Mittwoch,28.September 2022
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Silber: ETF-Investoren greifen wieder zu

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Während die Silber-Bestände des iShares Silver Trust (SLV) gegenüber Vorwoche 447 Tonnen gestiegen sind, sank das GLD-Inventar nunmehr 13 Wochen in Folge.

Mit der Silberpreis-Erholung sind die Bestände des größten Silber-ETFs innerhalb einer Woche um mehr als 400 Tonnen gestiegen.

Silber-ETF

Der Betreiber des größten Silber-ETFs meldet gegenüber Vorwoche einen Anstieg der im Fonds gelagerten Silber-Bestände um 447 Tonnen oder 3 Prozent. Denn per 21. September 2022 belief sich das Inventar des iShares Silver Trust (US-Börsenkürzel: SLV) auf 14.973,97 Tonnen. Währenddessen notierte der Silberpreis am Spotmarkt am heutigen Donnerstagvormittag mit 19,39 US-Dollar pro Unze. Das heißt, innerhalb einer Woche kam der Kurs des Edelmetalls zwar um 0,2 Prozent zurück. Allerdings stieg der Silberkurs im Zeitraum von zwei Wochen um knapp 5 Prozent. Jeder ausgegebene SLV-Anteilsschein ist offiziell mit einer Unze Silber physisch gedeckt.

Gold-ETF

Unterdessen sind die Gold-Bestände des SPDR Gold Shares (GLD) im Rahmen unserer regelmäßigen Berichterstattung nunmehr 13 Wochen in Folge rückläufig. Denn zuletzt befanden sich offiziell 952,16 Tonnen Gold in den GLD-Tresoren. Damit waren es 8,4 Tonnen weniger als vor einer Woche. Die Veränderung entsprach einem Netto-Kapital-Abfluss von 513 Millionen US-Dollar. Denn für jede ausgegebene Aktie müssen die GLD-Betreiber eine Zehntel Unze Gold einlagern.

Silber. Gold, ETF, Bestände, GLD, SLV

Einordnung Silber- und Gold-ETF

Vergangene Rallys bei den Edelmetall-Kursen waren regelmäßig von deutlich steigenden Beständen in den entsprechenden Silber- und Gold-ETFs begleitet. Allerdings sind die Fonds-Bestände eher Nachläufer, die einem steigenden Silber- und Goldpreis mit zunehmendem Inventar folgen. Dann nämlich, wenn sich vor allem institutionelle Investoren über dieses Instrument („Papiergold“) auf dem Edelmetallmarkt positionieren. Abgesehen davon, erfreuten sich diese ETFs in den vergangenen Jahren steigender Beliebtheit unter jungen US-Anlegern, die Anteile über immer stärker verbreiteten Discount-Broker erwerben.

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4 Kommentare

  1. Ich nehme an, da sind auch einige Türken dabei.
    Trotz 80% Inflation senkte man die Zinsen und bekam jetzt traumhafte 90% Inflation.
    Jellen, Powell oder Lagarde müssen vor Neid erblassen.
    Was können die Türken, was wir nicht können ?
    Seit 10 Jahren versucht man die Inflation mit Zinssenkungen und Geldflutung auf wenigstens 2% zu heben. Nichts, aber auch gar nichts gelang.
    Madame Lagarde meinte, sie wäre schon mit 9% Inflation erst mal zufrieden und könnte durchatmen. Sonst befürchtet sie eine Revolution, vor allem in Deutschland.
    Dort ruft man allerseits : Wir wollen endlich die Inflation.
    Und zwar total und prompt.
    Man kann nur hoffen, dass sie kommt, doch maruti ist mehr als skeptisch.
    Dieses Jahr wird es nichts mehr mit der Inflation zum Weihnachtsfest. Traurig. Wie stolz muss doch die Türkei sein. 90% und der Markt dort boomt.

  2. Hat noch jemand Holz vor seiner Hütte“ ?

    Jetzt nur nicht billig hergeben: der Holzpreis ist um 85% explodiert.

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/187664-holz-85

    Ich fürchte, an diesen Winter 2022/2023 werden wir uns noch
    zig-Jahre erinnern.
    Altuell bezahlt man für 1,7 RM (Raummeter/Ster) Hartholz ca. 765,-€,
    Tendenz stark steigend.

    Nun mal eine „positive“ Nachricht: die Joghurette von Ferrero
    kostet immer noch (nur) 1,18 € – jedoch sind statt der 10 Schoko-Riegel
    nur noch 8 drin . . .
    (▀̿Ĺ̯▀̿ ̿)

    (P.S. Heute Abend war @Klapperschlange im Fernsehen
    bei Tele5; hat mich jemand gesehen?)

  3. Laut EZB hat die Geldschwemme und die Nullzinspolitik der vorherigen Jahre überhaupt nichts mit der Inflation zu tun! Wie kann dann eine Zinserhöhung oder eine Veränderung der EZB-Politik etwas von dem Drama verändern? Also irgendwie hat der Apparatschik da ein Paradoxon!

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