Mittwoch,21.Februar 2024
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Mehr Gold landet in den Fed-Tresoren in New York

Im Oktober wanderten noch einmal 6 Tonnen Gold eines Landes oder einer Institution in die Verwahrung bei der Federal Reserve Bank of New York.

Gold bei der Fed in Manhattan

Die US-Notenbank hat erneut eine Veränderung in ihren in Manhattan gelagerten Goldbeständen zu verzeichnen. Dabei handelt es sich nunmehr sieben Monate in Folge um einen Zugang von Edelmetall in den Tresoren der Federal Reserve Bank of New York. Denn per Ende Oktober summierten sich die als „Earmarked Gold“ (in fremdem Auftrag) bezeichneten Bestände auf einen Wert von 7.941 Millionen US-Dollar (Vormonat: 7.932 Mio. USD).

Gold, Goldbarren, Fed (Symbolbild: Goldreporter)
Die Federal Reserve Bank of New York unterhält unter den Straßen von Manhattan den weltweit größten Lagerort für staatliches Währungs-Gold. Offiziell lagern dort aktuell rund 5.850 Tonnen Gold (Symbolbild: Goldreporter).

Weitere 6 Tonnen eingelagert

Bewertet ist dieses Gold traditionell mit 42,22 US-Dollar pro Unze – dem Preis für die Feinunze Ende des Goldstandards Anfang der 1970er Jahre. Das heißt, aus dem aktuellen Bilanzeintrag errechnet sich eine Goldmenge von 188.086.215 Unzen, was 5.850,13 Tonnen entspricht. Damit sind diese Bestände gegenüber Vormonat noch einmal um 213.170 Unzen beziehungsweise 6,63 Tonnen angestiegen (Vormonat: +19,15 Tonnen).

Seit März dieses Jahres stiegen die gemeldeten Bestände im Fed-Tresor unseren Berechnungen zufolge um 3.609.190 Unzen oder 112,26 Tonnen.

Interessante Entwicklung

Interessant ist diese Entwicklung, weil das Goldlager in Manhattan jahrelang Abgänge zu verzeichnen hatte. Auch deshalb, weil eine ganze Reihe von Staaten Gold aus New York abzogen, um es im Inland zu lagern.

Unter anderem holten DeutschlandÖsterreich und die Niederlande  Gold von Manhattan in die Heimat. Goldreporter hatte 2014 Gelegenheit den unterirdischen Tresor persönlich zu besuchen. Daraus wurde eine spannende Reportage, die im Goldreporter-Shop für 9,95 Euro erhältlich ist: Der Fed-Report

Geheime Gold-Bestände

Hintergrund: Einmal im Monat legt die Fed ihren Rechnungsbericht vor. Darin enthalten sind auch Angaben zu dem in der Federal Reserve Bank of New York gelagerten Gold. In den Tresorräumen unter den Straßen von Manhattan befinden sich nicht etwa die US-Goldreserven, sondern das im Auftrag von anderen Staaten und Zentralbanken verwahrte Währungsgold („Earmarked Gold“). Adresse: Liberty Street 33.

Bleibt die Frage, welcher Nation oder Entität die zuletzt eingelieferten Goldbarren gehören. Hierüber legen die New Yorker den Mantel der Verschwiegenheit. Auskunft erlangt man letztlich nur von den Auftraggebern, also in der Regel den Besitzern den Eigentümern der nationalen Goldbestände.

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12 Kommentare

  1. Gold steigt immer weiter, Silber mit angezogener Handbremse….
    Wie lange noch? Finaler Ausbruch wann?
    Jetzt wird die Sache langsam spannend

    • @ Themac

      Seit Beginn der derzeit laufenden großen Aufwärtsbewegung ( Beginn Okt.2022 ) ist Gold um etwa 25 % gestiegen, Silber im selben Zeitraum um etwa 40 %.

      Am Ende dieser beiden Aufwärtsbewegungen wird es allerdings keinen großen %mäßigen Unterschied zwischen den beiden Metallen geben.
      Davon können sie ausgehen.

  2. @Themac
    Es ist so eine Art Schizophrenie unter der man leidet.
    Einerseits kann der Anstieg bejubelt werden. Auf der anderen Seite wäre noch Cash vorhanden, weil immer gewartet wird wann nun Gold nochmals richtig “ billig“ ist. Jetzt noch kaufen? Nein- zu teuer!
    Also warten, aber der Kurs könnte einem davongallopieren.
    Aber eigentlich auch egal. Seid der Bankenkrise wurde deutlich umgeschichtet und das ist vielleicht mein bester Deal, den ich je tätigte.

