Samstag,02.März 2024
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So entwickelt sich der Goldpreis im Februar

Gold, Goldpreis, Goldstatistik (Foto: Goldreporter)
Goldpreis im Februar: In vergangenen beiden Jahren gab es konträre Kursentwicklungen. Insgesamt ist der Zeitraum statistisch aber ein guter Goldmonat (Foto: Goldreporter).

Mit dem starken Kursanstieg des Vorjahres schob sich der Februar zuletzt auf Platz drei der besten Goldpreis-Monate des Jahres.

Goldener Januar

Der Goldpreis beendete den Januar auf Basis des Londoner Referenzkurses mit 1.923,90 US-Dollar pro Unze. Das entsprach 1.772,87 Euro. Damit wurde dieser Zeitraum seinem Image als bester Gold-Monat des Jahres voll gerecht. Denn auf Euro-Basis legte der Goldpreis um 4,3 Prozent zu. Welche Erwartungen sind mit diesem Monat verbunden? Wir werfen einen Blick auf unsere bis 1970 zurückreichende Euro-Gold-Statistik.

Goldpreis im Februar

Auch der Februar gehört saisonal zu den besseren Zeiträumen des Jahres. Mit einem durchschnittlichen Kursgewinn von 1,04 Prozent landet er hinter dem Mai auf Platz drei. Dazu beigetragen hat die starke Performance im vergangenen Jahr. Denn der Goldpreis legte um 6 Prozent zu. Ein Jahr zuvor rangierte der Februar noch auf Platz fünf der besten Gold-Monate des Jahres.

2022 reagierte das Edelmetall auf den militärischen Angriff Russlands auf die Ukraine und die damit verbundenen Ängste und Unsicherheiten an den Märkten. Dabei meldeten deutsche Edelmetall-Händler einen sprunghaften Anstieg der Gold- und Silber-Nachfrage seitens der Anleger. Im Jahr zuvor hatte es für Gold noch einen dicken Verlust von 6 Prozent gegeben. Damals spielten technische Faktoren eine bedeutende Rolle. Dagegen stieg Goldpreis im Februar 2020 kräftig an. Denn es war der Beginn der Corona-Pandemie in Europa.

Gold, Goldpreis, Statistik, FebruarIn den vergangenen 53 Jahren endete der Februar 30-mal mit einem Kursgewinn (Quote: 57 Prozent).

Tops und Flops

Die beste Februar-Performance für Gold seit 1970 (Top-5)

  • 1974: +21,73 %
  • 1973: +15,18 %
  • 2016: +10,53 %
  • 1997: +7,92 %
  • 1979: +7,07 %

Die schwächste Februar-Performance für Gold seit 1970 (Flop-5)

  • 1983: -16,52 %
  • 1986:  -11,20 %
  • 1988:  -7,95 %
  • 2021:  -6,26 %
  • 2003:  -5,59 %

Hinweis: Alle Angaben basieren auf dem Londoner Nachmittags-Fixing und dem Goldpreis am Monatsende laut Bundesbank-Statistik; bei einem Umrechnungskurs von 1,95583 DM / Euro.

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6 Kommentare

  1. Aufwärts ist es wie immer mühsam über Treppen gegangen.
    Abwärts übern Balkon.
    Mich freut es, habe zwar schon viel Em, aber kaufe immer nach.
    Grüße an die verbliebenen Poster.

    • @bauernbua
      40 Dollar runter innerhalb Stunden, das schafft kein Markt. Das schaffen nur konzertierte Aktionen der Grossbanken. Zudem hat man im gleichen Zeitraum riesige Aktienpakete aufgekauft obwohl das Umfeld der Aktien durch die Zinsanhebungen völlig identisch zum Gold ist.
      In dem Land, wo ich lebe, gibt es nur ein Wort dafür:
      Mafia.

  2. Die EZB hat die Zinsen um 0.5% angehoben.
    Das verteuert die Firmenkredite und beflügelt die Aktien:
    2.1% plus. Klar, weil jetzt die Firmen viel mehr Gewinne machen, wenn die Betriebskosten steigen.
    Gold hat man kräftig gesenkt, weil nun alle ihr Gold verkaufen und in Aktien investieren.
    Allein daran sieht der normale Mensch, dass nicht nur mit Migration, Corona, Russland und Berlin Wahlen manipuliert wird, sondern auch mit dem Ersparten der Deutschen. Die anderen EU Länder kennen Sparen ohnehin nicht.
    Also, runter mit den Goldpreisen, rauf mit den Mieten und Inflationen und kräftiges Rühren der Kriegstrommeln.
    Dann wird alles gut.

  3. Die Wahrheit liegt ja bekanntlich irgendwo in der Mitte, außer weniger Ausnahmen sowohl nach unten wie oben. Das gewisse Kreise kein Interesse haben das der Goldpreis extrem steigt da dies die Währungen und das gesamte Finanzsystem negativ beeinflusst, liegt es auf der Hand das weissungsgebundene Institute/Personen die Manipulationen in Markt durchführen. Trotzdem gehören Aktien in Portfolio, siehe aktuell z.B. BYD. Habe ein Vergleich durchgeführt, BYD Atto 3 gegen AUDI Q 3 E-Tron. Gleiche Reichweite, gleiche Ausstattung, gleich PS Stärke. Was den Innenraum angeht ist BYD interessanter als AUDI, Kaufpreis unterschied BYD 42000,00€, AUDI 50000,00€. Nicht zu vergessen die endlos lange Aufpreisliste bei deutschen Herstellern, bei BYD all inklusive.
    Meine Goldmünzen dienen nur zu Absicherung und werden in Zukunft nur unter den Tisch oder in Tausch den Besitzer wechseln. Aktien kann ich einzeln verkaufen oder das gesamte depot glatt stellen.

  4. @BigDriver
    Sehr richtig – Gold zur Absicherung! Mache ich ganz genauso… Was wir da in 2022 an Gewinn eingefahren haben, ist doch gar nicht sooo schlecht, oder!? Bloß nicht zu gierig sein – wie immer lautet die Devise: Gier frißt Verstand! Wir Goldanleger wissen doch alle, daß man damit (im Regelfall) nicht blitzartig reich wird – oder wie Oma immer sagte: gut Ding will Weile haben… Also abwarten, Aktion „Eichhörnchen“ (gell, Herr Schreinermeister?) und T T V ! Ein kluger Mann sagte mir einmal: „Es ist nicht entscheidend, was du dafür bezahlt hast – sondern was du dafür bekommst!“
    Allen hier ein goldiges, gewaltfreies Wochenende!
    Der Dokta

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