Mittwoch,22.September 2021
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Rapider Zinsanstieg, während Biden-Yellen Rekorddefizite einfahren

Das toxische Finanzsystem muss gereinigt werden, allerdings wird das – und davor warnen wir häufig – düstere Konsequenzen für die Welt haben.

Von Egon von Greyerz, Matterhorn Asset Management AG

Es kam fast wie gerufen: Aktuell macht es den Eindruck, als hätte die grenzenlose Falschgeldschöpfung der Federal Reserve den Aktienmarkt und auch den Anleihemarkt vergiftet. Der Dow verlor innerhalb von 2 Tagen 1.000 Punkte (3 %) und der NASDAQ sank um 7 % in zwei Wochen.

Und auch Gold und Silber fielen aus Mitgefühl mit. Davon war kurzfristig auszugehen, dennoch ist der Ausblick für die Edelmetalle jetzt exzellent; ich komme später darauf zurück.

Hatte nicht Paracelsus, der berühmte Schweizer Arzt aus dem 16. Jh., genau das postuliert? Ja, es sieht ganz danach aus. Er sagte uns, dass in einer zu hohen Dosis ausnahmslos alles zum Gift werde. Mit Blick auf unsere Welt, die mit toxischem und geringwertigem Geld geflutet ist, reden wir inzwischen von einer extremen Giftdosis.

Das toxische Finanzsystem muss gereinigt werden, allerdings wird das – und davor warnen wir häufig – düstere Konsequenzen für die Welt haben.

Wild Aktienkäufe am Ende der Party

Teuer kaufen, billig verkaufen – das ist das Mantra vieler Investoren. Und wenn die Aktienkurse steil steigen: Noch mehr kaufen! Und wenn der Markt sinkt: Noch einmal mehr kaufen!

Doch dieses Mal wird die Methode, stets auf steigende Kurse zu setzen – eine Methode, die jahrzehntelang idotensicher und Fed-versichert war – hoffnungslos scheitern. Ob Investoren in Stärkephasen oder bei Rücksetzern kaufen, sie alle bewegen sich auf ein Massaker zu.

Wie so häufig gegen Zyklusende konnte man in den letzten Wochen frenetische Aktienkäufe an den Märkten beobachten; gekauft wurde alles, was sich bewegt, wie am Markt für Technologieaktien 1999-2000.

Schauen Sie sich nur die unglaublichen Zuflüsse an, die der Aktienmarkt innerhalb von 16 Wochen zu verzeichnen hatte – 414 Milliarden $. Das ist das Zweifache des 2018er-Rekords von damals 200 Mrd. $ und überhaupt ein Allzeitrekord.

Kurz vor Ende der Party springen die Anleger jetzt eindeutig auf den Zug auf.

Aktuell deuten viele Indikatoren auf ein Markttop hin und auf einen säkularen, jahrelangen Bärenmarkt, über den ich jüngst immer wieder geschrieben hatte.

Das Diagramm unten sollte als klarer Gefahrenhinweis für den Aktienmarkt gelesen werden. In Chart sieht man, dass seit Oktober 2017 keines der höheren Hoch mehr durch die Momentum-Indikatoren bestätigt wurde (bärische Divergenz). Also: Obgleich der Dow seit Okt. 2017 um fast 6.000 Punkte gestiegen ist, weist der RSI (Index für Relative Stärke) für jedes neue Dow-Hoch seinerseits eine Reihe sinkender Hochs aus. Das ist sehr bärisch.

Es gibt weitere technische Indikatoren, die darauf hindeuten, dass diesmal ein Top markiert wird.

Toxische Spekulation und Helikopter-Geld

Kommen wir zurück zur toxischen Spekulation, sie löste den Crash am Subprime-Markt 2006-09 aus; das globale Finanzsystem war nur noch Minuten von der Implosion entfernt. Das führte zur Großen Finanzkrise. Doch ein Wirtschaftsprofessor von der Princeton University, der damals Chef der Federal Reserve war, „rettete die Welt“. Das war natürlich Helikopter-Ben.

