Montag,26.Juli 2021
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Österreichische Banken mit Goldmünzen-Imitaten getäuscht

Ein Betrüger hat mehrere Finanzinstitute in Österreich mit billigen Nachprägungen chinesischer Goldmünzen übers Ohr gehauen.

Banken in Oberösterreich sind einem Betrüger auf den Leim gegangen, der ihnen billige Nachprägungen chinesischer Goldmünzen verkaufte. Wie österreichische Zeitungen berichten, hatte der Mann die Imitate zuvor für jeweils zwei bis drei Euro im Internet ersteigert. Die Banken zahlten ihm dann angeblich zwischen 100 und 115 Euro pro Stück, entsprechend dem Wert für eine 1/10-Unze Gold.

Nachdem das „Geschäft“ für den Gauner so gut gelaufen sei, habe er sich gleich mehrere hundert Stück der Billigmünzen besorgt und zwischen Juni 2010 und Januar 2011 gemeinsam mit zwei Komplizen weiter gemacht.

Der 36-jährige Täter wurde nun gefasst und in die Justizanstalt Linz eingeliefert. Seine 31-jährige Schwester und ein 41-jähriger Freund, die als Komplizen auftraten, wurden angezeigt aber nicht inhaftiert. Der für die Banken entstandene Gesamtschaden soll sich auf 18.700 Euro belaufen.

Kommentar: Der Fall lehrt uns zweierlei. Gold kauft man besser nicht bei eBay. Bankangestellte sind eben keine Gold-Fachleute.

Goldreporter

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2 KOMMENTARE

  1. Wenn 18.700 Euro ein „Schaden“ für eine Bank ist, dann muss es aber eine sehr kleine Bank gewesen sein.
    Verglichen mit dem, was der Bankensektor in den letzten Jahren so an Geld verbrannt hat, fallen 18.700 Euro schon garnicht mehr auf.
    Bei der RCM sind auch 17.500 Unzen Gold verschwunden. Das hat auch niemand bemerkt.

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