Samstag,13.August 2022
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Pause in der Korrektur der Gold- und Edelmetallkurse

Eine Verlangsamung der Dollar-Hausse, die überverkaufte Situation an den Metallmärkten und die umfangreichen Short-Positionen sollten eine Pause in der Abwärtskorrektur des Edelmetall-Sektors bedeuten.

Von Laurent Maurel

Kupfer-Reserven

Vergangene Woche hat der chilenische Gerichtshof die Schließung der Mine Pascua Lama bestätigt, einer der größten Kupferminen Südamerikas. In der Woche davor sah sich Rio2 aus Umweltgründen gezwungen, den Entwicklungsplan für sein Projekt Fenix zu überarbeiten – eine Entscheidung, mit der eine Investition von 8 Milliarden $ aufs Spiel gesetzt wird und die ein weiteres negatives Signal an ausländische Investoren in Chile sendet. Der chilenische Peso hat innerhalb von wenigen Tagen fast 20 % gegenüber dem US-Dollar nachgegeben. Der Markt rechnet damit, dass Chile ohne das Potential seiner Bergbauindustrie nicht genügend Kapital anziehen kann, um die Wirtschaft des Landes wieder in Schwung zu bringen.

Ohne ausländische Investitionen läuft der Rest der Welt Gefahr, schon bald auf chilenische Kupferreserven verzichten zu müssen, und das zu einem Zeitpunkt, an dem die Kupferbestände schneller versiegen denn je. In China sind die Kupferreserven bereits auf ein saisonal außergewöhnlich niedriges Niveau gesunken. 2022 wurden sie nicht in ausreichendem Umfang wieder aufgestockt, sodass die Lage heute eine ganz andere ist als in den vorangegangenen Jahren.

Kupfer, Lagerbestände, Shanghai

Kupfer ist ein unentbehrlicher Rohstoff für die elektrifizierte Welt. Wir brauchen Kupfer – sehr viel Kupfer – um die Energiewende erfolgreich voranzutreiben. Die folgende Grafik illustriert in kg/MW, welche Mengen an Rohstoffen und insbesondere an Kupfer bei der Erzeugung von Energie aus erneuerbaren und anderen Quellen benötigt werden.

Kupfer, Nachfrage, Industrie

Kupfer-Spekulation

Eine solche Analyse der Bestände und der verringerten Produktionskapazitäten an den Kupfermärkten sollte ausreichen, um die Investoren auf der Käuferseite zu platzieren.

Dennoch geschieht genau das Gegenteil. Die Spekulanten am Terminmarkt halten heute wieder eine ebenso große Menge an Short-Positionen auf Kupfer wie beim Kurseinbruch im März 2020, zu Beginn der Corona-Krise.

Kupfer, Terminmarkt

Die Spekulanten rechnen damit, dass die chinesischen Konjunkturprogramme nicht ausreichen, um den kommenden Nachfragerückgang abzufedern. Das Stimulierungsprogramm in Höhe von 100 Milliarden $ wird nicht genügen, um die sinkende private Nachfrage im Immobiliensektor auszugleichen. In den Augen dieser Investoren stehen wir einige Wochen vor einem entscheidenden Ereignis im chinesischen Bankensektor: Die Insolvenzwelle infolge der platzenden Immobilienblase bringt die Anleger dazu, auf einen Einbruch der Kupfernachfrage in China zu wetten.

Kupferpreis abgestürzt

Die Spekulanten hatten einen ausgeprägten Einfluss auf den Kupferpreis, der in einer Korrektur, welche sowohl hinsichtlich ihrer Geschwindigkeit als auch ihres Umfangs nach als historisch eingestuft werden kann, fast 30 % abgestürzt ist. Der Kupferkurs ist in nur wenigen Wochen zur Unterstützungslinie zurückgekehrt, die er bei seinem Ausbruch Ende letzten Jahres nach oben durchbrochen hatte:

Kupferpreis, Chart

Die Baisse der Kupfer- und anderen Metallpreise wurde in der Presse umfassend kommentiert. Bloomberg ging beispielsweise auf die düsteren Aussichten in China, aber auch in den westlichen Staaten ein, wo eine Rezession nach Ansicht einer wachsenden Zahl von Marktbeobachtern in den kommenden Quartalen das wahrscheinlichste Szenario ist.