Doch Bernanke rettete nicht die Welt. Er machte nichts weiter, als die Anweisungen seiner Herren entgegenzunehmen – d.h. die der Vorstände der großen Investmentbanken wie JP Morgan, Goldman Sachs und Morgan Stanley. Für diese Banken ging es um alles. Sie standen kurz vor dem Bankrott; und nur eine massive Rettungsmission der Fed und anderer Zentralbanken konnte sie noch retten.

Dow Jones, seit 1971

Und der Rest ist Geschichte. Nach Krediten und Garantien in zweistelliger Billionen $-Höhe wurde den US-Banken und der Welt ein Hinrichtungsaufschub gewährt. Und selbst in jenem Jahr 2008 erhielten die Banken dieselben Mega-Boni wie im Vorjahr! Hmmm…

Die Krise von 2006-09 wurde nie gelöst. Und heute, mehr als 14 Jahre danach, steckt die Welt in einer Krise, die hinsichtlich der Verschuldung mehr als doppelt so groß ist; zwischen 2006 und heute sind die globalen Schuldenstände von 125 Bill. $ auf 280 Bill. $ gestiegen.

Das Problem dabei ist: Die Verdopplung der Verschuldung ging mit einem exponentiellen Anstieg des Risikos einher. Und dieses Mal wird die alte Medizin – also Schöpfung von wertlosem Geld – bei der Problemlösung NULL Effekt haben.

Sie wird jedoch zum finalen Zusammenbruch des Dollar und anderer Währungen führen sowie zu massiven Problemen im Finanzsystem aber auch zu Hyperinflation.

Ist Gold Geld?

Zwischen 2000 und 2011 stieg Gold von 290 $ auf 1.920 $. 2011 befragte der US-Kongressabgeordnete Ron Paul Fed-Chef Beranke zur Funktion des Goldes (klicken Sie auf das Bild).

Bernanke stellte hier klar, dass Gold kein Geld ist. Als Paul nachhakte, meinte er schließlich, „es ist ein Vermögenswert“.

„Doch warum halten die Zentralbanken dann Gold“, fragte Paul. „Tradition“, antwortete Bernanke.

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Richtig Ben, Gold hat eine wunderbare Tradition, und das schon seit 5.000 Jahren, doch du verstehst sie nicht. (Aussage E.v. Greyerz)

Bernanke führte zudem an, dass Gold als „Schutz vor Tail Risks, also ganz schlimmen Entwicklungen“ gehalten wird.

Allem Anschein nach konnte Bernanke dem Kongress oder der Welt nicht sagen, dass Gold als Schutz vor geldpolitischem Missmanagement der Zentralbanken gehalten wird. Auch hob er nicht hervor, dass der Dollar seit 2000 80 % seines Wertes gegenüber echtem Geld verloren hat – also Gold.

Gut, Bernanke hat in Princeton auf jeden Fall nicht zur Österreichischen Wirtschaftsschule (und werthaltigem Geld) gelehrt. Nein, er ist ein wahrer Prophet des Keysianismus und der MMT (Modern Monetary Theory). Er war eindeutig ein Zauberer im Bereich Geldschöpfung und hier hält er immer noch den absoluten Rekord. Während seiner Amtszeit – 2006-2014 – verdoppelte er die US-Verschuldung von 8,5 Bill. $ auf 17 Bill. $.

Eine bemerkenswerte Leistung, für die er nicht mal einen Finger krumm machen musste!

Yellen führte Bernankes Aufgabe in der Fed fort, für einen neuen Rekord war sie jedoch nicht lange genug im Amt. Doch jetzt steht das Traumteam BY (Biden-Yellen) an die Spitze der US-Wirtschaftspolitik.

BY wird höchstwahrscheinlich mehr Geld schöpfen und größere Defizite einfahren als irgendein Präsident und US-Finanzminister zuvor. Sie werden alle Rekorde brechen. Schon bevor es richtig losging, hatten sie 2 Bill. $ ausgegeben. Und das war überhaupt erst der Anfang.

