Donnerstag,08.Dezember 2022
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Mit dem Euro in die Hyperinflation? Gold als Rettung!

Der Euro steht wahrscheinlich vor seiner schwersten Krise. Besser, man sichert sich jetzt noch mit Gold ab, bevor die Geldwertvernichtung sich beschleunigt.

Gold, Goldreporter, Kolumne
Sollte Gold in Form von Barren und Münzen wieder große mediale Aufmerksamkeit als Geldanlage erlangen, dann vermutlich in Zusammenhang mit leeren Edelmetall-Shops.

Fatale Abhängigkeiten

Langsam geht es ans Eingemachte. Schon vor der Corona-Krise war es um die deutsche Wirtschaft nicht wirklich gut bestellt. Mit der Pandemie haben sich die Probleme noch deutlich verstärkt. Und der Krieg in der Ukraine wird nun zur echten Zerreißprobe.

In der Vergangenheit wurde vor allem die große Exportabhängig Deutschlands als Schwäche genannt. Ohne ausländische Absatzmärkte geht der deutsche Wohlstand flöten. Der notorische Fachkräftemangel, die Mängel bei Bildung, Infrastruktur und Digitalisierung sind seit Jahren bekannt.

Mit der Ukraine-Krise wird aber deutlich, dass sich die deutsche Wirtschaft nicht nur in Abhängigkeit von Lieferungen ins Ausland begeben hat. Die Politik hat uns auf fahrlässige Weise auch in eine Importabhängigkeit manövriert – nicht nur im Bereich Energie, wie unter anderem Brötchenbäcker, Automobilbauer und Lebensmittelhändler jetzt feststellen müssen.

Belastungsfaktor Geldpolitik

Allerdings geht es noch weiter. Als zusätzlicher, von Beginn an heruntergespielter Belastungsfaktor, werden nun auch die Abhängigkeit von einer gemeinschaftlichen Geldpolitik und deren bittere Konsequenzen für die wirtschaftlich stärkeren Euro-Länder offensichtlich. Der Euro war von Anfang an ein politischer Wunsch. Aber so wie die Gemeinschaftswährung sich entwickelt hat, ist sie kein auf Dauer tragfähiges geldpolitisches Konzept. In Deutschland hätte man die Geldpolitik schon viel früher drosseln müssen.

Und das alles kann nun in eine Krise münden, wie wir sie nach Ende des zweiten Weltkriegs nicht mehr erlebt haben.

Der Weg zur Hyperinflation

In den vergangenen Jahren haben wir nach Venezuela oder nach Zimbabwe geschaut, um uns moderne Varianten einer Hyperinflation anzusehen. Allerdings waren diese exotischen Länder und deren Probleme weit weg, auch gedanklich. Denn solche dramatischen ökonomische und finanzwirtschaftliche Verwerfungen konnte man sich in einer starken westlichen Volkswirtschaft in keiner Weise vorstellen.

Doch es kann schneller gehen, als man denkt. (Hyper-)Inflation ist in ein monetäres Phänomen. Und mittlerweile gibt es klare Parallelen zu den Entwicklungen in traditionellen Hochinflationsstaaten. Dazu gehören:

  • Es besteht eine starke Abhängigkeit von lebenswichtigen Importen.
  • Die Landeswährung verliert dramatisch an Außenwert.
  • Die Geldpolitik ist weitgehend machtlos.
  • Es wird immer mehr Geld gedruckt, um die unmittelbaren Belastungen zu überbrücken. Das heißt, die Staatsverschuldung eskaliert und hohe Inflation setzt sich dauerhaft fest.

Ganz bitter wird es, wenn Hedgefonds und andere Großspekulanten damit beginnen, ein „shorten“ des Euros als sicheres Geschäftsmodell zu entdecken! Denn dann beschleunigt sich der Ausverkauf der Gemeinschaftswährung erst richtig.

Gold als Währungsalternative

CDU, Euro, Werbung
In ihrer Wahlwerbung verkündete die CDU 1999: „Die Überschuldung eines Euro-Staates kann von vornherein ausgeschlossen werden“. Es sollte anders kommen. Ein Zeitdokument.

