Mittwoch,05.Oktober 2022
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Silberpreis: So ist die technische Lage!

Der Silberpreis hat in den vergangenen Tagen deutlich aufgeholt. Kurzfristig wird die Luft nach oben etwas dünner.

Silber gibt Gas

Am gestrigen Donnerstag nach Börsenschluss schloss der Silberpreis im US-Futures-Handel mit 24,72 US-Dollar pro Unze. Das entsprach 21,86 Euro. Damit hat Silber seit Jahrbeginn 5,8 Prozent zugelegt. In Euro beträgt der Vorsprung 6,5 Prozent.

Euro-Silberpreis

Wir betrachten die aktuelle technische Lage im Euro-Silberchart. Hier stieß die Kurslinie gestern an die Kante des seit Februar 2021 bestehenden Abwärtstrends. Gleichzeitig steht Silber vor einem bedeutenden Widerstand auf der Höhe von 22,16 Euro. Spätestens beim Erreichen dieser Marke wäre mit einem kurzfristigen Rücksetzer zu rechnen. Auch deshalb, weil das Sentiment mit einem RSI nahe 70 langsam eine „überkaufte“ Lage signalisiert.

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Silberpreis in Euro, 1 Jahr, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures per 20.01.2022

Ausblick

Damit sich die jüngste Kursdynamik Richtung Norden zeitnah fortsetzt, müsste sich der Silberkurs zumindest über der Schwelle von 22 Euro etablieren. Unterstützung gibt es zunächst im Bereich zwischen 21,00 und 21,60 Euro.

Hinweis Silberpreis-Analyse

Die obige Darstellung ist eine rein spekulative Betrachtung im Hinblick auf die Geldanlage in Silber. Und wie immer gilt: Die auf Goldreporter.de bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar.

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10 Kommentare

  1. Die Edelmetalle drängen nach oben, deshalb hat wohl heute Morgen „Jemand“
    gegen 09:00 Uhr ein paar Milliarden spendiert, um den Goldpreis um ca. 10,- US-Dollar –
    und den Silberpreis um ~ 0,26 Dollar nach unten zu bewegen;
    Gold marschierte in Richtung $1850,- und Silber auf die $25,-Marke zu – das müssen
    die Notenbanken ( die BIZ aus Basel bzw. Blackrock i.A. der EZB) mit allen Mitteln
    verhindern.

    Denn: zu offensichtlich zeigt sich, daß die Notenbanken die Inflationsspirale
    unterschätzt haben und diesen Kampf nicht mehr gewinnen können.

    Wie auch ?

    Bei einer Inflationsrate von über 7 % in den USA (die höchste seit 1982)
    müßte die Fed die Zinsen um mindestens 6-7 % anheben, was die Wirtschaft
    abwürgen und die Börsen-Indizes in das tiefrote Tal „der Tränen“ und „Stop-
    Loss-Aufschlagskrater“ schicken würde.
    (·̿Ĺ̯·̿ ̿)

    Wenn ich Wallstreet-Banker wäre, würde ich schon mal langsam mein
    Banker Survival Kit „ in Reichweite legen.

    Denn: die FED befindet wegen der weiter ansteigenden Inflation im
    Panik-Modus ;
    (siehe hier:)

    @٩(˘◡˘)۶ ✌

  2. https://www.lewrockwell.com/2022/01/claudio-grass/central-banks-record-gold-stockpiling/
    Indianer, die Holz sammeln. Wenn ich friere, muß der rote Kater Hugo auf meinen Schoß.
    Der Handschuh (Frei nach Friedrich Schiller)

    Vor seinem FIAT-Garten,
    Das Kampfspiel zu erwarten,
    Saß König Powell,
    Und um ihn die Großen der Krone,
    Und rings auf hohem Balkone
    Die Gelddrucker gar nicht faul.

    Und wie er winkt mit dem Finger,
    Auf tut sich der weite Zwinger,
    Und hinein mit bedächtigem Schritt
    Der Dollar tritt,
    Und sieht sich stumm
    Rings um,
    Mit langem Gähnen,
    Und schüttelt die Mähnen,
    Und streckt die Glieder,
    Und legt sich nieder.

