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Lage auf dem Silbermarkt spitzt sich weiter zu

Im Handel mit Silber-Futures sind die „Swap Dealers“ noch stärker auf die Käuferseite gerückt, während das „Managed Money“ in erheblichem Maße netto-short positioniert ist.

Die jüngsten wöchentlichen CoT-Daten vom US-Handel mit Silber-Futures zeigen per 24. Juli 2018 folgende Veränderungen in den Positionen der bedeutendsten Händlergruppen.

Die Netto-Short-Position der „Commercials“ ist noch einmal um 20 Prozent auf 20.025 Kontrakte zurückgegangen. Dabei hat die Untergruppe der „Swap Dealers“ (darunter Großbanken) ihre Netto-Long-Position um 24 Prozent auf 12.091 Kontrakte vergrößert. Das heißt, diese Händler sind mit umgerechnet 1.880 Tonnen Silber auf der Käuferseite positioniert.

Auf der anderen Seite ist die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ um 60 Prozent auf 3.538 Kontrakte geschrumpft. Das „Managed Money“ (Hedgefonds, Investmentgesellschaften) hat seine Netto-Short-Position um 43 Prozent auf 12.634 Kontrakte ausgebaut.

Die in ihrer Summe mittlerweile recht bedeutsamen „Kleinen Spekulanten“ haben ihre Netto-Long-Position um knapp 2 Prozent auf 16.487 Kontrakte erhöht.

Der Open Interest, also die Summe aller offenen Silber-Kontrakte an der COMEX, stieg gegenüber Vorwoche um 0,97 Prozent auf 214.596 Kontrakte. Bis zum Handelsschluss am vergangenen Freitag ging es noch einmal um 1,8 Prozent rauf auf 218.544 Kontrakte.

Der Silberkurs blieb gegenüber Vorwoche praktisch unverändert bei 15,35 US-Dollar pro Unze.

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Eingetragen von am 30. Jul. 2018. gespeichert unter Banken, Handel, Marktdaten, News, Silber, Silberpreis, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

14 Kommentare für “Lage auf dem Silbermarkt spitzt sich weiter zu”

  1. Das ist doch völlig egal. Denn 90% der Käufer und Verkäufer sind ein und die selbe Person. Genannt die Grossbanken als Vasallen der Notenbanken.
    Das wäre auch so, wie wenn ich der Kaufer und meine Frau der Verkäufer ist und wir untereinander handeln.
    Da kann man auch gleich Monopoli spielen.

  2. ich denke das 90% aller derzeit existierenden Minen schließen werden da sich der Abbau von Silber u. Gold auf Dauer nicht mehr lohnen wird.
    Allerdings wird es dann einen enormen physichen Engpass an EM geben spätestens wenn die Finanztürme in sich zusammen fallen. Dann gilt nur noch pyhsischer Besitz u. dann kann so eine Unze Gold mal schnell 100k u. mehr kosten. Silber ermutlich um die 1k pro Unze.
    Fakt ist es zählt dann nur der phyische Besitz alles andere ist für den Ofen!

    • Die Minen werden großteils subventioniert, mit Luftgeld, darum schliessen sie auch nicht

    • Auch wenn die EM-Minen schließen, gibt es noch genügend EM-Abfälle aus anderen Minen, die andere Erze, wie bspw. Kupfer, abbauen.

  3. autoverkäufer

    – aus 2016, aber da hat sich möglicherweise nichts geändert.

    „Neuigkeiten
    Wie knapp ist Silber wirklich?
    31.05.2016
    David Morgan über den Tod des US-Dollars und die Wanderung
    von Silber nach China

    David Morgan von The Morgan Report sprach im Mai über die Zukunft des US-Dollar und die Wanderung des physischen Goldes und Silbers von West nach Ost. Genauer geht es hierbei um den Transfer von physischem Gold und Silber weg von der Comex und den Londoner Papiermärkten hin zu den chinesischen physischen Edelmetallmärkten wie Shanghai Gold Exchange, Shanghai Futures Exchange und ABX.

    Laut dem bekannten Silber-Guru ist es ganz offensichtlich, dass eine grundlegende Veränderung im Gange ist, da China physisches Silber an der Shanghai Gold Exchange hortet und zeitgleich die chinesischen Bürger ermutigt, physisches Silber und Gold zu kaufen, um den Wohlstand zu bewahren. Vor rund zehn Jahren habe das Reich der Mitte dagegen noch etwa 100 Mio. Unzen Silber pro Jahr exportiert.

    Nach aktuellen Schätzungen leben derzeit 1,38 Milliarden Bürger im Reich der Mitte, man stelle sich nur vor wenn 10% davon 1 OZ (31,1 gramm) physisches Silber kaufen würden.