Das BY-Team besteht nicht aus jungen Hüpfern; die Frage ist also auch, ob sie vier Jahre durchhalten werden. Doch wenn Sie durchhalten, wird die US-Verschuldung bis dahin um hohe zweistellige Billionenbeträge angewachsen sein. Sie werden zudem den Aktienmarkt wie auch den Anleihemarkt zum Einsturz gebracht haben.

Wenn Renditen steigen, heisst es „und Tschüss Asset-Bubble“

Es wird ein Abschied von allen Anlageblasen werden, die schon von den Vorgängern bis ins Extrem aufgeblasen wurden.

Die Phase, die gerade anbricht, wird von enormer Geldschöpfung, steigenden Defiziten und Schulden geprägt sein aber auch von einem inflationärem Druck, der zu einem erheblichen Anstieg der Zinssätze führen wird.

Die Fed wird den altbekannten Trick der Zinsbegrenzung nutzen. Trotzdem ist die Verzinsung der zehnjährigen US-Staatsanleihe schon von 0,38 % im März 2020 auf heute 1,5 % gestiegen.

Bislang ist das in erster Linie noch ein Problem der USA. Wie das Diagramm unten zeigt, steigen auch die Renditen deutscher und japanischer Staatsanleihen mit 10-jähriger Laufzeit, allerdings sehr langsam; so ist die deutsche Anleihe noch mit -0,25 % negativ verzinst und auch die japanische liegt nur mit 0,16 % im positiven Bereich.

Anleihe, Zinsen

Gold wird stärker werden

Angesichts des Drucks, der auf Aktien und Anleihen lastet, fallen die Edelmetalle aus Mitgefühl mit, was zu Beginn fallender Märkte oft der Fall ist.

Seit 20 Jahren sage ich, dass sich Gold und Silber fundamental betrachtet in einem sehr starken Aufwärtstrend befinden, der durch die Papiergeldzerstörung der Zentralbanken vollste Rückendeckung hat. Im Verlauf großer Aufwärtstrends gibt es immer auch Korrekturen und einige davon können sogar brutal sein.

Anfang 2000 stand Gold bei 290 $ und Silber bei 5,40 $. Selbst angesichts der aktuellen Korrektur hat sich Gold seit 2000 versechsfacht (6x) und Silber verfünffacht (5x)!!

Schaut man zuerst auf den 21-Jahre-Chart für Gold, so zeigt sich überdeutlich der Aufwärtstrend, und die laufende Korrektur ist Teil des Musters.

Gold, Bullenmarkt

Kein Investment bewegt sich kerzengerade. Vor allem nicht die Edelmetalle. Die Gold- und Silberkurse werden in einem Kasino bestimmt, in dem falsche Papierforderungen gehandelt werden, die die Angebots- und Nachfragebedingungen bei den eigentlichen Edelmetallen in keinster Weise nachbilden.

Gold ist derzeit einer technischen Korrektur ausgesetzt, die wir schon vor einer Weile angesprochen hatten. Ich hatte zudem gesagt, dass wir Kurse zwischen 1.700-1.750 $ sehen könnten. Im Verlauf von Korrekturen kommt es häufig zu Übertreibungen bei den Kursverlusten, weshalb Gold vorübergehend sogar unter 1.700 $ sinken könnte.

Die Edelmetalle erleben häufig zu Beginn eines Aktienmarkteinbruchs selbst einen Sell-Off, und eben das erleben wir gerade.

Negative Realzinsen positiv für Gold

Wir hatten häufig darauf aufmerksam gemacht (jüngst wieder in einem MAM-Chat mit Matt Piepenburg und mir), dass Gold und Silber im Allgemeinen dann steigen, wenn die Realverzinsung negativ ist. Ist die Inflationsquote höher ist als das Zinsniveau, so ist das ein gutes Umfeld für Gold. Sagen wir der Zinssatz liegt bei 5 % und die Inflation bei 7 %. Dann haben wir also eine negative Realrendite von -2 %. Und das spricht für steigende Goldpreise.