    Und der König winkt wieder,
    Da öffnet sich behend
    Ein zweites Tor,
    Daraus rennt
    Mit wildem Sprunge
    Der Yuan hervor,
    Wie der den Dollar erschaut,
    Brüllt er laut,
    Schlägt mit dem Schweif
    Einen furchtbaren Reif,
    Und recket die Zunge,
    Und im Kreise scheu
    Erfindt‘ er sich neu
    Grimmig schnurrend;
    Drauf streckt er sich murrend
    Zur Seite nieder.

    Und der Powell winkt wieder,
    Da speit das doppelt geöffnete Haus
    Zwei Krypto-Währungen auf einmal aus,
    Die stürzen mit mutiger Kampfbegier
    Auf das asiatische Tigertier,
    Das packt sie mit seinen grimmigen Tatzen,
    Und der Jay mit Gebrüll
    Richtet sich auf, da wird’s still,
    Und herum im Kreis,
    Von Mordsucht heiß,
    Die Broker mit greulichen Fratzen.

    Da fällt von Frankfurts Rand
    Ein Handschuh von deutscher Hand
    Zwischen den Dollar und den Yuan
    Mitten hinan.

    Und zu Ritter Nagel spottenderweis
    Wendet sich Fräulein Sparigund:
    »Herr Ritter, ist Eure Liebe so heiß,
    Wie Ihr mir’s schwört zu jeder Stund,
    Ei, so hebt mir die Zinsen auf.«

    Und der Ritter in schnellem Lauf
    Steigt hinab in den furchtbar’n Zwinger
    Mit festem Schritte,
    Und aus der Ungeheuer Mitte
    Nimmt er die Gold-bars mit keckem Finger.

    Und mit Erstaunen und mit Grauen
    Sehen’s die Michels und Sparerfrauen,
    Und gelassen bringt er die Gold-bars zurück.
    Da schallt ihm sein Lob aus jedem Munde,
    Aber mit zärtlichem Liebesblick –
    Er verheißt ihm sein nahes Glück –
    Empfängt ihn Fräulein Sparigunde.
    Und er wirft ihr den Goldbarr’n ins Gesicht:
    „Den Dank, Sparer, begehr ich nicht“,
    Und verläßt sie zur selben Stunde.

  3. Das „Schreckgespenst“ ヽ༼ຈʖ̯ຈ༽ノ. Zinserhöhungen besucht die Börsenparketts . . .

    Die FED könnte („würde, evtl., Data dependent, …“) bereits 2022 in 4 Zins-Schritten
    die Zinsen auf 1% anheben und bis Ende 2023 nochmals 1 % dazulegen.

    „Zinserhöhungen könnten bereits am 25-26.Januar nächste Woche
    angekündigt werden – wahrscheinlicher ist jedoch, dass dies bei der
    Sitzung der Zentralbank Mitte März geschieht. Wenn es nach dem
    milliardenschweren Hedgefonds-Manager ‚Bill Ackman‘ geht, wird die
    Fed mit einer Anhebung um 50 Basispunkte beginnen, um die
    Finanzmärkte zu „schockieren und zu erschrecken“, indem sie „ihre
    Entschlossenheit in Bezug auf die Inflation demonstriert“.

    Kann die FED die Zinsen überhaupt in diesem Tempo anheben, ohne
    wesentliche „Kollateralschäden“ an den Finanzmärkten zu hinterlassen?

    Wie wirken sich Zinserhöhungen auf den „Schuldendienst“ der USA aus?

    Dazu zitiere ich am besten das „Congressional Budget Office (CBO)“,
    das die Zinsen auf die Staatsschulden jährlich ausweist:

    Die Gesamtverschuldung des Staates lag während des größten Teils des
    Jahres 2021 bei über 28 Billionen Dollar. Um dem Rechnung zu tragen, erhöhte
    der Kongress am 1. August 2021 das Schuldenlimit auf 28,4 Billionen Dollar und
    hob es am 16. Dezember 2021 noch einmal um 2,5 Billionen Dollar an.
    Die Zinsen auf die Staatsschulden für das Haushaltsjahr 2021 werden nach
    Angaben des „Congressional Budget Office (CBO)“ auf 413 Milliarden Dollar
    geschätzt.“

    Ein kurzer Blick auf die aktuellen Zahlen bei „US-Debt-Clock.org“ zeigen: (siehe hier:)
    $29.822 Billionen Schulden und im Jahr 2026 sind es dann schon
    $52.622 Billionen . . . (siehe hier.)