    Wieviel kaufbares Silber ist pro Erdbewohner vorhanden?

    Das weltweit verfügbare Silber für Investmentzwecke betrug im Jahr 2013 ca. 1,0 bis 1,4 Mill. Unzen.
    Interessant wird es, wenn man die Menge des für Investmentzwecke zur Verfügung stehenden Silbers auf die Weltbevölkerung umrechnet. Im Jahr 2013, hätte jeder Erdenbürger, bei gleicher Verteilung,nur 1/4 Unze (7,8g) sein Eigen nennen können. Wenn also ein Mensch 100 Unzen besitzt, haben 399 andere Menschen keine Chance mehr auf Silber. Gerechnet auf Deutschland sieht das so aus: Wenn jeder erwerbstätige Deutsche (45 Mio.) je 31 Unzen Silber kauft (ca.965g), wäre alles handelbare Silber der Welt verteilt. Ein Großteil des von Privatpersonen gekauften Silbers ist wohl für Jahre in Tresoren verschwunden und verknappt die Handelsmenge jeden Tag. Berücksichtigt man die Silberreserven von Staaten und Banken, also nicht-handelbares Silber, so wird klar, dass es morgen schwierig sein könnte, als Privatperson physisches Silber zu erhalten. Immerhin beruhigend für alle, die jetzt schon echtes Silber besitzen, angesichts der exponentiell steigenden Geldmenge und
    dem rapiden Anstieg an Investment-Käufen in den letzten Jahren .“

    AUS:

    https://www.taurussachwerte.com/de/infothek/neuigkeiten/2016/05/31/wie-knapp-ist-silber-wirklich/

  4. Die Lage beim Trumpel spitzt sich auch zu.
    https://twitter.com/reaIDonaldTrunp/status/1022929456221040641
    Zwei Stunden vorher zeigte er Selbstironie – Respekt!
    https://twitter.com/reaIDonaldTrunp/status/1022889028356583424

  5. Es ist schon ein Unterschied zwischen dem physischen Silbermarkt und dem auf dem Papier.Zwar stehen beim Händler meist unbegrenze Vorräte, aber das heisst nicht viel.
    Wenn nun einer 1.000 Tonnen ordert, ist schnell Schluss mit unbegrenzt und momentan nicht vorrätig angezeigt.Am Papiermarkt allerdings würde sich der Preis nicht ändern, höchstens nach unten, weil man schnell ein paar shorts verkauft.
    Darüber muss man sich im Klaren sein.
    Niemals gibt es genug Silber oder Gold um alle zu bedienen.
    Genausowenig, wie es auf der Bank genug Bargeld gibt um alle Sparer auszubezahlen.( Bank run vs Gold run).

  6. Momentan gibt es kein Entrinnen mehr. Sei es EM hier wird massiv manipuliert. Sei es Immos – alles viel zu teuer. Aktien sollte man ebenfalls nicht geben da aufgeblasen u. nicht der Realität entsprechend. Cryptos ebenfalls manipuliert. Leute Leute wo soll das alles noch enden….

    • @fs
      In einer totalen Überwachungsgesellschaft, auch Diktatur genannt.
      Viele Diktatoren oder Oligarchen nennen sich demokratisch.

  7. Es kann doch nicht sein dass jemand so doof ist und die EM Preise nach unten treibt. Die Minen müssten schließen und das Angabot an EM auf dem Markt stark fallen und somit die Preise stark steigen. Oder habe ich einen Fehler in meiner Logik?

    • @rolandb
      Die Notenbanken und Grossbanken haben schon ein Interesse,
      dass der Goldpreis nicht steigt.
      Was denken Sie, was passiert, wenn der Goldpreis plötzlich nach oben ausbricht ?
      Denken Sie an 2008 bis 2011.

  8. Liebe @EM-Freunde

    die Volatilität von Gold und Silber dürfte doch keinen überraschen. Schon zu den letzten Kurs-Abschwächungen gab es diese Diskussionen. Doch immer ging es wieder aufwärts. Habt Vertrauen.

    LG

  9. Nur für wirkliche Fans: Das Team Sahra braucht auch Dich…!…;-).
    https://www.heise.de/tp/features/Wagenknecht-startet-Mitte-links-Sammlungsbewegung-4122698.html
    Ansonsten: Ich verabscheue Parteipropaganda!

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  • Toni: @Goldreporter Die großen Spekulanten waren meines Wissens letztmalig im Mai 2001 netto short, also nicht...
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  • Systemverweigerer: @taipan, Sie schreiben, dass man sein Gold nicht im Bankschließfach aufbewahren soll. Bedingt gebe...

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