US-Konjunkturaussichten

Die Bank of America erwartet mittlerweile vier aufeinanderfolgende Quartale mit negativem Wachstum (d. h. mit einem Rückgang des inflationsbereinigten BIP). Die Bank prognostiziert also ein gesamtes Jahr mit ungenügendem Wachstum im Verhältnis zur Inflation, was in diesem Zeitraum zu einer allgemeinen Verarmung führen würde.

In den USA sorgt die jüngste Zinsanhebung außerdem für eine regelrechte Explosion des mittleren monatlichen Rückzahlungsbetrags für Immobilienkredite auf fast 1.800 $, was einem Plus von 85 % seit Anfang 2020 entspricht. Unter diesen Bedingungen ist ein starkes Comeback der amerikanischen Konsumnachfrage schwer vorstellbar.

Gleichzeitig knabbert die Inflation am Niveau der Reallöhne, das infolgedessen auf einen neuen historischen Tiefstwert fällt:

Reallöhne, USA, Inflation

Die Schuldenlast und die Auswirkungen der Inflation, die die Reallöhne sinken lässt, sind die Grundzutaten einer wirtschaftlichen Abkühlung, die mittlerweile von immer mehr Ökonomen vorhergesagt wird.

Energiepreise in Europa

In Europa verstärkt die Energiekrise das Risiko einer Stagflation zusätzlich.

Seit einigen Tagen ist das Augenmerk auf die Situation in Frankreich gerichtet, wo der Strompreis neue Rekorde erreicht und sogar die exorbitanten Preise der Nachbarländer in den Schatten stellt.

Strompreis, Frankreich, Chart

Dieser explosive Anstieg ist durch die Energiekrise in Europa bedingt, aber auch durch die Abschaltung der Hälfte der französischen Atomkraftwerke zu Wartungszwecken und als Vorsichtsmaßnahme während der aktuellen Hitzewelle.

Dieses Preisniveau kündigt ein katastrophales Jahresende für die französische Industrie an. Nach Deutschland wird nun also auch Frankreich zum Sorgenkind. Europa sieht sich mit einem hohen Rezessionsrisiko konfrontiert, das vom exponentiellen Anstieg der Energiekosten zusätzlich verstärkt wird.

Unter diesen Bedingungen erstaunt es nicht, dass wir an den Märkten eine erhöhte Zahl an spekulativen Short-Positionen sehen. Die ETFs, die auf Finanzprodukten basieren, welche auf Kursrückgänge wetten, haben einen Rekordzufluss von fast 10 Milliarden $ verbucht.

Spekulative, Shortpositionen, ETF

Die trüben Wachstumsaussichten und die Wetten auf einen Rückgang an den Märkten sind der Grund für die Abkehr der Investoren von den Rohstoffen. Man hört oft, dass „Doctor Copper“ ein Frühindikator für die weltweite Wirtschaftsaktivität sei. Sollte das heute noch zutreffen, wäre die starke Korrektur des Kupferpreises ein Signal für eine unmittelbar bevorstehende, heftige Rezession.

Gold / Edelmetalle

Auch wenn makroökonomische Faktoren die Metallpreise entscheidend beeinflussen, fällt auf, dass Bestandsanalysen und die Bergbauaktivität von den Marktteilnehmern bei ihrer Positionierung aktuell überhaupt nicht berücksichtigt werden.

Vor diesem Hintergrund korrigierten die Edelmetallkurse in den letzten Wochen nach unten. Und je bedeutender die industrielle Komponente eines Edelmetalls ist, desto stärker war es von der Abwärtsbewegung betroffen. Silber hatte unter der Korrektur folglich viel mehr zu leiden als Gold.