    Wenn die Zinssätze steigen, steigen auch diese Zinsausgaben.
    Und die Sache ist die, dass die 413 Milliarden Dollar, die die Regierung
    an Schuldendienst zahlt, zu historisch niedrigen Zinssätzen gezahlt werden.
    Aber wenn die Fed die Zinssätze anhebt, wird sich auch das ändern.

    Ein Anstieg der Zinssätze um einen Prozentpunkt – der wahrscheinlich
    noch in diesem Jahr erfolgen wird – würde die Zinszahlungen für die
    Staatsschulden auf 530 Milliarden Dollar erhöhen.

    Und eine Erhöhung um zwei Prozentpunkte – die nach den derzeitigen
    Prognosen bis 2023 durchaus möglich ist – würde den Betrag auf
    750 Milliarden Dollar ansteigen lassen. Das ist etwa so viel wie die
    gesamten Verteidigungsausgaben der Regierung.
    Und das ist völlig untragbar.

    Bei einer Erhöhung um drei Prozentpunkte würde der Staat fast
    1 Billion Dollar allein für Zinsausgaben ausgeben… das sind etwa
    20 % der gesamten Steuereinnahmen des Bundes und ungefähr so viel wie
    die jährlichen Ausgaben für Sozialversicherungsleistungen.

    Zum jetzigen Zeitpunkt spricht niemand über Zinssätze von 3 %.
    Aber das ist nicht ungewöhnlich: Noch 2008 lagen die Zinssätze bei 4 %.

    Wenn man nachrechnet, wird klar… die schon jetzt angekündigten,
    mehrfachen Zinserhöhungen sind nur ein großer Bluff.

    Und die Auswirkungen auf die Börsen-Indizes ?

    Die „Bank of America“ titelt: (Hier:)

    „BANK OF AMERICA: IF THE NASDAQ CLOSES BELOW 14,000, ALL HELL BREAKS LOOSE!“

    Auf gut Deutsch:
    „Bank of America: wenn der NASDAQ unter 14.000 Punkten schließt, bricht die Hölle los . . .“
    ✌(༼•!•༽)✌

    . . . und der S&P500 ? DOW ? FrechDAX?
    ໒( •́ ∧ •̀ )७

    • @Klapperschlange

      Man könnte ja inzwischen zu der Ansicht kommen, dass God’s Own Country – trotz des verbalen ‚troops to the front‘ – den Konflikt mit Russland um die arme Ukraine klein halten will. Mit ein „bisschen Landnahme“, so auf unvergleichliche Art Joe Biden, könne man schließlich leben.

      Denn die eigentliche Konkurrenz sieht der untergehende Hegemon USA in China [Was erlauben China?? Anm. d. Red.]. Was aber, wenn ausgerechnet der unbotmäßige Konkurrent vor Zinserhöhungen seitens des Alten Weißen Mannes warnt?

      „Wenn große Volkswirtschaften auf die Bremse treten oder einen anderen geldpolitischen Kurs einschlagen, würde dies ernsthafte negative Folgen nach sich ziehen. Die globale wirtschaftliche und finanzielle Stabilität würde dadurch vor einer schwierigen Aufgabe stehen, und die Entwicklungsländer würden dabei die Hauptlast tragen“, so Xi – und er meinte natürlich auch [oder gerade?] die ‚Schwellenländer‘ und damit sein Land der aufgehenden Sonne.

