Donnerstag,25.April 2024
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Silber und Gold kaufen: Aktuelle Lage und Preise!

Gold Goldmünzen, Gold kaufen, Krügerrand (Foto: Goldreporter)
Jetzt Gold kaufen? Das Aufgeld für die beliebtesten Goldanlageprodukte hat sich gegenüber Vorwoche kaum verändern. Allerdings zahlen die Händler mehr für angekaufte Ware (Foto: Goldreporter).

Jetzt Gold kaufen oder verkaufen? Auffällig in dieser Woche: Die Händler haben das Niveau der Ankaufspreise erhöht.

Silber- und Goldpreis

Am Freitagvormittag um 11 Uhr kostete eine Feinunze Gold am Spotmarkt 1.731 Euro. Damit gab der Goldpreis gegenüber Vorwoche um 0,5 Prozent nach. Dagegen hat es Silber einmal mehr härter getroffen. Denn mit 18,94 Euro notierte das Edelmetall 4,5 Prozent niedriger als am vergangenen Freitag. Wie haben sich die Preise im Handel entwickelt?

Gold kaufen

Im Rahmen unserer wöchentlichen Marktbeobachtung kosteten Krügerrand-Goldmünzen zu einer Unze zuletzt durchschnittlich 1.811 Euro. Damit lag das Aufgeld für diese beliebten Stücke bei 4,67 Prozent, was praktisch dem Wert der Vorwoche entspricht (4,66 Prozent). Dagegen ist der Spread deutlicher zurückgekommen, von 4,18 Prozent auf nun 3,78 Prozent. Das heißt, der Goldpreis muss mindestens um diesen Prozentsatz steigen, damit man den zum aktuellen Preis erworbenen Krügerrand verlustfrei wieder im Handel veräußern kann.

100-Gramm-Goldbarren

Die gleiche Entwicklung sehen wir bei Goldbarren zu 100 Gramm. Denn mit einem Durchschnittpreis von 5.698 Euro pro Stück lagen die Kosten für diese Einheit 2,37 Prozent über dem reinen Goldwert (Vorwoche: 2,34 %). Der Spread kam wie bei den Krügerrand-Goldmünzen aber um 9 Prozent zurück auf 3,30 Prozent. In beiden Fällen haben Händler das Niveau der Ankaufspreise angehoben. Auch das spricht insgesamt für eine ruhige Geschäftslage im Handel.

Maple-Leaf-Silbermünzen

Dagegen ist das Aufgeld für Maple-Leaf-Silberunzen des aktuellen Jahrgangs nun sieben Wochen in Folge in kleinen Schritten gestiegen. Denn am 20. Januar lag der Aufschlag in unserer Berechnung noch bei 39,29 Prozent. Nun sind es 42,10 Prozent. Und nach wie vor sind 1-Kg-Silberbarren die günstigere Alternative, um Silber zu kaufen. Denn mit 810 Euro pro Stück lagen die Kosten hier „nur“ 31,65 Prozent über dem Materialwert.

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Allerdings sollte man beachten, dass der Spread der Silbermünzen mit 27,39 Prozent  niedriger ist als der bei Silberbarren (32,93 Prozent). Das heißt, die Silbermünzen kosten zwar pro Gramm mehr beim Kauf, dafür sind die Ankaufspreise für die Maples höher. Anders ausgedrückt: Der Silberpreis muss im Falle der Kanadier weniger stark steigen, damit man sie wieder gewinnbringend verkaufen kann.

Silber und Gold kaufen

Hinweis: Mit den von uns erhobenen Daten beobachten wir die allgemeine Marktpreis-Entwicklung und sondieren Hinweise auf die Veränderung von Angebot und Nachfrage in deutschen Edelmetall-Handel. Allerdings können die Preisangaben bei einzelnen Händlern deutlich variieren. Unsere wöchentlichen Durchschnittspreise ermitteln wir bereits seit dem Jahr 2010.