Wie sichert man sich also gegen eine solche Entwicklung ab, wie erhält man Kaufkraft und Zahlungsfähigkeit, wenn die Inflation beginnt zu galoppieren? Man kann Devisen kaufen. Allerdings unterliegen auch die anderen Währungsgebiete wie die USA oder die Schweiz langfristig der gleichen Systematik eines ungedeckten Geldsystems. Außerdem weiß man nie, welche Währung es als nächstes beutelt. Immerhin: Die Währungsreserven der Schweizerischen Nationalbank bestehen zu 37 Prozent aus  Euro.

Also bleibt man besser flexibel. Zum Beispiel mit einer universellen, nicht beliebig vermehrbaren und seit Jahrtausenden erprobten Krisenwährung: Gold. Man kann Goldbarren und Goldmünzen jederzeit in beliebige Währungen eintauschen – praktisch überall auf der Welt.

Gold kein guter Inflationsschutz?

In den vergangenen Monaten war in der Finanzpresse immer mal wieder zu lesen, Gold sei kein guter Inflationsschutz. Mehr noch, Aktien seien eigentlich die bessere Alternative.

Wenn man sich die Kursentwicklung ansieht, spricht der Markt eine andere Sprache. Vor einem Jahr stand der Goldpreis bei 1.485 Euro pro Unze. Am letzten Handelstag im Juni waren es 1.744 Euro (jeweils London P.M). Damit ist der Goldpreis innerhalb eines Jahres um 17 Prozent gestiegen. Währenddessen knickte der DAX im gleichen Zeitraum um mehr als 15 Prozent ein.

Das heißt, zumindest über diesen Zeitraum hinweg stellte Gold auch rein formell einen sehr guten Inflationsschutz dar. Die offizielle Inflationsrate in Deutschland lag zuletzt bei 7,6 Prozent.

Manipulierte Kurse

Nun kann sich die Kursentwicklung auch wieder kurzfristig verändern. Die Märkte sind manipuliert. Ganz offiziell. Angesichts der Dauer-Interventionen der Zentralbanken bei Zinsen, Währungen, Aktienmärkte (Gold) darf man das ruhig so formulieren. Und irgendwie sucht sich jeder Analyst die passenden Zeiträume, um die eigene Sichtweise zu belegen.

Beispiel, ein Tagesschau-Kommentar vom Januar: Warum Gold als Inflationsschutz versagt

Wichtig sind aber letztlich nicht die Kurse. Als tatsächliche Versicherung gegen die immer größer werden Finanzmarktrisiken muss man zumindest Teile seines Vermögens außer Reichweite von Geldpolitik und Finanzwirtschaft bringen. Und das schafft man am effektivsten durch den Kauf von physischem Edelmetall.

Gold noch nicht knapp

Damit erzähle ich vielen Leser nichts Neues. Allerdings dürfte sich diese Tatsache mit fortschreitender Krise sehr schnell bei sehr viel mehr Menschen herumsprechen. Und dann wird es nicht nur zu einer Warenknappheit bei Lebensmitteln, Vorprodukten, Gebrauchsgütern und Energie kommen – wie derzeit. Wir werden erleben, was sich schon einige Male in der Vergangenheit gezeigt hat: ein Ausverkauf in den Edelmetall-Shops.

Diese Entwicklung wird sich beschleunigen, sollten die Edelmetall-Kurse in diesem Umfeld tatsächlich noch einmal deutlicher abschmelzen.

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34 Kommentare

  1. Dasselbe Spiel wie gestern Goldpreis in Euro war ordentlich im grünen bereich und ab späten nachmittag wurde es wieder in Minus gerissen ohne ersichtlichen grund . Die Fed und Ezb Hütte muss wohl schon lichterloh brennen das man so offensichtlich und aggressiv agiert . Die können noch soviel rum manipulieren am Ende ist das Falschgeld trotzdem Geschichte und die Edelmetalle die Gewinner .

  2. Zur Zeit rutscht Gold gewaltig ab. 1740 Dollar sind erreicht und es ist durchaus möglich, dass noch sehr bald 1685 auf den Tafeln stehen. Bei dem heutigen Eurokurs wären das 1690 Euro die Unze.
    Ukunda hat recht, auch 1620 Dollar sind möglich oder sogar 1500. Betrachtet man den 20 Jahres Chart in Dollar und zieht eine Linie durch die Tiefpunkte, käme man sogar auf 1450 Dollar.
    Der Sommer wird es zeigen, ich bin sicher, dass wir im Herbst schlauer sind und einigermassen abschätzen können, wohin die Reise geht.
    Ich habe es schon mal gesagt, es hat keinen Sinn auf das absolute Tief zu warten, welches man niemals erwischt.
    Höchstens die Forentrolle, welche damit prahlen wollen.
    Wer schlaflose Nächte bekommt, weil er Gold um 80 Euro die Unze zu hoch gekauft hat, soll das ganze lieber lassen und auf den DAX und Co. setzen.

