Sonntag,21.April 2024
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New Yorker Fed erhält weiteres Gold

Im Juli wanderten noch einmal 16 Tonnen Gold eines Landes oder einer Institution in die Verwahrung bei der Federal Reserve Bank of New York.

Gold bei der New Yorker Fed

Die US-Notenbank hat erneut eine Veränderung in ihren in Manhattan gelagerten Goldbeständen zu verzeichnen. Und wie schon in den beiden Vormonaten handelt es sich um einen Zugang von Metall. Denn per Ende Mai summierten sich die als „Earmarked Gold“ (in fremdem Auftrag) bezeichneten Bestände auf einen Wert von 7.855 Millionen US-Dollar. Damit kam im Juli Gold im Wert von 18 Millionen US-Dollar hinzu.

Gold, Fed, New York, Manhattan (Foto: Goldreporter)
Fed-Gebäude in der Liberty Street: Wer hat seine Goldreserven nach New York verlagert? Die Fremdbestände der Fed in Manhattan sind zuletzt drei Monate in Folge gestiegen (Foto: Goldreporter).

Weitere 16 Tonnen Gold eingelagert

Allerdings wird dieses Gold nicht zum aktuellen Marktpreis, sondern traditionell mit 42,22 US-Dollar pro Unze bewertet – dem Preis für die Feinunze Ende des Goldstandards Anfang der 1970er Jahre. Das heißt, aus dem aktuellen Bilanzeintrag errechnet sich eine Goldmenge von 186.049.265,75 Unzen, was 5.786,78 Tonnen entspricht.

Das heißt die gemeldeten Bestände stiegen gegenüber Vormonat um 426.338,23 Unzen beziehungsweise 13,26 Tonnen.

Interessante Entwicklung

Interessant ist diese Entwicklung, weil das Goldlager in Manhattan jahrelang Abgänge zu verzeichnen hatte. Auch deshalb, weil eine ganze Reihe von Staaten Gold aus New York abzogen, um es im Inland zu lagern.

Unter anderem holten DeutschlandÖsterreich und die Niederlande  Gold von Manhattan in die Heimat. Goldreporter hatte 2014 Gelegenheit den unterirdische Tresor persönlich zu besuchen. Daraus wurde eine spannende Reportage, die im Goldreporter-Shop für 9,95 Euro erhältlich ist: Der Fed-Report

Geheime Goldbestände

Hintergrund: Einmal im Monat legt die Fed ihren Rechnungsbericht vor. Darin enthalten sind auch Angaben zu dem in der Federal Reserve Bank of New York gelagerten Gold. In den Tresorräumen unter den Straßen von Manhattan befinden sich nicht etwa die US-Goldreserven, sondern das im Auftrag von anderen Staaten und Zentralbanken verwahrte Währungsgold („Earmarked Gold“). Adresse: Liberty Street 33.

Bleibt die Frage, welcher Nation oder Entität das zuletzt eingelieferte Gold gehört. Hierüber legen die New Yorker den Mantel der Verschwiegenheit. Auskunft erlangt man letztlich nur von den Auftraggebern, also in der Regel den Besitzern den Eigentümern der nationalen Goldbestände.

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10 Kommentare

  1. Könnte ein Land mit Konfliktpotential sein.
    In Frage käme Taiwan, vielleicht sogar Japan, aber auch ehemalige Sowjetische Republiken nun auf Seiten der USA. Ich tippe auf Taiwan.
    Warum ?
    Geht die chinesische Wirtschaft baden und will Xi die Macht behalten, steigt die militärische Aggression.

  2. Gold treibt bei manchen den Schweiß auf die Stirn !!!!!

    Doch bis jetzt sieht es nicht schlecht aus. Zumindest strahlt diese Kerzenkombi da aktuell noch, der Tag ist ja noch nicht um beim Gold (1.894,33 $/oz. 0,27 %) Handel
    Morning Star am Himmel…….. bei US-Dollar / Japanischer Yen
    Da diese potenzielle Umkehr-Formation sich aber an einem „hartschaligen Ei“ ausbilden könnte, wäre sie dadurch doppelt wertvoll.
    Dabei könnte es helfen, wenn parallel der US-Dollar / Japanischer Yen (145,517 ¥ -0,20 %) an der Stelle parallel kollabiert….
    Das Sentiment für Gold scheint auch im Ar…h zu sein siehe Goldreporter
    http://www.goldreporter.de/groesster-gold-etf-halbe-milliarde-dollar-abgezogen-3/news/113858/
    Na gut der Tag ist noch nicht um und man wird sehen ob die Unterstützung bei Gold doch hält
    Wünsche allen Goldbullen ein entspanntes Wochenende

    • @ukunda

      Danke für die Einschätzungen.

