Montag,06.Februar 2023
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Markus Krall verlässt Degussa Goldhandel

Der Goldhändler Degussa hat sich offenbar mit sofortiger Wirkung von Markus Krall getrennt. Er war seit 2019 CEO und Firmensprecher beim Unternehmen.

Die Degussa Sonne/Mond Goldhandel GmbH hat sich von Dr. Markus Krall getrennt. Das gab das Unternehmen laut Medienberichten am Montag bekannt. Die Trennung erfolge mit sofortiger Wirkung. Krall wolle sich neuen beruflichen Herausforderungen widmen, heißt es.

Seit September 2019 bekleidete der Volkswirt bei Degussa die Position als SEO und Sprecher der Geschäftsführung. Zuvor war Krall in der Edelmetall-Branche vor allem als Finanzexperte und Publizist im Rahmen zahlreicher Veröffentlichungen bekannt. Auch noch während seiner Beschäftigung bei dem in Frankfurt ansässigen Goldhandelsunternehmen äußerte er sich in seinen Büchern, Beiträgen und Videokommentaren kritisch zum heutigen Geld- und Finanzsystem. Er unterstreicht stets die Rolle von Gold Krisenmetall und kaufkrafterhaltende Geldanlage.

Die Degussa Sonne/Mond Goldhandel GmbH wurde 2010 gegründet und betreibt neben dem Onlineshop heute elf stationäre Edelmetall-Geschäfte an deutschen Standorten sowie Niederlassungen in London, Genf, Zürich und Madrid. 2016 übernahm Degussa das englische Edelmetallhaus Sharps Pixley.

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12 Kommentare

  1. Na mal sehen, was da noch als echter Grund rauskommt.
    „Hat sich mit sofortiger Wirkung von… getrennt“ heisst normalerweise, dass jemand in Unfrieden hochkant rausgeschmissen wurde.

      • Stillhalter:
        In der Politik kann passieren was will, die Bosse halten den Mund und liefern standing ovations. Vor einigen Wochen hatte man R. Habeck anlässlich einer Rede vor hochrangigen Wirtschaftsbossen gefeiert. Es kamen weder Kritik noch Widerrede.
        Dr. Krall spricht Tacheles und legt den Finger in die Wunde. Wer die Wahrheit spricht und Kritik übt, der passt nicht ins Schema. Auch wenn Dr. Krall den Gewinn versechsfacht hat, hat er sich selbst in den Schleudersitz begeben.
        Das Problem ist nur, dass es die einen nicht verstehen, währenddessen es die anderen nicht interessiert. (Noch) ist die Bude warm und der Kühlschrank voll, also kann die deutsche Meinungspolizei weitermachen.
        Für mich war Herr Krall ein Pluspunkt in Bezug auf Degussa. Das hat sich nun geändert. Ich werde mich anderweitig orientieren.

        • @racew

          Ich bin gespannt, was jetzt mit anderen Mitarbeitern von Degussa geschieht, die vielleicht nicht ganz so im Fokus stehen, aber sich auch systemkritisch äußern.

        • @RACEW
          Ich denke mal das viele potentielle Kunden ähnliche Konsequenzen wie Sie ziehen werden. Diese Personalpolitik des von Finck Junior könnte sich als Eigentor erweisen. Ich bezweifle nämlich dass das „woke“ Publikum auf das der Junior offenbar schielt irgendein Interesse an Edelmetallen hat.

        • @RACEW
          Ich hatte Degussa hier immer als Luxusboutique bezeichnet, weil die im Vergleich immer viel zu teuer sind.
          War da schon ewig nicht mehr.
          Daher ist es mir total egal, wenn Junior das Ding an die Wand fährt.
          Tschüss Degussa !
          Krall ist einer der wenigen aufrichtigen Denker.

        • @Racew
          Die Wirtschaftsbosse kriechen ja nicht nur aus reiner Rückgratlosigkeit vor Habeck und Co. sondern als Diener ihrer Aktionäre.
          Man braucht Staatsaufträge, die Exportkredite und Absicherungen der staatlichen KfW, hofft auf Unterstützung in Brüssel und Subventionsmilliarden, wenn man schön brav kriecht…..und auf einen Platz im Regierungsflieger, wenn Olaf nach USA oder China fliegt.
          Man kriecht für Geld, wie eine Prosti……….

  2. Oder jemand hat sich in Unfrieden der Degussa den Rücken gekehrt . Bei dem Umsatz den Krall geleistet hat , Darf er das auch . ein Fehler von Degussa ihn gehen zu lassen .
    Steht doch im Spiegel. Junior hat keinerlei Interesse an
    Degussa gezeigt . So handelt er auch .

  3. sieht mir auch danach aus das hier wohl etwas nicht ganz korrekt ablief.
    Vielleicht hatte Krall sich zu manch politischem Thema einfach zu sehr geäußert u. das hatte einigen obigen nicht gepasst mit dem was er sagte. zutrauen würde ich es den Eliten

  4. Ergänzung, habe noch einen sehr wichtigen Punkt vergessen.
    Fast alle diese Unternehmen haben eine oder mehrere grosse steuerliche Leichen im Keller.
    Ich habe ja schon öfter geschrieben, dass die hier alle fast keine Steuern bezahlen.
    Da ärgert man die Politik lieber nicht.
    Sonst steht ganz flott das Finanzamt mit 20 Mann/Frau/Irgendwas für eine Sonderprüfung vor der Türe. Und die wissen ganz genau, wo sie suchen müssen, es bisher aber nicht durften.

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