Das Gold-Silber-Verhältnis ist erneut auf über 90 gestiegen, ein Niveau, das nur während der Krise im März 2020 erreicht wurde.

Gold, Silber, Ratio

Der Dollar hat gegenüber den anderen Währungen unterdessen ein Allzeithoch erreicht. Der Index DXY hat einen Rekord verzeichnet und der Rücksetzer, der nun vor einigen Handelstagen begonnen hat, muss im Wochenchart erst noch bestätigt werden.

US-Dollar-Rally

Dollar, Index, Chart

Eine Verlangsamung der Dollar-Hausse, die überverkaufte Situation an den Metallmärkten und die umfangreichen Short-Positionen sollten eine Pause in der Abwärtskorrektur des Edelmetall-Sektors bedeuten. Damit es zu einer echten Erholung kommt, muss der Markt jedoch seine Fokussierung auf rein makroökonomische Faktoren beenden und auch die physische Verfügbarkeit der Metallbestände berücksichtigen. Die Marktteilnehmer werden sich der Lage zwangsläufig bewusst werden, denn die Bestände sind nicht unerschöpflich, vor allem nicht beim aktuellen Preisniveau. Gold und vor allem der Silberpreis könnten davon plötzlich in die Höhe katapultiert werden.

Quelle: Goldbroker

LAURENT MAUREL in Edelmetall- und Bergbauanalyst. Als ausgebildeter Ingenieur arbeitete er in verschiedenen Sektoren (Telekommunikation, Softwaretechnik, Astrophysik …) in Kanada, den Vereinigten Staaten, Deutschland und Frankreich.

Hinweis: Meinungen oder Empfehlungen im Rahmen von Gastbeiträgen geben die Einschätzung des jeweiligen Verfassers wieder. Sie stellen nicht notwendigerweise die Meinung von Goldreporter dar.

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12 Kommentare

  1. Ein militärischer Krieg und dazu noch gekoppelt mit einem Wirtschaftskrieg hat noch nie die Wirtschaft beflügelt. Der Ukraine Konflikt zieht sich in die Länge, ein Ende nicht abzusehen. Sturheit auf beiden Seiten.
    Zudem hat es Russland in der Hand, den Ukraine Unterstützern jederzeit die Energieversorgung zu kappen.
    Keine guten Aussichten für Aktionäre, welche so schon Hoffen und Bangen.
    Ersatz für diese Energieversorgung nicht zu sehen, jedenfalls nicht in den nächsten 5 Jahren.
    Alles andere ist dummes Geschwätz.
    Die deutschen Unternehmen sitzen ganz tief drinnen in der Mausefalle.Die anderen nicht viel weiter weg.
    Die USA mit einem sehr schwachen Präsidenten und dazu noch Wahlkampf mit Trump in Sicht.Das ist auch für die US Unternehmen kein Grund zur Freude.
    Der Westen gespalten, der Gegner stark wie nie zuvor.
    Wir sind mitten drin, in der Wende und der „wind of change“ bläst uns eisig ins Gesicht.
    In solch unsicheren Zeiten ist Gold die einzige Versicherung ( Neben Waffen).
    Und da wir Bürger letztere (noch) nicht haben dürfen, bleibt nur noch Gold. Ein nahezu unzerstörbares Metall von hoher Wertdichte.
    Die Menschen erkennen das schon, denn es wandert ab, aus den Tresoren der Comex.
    Sehr bald werden die Drücker das Handtuch werfen müssen, wie seinerzeit unter Nixon.
    Und umschwenken.

    • @Maruti
      Nicht so pessimistisch. Sie haben doch immer geschrieben, das diese
      Überflußgesellschaft sich nun endlich einschränken soll. So schnell werden Wünsche wahr.