  3. @Themac
    Ja, ich bin auch gespannt – obwohl ich das schon mehr als 40 Jahre mache… Vor Überraschungen ist man nie gefeit – egal ob Nord- oder Südrichtung…
    Nord ist besser – besser Feingold als kein Gold!
    Der Dokta

  4. @Fritzthecat
    Es war mein bester deal ever – fast 400% plus!
    Laß Dich nicht vom letzten 100er leiten – weg mit der Baumwolle! Rein in AU!
    Dokta

  5. @Golden Eye
    Jeder hofft und wartet auf bessere Kaufkurse, es ist wie bei Winter/Sommer Schlussverkauf. Wartet man zu lange sind die meisten Sachen weg, kauft man zu früh verpasst man bessere Rabatte. Egal, kauft man regelmäßig Gold, macht man nichts verkehrt. Denn idealen Preis erwischt man nur selten.
    Was den letzten 100er angeht, ich hätte eine Idee.
    Lecker essen beim Griechen, am besten in Greece, noch besser direkt am Meer. Jamas, kali orexi!

  6. na ihr könnt doch nicht immer auf bessere Kurse hoffen.
    Wer jetzt noch nicht genug hat der hat eben Pech gehabt

    Ich sage es jetzt mal wie im Bitcoinbereich: Gold to the moon

    • # Sebastian Genau so sieht es aus ich glaube auch eher ,dass die Zeit der Kaufkurse vorbei ist und jetzt die Zeit des dosierten Nachkaufens da ist.Hatte schon vor 3 Wochen nach 24er Krugerand geschaut aber war nichts da. Nun ja dann halt mal wieder einer zum Hochpreis ,man hat uns ja lange genug das Hobby subventioniert.

  7. Prinzipiell war es immer gefährlich, Gold bei stark steigenden Kursen oder Euphorie zu kaufen.Alle jene, welche immer dann Gold kauften, als alle darüber jammerten und lästerten, waren klar im Vorteil.
    Ich weiss nicht, ob es wieder so sein wird, aber ich warte mit den „Baumwollappen“, wie manche das bezeichnen, mit dem Goldkauf auf den Zeitpunkt, wo jeder hier abrät und sich über Goldbesitzer lustig machen.
    Und vor allem, wenn im GR steht : Wie weit kann es jetzt noch runter gehen.
    Sollte ich falsch liegen, dann freue ich mich für die anderen, denn ich kann verlieren.
    Übrigens, es ist nicht entscheidend, ob man verliert, sondern ob man am Ende noch steht.

    • @maruti
      Eines Tages haben sie „nicht“recht und der Kurs schiesst auf 3000 innerhalb 4 Wochen:-) alles ist möglich wenn das ATH gerissen wird.
      Diejenigen die dann zu 2000 nicht gekauft haben sind am…
      So schnell kann das evtl. gehen und sie stehen ohne Versicherung da,
      PS: Ich kaufe lieber eine Versicherung für ein paar hundert Euro mehr und bin dabei.

  8. @ Big Driver Mal was zu Kaufkursen vor langen Jahren kaufte ich die erste Oz für 330 Euro.Als ich dann wieder was kaufen wollte war sie auf 360 gestiegen und ich wollte warten bis die 330 wieder kommen.Sie kamen aber bis heute nicht mehr ubd ich schlug bei 440 zu wörüber ich mich damals etwas grämte.Aus der Sicht von heute ca.20 Jahre später war es ein Superkauf.Wobei wohlgemerkt damals war die Lage nicht annähetnd so bescheiden wie heute.
    Auch wenn der Preis 2 Monate später 50 tiefer ist ,ist das am Ende der Titanic unerhebllich.

  9. @maruti

    Ihr Handeln wird aus einem Gefühl der Stärke geleitet. Sie haben eigentlich Ihre Schäfchen im Trockenen (wenngleich auch einiger Druck auf Ihnen lastet) und leben auch sonst nicht über Ihre Verhältnisse. Klar können Sie warten und ich gönne es Ihnen von Herzen ;)

    Andere wie ich sind noch mitten drin im „Schäfchen ins Trockene“ bringen. Das ist eine immerwährende Abwägung zwischen haben, brauchen, wollen und können. Wir haben z.B. außer dem Haus keine Kreditverpflichtungen und sind insgesamt dem Hamsterrad entflohen, dass sorgt generell für ein unglaubliches Gefühl der Gelassenheit. Ergo gibt es hier immer wieder etwas KGS und KSS zur Absicherung des im Aufbau befindlichen Vermögens.

    Und die letzte Gruppe unterteilt sich in jene, die genug haben, jene die denken es sich nicht leisten zu können und jene, die in ihrer rosagrüngetupften Welt leben. Gemein ist denen, sie sind darauf vorbereitet nicht vorbereitet zu sein…

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