    • @ Maruti

      Ukunda 5. Juli 2022 um 15:09
      @ Maruti

      Ich rechne sehr bald mit Kurssturz bei Gold in den Bereich von 1500-1664.- bei Gold

  3. Mit GB und US Aktien war das ein sehr schöner Gewinn die letzten Wochen, wohingegen Gold recht zügig zerschmilzt. Wenn die EU leidet, geht das Geld eben erstmal in andere Regionen bzw Branchen.
    Irgendwer gewinnt immer. Die Kunst ist, das rechtzeitig zu erkennen und umzuschichten.

    • @almPeter
      Und Sie beherrschen natürlich diese Kunst, nicht ?
      Sagte ich es vorhin nicht, die allerliebsten Forentrolle kommen hervor, gucken auf die Charts und schreiben, ganz klar, war voll auf der Aktie der Pfefferminzia AG, vor
      1 Woche zu 5 Dollar gekauft und jetzt zu 300 Dollar verkauft.
      Sie haben wohl übersehen, dass die US Aktien den grössten Kurssturz seit 10 Jahren hingelegt haben.
      Erwähnten Sie nicht, Sie haben den Bitcoin zu 59.000 Euro gekauft.
      Warum sagen Sie das nicht ?

      • Ich wollte darauf hinaus, dass „der dax“ oder „die usa“ etwas sehr pauschal ist, weil es große Unterschiede zB zwischen den Branchen oder value und growth Titeln gibt. Das hat am Ende natürlich auch mit den Zinsen zu tun.

        Die Tatsache, dass sowohl Gold als auch Öl im vermutlichen Höhepunkt der US-Inflation gleichzeitig an Wert verlieren, spricht für Aktien. Es wird wohl nicht so schlimm kommen wie befürchtet, zumindest nicht überall auf der Welt und in allen Bereichen. Deutschland wird aber ein schwieriges Terrain. Ich bin da erst einmal mit einer knappen Nullnummer raus dieses Jahr.
        Das Gold liegt einfach rum. Und nach Steuern ist es nach 12 Jahren ca. der gleiche Gewinn wie meine Value Werte. Das tut sich am Ende wenig, fühlt sich aber gut an.

        Wissen tut das niemand, aber das die Sache hierzulande demnächst droht echt schwierig zu werden, riecht man förmlich schon, oder? Für mich ist das nix.

        Das Gold kommt schon wieder. Und in 10 Jahren wird es dann wieder ähnlich sein mit der Wertentwicklung. Wie man halt so sagt, eine Versicherung eben.

        • @almPeter
          Gold ist schon wieder da. Immerhin ist die Rendite gar nicht schlecht. Zudem hat man den Vorteil keine Drittschuld zu haben, im Gegensatz zu den Value Werten. Wenn ich Goldmünzen habe, interessiert mich weder Wirtschaftskrise, Kriege oder Gesetzgebung und Gesetzesänderungen.
          Es ist mein Gold und kein Gericht der Welt, kein Putin, keine Dürre oder Klimakrise kann mir auch nur 1 Gramm wegnehmen.
          Diese Form der Sorgenfreiheit ist unbezahlbar, sie ist einzigartig.
          Mein Gold liegt nicht irgendwie herum. Es arbeitet.
          Für mich, meine Sicherheit und mein Wohlbefinden.

          • Über die Jahrzehnte muss ich sagen, tut sich das am Ende nach Steuern alles nicht viel (Metalle, Aktien, Immobilien).
            Den Riesen-Treffer kann man natürlich landen. Aber das ist pures Glück oder anders herum schlicht Pech. Bei Gold muss man weniger mitdenken – das ist natürlich sehr angenehm, das läuft irgendwie von alleine nebenher mit.
            Arbeiten tut Gold tatsächlich irgendwie, sogar mehr als die Inflation (sowohl die echte, als auch die gefühlte). Der Nach-Steuer-Gewinn der versch. Anlageklassen über einen sehr langen Zeitraum ist (bei mir zumindest) erstaunlich gleichmäßig, daher bin ich da ziemlich entspannt.