Wer Silber oder Gold kaufen möchte, sollte beachten: Kleinere Veränderungen beim Aufgeld sind nicht als Beurteilungsgrundlage für kurzfristige Kaufentscheidungen gedacht, da Silber- und Goldpreis ohnehin ständigen Schwankungen unterworfen sind. Aber das von uns errechnete durchschnittliche Aufgeld gibt einen Anhaltspunkt über das Preisniveau bei verschiedenen Anbietern.

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14 Kommentare

  1. Gold kaufen, natürlich- alles gut, die ersten Unzen hatte ich um 660 ,- Euro erstanden.
    Aktien, auch gut! Ich bin zufrieden!
    Silber hatte ich damals auch in Mengen gekauft, doch die Bilanz ist ernüchternd. Man könnte bisher das Silberinvestment im besten Fall als Sparbuch bezeichnen. Von Inflationsausgleich kann jedoch keine Rede sein.
    Mein Banker hatter mich erst gestern angerufen, man hätte wieder 2.000 Unzen aus einem Nachlass. Ich hatte dankend abgelehnt. Nein da halte ich besser noch Cash in Reserve.
    Sind wir mal ehrlich: Mindestens 30 % Aufschlag zum Spot, das erlebe ich womöglich nicht mehr um das wieder aufzuholen.
    Von einer Silberpreisexplosion wird schon gefühlt seit Jahrzehnten erzählt.
    Und wenn man tatsächlich mal verkaufen möchte (was ich bisher nicht getan hatte) bin ich mal gespannt von wegen Milchflecken und Schmelzpreis und ähnlichem…..
    Aber man darf von einer Silberpreisexplosion ja weiterträumen;-)

    • Ich bin von der Silberpreisentwicklung auch enttäuscht. Dennoch muss ich sagen das ich 2015-2017 Silbermünzen hauptsächlich Maple Leaf für im Schnitt 15-17 Euro gekauft habe.
      Ich habe mehr erwartet, dennoch besser als Sparbuch!
      Wer natürlich 2011 gekauft hat schaut in die Röhre…

    • @fritzthecat
      Das lässt sich nicht vergleichen.
      Silber ist eine physische Ware mit Null Risiko.
      Sie gehört Ihnen ohne wenn und aber.Das ist echtes Eigentum wie es sonst kaum noch gibt, von Edelsteinen und Artefakten mal abgesehen.
      Der Wiederverkaufswert ist sekundär und Rendite steht bei Weitem nicht im Vordergrund.
      Aktien, leider auch Immobilien gehören niemals Ihnen.
      Sie haben nur einen Vertrag auf Gutdünken, einen Schuldschein quasi in der Hand.
      Jeder kann Ihnen die Immobilie wegnehmen, die Aktien sperren.
      Gold und Silber nicht, da niemand davon Kenntnis hat.
      Sehen sie, das sind völlig verschiedene Dinge.
      Kaufen Sie Silber, wenn die Zeiten gut und sicher sind und alle von Aktien und Immobilien träumen.
      2011 war so ein Szenario, wo es nicht so war.
      Da träumten so manche von der Alb, bei Aktien und Immobilien. Schon vergessen ?
      Oder hatten Sie da gar keine ?
      Übrigens, auch bei Aktien sehen Sie, was diese wert sind, wenn Sie sie verkaufen müssen, nicht auf dem Depotauszug. Und bei Immobilien ebenso und nicht, was der Makler sagt. Da gibt es danach meist lange Gesichter, sehr lange.

  2. @ Fritzthecat Das sehe ich auch so ,grössere Anteile in Silber anzulegen hat in den letzten 10 Jahren nicht so sehr viel gebracht .Silber ist ähnlich schwer vorhersehbar wie Goldminen.Immerhin heute ging es mal sowohl bei Gold wie auch bei Minen mal hoch übern Balkon.Das ist was Neues aber erst mal abwarten wie lange es vorhält.