      Ich persönlich glaube zwar noch, dass wir die 1.800 Dollar sehen, aber wer weiß das schon so genau.

      Es wird auch viel von der nächsten Woche abhängen, wie es weitergeht (BRICS). Auch da bin ich nicht übermäßig optimistisch.

      Sollte der EM Preis aber nicht weiter fallen (wider Erwarten), dann könnte es mit dem nächsten Schub weit nach oben gehen. Es ist ja ganz offensichtlich dass die 2.000,00 Dollar nicht nachhaltig überschritten werten sollen. Wenn das doch passiert, dann, ja dann ist der Himmel erst einmal offen.

      • @ Stillhalter

        Bei den Brics-staaten erwarte ich mir eigentlich gar nichts, außer ein paar Lippenbekenntnisse. Und wenn dann nur eine eigene Währung durch Rohstoffe gedeckt
        Ich kaufe regelmäßig zu, und egal zu was für einen Preis, doch ich beachte schon das ich immer nahe der Unterstützungen kaufe !!!!!
        Und wenn ich ehrlich bin wir wissen alle das der Tag kommen wird wo der Preis explodieren wird, nur nicht wann genau. So können wir froh sein noch etwas zu bekommen um einen halbwegs annehmbaren Preis, denn wenn der Preis explodiert wird auch die Situation im realen Leben immer schlimmer
        liebe Grüße aus Wien

    • Ich schaue gerade vermehrt auf die Aktien Märkte. Wenn da mal die Unterstützungen nach unten nicht halten brechen da evtl. alle Dämme.
      Es gibt einfach keine guten Nachrichten mehr, egal wo man hinschaut.
      In GER werden wahrscheinlich die Lichter über den Winter komplett ausgehen.
      Was soll’s, ist ja auch nur ein fliegenschiss auf der Landkarte
      Schönes Wochenende

    • @Ukunda
      Hm, 1989 Dollar und der Tag ist fast rum.
      Marutis Gedanken zur Wirtschaftslage.
      Wir sind uns auch alle klar, dass unsere Wirtschaft am Tropf von China hängt, mindestens seit 2008 schon.
      Denn zu diesen Produktionspreisen könnte man hier nicht mal Kerzen erzeugen. Der chinesische Arbeiter schuftete 16 Stunden pro Tag, damit unsere Firmen volle Auftragsbücher vermelden und horrende Löhne zahlen konnten. Von denen ein chinesischer Arbeiter höchstens träumen konnte. Weiss Gott, ich war oft genug dort.
      Man muss sich klar sein, dass das so nicht weiter geht.
      Sollte China die Produktionskosten durch höhere Löhne hochfahren, dann gehen hier die Lichter aus.
      Da können die Medien hier noch soviel schwätzen, es würde das Ende des hiesigen Wohlstandes bedeuten. Eines Wohlstandes, welcher in China, Indien oder Vietnam erarbeitet wurde. Jeder weiss das, nur der Kopf steckt im Sand.
      Fällt China als Fliessband Europas und der USA weg,
      dann aber „Hallo, die Waldfee hier.“
      Mit einer Kündigungs- und Insolvenz Welle samt Betriebsschliessungen, welche sich gewaschen haben.
      All das wusste man seit 2008, aber getan hat man nichts.
      Gold wird für manchen die letzte Rettung bedeuten, wenn alles Papier verbrennt und vom Winde verweht.
      Deshalb, völlig richtig, regelmässig kaufen. Alle Preise momentan sind mehr als günstig.