      • Naja, ich finde die langfristige Aussicht der Deutschen Industrie gefährdet. Die USA zB nehmen dem Präsidenten einfach das Recht weg, die Kohlekraftwerke mit Umweltauflagen zu stören. Das mag man gut finden oder nicht, an der Tatsache ändert das leider nichts. Ich hatte jetzt einfach die Nase voll von deutschen Konzernen. Vonovia, BASF, wirecard, Adler, deutsche wohnen, uniper, lufthansa, Commerzbank, Deutsche Bank, SMA, etc…. die Stümperei hat einen gemeinsamen Nenner. Und den finde ich mittlerweile besorgniserregend. Wat wollen die denn alle machen ohne ausreichend Energie, Teile, Rohstoffe und am Ende gar Krediten. Das sieht gar nicht gut aus.

  4. Gold als Rettung? Danach sieht momentan eher nicht aus. Dollar Bargeld ist meiner Meinung nach besser geeignet.

    • @informatik-stellen
      Keineswegs und schon gar nicht Dollars. Der Dollar ist ein US Schuldschein. Es steht ja auch drauf:
      Ein Wechsel ( note)
      this note is a legal tender for all debts, public and private.
      Und ein Wechsel kann jederzeit platzen. So kann die USA innerhalb von Sekunden verfügen, dass der derzeitige Dollar nicht mehr akzeptiert wird und umgetauscht werden kann. Super sagen Sie, dann tausche ich eben um. Jepp, aber zu welchem Kurs ?
      Wenn, dann halten Sie lieber Euro, da sitzen Sie näher dran, an der EZB.
      Nur Gold ist Geld, alles andere ist Kredit ( Schuldscheine).
      John Pierpont Morgan.
      Wie oft muss man das nun sagen ?

    • Auf jeden Fall, man sollte nur auf Papierwerte bzw. Papierversprechen setzen, so geht man auch ganz sicher in Bälde alles zu verlieren.
      Tipp: Blick in die Vergangenheit/Geschichte genügt.

      Tipp II: Bisher haben ALLE Währungen gegenüber Gold 97% an Kaufkraft verloren.

  5. GR schreibt, Gold ist die Rettung. Das ist und war und wird immer richtig sein.
    Jedoch gilt es zu unterscheiden, zwischen dem, welcher bereits mit Gold voll abgesichert ist und jenen, welche sich etwas besser absichern wollen.
    Erstere können durchaus warten und Geld liegen lassen.
    Geht dieses verloren, sind sie immer noch voll abgesichert und der Verlust leicht zu verkraften.
    Diejenigen, welche sich aber noch besser absichern wollen, sollten in diesen Umständen keine Sekunde zögern und zeitnah die Vollabsicherung erreichen, so das Geld dafür vorhanden ist.Und zwar mit physischem Gold und nicht mit Schuldscheinen wie Derivaten, ETFs oder Aktien oder gar Valuten. Auch nicht mit Dollars oder Franken. Die sind allesamt nichts wert, sondern reine Schuldverschreibungen.
    Allen anderen wird nur Schreien und Jammern helfen, nach Staatshilfe nämlich, so es diese dann noch geben wird.

    • Danke, ich kann ihnen nur vollumfänglich zustimmen.
      Wir kaufen dazu noch physisches Silber.

      Man kann nie genug davon haben.

    • @Maruti
      Sehr richtig.
      Auch der CHF ist nicht mehr sicher.
      Die Bilanz der Schweizer Notenbank ist ein gigantischer Hedgefonds.
      Über 1/3 sind Euros, den Anteil USD hab ich vergessen, ist aber mehr.
      Den Schrott hat die SNB gekauft, um den Kurs des CHF zu drücken, um die schweizer Wirtschaft zu schützen.
      Und nun sitzt man auf einem Berg Sondermüll.
      Die ganzen schönen Regeln und „Gewissheiten“ aus der finanziellen Vergangenheit sind eben das: Vergangenheit.
      Es hilft nichts: sicher ist nur unbrennbare Hardware.