Die unten dargestellte Realzins-Kurve zeigt den Unterschied zwischen einer US-Staatsanleihe mit 5-jähriger Laufzeit und der Inflation. Während der Subprime-Krise 2008 zogen die Realzinsen kräftig an und Gold fiel von 1.030 $ auf 680 $. Das war auf jeden Fall eine brutale Korrektur, doch als die Realzinsen schnell zu sinken begannen, stieg Gold rapide an.

Dann markierte Gold zwischen 2011-12 sein Hoch und die Realzinsen erreichten 2012 ihre Talsohle. Als die Realzinsen stiegen, fiel Gold von 1.900 $ auf 1.050 $ im Jahr 2015. Als die Realzinsen ab Ende 2018 stark fielen, schoss Gold von 1.100 $ auf über 2.000 $.

Realzins, Goldpreis

Was passiert als nächstes?

Als die Zinssätze in den USA jüngst stiegen, wurde auch die Negativverzinsung etwas geringer, und die Metalle reagierten negativ darauf.

Meiner Ansicht nach sieht der weitere Verlauf folgendermaßen aus:

  • Die US-Zinsen werden ein Hoch markieren und vorübergehend wieder sinken, da die Fed verstärkte Geldschöpfungsprogramme initiieren wird.
  • In Kürze wird sich die bei Rohstoffen und Lebensmitteln zu verzeichnende Inflation in den Verbraucherpreisen niederschlagen, trotz staatlicher Unterdrückungsversuche. Die tatsächliche Inflation ist schon jetzt deutlich höher als die offizielle Quote. Auf der Grundlage der vor 1980 verwendeten Methode zu Erhebung der Inflationsquoten liegt die Verbraucherpreisinflation, nach Berechnungen von Shadows Statistics, jetzt bei fast 9 %.
    Inflation, wahre
  • Nach einer vorübergehenden Korrektur bei den Zinsen werden diese wieder zu steigenden beginnen, den gegenteiligen Anstrengungen der Fed zum Trotz. Das treibt Schockwellen durch den Anleihemarkt und alle anderen Finanzmärkte.
  • Wenn die Fed die Kontrolle über die Zinsen verliert, werden die steigenden Finanzierungskosten der 80 Bill. $ schweren US-Verschuldung für eine ökonomischen Katastrophe in den USA sorgen und einen Wirtschaftseinbruch. Es würde mich nicht überraschen, wenn wir dann Zinssätze von 15 % und mehr sehen, wie in den 1970ern/ Anfang 1980er.
  • Massive aber vergebliche Geldschöpfung wird zu einsackenden Währungskursen und Hyperinflation führen.
  • Die Realverzinsung wird, wie in den 1970ern, negativ bleiben. Ich erinnere mich noch, dass die Zinssätze in Großbritannien über Jahre hinweg bei 15 %+ lagen und die Inflation stets noch höher war. In den USA dasselbe.
  • Dieses Szenario wird extrem positiv für Gold sein. 1971 stand Gold bei 35 $. Bis 1975 stieg es auf 200 $. Dann korrigierte es auf 100 $ im Jahr 1976, woraufhin es sich in etwas über vier Jahren verachtfachte (8 x) und im Januar 1980 bei 850 $ stand.

Es würde mich überraschen, wenn Gold in den nächsten 4 Jahren „nur“ um das 8-fache stiege.

Allerdings sollte physisches Gold nicht als Spekulativinvestment gehalten werden. Gold ist echtes Geld und das perfekteste Vermögenssicherungsasset, das man halten kann. Seine 5.000-jährige Geschichte ist Beweis dafür.

Egon von Greyerz ist Gründer und Managing Partner der Matterhorn Asset Management AG (www.goldswitzerland.com).

Hinweis: Meinungen oder Empfehlungen im Rahmen von Gastbeiträgen geben die Einschätzung des jeweiligen Verfassers wieder und stellen nicht notwendigerweise die Meinung von Goldreporter dar.

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9 KOMMENTARE

  1. „Richtig Ben, Gold hat eine wunderbare Tradition, und das schon seit 5.000 Jahren, doch du verstehst sie nicht. (Aussage E.v. Greyerz)“

    Unterschätze nie den Gegner. Sehr wahrscheinlich weiß Ben viel mehr, als EvG zu sagen pflegt.

