goldabbaus. Mit der erstmaligen Vergabe des Fairtrade-Gütesiegels für Goldbarren, soll der nachhaltige Abbau von Gold und der Handel mit dem Edelmetall gefördert werden.

Vor allem die Methode der Auslaugung von Gold in Minen mit schwacher Mineralisierung wird von Gesundheitsorganisationen und Umweltschützern oft kritisiert. Bei diesem Verfahren werden Goldpartikel mit Cyanwasserstoff (Blausäure) aus dem Erz gelöst. Arbeiter, die mit der Substanz in Kontakt kommen, riskieren ihre Gesundheit. Pflanzen und Tiere leiden gegebenenfalls. Auch die Arbeitsbedingungen in tiefen Minenschächten werden von Kritikern gerne angeprangert.

Wie die britische Tageszeitung The Guardian berichtet, wurde von der Fairtrade Foundation in England nun erstmals das sogenannte Fairtrade-Gütesiegel für Goldbarren vergeben. Die Juwelier-Kette Garrad vertreibt bereits Gold mit dem Öko-Label in Großbritannien und Kanada. Das Logo soll signalisieren, dass das betreffende Gold aus nachhaltigem Abbau stammt.

Mit dem Erwerb der Fair-Trade-Goldbarren unterstützen Käufer ein Projekt in Kolumbien (Oro Verde), wo Gold umweltschonendund unter besonders vorteilhaften Arbeitsbedingungen gewonnen wird. Das erste „grüne“ Gold wurde dort bereits vor einem Jahr produziert. Fairtrade-Gold wird mit einem zusätzlichen rund 15-prozentigen Aufgeld auf den reinen Goldwert verkauft.

Die Fairtrade Foundation mit Sitz in London ist eine unabhängige Non-Profit-Organisation, die Lizenzen für die Label-Verwendung in Großbritannien vergibt. Sie ist Mitglied der 1997 gegründeten Fairtrade Labelling Organizations International in Bonn.

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Eingetragen von am 17. Feb. 2011. gespeichert unter Europa, Gold, News, Südamerika. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

8 Kommentare für “Öko-Gold: Englische Goldbarren erhalten erstmals Umwelt-Label”

  1. Nachhaltiger Abbau bei Metallen, ich lach mich tot, die haben doch einen an der Waffel. Und 15% Aufpreis, aber sicher, wer so blöde ist und sich dermassen DUMM abzocken lässt hat es nicht anders verdient. Dioxin verseuchter Frass mit Bio Label drauf reicht wohl noch nicht?!!?

  2. Karlderbrezelkaefer

    Find ich gut. Ich tu auch was für die Umwelt und sammle nur antike Münzen und Barren nur aus der Schweiz, wo mit sauberer Kern- und Wasserkraft geschmolzen wird:-)

  3. Was für grüne Idioten hat man da losgelassen? nachhaltige Abbaumethoden? meinen die grünen Giftzwerge a la Joschka Fischer damit vielleicht die Goldamalganisierung mit Quecksilber, dem schlimmsten Gift der Gegenwart? die Grünen können uns alle am Arsch lecken. Einem Investor ist nicht das Öko Siegel wichtig, sondern die Echtheit der Münze, und da bringt dieses Siegel gar nichts

  4. Wissen die Herrschaften Katsenbein und Jupp überhaupt, wovon sie schreiben?
    Diese Welt ist kurz davor, uns Menschen als „Krone der Schöpfung“ zu entsorgen.
    Ich jedenfalls möchte nicht da leben, wo alles mit Arsen verseucht ist, blos weil
    nur noch eines zählt: Geld Geld und Geld.
    Ich find Öko-Gold super!!!!

  5. Ziemlich traurig bis armselig was man hier an Meinungen liest, ich will zwar auch Profit machen, aber dabei Mensch, Tier und Umwelt in den A**** zu treten? Da wünsch ich mir schon fast einen crash bei dem diese Herren auch mal ordentlich bluten müssen!

  6. @rogersub
    Kann mich deiner Meinung nur anschliesen.

    Geld regiert die Welt!

  7. Öko hin oder her,Tatsache ist,dass der Goldabbau immer teurer wird.Sei es durch die Energiekosten,sei es durch die Arbeitskosten oder die Umweltauflagen. Übrigens ist das Recyceln von Gold noch viel teurer als das Graben, das wird von der Golddrückerbande nicht erwähnt.Gold wird niemals wieder billiger werden, genauso könnte man hoffen das Öl wieder spottbillig wird.Der Goldpreis geht fast immer mit dem Ölpreis einher.Zur Zeit liegen die Produktionskosten von einer Unze Gold bei über 1600 $.Jeder Produzent,der verkauft, zahlt drauf und verliert Geld.Für die Produzenten ist es besser, Gold auf dem Markt aufzukaufen oder gleich mit Futures zu handeln.Jeder Privatinvestor,der Gold verkauft,handelt Kurzsichtig oder aus reiner Not.Eine bessere Anlage,als Gold zu den Produktionskosten zu kaufen,gibt es nicht.Stellt man sich vor,man könnte einen Mercedes in Sindelfingen zu den Produktionskosten kaufen. Da bräuchte es keine Abwrackprämie mehr,die könnten Sonderschichten fahren und es würde nicht reichen.Und das,obwohl das Teil altert, wogegen Gold niemals altert und an Wert verliert.

  8. Wir realisieren ein Fair Mining Projekt. Wer Interesse am Projekt oder an Bezug von „Fair Gold“, „Öko Gold“, oder wie auch immer hat kann mit mir über stefan@sundb.ch Kontakt aufnehmen.

    Grüße
    Stefan Roth

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