Donnerstag,01.Dezember 2022
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Silber: US-Banken erhöhten Verkaufsposition um 48 %

Die fünf an der COMEX mit Silber-Futures handelnden US-Banken haben ihre Silber-Short-Position im Oktober bei steigendem Silberpreis um 48 Prozent aufgestockt!

Silber / US-Banken

US-Banken haben im Oktober ihre Verkaufspositionen im amerikanischen Silber-Futures- Handel massiv erhöht. Das geht aus dem aktuellen Bank Participation Report der US-Börsenaufsicht CFTC hervor.

Denn per 4. Oktober 2022 stieg deren Netto-Short-Position gegenüber Vormonat um 48 Prozent auf 24.531 Kontrakte. Dabei handelt es sich um nur fünf beteiligte Institute. Diese Banken standen somit zusammen mit 3.814 Tonnen Silber auf der Verkaufsseite.

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Silber-Verkäufe der US-Banken: Gegenüber Vormonat erhöhte sich die Netto-Short-Positionen um 48 Prozent. Der Silberpreis legte aber um 6 Prozent zu (Quelle. CFTC; Berechnung/Grafik: Goldreporter).

Im Rahmen des monatlichen Reports ist dies der höchste Wert seit vergangenem Juni. Auch wenn die Namen der Banken nicht im Report genannt werden. Aus dem Quartalsbericht der OCC geht regelmäßig hervor, dass JP Morgan der mit Abstand größte Akteur auf dem Markt für Gold- und Silber-Derivate ist (Edelmetall-Derivate explodieren, JPM dominiert den Markt). Der Silberpreis stieg im September um 6,4 Prozent auf 19,03 US-Dollar pro Unze (US-Futures).

Goldpreis im Abwärtstrend

Unter dessen befindet sich der Goldpreis seit vergangenem März im Abwärtstrend. Der Kurs erreichte im vergangenen Monat sein Jahrestief bei 1.622 US-Dollar pro Unze. Dabei haben die mit Gold-Futures an der US-Warenterminbörse COMEX handelnden Banken im Zuge dieses Goldpreis-Rückgangs kontinuierlich Short-Positionen abgebaut. Auch das zeigt der aktuelle Kontrollbericht.

Gold-Handel der Banken

Denn per 4. Oktober 2022 hielte die 28 im US-Gold-Futures registrierten Institute (US-Banken und Nicht-US-Banken) eine Netto-Short-Position im Umfang von 78.307 Kontrakte. Das entspricht Vorwärtsverkäufen von 243 Tonnen Gold. Allerdings ist diese Verkaufsposition nunmehr sieben Monate in Folge gesunken. Zuletzt reduziert sich diese noch einmal um 6 Prozent.

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Gold-Verkäufe der Banken an der COMEX und der Goldpreis seit 2009: Zuletzt haben die Institute bei fallendem Goldpreis Short-Positionen im US-Futures-Handel abgebaut (Quelle: CFTC; Grafik/Berechnung: Goldreporter).

Unter Nicht-US-Banken (23 Banken) verzeichnet der Bericht sogar ein Vormonatsabschlag um 19 Prozent. Dagegen erhöhten die fünf (nicht namentlich genannten) US-Banken ihre Netto-Short-Position gegen über Vormonat um 6 Prozent auf 45.546 Kontrakte (implizierte 141 Tonnen Gold).

Hintergrund Gold- und Silber-Futures

Die Banken nehmen im US-Futures-Handel in der Rolle der Market Maker oft die Gegenposition der spekulativen Investoren ein. Aber sie handeln auf dem Goldmarkt auch auf eigene Rechnung. In der Vergangenheit bauten die Banken bei steigendem Goldpreis regelmäßig ihre Netto-Short-Position auf, während sie bei fallendem Kurs Terminverkäufe glattstellten.

Wobei die Netto-Short-Positionen der Banken in den vergangenen Jahren immer dann einen Tiefpunkt erreichten, wenn der Goldpreis besonders stark gefallen war. Hingegen war bei einer besonders hohen Short-Positionierung im Bankensektor oft mit einem Goldpreis-Rückgang zu rechnen.

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3 Kommentare

  1. @Klapperschlange
    Vertuschen und abzocken. Billig einkaufen teuer verkaufen, auf Knopfdruck. Mehr können sie nicht.
    Dank digitaler Welt, abzocken legal und super schnell.
    Es wird 0 produziert.
    Das Übliche von diesen seriösen Monopoly Instituten.
    Öl wird knapp, Kakao wird knapp…
    Eine Lachnummer. Doch der Bürger nimmts gelassen und träumt vor sich hin. Noch….
    Sollte sich der Bürger mal fragen, woher z.B. die Mio Gehälter der Fussballer kommen. (Werbung, Mehrkosten des Produkts) Er kommt selber dafür auf und checkt es nicht.
    Lg copa

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