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  3. @christoff777

    Gehe mal davon aus, dass es EvG auch klar ist, dass Ben es weis. Darum eierte Ben vor dem Kongress so herum. EvG ist aus meiner Sicht vertrauenswürdiger als die meisten Banker (ehm alle).

  4. Man kann davon ausgehen, dass Aktien Papiere sind, Schuldenpapiere, ohne intrinsischen Wert. Gekauft oder besser gesagt, getauscht, mit Papieren auch ohne innerlichen Wert.
    Papier wird gedruckt, Punkte werden nach goodwill vergeben und dasGanze kreist herum.
    Apropos Punkte: Gold hat seinen Punktwert innerhalb der letzten 20 Jahre vertausendfacht.
    Sollte mal erwähnt werden.
    Der Punktwert des Goldes steigt ständig und die Spitze ist noch weit entfernt.
    Die Ralley geht also weiter, beim Gold.

  5. „Wer soll das bezahlen,
    wer hat soviel Geld?“

    Hier ist die Antwort: die „Bürgen des Staates, natürlich“!

    Nach dem „Geldsegen“ per Helikopter in den USA wird jetzt der Bevölkerung die Corona-Rechnung präsentiert, ist bei „Bloomberg“ zu lesen:

    „Biden plant die größte Steuererhöhung seit 1993 zur Finanzierung von Corona-Hilfs-Paketen, Infrastruktur und Klimainitiativen“

    “Das Gesamtprogramm muss noch vorgestellt werden. Dennoch rechnen Analysten mit einem Betrag zwischen $2 Billionen und $4 Billionen.. Es wurde noch kein Datum für eine Ankündigung festgelegt, obwohl das Weiße Haus sagte, dass der Plan nach der Unterzeichnung des COVID-Entlastungsgesetzes eingeführt werden würde.

    Bloomberg hat eine Liste von Vorschlägen, die angeblich in Erwägung gezogen werden, obwohl sie es wahrscheinlich nicht alle in die endgültige Vorlage schaffen werden. Vor allem die ersten beiden Punkte würden die beiden größten Bestandteile der Trump’schen Steuersenkungen rückgängig machen.

    * Anhebung des Körperschaftssteuersatzes von 21% auf 28%
    * Abbau von Steuervergünstigungen für sogenannte „Pass-Through“-Unternehmen, wie z.B. Gesellschaften mit beschränkter Haftung oder Personengesellschaften
    * Anhebung des Einkommensteuersatzes für Privatpersonen mit einem Einkommen von mehr als 400.000 Dollar
    * Ausweitung des Anwendungsbereichs der Erbschaftssteuer
    * Ein höherer Kapitalertragssteuersatz für Personen, die mindestens 1 Million Dollar jährlich verdienen. (Biden schlug im Wahlkampf vor, die Einkommenssteuersätze anzuwenden, die höher wären).

    Wann wird uns die Corona-Rechnung präsentiert ? – erst nach den Bundestagswahlen, oder schon Ende April, wenn die Anmeldepflicht zur Insolvenz endet („wenn diese dann wirklich schon endet“).

    (▀̿Ĺ̯▀̿ ̿)

  6. Schon so oft sollte es Krachen?
    Aber nichts wird passieren!
    Um die Brot und Spiele, die eigene Unversehrtheit nicht zu gefährden, werden Die ohne Ende Geld Drucken bzw. Digital erfinden und was irgendwann zuviel ist, in irgendein noch zu erschaffendes wohlklingendes Vehikel für alle Ewigkeit versenken.
    Die Masse wird es wie immer, mit Hilfe der Medien voller Vertrauen und ohne zu Murren Glauben bzw. hinnehmen.
    Und Die, Die davon profitieren, werden die Fresse halten.
    Bisher haben Die sich immer noch etwas einfallen lassen, auch wenn das eigentlich, den sich selbst bisher erschaffenen Gesetzen des Finanzmarktes, widerspricht.
    Aber wie gesagt, durch entsprechende Kreativität, werden Neue, wenn auch für nicht Viele ersichtliche, Tatsachen geschaffen.

