Dienstag,27.Februar 2024
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Sondengänger findet 2,6 Kilo Gold

In Australien hat Mann mit einem Metall-Detektor einen mit Gold durchzogenen Felsbrocken entdeckt. Der Wert wurde auf umgerechnet 150.000 Euro geschätzt.

Gold, Goldnugget (Bild: Goldreporter @midjourney)
Der mit Gold-Adern durchzogene, insgesamt 4,6 Kilogramm schwere Felsbrocken (Symbolbild) wurde einem australischen Händler in zwei Teilen präsentiert. Gefunden wurde das Goldnugget in einer ehemaligen Goldgräber-Region im Bundesstaat Victoria.

Goldnugget gefunden

Diese Funde sind selten, aber alle paar Jahre gibt es solche Geschichten. Ein Mann in Australien hat mit einem einfachen Metall-Detektor ein respektables Goldnugget entdeckt Genau genommen handelt es sich, um einen aus zwei Teilen bestehenden Felsbrocken, der mit einer dichten Goldader durchzogen ist.

Als Fundort wird die Region Victoria’s Goldfields genannt. Dort ereignete sich Mitte des 19. Jahrhunderts der große australische Goldrausch. Die Entdeckung wurde publik, nachdem der Finder den Gold-Brocken dem Händler Darren Kamp in Geelong, südwestlich von Melbourne, zum Kauf angeboten hatte. Das berichtet BBC News.

83 Unzen Gold

Das Gesamtgewicht des Fundes soll 4,6 Kilogramm betragen, wobei der Goldanteil mit 83 Unzen also rund 2,6 Kilogramm angegeben wird. Nachdem der Finder den Ankäufer nach der Präsentation einer der Hälften fragte, ob der goldige Stein wohl 10.000 Dollar bringe, meinte dieser, es seien wohl eher 100.000 Dollar.

Zum Vergleich: 83 Unzen Feingold haben bei einem aktuellen Goldpreis von 1.960 US-Dollar einen Marktwert von 162.680 US-Dollar beziehungsweise rund 150.000 Euro.

Frühere Funde

In Australien wurden in den vergangenen Jahren immer wieder spektakuläre Goldnuggets gefunden. Erst 2020 hatte ein Sondengänger zwei große Goldnuggets mit einem Gesamtgewicht von 3,5 Kilogramm nahe unter der Erdoberfläche ausgegraben (Goldreporter berichtete).

Der berühmteste und bislang größte Goldnugget trägt den Namen „Welcome Stranger“. Er wog 97 Kilogramm. Allerdings hat man das gigantische, massive Stück Gold in drei Teile geschnitten und später eingeschmolzen. Aber die Perth Mint widmete diesem Prachtstück vor zwei Jahren eine eigene Goldmünze: Das größte Gold-Nugget aller Zeiten als Münze.

Im aktuellen Fall kaufte der Händler den Brocken tatsächlich an. Was damit geschehen soll, ist bislang nicht bekannt.

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10 Kommentare

  1. Wer Filme gesehen hat, unter welchen Bedingungen Goldsucher dort arbeiten, weiß, das es ihm von Herzen zu gönnen ist. Die Engländer wussten schon, warum ihnen bei diesem Land als erste Nutzung eine Strafkolonie einfiel. Opale, Gold, Kohle und Schafe kamen dann später.

  2. Kann sein, daß die Fed bald genötigt ist, die Zinsen wieder zu senken.
    https://www.zerohedge.com/markets/feds-first-rate-cut-may-be-right-around-corner
    Nur den wilden Affen Inflation fängt dann keiner mehr ein.
    Und die ist schon offiziell bei 17,5% bei Lebensmitteln in GB.
    Da gibt es nur eins, was schöner ist als ein Bestand an edlen Barren und Münzen. Wenn Translator zu Ostern wieder eine Katze zuläuft. Jetzt beginnt die warme Jahreszeit, und da setzen etliche die vierbeinigen Weihnachtsgeschenke auf dem Lande aus. Komm zu mir!

    Broker’s Lullaby (Frei nach Leonard Cohen)
    https://www.youtube.com/watch?v=LaSdNsAmqu0

    Sleep broker sleep,
    QE’s on the run.
    The bulls and the bears
    are talking in tongues.

    If your nerves are torn,
    I don’t wonder why.
    If your shares are long,
    Here’s my lullaby,
    Here’s my lullaby.

    Well, the Fed hates the Trump,
    And the Trump hates the Fed.
    Now they’ve fallen in love,
    And they’re talking in tongues.

    If your nerves are torn,
    I don’t wonder why.
    If your shares are long,
    Here’s my lullaby,
    Here’s my lullaby.