  3. Eigentlich wollte ich zu meinem 60. Geburtstag
    ein neues Elektroauto kaufen. Stattdessen habe ich damals im Jahr 2017 Silberlingen zu
    17 € pro Unze
    gekauft. Vor wenigen Wochen war der Ankaufspreis noch ca. 24 €. Also ein Wertzuwachs von ca. 41 % in 6 Jahren.
    Händlerverkaufspreis ca. 30 €.
    Da kann ich nicht meckern, denn ich habe eine Versicherung erworben welche nichts gekostet hat!
    Was wäre ein altes Elektroauto mit schwacher Batterie heute noch wert? Vielleicht gar nichts mehr.
    Ein Händler verkauft heute die Australier für
    26,49€ und bezahlt dafür 22,81€,
    Somit rechne ich mit einem Spread von
    nur ca. 13,89%.
    Mit meinen 500 g Goldbarren kann ich im Notfall
    beim Bauern keine Kartoffeln kaufen und müsste jämmerlich zugrunde gehen.
    Mit meinem Silberschatz jedoch ,kann ich mich jahrelang bequem über Wasser halten.
    Die Milchflecken interessieren den Bauern überhaupt nicht, da ich ihm auch noch jede Menge Milch zusätzlich abkaufe.
    Mal sehen wie die Pessimisten in 2 bis 3 Jahren
    über den Silberpreis lästern. Spätestens bei
    50 Dollar springen alle auf den fahrenden Zug.

    • @Donaustreuner
      Wir haben 6 Elektroautos ! Die sind 30 Jahre alt, machen riesen Spass und haben null Probleme.
      Sie fahren auf unserer Carrera-Bahn.

  4. @Meister Eder
    Der war gut. Wie man sieht so eine Carrera-Bahn hält länger als ein Tesla. Habe Aktien von BYD ins depot, die haben auf jeden Fall Potenzial. Obwohl ich mich mit BYD lange befasst habe, und ihre Fahrzeuge was Ausstattung, Preis- Leistung Verhältnis angeht top sind, bin kein gläubiger der Elektromobilität. Es geht nur ums Geschäft, eh die Aktien. Die Deutschen Autohersteller haben das verschlafen, jetzt rächt sich das. Mal zum Vergleich, Mercedes GL V 8, Cadillac Escalade V 8, Land Rover – Range Rover Sport, zu BYD u8.
    Es gibt bei YouTube von BYD über den u8. Habe vor langer Zeit den Nissan Terrano V6 gehabt und der war der Hammer, aber der BYD u8 ist das beste was ich gesehen habe. China is the Best, eh ich meinte die China Gold & Silber Panda sind super.

    • @Big Driver
      Wie abgehängt die deutschen Hersteller bei e Mobilen sind, zeigt sich in China.
      Mercedes, BMW und Audi haben 2022 dort ZUSAMMEN weniger als 6000 Autos verkauft, von gut 500.000 e Mobilen gesamt. Ganze 1600 EQS. Ein Trauerspiel.
      Die Chinesen wollen aus Germany die V8 und V 12. Statussymbole.
      Die Chinesen haben alle knappen Akkurohstoffe und billigen Kohlestrom für den irren Energieaufwand der Akkufertigung. Damit überrollen die uns in 10 Jahren.
      Die deutsche Politik treibt die hiesigen Hersteller in die Selbstmordfalle.
      Aber nicht alle: BMW und MERCEDES investieren weiter in die Verbrennerforschung.

  5. @Maruti
    Ausgezeichneter Beitrag, habe selber schon mehrfach versucht zu überzeugen, leider ohne Erfolg!
    Die Leute wollen Rendite und kaufen Aktien
    und blödsinnige Immobilien. Gier frisst Hirn.
    Der intrinsische Wert von EM wird nicht verstanden und deshalb greift man sofort in die Silberjammerharfe wenn die Saubande das edle Zeug nach Süden manipuliert.
    Dies ist ein Kontraindikator und BYD bedeudet für mich
    Build Your Dreams und kann nur heißen
    Gold und Silber.