  7. @Wirwerdenverarscht
    https://www.youtube.com/watch?v=Ukk67a2CG0E
    Es gibt Dinge, die habe ich früher nie für möglich gehalten.
    https://www.eike-klima-energie.eu/2021/03/15/csu-jetzt-auch-auf-gruenkurs-andreas-scheuer-will-verbrenner-ab-2035-abschaffen/?sfw=pass1615841086
    Man mußte die Ansichten von König Franz-Josef ja nicht immer teilen, aber er hatte wenigstens noch Rückgrat. Es werden einfach vernunftwidrig Tatsachen geschaffen von Leuten, denen ich empfehlen möchte, sich doch auf e-bay nach einem Rückgrat umzusehen. Oder besser noch nach grauen Zellen. Und egal was ich wähle – wie in der DDR damals – es ist doch eine unappetitliche Soße.
    Für die Menschheit bedeutet das, es werden jetzt die Rohstoffe verfressen, die auch für künftige Generationen hätten reichen sollen. Von Bergbau auf dem Mond oder Space Mining auf Asteroiden sind wir technologisch noch weit entfernt. Es gibt keine Recycling-Konzepte für abgebrannte oder alte E-Autos, um Lithium, Kobalt, Silber & Co. wieder zu gewinnen. Die guten Metalle enden im Müll. Für uns EM-Bugs bedeutet das, Photovoltaiker und E-Autobauer werden uns das Silber förmlich aus der Hand reißen. Wenn der Besitz nicht gar – weil jetzt strategischer Rohstoff – verboten wird wie der von Plutonium. Kobalt wird im Kongo durch Kinderarbeit gewonnen. Interessiert das wen? Für die Gewinnung von Lithium in Bolivien werden irre Mengen Wasser verbraucht und die Umwelt dort verschlissen. Kann ich auch meiner Katze erzählen. Spätere Generationen werden uns für dieses Treiben hassen und verfluchen. Ach was, ich kauf mir auf e-bay ein dickes Fell. Und was soll das, liebe atlantische Bündnis-Grüne, sich auf China und Rußland verbal einzuschießen, wenn von dort die Rohstoffe kommen? Womit wollen wir sie bezahlen, wenn Dollar und Euro die Hufe hochreißen?

  8. @Wirwerdenverarscht
    Ergänzung: Mein bis auf die Knochen roter Lehrer für Staatsbürgerkunde in der DDR war auch Pauker für Musik. „Die Meistersinger von Nürnberg“ waren Pflichtstoff. Richard Wagner legt dem Schuster Hans Sachs die Worte in den Mund: „Was du ererbt von deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen.“ Brauche ich der Fackju-Göhte-Generation nicht zu erklären, es hat keinen Sinn. Es sind aber leider die Gender-Studierten, Politologen, Soziologen, Abmahnjuristen und anderen nutzlosen Schwätzer, welchen wir die unsinnigsten und fatalen Entscheidungen verdanken. Was werden wir mit diesen Leuten bloß einmal anstellen? Die kannst du noch nicht mal ins Oderbruch zum Hacken auf die Zuckerrüben-Felder jagen. Der Özdemir gießt seine Cannabis-Pflanze mit eiskalter Plirre aus dem Sektkühler, statt warmes, abgestandenes Regenwasser zu nehmen. Die wären ja selbst zur Zwangsarbeit alle zu doof. Und welches Land nimmt die freiwillig auf, falls sie aus Deutschland flüchten?

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  10. @Wirwerdenverarscht
    Eigentlich alles richtig was Sie schreiben. Allerdings ist nicht nichts passiert. Das merkt jeder, der beim Einkaufen Preise vergleicht, Heizöl oder Treibstoff tankt, Stromrechnungen bezahlt usw. Diejenigen. die bei Vater Staat in gut alimentierten Jobs untergekommen sind, dürfte allerdings kein Verständnis für Bevölkererungsteile haben, für ein E- Autos oder ein Bike kein Thema sein kann.

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