  2. . . . und der Ifo-Geschwätz- – korrigiere- : Geschäftsklima-Index
    liegt voll im Trend der anderen Länder:

    https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2022-07/ifo-institut-geschaeftsklimaindex-unternehmen-pessimismus?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2F

    Wollten die Zentralbanken jetzt „gegensteuern“, müßten sie die Zinsen senken .

    Und was tun sie (wegen des Inflationsgespensts) ?

    Die schlechte Stimmung in der Wirtschaft ist aber „nur vorübergehend „,
    also halb so wild.

    • @stillhalter
      Sieht man sich den Verlauf über 20 Jahre dieser Aktie an, erkennt man, dass es mit diesem Unternehmen nicht all zu weit her ist. Schwankungen zwischen 40 und 50 Dollar, mal auch kurzzeitig bis 78 Dollar, aber zu mehr als 30 Dollar würde ich das Ding nicht anfassen und wenn, spätestens bei 40 Dollar verkaufen.
      Diese Minenaktien sind nur was für Tageszocker.
      Um 12:30 kaufen und um 14:25 verkaufen.
      Ansonsten das Geld dem Unternehmen lieber spenden.
      Vielleicht revanchieren die sich eines Tages mit einem Goldklumpen.

    • @Stillhalter
      Die Aktie wird zurecht hinuntergeprügelt. Aufgrund der derzeitigen Ertragssituation gehe ich von einem Kurs von etwa US$ 13,0 aus.
      Nicht viel besser bei Barrick Gold, auch überteuert, hier wäre die Basis für einen neuerlichen Aufschwung z.Z.bei etwa US$ 8,0.

  3. Für Gold bekommt man immer was, z.B. Lebensmittel, wenn man Schmerzen hat Medikamente, einfach alles, nur keine wahre Liebe, die ist für Gold nicht kaufbar!

    • @heli
      Och, das glaube ich nicht.
      Schenken Sie Ihrer Geliebten mal ein paar goldene Ohrringe oder etwas Gelbes um den Hals mit ein paar Glitzersteinchen drinnen, dann wird sie schon wahr, die Liebe.
      ( Zumindest für eine gewisse Zeit :))

    • @Heli
      Die Bocker-Regel zur Erinnerung: Das eigene Körpergewicht in Silber halten + dem der zu versorgenden Haustiere. Vor paar Tagen hieß es, die Tierfutter-Hersteller sind in der Bredouille, weil die Preise für Energie gestiegen sind. Tierfutter wird bald knapp. Das wird viele ausgesetzte Hunde und Katzen geben. Habe sowas schon mal erlebt. Vor 30 Jahren durften die Militärs der aus der ehem. DDR abziehenden russischen Armee ihre Katzen und Hunde nicht nach Hause mitnehmen. Also hat man die Tiere kurzerhand ausgesetzt. Die Hunde wurden zum Problem, weil sie sich, ihrem Instinkt folgend, zusammenrotteten und nachts Bauernhöfe überfielen und Nutztiere rissen. Die Jäger mußten sie abknallen, es ging nicht anders. Inzwischen ist Debilistan voller Wolfsrudel, die keiner anrühren darf. Ich möchte den Grünen & Co. gern so vieles sagen – aus tiefstem Herzen – ich tue es aber nicht an dieser Stelle. Kater Hugo kann sich auf mich verlassen; er ist schon alt.