    • @Donaustreuner
      Nunja, jedem Tierchen sein Pläsierchen.
      Das war bei Maschmeier so, früher mal bei Bernie Cornfeld, dann bei Madloff und später bei Wirecard und zuletzt beim Bitcoin.
      Man will partout Rendite auf Teufel komm raus und vergisst dabei, dass Rendite, Dividende und Zins ein und das selbe sind, nämlich:
      Ein Aufgeld für das Risiko eines Totalausfalles.
      Je höher diese Aufgelder sind, desto grösser das Risiko, dass man alles verliert.
      Und das wird man eines Tages auch.
      So berichtete mir die Ehefrau eines Anlegers, dass ihr Mann 830.000 Euro bei Wirecard verloren hatte, weil er auf Empfehlung und durch Fürsprache der Bundeskanzlerin „all in“ ging.
      Er wollte aus den 830.000 Euro 8 Millionen machen.
      Ich meinte nur zu ihr, solche Fälle gibt es zu Hauff.
      Nur hört man nichts davon, da die Leute aus Scham schweigen.

  6. @Meister Eder
    BYD ist breit aufgestellt, über Batterien, Solarmodule, Elektrobuse, Elektro LKW’S, Elektrobahn, und nicht zu vergessen die E-Autos von dolphin als kleines Stadtauto bis zu den spitzenmodelen U 8 & U 9, mit 1100 PS. Sie sehen ich habe meine Hausaufgaben gemacht. Allein Warren Buffet hat BYD Aktien mit Gewinn verkauft, da er sehr früh bei denen eingestiegen war. Er hat von den BYD Aktienbestand 20% verkauft, aber 80% behalten. Warum wohl? Ausserdem arbeitet BYD parallel dazu mit Toyota und Mercedes.
    Sie sehen die Chinesen haben einiges zu bieten, ausserdem sind ihre Gold und Silber Pandas schöne Anlageprodukte. Habe einige auch für die Kids gekauft.

  7. @Meister Eder
    Ist ja der Hammer – so eine Carrera-Bahn habe ich auch noch aus Jugendzeiten! Eigentlich wollte ich damit mal zu „Bares für Rares“ – aber vllt. behalte ich die doch noch…?
    Ansonsten gilt: „wenn ich Elektro fahren will, geh‘ ich zum Auto-scooter auffe Kirmes…“ :-)))
    Goldige Grüße nach CH!
    Der Benz-SLK-Verbrenner-Dokta

  8. @Donaustreuner
    Warum sollten Immobilien schlecht sein? Ja, ok. Vielleicht in Deutschland, dieses Land hier ist ja Sonderfall. Meine Eltern haben 2 abbezahlte Immobilien in Greece, eine davon nah am Meer. Über BYD erstmals mit den Konzern auseinander setzen, d.h. genau Informieren was die produzieren und anbieten, erst dann schreiben. BYD ist nicht nur ein Autohersteller wie viele andere auch, ausserdem wenn Warren Buffet immer noch 80% seine BYD Aktien hält muss ja ein Grund haben. Oder kennen Sie viele Leute die ca. 100 Mrd. $ Vermögen vorweisen können, plus mehrere Jahrzehnte börsenerfahrung. Weder in Griechenland noch in der Türkei, werden die Leute alle ihre Immobilien verkaufen und alles auf Gold, Silber, und was der Geier was setzen. Gold gehört zur Absicherung dazu, genauso wie Immobilien zu Eigennutzung oder Vermietung und Aktien. Ohne Geldzufluss/Produktion, kein Wachstum, ohne Wachstum keine Arbeitsplätze. Ohne Arbeitsplätze, soziale Unruhen, in extrem Fall Bürgerkrieg. Wollen Sie sowas haben?

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