  3. @Themac
    So erwarten Sie das im Winter die Lichter ausgehen? Die Regierung hat alles in Griff, es gibt genug Essen, Wasser, Wärme für die kalten Winternächte, Medikamente, usw.
    Oder doch nicht? Da lobe ich meine prepper Ausrüstung, einige Monate bin ich autark. Wenn doch die Nudeln ausgehen, na wofür habe ich mehrere Kilo Power riegel, 40 Jahre haltbar:)
    Was die Aktien angeht, tja das hier ist ein goldforum. Es gab immer chrashes in Aktienmarkt, ewiges Wachstum gibt’s nicht. Aber, die jenigen die wichtig für die Wirtschaft sind, d.h derer Produkte, werden immer noch da sein. Die nächsten Hochs werden mit Sicherheit kommen.
    Trotzdem gibt’s kein 100 % asset, eine vernünftige Mischung aus Edelmetalle als eiserne Reserve, Geld bestand für einige Monate, Aktien Portfolio, und nach finanziellen Möglichkeiten, eigene abbezahlte Immobilie.
    Ich kann hier noch 10 Jahre kommentieren, auch nach 70 % Korrektur, werden die starken Unternehmen immer noch da sein. Die Märkte erholen sich und steigen weiter. Wenn nach den nächsten Währungsreform die Unze Gold für die meisten unbezahlbar wird, da werden viele merken das hohe Geldbeträge aufs Konto eine falsche Entscheidung war. Ahmen!

    • @Big Driver
      Natürlich werden starke Firmen überleben, klar auch deren Aktien und es wird sogar Krisengewinner geben.
      Ich frage mich aber, was wird so ein Wohlfahrts Staat, dem die Bürger nun an die Gurgel gehen, mit dem gut sichtbaren Aktienvermögen samt Schokoriegel im Keller eines Einzelnen tun ?
      Das ist leicht zu beantworten.
      Was würden Sie als Staatenlenker tun, wenn tausende vor Hunger und Kälte schreien und einige Wenige volle Aktiendepots und Vorräte im Keller haben.?
      All das kennt jedes Eichhörnchen in jedem Winter und legt heimlich mehrere Vorratsdepots an.
      Aktiendepots sind aber nicht heimlich und ein voller Keller mit Vorräten leider auch nicht.
      Meine Mutter hatte all dies in ihrem Leben 3 mal durch, und meinte jedesmal, diesmal aber stelle ich es schlauer an.
      Pustekuchen.

  4. @Maruti
    Alles richtig, Aber Sie gehen hier von einem kompletten System crash aus. Das kollabieren des Staates.
    In so ein Fall geht’s nur ums überleben, da bringen das Haus, das Aktiendepot, auch das Gold kaum was. Nur lebensmittel, Wasser, Tauschgütter. Snaps, Kaffee, usw.
    In so einem Fall wird definitiv ein goldverbot kommen, mit drastische straffen und Kontrollen.
    Das der Staat, egal welcher, solche Zustände vermeiden möchte liegt wohl auf der Hand. Verlust der Kontrolle über die Menschen, bedeutet Bürgerkrieg, da gibt’s kein Zurück mehr.
    Ich gehe davon nicht aus, aber ein großer crash wird definitiv kommen. Mit Einführung der CBDC werden die geldströme besser kontrolliert, und eine Währungsreform kommt hinzu. Was das Gold angeht, es ist meine letzte eiserne Reserve, verteilt auf zwei Länder. Was die Power Riegel angeht, die sind ohne Schoko. Schmecken aber trotzdem richtig lecker, es ist übrigens eine deutsche firma die das anbietet. Ah, ja. Sollte doch zum Tausch kommen, ware gegen ware, kann ich mit kanadischen & schottischen Whisky und russischen Wodka dienen.
    Na, dann prost. Auf die Gesundheit :)

    • @Bid Driver
      Ne, um Wohlhabende Steuer, Reichensteuer, Vermögensabgaben, Übergewinn Steuer, Wohnraum Abgaben, Vermieter Deckel und ähnliche Wohltaten gesetzmässig zu beschliessen, braucht es keinen totalen Crash. Es braucht nur „Staatskasse leer“, mehr nicht.
      Dann holt man sich das „Überbrückungsgeld“ bei denen, die haben und verteilt es unter jenen, die bedürfen.
      Das macht man eigentlich schon lange so, nur die Höhe ändert sich.
      Theoretisch will man, dass am Ende unter dem Strich alle gleich viel haben. ( ausgenommen die politischen Eliten). Dahin geht es doch wohl.
      Solange „Staatskasse prall“ voll, passiert nicht viel, aber wenn „leer“ sieht es anders aus.
      Übrigens, wie lange würden Ihre Vorräte reichen, falls es zu Lebensmittel Gutscheinen und Zuteilungen kommt und Geschäfte leere Regale vorzeigen ?
      So eine Vorratshaltung kann nur kurze Zeit überbrücken und dafür ist sie auch gedacht.

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