
Der Preis fĂ¼r die Palladium-Unze brach gestern um 7 Prozent ein. Und jetzt werden am US-Terminmarkt auch noch die Palladium-Margins kräftig angehoben.
In den vergangenen Monaten erzielte der Palladium-Preis ein Rekordhoch nach dem anderen. Die Kursrally sowie Meldungen Ă¼ber eine Angebotsverknappung haben immer mehr Spekulanten in den Markt gelockt.
Palladium stieg zuletzt auf mehr als 1.600 US-Dollar pro Unze an. Am gestrigen Donnerstag fiel der Preis kräftig. Während auch Gold und Silber im Umfeld eines steigendem US-Dollars Federn lassen mussten, bracht Palladium um knapp 7 Prozent oder 98 Dollar auf 1.347 Dollar ein. Innerhalb von nur einer Woche hat das Edelmetall damit bereits knapp 17 Prozent an Börsenwert eingebĂ¼ĂŸt.

Und es könnte weiter nach unten gehen. Denn der Betreiber der US-Warenterminbörse COMEX hebt die Palladium-Margins per Börsenschluss am heutigen um knackige 25 Prozent an. Händler, die im Futures-Handel Palladium-Papiere länger als einen Tag halten, mĂ¼ssen jetzt pro 100-Unzen-Kontrakt 9.375 Dollar als Sicherheitsleistung parken. Dies dĂ¼rfte weitere Spekulanten aus ihren Metall-Papieren treiben und den Kurs zusätzlich unter Druck bringen.
Die zuletzt weltweit eingetrĂ¼bten konjunkturellen Aussichten könnten den Kurs zusätzlich belasten. Denn wenn weniger Automobile mit Verbrennungsmotor nachgefragt werden, und damit auch weniger Katalysatoren, dann ist das fĂ¼r Nachfrage und Kursfantasien nicht förderlich. Die Automobilindustrie ist mit einem Marktanteil von 81 Prozent der stärkste Palladiumabnehmer.
Goldreporter
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Wo stehen wir? Quo vadis? Was kommt auf uns zu?
(WE-Beilage: Bedeutungsschwangere Fragen zum Wochenausklang)
Das „Warten auf den groĂŸen Knall“ wird uns versĂ¼ĂŸt durch ein Panoptikum illustrer Krisensymptome: Es gibt eine neue Spekulationswelle auf dem US-Häusermarkt, groĂŸe Betrugsfälle wurden aufgedeckt, Handels- und Währungskriege erschĂ¼ttern den globalen Kapitalismus – und als wenn dies nicht genug wäre, deutet alles auf einen weltwirtschaftlichen „DĂ¼mpelzyklus“ hin: Trotz massiver kĂ¼nstlicher Stimuli will sich einfach kein Wachstum mehr einstellen:
https://www.lunapark21.net/warten-auf-den-grossen-knall/
@Thanatos
Du hast „Was tun?“ vergessen..:).
Guter Artikel, vor allem weil er endlich mal die betriebswirtschaftliche Vernutzung unsere natĂ¼rlichen Lebensgrundlagen thematisiert. Kommt mir, auch hier im Forum, ein wenig zu kurz.
Die USA drohen jetzt offen allen – vor allem Russland -, die Venezuela unterstĂ¼tzen. Bolton spricht von „Provokationen“ und „direkter Bedrohung“.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/venezuela-krise-donald-trump-droht-russland-mit-sanktionen-a-1260448.html
Dabei kommen Einmischung, Putsch und Sabotage doch aus dem nahen Norden, nicht aus dem fernen Osten.
Hands Off Venezuela!!
@Goldi
Du muĂŸt Dir das so vorstellen. Ein Golfspieler verfolgt mit Blicken den gerade von ihm losgeschlagenen Golfball und wird von freudiger Erregung gepackt, weil ihm da evtl. ein hole-in-one gelingt – JAAAAAAAAA! – und dann gehst Du hin zum Loch und muĂŸt feststellen, daĂŸ der Ball zwar genau gelandet ist, aber jemand – in dem Fall China und RuĂŸland – hat vorher das Loch zugeschissen. Wie bei der Krim Ă¼brigens, Sewastopol fiel nicht in die Hände der NATO. Jetzt sind in Venezuela 99 russische Militärberater gelandet, und der Ami springt im Dreieck. Obwohl sie es doch selbst waren, die der Monroe-Doktrin das Genick brachen, die besagte, Amerika von Alaska bis Feuerland ist unsere Spielwiese, Briten und Franzosen sollen sich aus Mexiko raushalten, die Spanier aus Kuba, und wir lassen dafĂ¼r Europa in Ruhe. Isolationismus genannt, mit Ausnahme der Beteiligung an den beiden Weltkriegen. Spätestens durch die in der arabischen Welt und rings um RuĂŸland herum angezettelten „bunten“ Revolutionen, mit denen ein sterbendes Imperium den durchschaubaren Versuch unternahm, noch kurz vor Ende des Dollars die Weltherrschaft an sich zu reiĂŸen, gilt diese uralte Absprache nicht mehr. Das Ende der Monroe-Doktrin, das wir nach 200 Jahren nun erleben, markiert eine echte Zeitenwende, und daĂŸ mĂ¼ĂŸten selbst Trump und seine Hardcore-Dumpfbacken-Gorillas Bolton und Pompeo geschnallt haben. Bereits Syrien wurde fĂ¼r die Amis zu einem Pyrrhussieg, weil man Sultan Erdogan gegen sich aufbrachte. Es war Putin, der den Recep Tayyip Stunden vor dem Putsch gewarnt hat, so daĂŸ er seine Haut in Sicherheit bringen konnte. Jetzt spielen sie „arabischer FrĂ¼hling“ in Algerien, und die Makrone ist auf Amiland sauer, denn das war und ist Frankreichs alter Hinterhof. Ihnen entgleitet zusehends die Kontrolle, und was sollen sie machen, wenn der Russe eindrucksvoll demonstriert, daĂŸ sie mit weniger Geld bessere Waffensysteme zustande bekommen, gegen die der Ami keine Möglichkeit zur Abwehr hat? Die Kobra kann nicht zubeiĂŸen, sie hat kein Gift mehr in den Zähnen und ist nur noch ein erbärmlicher, zischender Wurm.
https://deutsch.rt.com/inland/86576-74-jahre-nach-shoa-ex-berater-netanjahus-fordert-deutsche-zahlungen-ddr-anteil/
Apropos krepierender Wurm, da hat sich noch einer zu Wort gemeldet. Zitat: „Es ist eine völkerrechtliche Verpflichtung, der die Bundesregierung gegenĂ¼ber Israel nachkommen muss. Durch die RĂ¼ckzahlung der Schulden könnte Israel die Kosten fĂ¼r die U-Boote und Schiffe aus Deutschland finanzieren (und) dadurch zwei Milliarden US-Dollar fĂ¼r die israelischen Steuerzahler einsparen. Zusätzlich könnte dieses Geld helfen, um die geplanten Steigerungen des Verteidigungsbudgets zu finanzieren, und Holocaust-Ăœberlebenden fĂ¼r den Rest ihres Lebens helfen.“