      Wie also könnte man die Chinesen besonders effizient abstrafen?

      https://www.deraktionaer.de/artikel/maerkte-forex-zinsen/china-xi-jinping-warnt-fed-vor-zinserhoehung-20244144.html

      Auch wenn man sich selber schadet – hier eine kleine Metapher auf die USA.

      https://www.der-postillon.com/2011/12/ratingagentur-stuft-bonitat-von-kleinem.html

      • @Thanatos
        https.//www.usdebtclock.org
        Sie kommen aus der Nr. nicht mehr raus.
        https://www.youtube.com/watch?v=JgveW_2EHVE
        Die Südstaaten hatte man solange gepiesackt und provoziert, u.a. mit einer kompletten Seeblockade, bis ein Kommandeur den Yankees den Gefallen tat, die Nerven verlor und 1861 auf Fort Sumter schießen ließ. Den anderen dazu bringen, daß er den ersten Schuß abfeuert. Machen die immer so. Hör mal zu, was General Jackson ab 1:10min sagt. Bis 2:00min. Jetzt weißt Du, warum die Konföderierten-Flagge DRAN BLEIBT an meiner Wand im Wohnzimmer. Vor jedem Weltkrieg waren die US und A der größte Schuldner, hinterher die größten Gläubiger auf der Welt.
        http://www.propagandafront.de/1104740/der-groste-goldraub-der-geschichte-wie-der-geheime-goldschatz-des-zweiten-weltkriegs-die-welt-veranderte.html
        Und hatten hinterher stets das Gold der anderen eingesackt. Vor 1 Jahr kam im GR die Statistik, welches Land der Welt wieviel an US-Bonds hält. Eins haute mich glatt um. Vietnam hielt vor einem Jahr >30 Mia. $ an US-Staatsschulden. Kissinger hatte denen 1973 in Paris noch 3,5 Mia. $ an Wiedergutmachung zugesagt für die Kriegsschäden. Die wurden nie gezahlt. Und überhaupt der Kissinger. Zu dem Geniestreich, nach dem Ende der Goldbindung den Petro-Doller zur Welt-Leitwährung zu machen, muß man ihm gratulieren. Nur haben die USA – und das sind Putins Worte – diesen Status mißbraucht, um sich rücksichtslos auf Kosten anderer zu verschulden, was WP als издевательство (Halunkentum) bezeichnete. Ich glaube, daß er das komplett überblickt, was ich in diesem Post ausdrücken möchte. Annalenchen traue ich das nicht zu. Die Vietnamesen sollten die Typen teeren und federn, die das mit den 30 Mia. $ eingerührt haben. Hier etwas Vorschuß-Lorbeer für den neuen Chef der Bundesbank.
        Der Handschuh

        Vor seinem FIAT-Garten,
        Das Kampfspiel zu erwarten,
        Saß König Powell,
        Und um ihn die Großen der Krone,
        Und rings auf hohem Balkone
        Die Gelddrucker gar nicht faul.

        Und wie er winkt mit dem Finger,
        Auf tut sich der weite Zwinger,
        Und hinein mit bedächtigem Schritt
        Der Dollar tritt,
        Und sieht sich stumm
        Rings um,
        Mit langem Gähnen,
        Und schüttelt die Mähnen,
        Und streckt die Glieder,
        Und legt sich nieder.

        Und der König winkt wieder,
        Da öffnet sich behend
        Ein zweites Tor,
        Daraus rennt
        Mit wildem Sprunge
        Der Yuan hervor,
        Wie der den Dollar erschaut,
        Brüllt er laut,
        Schlägt mit dem Schweif
        Einen furchtbaren Reif,
        Und recket die Zunge,
        Und im Kreise scheu
        Erfindt‘ er sich neu
        Grimmig schnurrend;
        Drauf streckt er sich murrend
        Zur Seite nieder.

        Und der Powell winkt wieder,
        Da speit das doppelt geöffnete Haus
        Zwei Krypto-Währungen auf einmal aus,
        Die stürzen mit mutiger Kampfbegier
        Auf das asiatische Tigertier,
        Das packt sie mit seinen grimmigen Tatzen,
        Und der Jay mit Gebrüll
        Richtet sich auf, da wird’s still,
        Und herum im Kreis,
        Von Mordsucht heiß,
        Die Broker mit greulichen Fratzen.