  6. Es gibt viele Menschen die glauben sie können jederzeit Gold kaufen das aber ist ein Irrtum womit sehr viele nicht rechnen ist das z.b. Enteignung ,Kapitalverkehrskontrollen und das Bankkonten eingefroren werden praktisch über Nacht kommen kann um möglichst viele Bürger kalt zu erwischen das haben wir ja schon in Zypern gesehen . Ich bin mir sicher das es zu irgendeiner form von Enteignung kommen wird die ALLE betreffen wird um die Schuldenlast zu reduzieren das ist die einzige möglichkeit die diesen Verbrecher geblieben ist um das Sklavensystem etwas länger am leben zu halten vor allem in der Eurozone ist die gefahr sehr groß . Kurz gesagt lieber hat man schon die physischen Edelmetalle als wenn ohne dasteht und richtig abrasiert wird dann spielt es auch keine rolle ob man das Gold für 1200 oder 1800€ gekauft hat man steht aufjedenfall besser da als diejenigen die gar keine Edelmetalle haben. .

    • @goldi
      Das ist schon richtig. Eine Feuerversicherung muss man haben, bevor es brennt.
      Wer bisher noch ohne Gold, also Versicherung, dasteht, der braucht auch keine. Der setzt wahrscheinlich auch keinen Fahrradhelm auf und schnallt sich im Auto auch nicht an. Es gibt solche Menschen. Meist haben die auch noch Glück.
      Alle anderen, die mit bereits ausreichender Versicherung mittels Gold, können es durchaus riskieren, dass man eben Schwierigkeiten haben könnte, weiteres Gold zu bekommen. Aber Sorgen brauchen diese nicht zu haben.

    • @Wolfgang
      Vielen Dank für die interessanten Seiten, ich tue mich immer schwer sowas ausfindig zu machen. Immer her damit, wenn du noch mehr hast.

    • @ws
      Das Thema Goldverbot hatten wir hier immer.
      Jedoch, die können verbieten was sie wollen, von mir aus auch den ehelichen Sex oder das Zigarettenrauchen.
      Es wird nur keinen interessieren.
      Man hat ja nicht mal Erfolg Verboten von Haschisch Rauchen gehabt, von Koks und anderem gar nicht zu reden.
      Was ich sagen wollte, man kann Gold verbieten, nur bekommen wird man es nicht. Jedenfalls nicht meines.
      Was aber sicher kommen wird, wird die leidige Vermögensabgabe sein. Auf sichtbaren Besitz. Häuser, Aktien, Sparbücher, Bankschliessfächer oder Lebensversicherungen.
      Das ist einfach umzusetzen und durchzusetzen.
      Und genau daliegt der Haase im Pfeffer.

      • @Maruti
        Schon mal das Wort Beugehaft gehört? Man wird Münzhändler und -kontore nötigen, die Kundenlisten herauszugeben. Und dann gibt es unangenehmen Besuch. Darf ich mal das Grundgesetz (Art. 5) zitieren? „(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“
        Da steht was von ungehindert und nichts von einer Bezahlschranke. Und dann die Personalie Harbarth am Karlsruher Gericht – kurzum, es sind bereits GEZ-Verweigerer hinter Gittern gelandet. Das GG liegt seit Corona endgültig in der Mülltonne.
        Gold’ner Krüger-Rand
        https://www.youtube.com/watch?v=eu0rzgRV_Ks

        Gold’ner Krüger-Rand, der im Schließfach liegt,
        ist kein ETF-Tand. Ob es wohl Schön’res gibt?

        Hast davon recht viel, keiner ahnt etwas.
        Euro, Dollar und Pfund beißen alsbald ins Gras.

        Du Genosse mein, der kein Bargeld hat.
        Ich laß dich nicht allein, Goldkauf der findet statt.

        Wenn du Krügers hast, tritt damit hervor.
        Will nicht knausrig sein, hau dich nicht übers Ohr.

        Ist er auch ganz rot, weil ist noch Kupfer drin.
        Er behält seinen Wert, sagt der Professor Sinn.

        Sag mir nur so viel, Steuerlast macht dich platt.
        Treibst kein falsches Spiel, hast das Finanzamt satt.

        Und sag über mich nie ein böses Wort.
        Wenn Du mitteilsam bist, ist all der Goldschatz fort.

        Wenn ohn‘ Hinterlist, ehrlich du bist und fein.
        Und dazu noch diskret, dann kauf dein Gold ich ein.

