Mittwoch,03.März 2021
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Nach Sechsjahrestief: Wieder steigende Goldnachfrage erwartet

2009 fiel die weltweite Goldnachfrage um 11 Prozent. Die Analysten des World Gold Council erwarten eine deutliche Belebung des Marktes in diesem Jahr. Die Gründe sind allerdings nicht neu.

Vor allem die um 20 Prozent geringere Schmucknachfrage sorgte dafür, dass der weltweite Goldabsatz im vergangenen Jahr um 11 Prozent zurückging. Selbst die um 7 Prozent regere Kauflust von Investoren konnte den Rückgang der Gesamtnachfrage im Jahr 2009 auf das Sechsjahrestief von 3.386 Tonnen Gold nicht ausgleichen.

Goldende Pretiosen repräsentierten mit gut 52 Prozent der gesamten Nachfrage aber weiter den Löwenanteil des Absatzmarktes.

Abb.: Entwicklung der Goldnachfrage seit 2000

Der von der Goldindustrie gesponserte World Gold Council erwartet in diesem Jahr eine Belebung des Goldmarktes, insbesondere gegen Jahresende. Mehr verkaufter Schmuck vor allem in Indien und China, ein anhaltender Zufluss bei den Zentralbankreserven und weiter bestehendes Investoreninteresse vor dem Hintergrund einer möglichen Konjunkturbelebung sind laut Rozanna Wozniak, Investment Research Manager des World Gold Council (WGC), 2010 zu erwarten. „Ich würde am Ende des Jahres mit einem Pluszeichen rechnen“, so Wozniak.

Derzeit sind die Inder allerdings noch zögerlich mit ihren Goldkäufen. Viele empfinden den Preis als zu hoch. Doch das kann sich ändern. „Jede Korrektur auf das Niveau von 1.100 Dollar wird zum Kauf genutzt, denn es stehen Hochzeiten vor der Tür“, erklärt ein Händler gegenüber der indischen Wirtschaftspresse.

Auf diese Weise tragen die Inder mit ihrer physischen Nachfrage erneut zur Stabilisierung des Goldpreises bei.

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