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Peer Steinbrück: “Haircut in Griechenland ist unvermeidlich”

Der ehemalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück vertritt in einem aktuellen Zeitungs-Interview die Meinung, dass es trotz aller Finanzhilfen und Sparprogramme zwangsweise zu einer Neuordnung der griechischen Schulden kommen muss.

“Griechenland wird ohne eine Umstrukturierung seiner Kredite nicht wieder auf die Beine kommen”, erklärt Peer Steinbrück in einem aktuellen Interview im Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Es führe nach Ansicht des ehemaligen Bundesfinanzministers kein Weg daran vorbei, dass “die Gläubiger dem Land einen Teil seiner Schulden durch Laufzeitverlängerungen, Zinserlass oder – wie es im Fachjargon heißt – einen `Haircut´ abnehmen müsse”.

Trotz des europäischen Rettungspakets werde die Staatsschuld Griechenlands nächstes Jahr von derzeit 120 Prozent des Bruttoinlandsproduktes auf “140 oder sogar 150 Prozent” des BIPs wachsen. Die steigende Zinslast wird das Land früher oder später überfordern, meint Steinbrück.

Zu den möglichen Folgen eines ”Haircuts” für die involvierten Banken, wie zum Beispiel die verstaatlichte Hypo Real Estate sagt er: “Dann werden die Banken Abschreibungen vornehmen müssen”. Er erachte es als schweren Fehler, “aus Rücksicht auf einige Banken das Unvermeidliche zu Lasten der Steuerzahler immer weiter hinauszuzögern”.

Ein Problem hat Steinbrück auch mit den Anleihenkäufen der Europäischen Zentralbank.”Wird die Europäische Zentralbank auf Umwegen zu einer Bad Bank für Staatsanleihen?”, fragt der frisch gebackene Buchautor (“Unterm Strich”) im Spiegel-Interview.


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Eingetragen von am 17. Sep. 2010. gespeichert unter Europa, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

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