        Da fällt von Frankfurts Rand
        Ein Handschuh von deutscher Hand
        Zwischen den Dollar und den Yuan
        Mitten hinan.

        Und zu Ritter Nagel spottenderweis
        Wendet sich Fräulein Sparigund:
        »Herr Ritter, ist Eure Liebe so heiß,
        Wie Ihr mir’s schwört zu jeder Stund,
        Ei, so hebt mir die Zinsen auf.«

        Und der Ritter in schnellem Lauf
        Steigt hinab in den furchtbar’n Zwinger
        Mit festem Schritte,
        Und aus der Ungeheuer Mitte
        Nimmt er die Gold-bars mit keckem Finger.

        Und mit Erstaunen und mit Grauen
        Sehen’s die Michels und Sparerfrauen,
        Und gelassen bringt er die Gold-bars zurück.
        Da schallt ihm sein Lob aus jedem Munde,
        Aber mit zärtlichem Liebesblick –
        Er verheißt ihm sein nahes Glück –
        Empfängt ihn Fräulein Sparigunde.
        Und er wirft ihr den Goldbarr’n ins Gesicht:
        „Den Dank, Sparer, begehr ich nicht“,
        Und verläßt sie zur selben Stunde.

      • @Thanatos / Translator

        Bezüglich der FED zwängt sich mir die Redewendung auf, daß die
        Währungshüter . . . „in der sprichwörtlichen Zwickmühle“
        stecken (bzw. in der Sackgasse):
        „Tapern“ und Zinserhöhungen crashen die Wallstreet;
        tut sie nichts, droht Hyperinflation.
        (◌˘◡˘◌).

  4. @Translator

    Schau Dir diese dystopische Szenerie mal an. Hier eröffnet sich dem geneigten Betrachter die ganze Tragik einer staatlichen Entität, die sich das „Bereichert Euch“ ohne Scham auf die Stars and Stripes geschrieben hat.

    Die RACKETS* nehmen dieses Prinzip nur beim Wort.

    https://www.berliner-kurier.de/panorama/raubueberfaelle-auf-frachtzuege-machen-schienennetz-zur-gigantischen-muellhalde-li.206453

    *Max Horkheimer nannte die Bandenherrschaft die anthropologische „Grundform der Herrschaft“. Gemein seien den Rackets die Zerstörung all jener Vermittlungsinstanzen, die die selbstdestruktive Dynamik der Gesellschaft einhegen sollen.

    Staatszerfall und ‚Warlordisierung‘ im Auge des Weltsystems.

  5. @Thanatos
    ….. es sieht aus wie in einem Dritte -Welt -Land……….

    Gut 1/3 der Bürger in „Gods own country“ lebt faktisch ja auch in der Armut eines Dritte-Welt-Landes.
    30 bis 40 Mio. ohne Krankenversicherung sind nur ein Punkt.

    Vom „reichen“ Californien über West Virginia bis in die Viertel nördlich des Central Park in NY.
    Können sich die Leutchen 30 km weiter in Beverly Hills oder Malibu kaum vorstellen (und wollen es in der Mehrheit auch nicht).
    Zumindest solange die Putzfrau und der Gärtner (I.d.R. Hispanics) nach ihrem 10 Dollar die Stunde Job auch wieder brav in ihrem Armenviertel verschwinden.

    Ganz am Anfang unserer USA -Zeit haben wir einmal den Fehler gemacht, bei der Navi im Auto die „kürzeste Route“ auszuwählen. Deutsche Naivlinge.
    Unglaublich. Sollte man NIE NIE NIE machen.
    Vom weißen Wohlstandsviertel nach Caracas in 15 Minuten.
    Und wir sind noch zackig umgedreht. Es ist schlicht Angst ausgebrochen.

    Aber irgendwann fliegt eben der Deckel vom Kochtopf, wenn der Druck zu gross wird.
    2022 wird hochinteressant.

    Dann hat man besser EM in der Hand als ein buntes Papierchen, das faktisch nur auf die Stabilität des Kochtopfdeckels wettet.

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