Donnerstag,29.September 2022
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Silberpreis in Euro: Erneuter Ausbruch nach Konsolidierung

Nach dem Rücksetzer von Anfang März ist der Silberpreis erneut nach oben ausgebrochen. Das ist die aktuelle charttechnische Lage bei Silber.

Silberpreis in Euro

Am gestrigen Donnerstag schloss der Silberpreis im US-Futures-Handel mit 25,92 US-Dollar pro Unze (Mai-Kontrakt). Das entsprach 23,57 Euro. Mit dem Rücksetzer Anfang März lief der Kurs des Edelmetalls zurück bis auf 22,38 Euro. Somit kam Silber vom Jahreshoch bei 24,67 Euro zwischenzeitlich um etwas mehr als 9 Prozent zurück. Diese Konsolidierung kann man mit der jüngsten Kursbewegung als abgeschlossen ansehen. Denn das zeigt der Blick auf den Euro-Silber-Chart.

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Silberpreis in Euro, 1 Jahr, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures per 24.03.2022

Charttechnik

Mit dem jüngsten Kurssprung gelang der Ausbruch aus dem steilen, kurzfristigen Abwärtstrend. Dabei wurde bei 23,25 Euro ein bedeutender Widerstand überbrückt. Auf dieses Niveau könnte Silber kurzfristig noch einmal testen. Auch ein nochmaliger Rücklauf bis auf 23 Euro wäre zunächst kein Beinbruch. Erst ein Abrutschen unter den Unterstützungsbereich zwischen 22,25 und 22,60 Euro würde die derzeit positive charttechnische Lage ins Gegenteil verkehren.

Marktstimmung

Bemerkenswert ist die Tatsache, dass der RSI (Relative-Stärke-Index) trotz des zuletzt steilen Anstiegs mit einem Wert von 58 noch keine überkaufte Lage signalisiert. Das wäre erst bei Werten ab 70 der Fall. Aber der Abstand zur 200-Tage-Linie beträgt derzeit knapp 13 Prozent. Und der 50-Tage-Schnitt passierte diese Linie zuletzt auf dem Weg nach oben, was auch als bullisches Signal gewertet werden kann (Goldenes Kreuz).

Ausblick

Der Silberpreis hat zuletzt wieder eine dynamische Aufwärtsbewegung vollzogen. Kurzfristig könnten dürften nach dem steilen Anstieg noch einmal wichtige Unterstützungen getestet werden. Aber der mittelfristige Trend zeigt nun wieder deutlich Richtung Norden.

Hinweis Silberpreis-Analyse

Die obige Darstellung ist eine rein spekulative Betrachtung im Hinblick auf die Geldanlage in Silber. Und wie immer gilt: Die auf Goldreporter.de bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar.

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4 Kommentare

  1. Das Duo Infernale ‚Unsicherheit – Sicherheitsbedürfnis‘ wird unsere Precious Metals ganz von alleine gen Norden schicken – ohne jede Chance für die Leichtmatrosen von den legendären ‚Drückerkolonnen‘ [die mich irgendwie an die feststeckenden russischen Militärkolonnen vor Kiew erinnern]. Alleine in dieser Woche flossen fast 33 Tonnen in Gold-ETFs. Seit Monatsbeginn summieren sich die Käufe auf über 150 Tonnen, was den März aller Voraussicht nach zum stärksten ETF-Monat überhaupt machen wird.

    Derweil zeigen sich die Iden des März [von lateinisch Idus Martiae], vulgo das Menetekel für bevorstehendes Unheil, woanders ganz konkret. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist wohl der wichtigste Indikator für die konjunkturelle Entwicklung in Good Old Germany. Und die neuesten Erhebungen zeigen einen veritablen Crash an: ifo Geschäftsklimaindex 90,8 (Prognose war 94,2; Vormonat war 98,9).

    Hinter diesen dürren Daten verbergen sich
    – verschärfte Lieferketten-Probleme, Domino-Effekte bei den Preiserwartungen, zwei Drittel der Firmen wollen Preise erhöhen.
    – Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index so stark gefallen wie noch nie. Der ‚Geschäftsausblick‘ wird nun als „extrem unsicher“ bewertet.
    – Auch im Handel ist der Geschäftsklimaindikator massiv eingebrochen. Der Erwartungen stürzen so stark ab wie nie zuvor. Auch der Corona-BreakDown ändert daran nichts.

    https://finanzmarktwelt.de/ifo-index-faellt-massiv-erwartungen-crashen-wegen-ukraine-krieg-229787/

    Es geht aber noch konkreter. Der Vizepräsident des Bauernverbands Schleswig-Holstein, geht angesichts des deutlich gestiegenen Weizenpreises von einer drastischen Erhöhung des Brotpreises aus. Der Standardlaib Brot soll bald, sehr bald schon auf zehn Euro steigen [!, Anm. d. Red.].

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