    • @Heli
      Die Deiche und Dämme an der Oder – ich wohne an der Ostgrenze – sind durchlöchert. Von Bibern. Keiner darf die Viecher anrühren. Kurz nach dem Krieg brachen mal die Dämme – sie waren nach den Kampfhandlungen nur notdürftig repariert worden – und das Oderbruch stand unter Wasser. Zuletzt hatten wir 2011 in Brandenburg ein Binnen-Hochwasser. Möge Gott uns beistehen! Eine richtige fette Schneeschmelze im Frühjahr, wenn aus Schlesien die Flutwelle runterkommt, und wir sind im Eimer. Im Süden Brandenburgs wurde im Mittelalter viel sog. Rasen-Eisenstein abgebaut. Der lag dicht unter der Oberfläche. Die Restlöcher füllten sich mit Wasser. Es waren Mönche, die begannen, diese Tümpel zur Fischzucht zu nutzen. Besonders Karpfen. Kannst ja mal „Peitzer Karpfen“ im Google nachsehen. Warum? Fisch war eine in der Fastenzeit erlaubte Speise. In letzter Zeit haben sich Kormorane vermehrt wie die Pest. Viele Teich- und Fischwirte haben entnervt die Brocken hingeschmissen. Du ahnst es. Kormorane stehen unter Naturschutz. Von 10 attackierten Fischen wird nur einer erbeutet, die anderen 9 entkommen schwer verletzt, aber der Teichwirt kann sie nicht mehr vermarkten. Und gnade Dir Gott, Du rührst die Viecher an! Deutschland – ein Land, in dem wir gut und gerne leben. Als Beamte, Berufs-Ignoranten, Schreihälse und Besserwisser. Als jemand, der was leistet, produziert, auf die Beine stellt, kannst Du nur verzweifeln.

      • @Wolfgang Schneider
        Viele derer, die was können, sehen das und gehen.
        Bei unserem Sohn steht demnächst das 5-jährige Absolventen-Jubiläum an (Informatikstudium, Technische Uni München, eine knackharte Exzellenz-Uni).
        Es wird eine kleine Veranstaltung. Nicht mal die Hälfte der guten Leute ist noch in Debilistan, der Rest hat schon was für die eigene Zukunft getan und ist gegangen. Er selbst ja auch.

        Das hat schon jemand vor 200 Jahren vorausgesehen.
        Der französische Staatstheoretiker Alexis de Toqueville sprach davon, dass die Demokratie im Zeitablauf zu einer „Tyrannei der dummen Mehrheit“ degeneriert.

        Die „Dumme Mehrheit“ (schlechte Bildungspolitik wirkt) ist desinteressiert an den Vorgängen im Land (das ist ja alles sooo kompliziert…., da kümmert man sich lieber um die neueste Mode….) und lebt letztlich in der Sehnsucht, dass der Staat schon alles irgendwie gut regelt. Und einem in letzter Konsequenz auch noch das sooooo schwierige Denken abnimmt.

        Also plappert man kritiklos gläubig das nach, was Regierung/Medien einem mundgerecht erzählen (z.B. E-Autos sind emissionsfrei und gut fürs Klima).
        Man hat 16 Jahre Merkel gewählt, im Glauben „Mutti wird es schon richten“.
        Oder Berlusconi, oder Bolsonaro, oder…..

        Die Klugen verlassen das Land oder ziehen sich ins Private zurück.
        Die Dummen werden immer mehr, klassische negative Selektion.
        Kann man ja im Bundestag live sehen.
        Mit denen hat es der Regierungs-Medienkomplex auch immer leichter, je dümmer und passiver die Masse wird, desto besser lenkbar.

        „In diesem Staatswesen gibt es dann keine zivilen wirklich demokratischen Kräfte, keine kritische Presse, keine sittlichen und moralischen Beharrungskräfte mehr“.

        Kommt Ihnen beim letzten Absatz irgendein Land in den Sinn ?

        Das hat ein kluger Kopf schon vor 200 Jahren gesehen.

        Wir leben derzeit in Ausbaustufe 2.
        Bei uns sind auch das Parlament und die Redaktionen der „Qualitätsmedien“ bereits debilisiert und in der Hand derer, die ich „Die Puppenspieler“ nenne.
        Eine Lobbykratie des Großkapitals.

        Für die weitere Entwicklung z.B. in der Ukraine ist die Meinung von Blackrock (Großaktionär der US-Rüstungskonzerne und Mega-Parteispender in USA) deutlich wichtiger als die Meinung unserer „Regierung“.
        Das ist jetzt nur eine Mutmassung.

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