        • @WS
          Für eine Beugehaft, welche übrigens in der Dauer beschränkt ist, braucht ein Rechtsstaat wahrlich mehr als ausreichende Gründe. Dazu reicht sicher nicht eine Kundenkiste noch eine Mutmaßung.
          Aber in einem Unrechtsstaat wäre das möglich, jedoch müsste man mich erst fangen. Ich kann nur sagen, gute Jagt. Denn es kann kommen, dass dann der Gejagte zum Jäger wird. Und dann selbst
          “ unangenehme Besuche“ macht.
          Es ist nicht so, dass unsereins nicht wehrhaft wäre.
          Die Ukraine zeigt ja, wie es geht.

          • Rechtsstaat? Sie sind aber vergesslich. Darf ich Sie an die engen Verbindungen von Justiz und Politik erinnern, an die Tatsache das Richter von Politikern ernannt werden?
            Bei Corona war das deutlich zu erkennen. Da geht das höchste Gericht einen Tag vor der Entscheidung schon mal auf Bankett im Bundeskanzleramt und lässt es sich gut gehen.

          • @Maruti
            Versuchen Sie erst einmal eine Weile in einem Unrechtsstaat zu leben,
            bevor Sie hier in mutige Phantasien träumen.

          • @5miokm
            Zur Erinnerung: NRW-Finanzminister Walter-Borjans (SPD) und der Ankauf von CD-ROMs mit Datensätzen deutscher Kapital-Anleger (Kunden) bei Schweizer Banken. Anstiftung von Angestellten der Banken zu einer Straftat, nämlich Daten-Diebstahl. Wie sagte Alfred Tetzlaff noch zu seinem Sozi-Schwiegersohn? „Ihr habt extra eine Partei dafür gegründet, den Leuten das Geld wegzunehmen.“ Ein russisches Sprichwort besagt, einen Buckligen biegt nicht mal das Grab gerade.

        • Wir haben 100% unserer EM im anonymen Tafelgeschäft erworben, da können Behörden die verschiedenen Händler so lange inhaftierten wie sie wollen.

  7. Muß ja nicht immer Gold sein! Zur Not tut es Silber auch!
    Sieht auch ganz schön aus – z. B die Kängurus – die Serien. Auch Lunar 1, 2, u. 3! usw
    Allerdings beachte man das Verhältnis Sammlerwert zu Materialwert.
    „Jedem Narr gefällt soi Kapp“

  8. In den letzten zwei Tagen ist Gold um fast 100 Dollar gefallen, aber der Preis in Thai Baht ist kaum zurueck gegangen. Was man bei anderen Geldanlagen nicht sagen kann. Somit ist Gold doch ein guter Kriesen – Wert – Speicher und eine Versicherung gegen Total Verlust. Da wir in Thailand 7,6 Prozent Inflations Rate haben kann man sagen die ist so ziemlich ausgeglichen worden durch Gold. Wo wir Gold Besitzer leiden ist das nicht beides ausgelichen wurde sondern nur eines von beidem = Die Manipulierte Preisdrueckerei oder die Inflation. Jeder darf jetzt selber Waehlen auf was er Wuetend werden will, Gedruckte Inflation oder Goldpreis Drueckerei.

    • @mai Mii
      Inflationen gibt es überall auf der Welt und zwar schon immer. Ist ja auch klar, es ist doch sehr verlockend, Wahlen einfach dadurch zu gewinnen oder sich zum Kaiser krönen zu lassen, indem man Geld druckt oder Gold verwässert wie es Nero tat.
      Ja, man kann auch Gold drucken. Nero verdünnte einfach den Goldanteil. Zwar kann man das durch das archimedische Verfahren feststellen, aber wer tut das schon. Das heisst, seit über 2.000 Jahren war und ist Gold bei den Regenten äusserst unbeliebt, denn, es macht nur Ärger, wenn man es dem Volk überlässt.
      So hortete eben nur der Regent das unverdünnte Gold.
      Das Volk bekam gestrecktes Gold in Form von Münzen.
      So ist das noch heute. Mal hat der Dollar mehr Gold innen, mal eben weniger. Zur Zeit etwas mehr.
      1 Dollar = 0.0179 Gramm Gold heute.

      • @ Maruti
        Also tendierst du auch mehr auf die Verbrecherischen Machenschaften der Preisdruecker Wuetend zu sein? Wobei die ungezuegelte Geld Druckerei der Zentralbanken die in der Inflation endet aus der gleichen Sparte kommt. Den Baenkstern !!!

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