    Sleep broker sleep,
    There’s more QE to come.
    Trump and the Chinese,
    They’re talking in tongues.

    If your nerves are torn,
    I don’t wonder why.
    If your shares are long,
    Here’s my lullaby,
    Here’s my lullaby.

  3. Das ist Australien nichts ungewöhnliches.
    Ein in Australien lebender und nach dem Krieg ausgewandeter Bekannter von mir ( Er gründete dort eine Schaf Farm), berichtete mir schon 1970, dass er dort Gold in grösseren Mengen schon bei Spaziergängen findet
    ( sog. Nuggets).
    Er hatte mit Fotos von seinen Funden geschickt.
    Es waren mehrere Kilo Gold. Doch damals wollte das keiner haben und die Hauptstadt, wo man es verkaufen hätte können, unerreichbar. Also sammelte er es im Schafs Stall und die Tiere störte das nicht.
    Er lud mich zu Besuch ein, doch eine Reise dorthin ging weit über meine Kapazitäten. Monetär ohnehin und zeitlich auch.

    • @Maruti
      Tut mir leid, mag vielleicht so gewesen sein, aber für mich mit einigen Fragezeichen. Frei zugängige Goldfelder sind vielerorts ausgebeutet und über Gold stolpert heute in Australien keiner mehr. Wer die durchaus glaubwürdigen Dokus über Australiens Goldsucher sieht, wird zwei Gruppen unterscheiden. Die eine sind Leute die mit Handsonden und einem kleinen Spaten arbeiten; die freuen sich, wenn sie pro Saison 15 bis 30 Unzen finden. Die zweite Gruppe leasen sich schwere Bagger und Waschtechnik und pachten ein großes Suchfeld, welches sie dann wieder renaturieren müssen. Beiden Gruppen gemeinsam ist: Sie sind froh wenn sie genug für ihre Familien finden und die gemietete Technik finanzieren können. Ein ganz hartes Geschäft unter Bedingungen, unter denen hier kaum einer arbeiten würde.

      • @goldhase
        Ja klar, ist such lange her. Die Jahre nach 1945. wo der Mann auswanderte ( flüchtete, da er Angehöriger einer Regiering war).
        Damals kostete die Unze auch 40 Dollar und Gold war nicht sonderlich begehrt, ausser für Zähne und Ringe. Natürlich, Australien ist riesig und irgendwo in den Outbacks gibt es noch unberührte Stellen.
        Neben Gift-Schlangen, Giftspinnen und Krokodilen.
        Da könnte man noch was finden.
        Eine gute Sonde kostet ein paar tausend Dollar und man braucht mehrere. Der Mann wusste sicherlich, wo man suchen soll.
        Aber, wie gesagt, so manches Gold liegt ganz oberflächig und man muss sich nur bücken, so man es erkennt.
        Sie kennen doch sicher Bernstein und die Ostsee.
        Da lag früher auch einiges rum.
        Oder Amra, das Kilo teurer als Gold.

    • @Maruti
      https://www.youtube.com/watch?v=Ish68k5wCd4
      Wenn Dein Bekannter nicht weiß, wohin mit dem Gold, soll er die Inder fragen. Die packen es gleich in ihre Tempel, wo man immer noch auf die alten Götter wartet, damit sie es abholen.

      Liebe Besatzung des Raumschiffs Goldreporter,
      bringt doch mal was Handfestes, wie viele Tonnen von dem gelben Zeugs in Indien in den Tempeln verstauben.

      Wozu brauchen die Anunnaki es überhaupt? Hab mir so meine Gedanken gemacht. Die NASA wickelt ja ihre Raumsonden in Goldfolie ein. Sie schirmt Strahlung ab wie Blei und reagiert chemisch nicht. Würde ich einen Planeten wie die Venus abkühlen wollen, täte ich es so machen, daß ich im Lagrange-Punkt, in der Massenfalle L1 einen Spiegel aus dünner Goldfolie plaziere, den ich in Modul-Bauweise konstruiere. Das Konstrukt verbleibt zwischen Planet und Sonne. So reduziere ich peu-a-peu die einfallende Wärme. Wenn ich den Schirm nicht mehr benötige, verschiebe ich ihn – das sollte auch stückweise erfolgen – in die Massenfalle, den Lagrange Punkt L2, der hinter dem Mars liegt. Die Struktur aus Goldfolie müßte umgestaltet werden, daß sie ringförmig ist, so daß der Schatten des Mars durch sie hindurchgeht. So verdopple-verdreifache ich die Menge der einfallenden Energie von unserem Zentralgestirn auf unseren roten Nachbarn so lange, bis alles Kohlendioxid verdampft ist und die Atmosphäre von allein genug Wärme speichert, auch und gerade wegen des Treibhaus-Effekts.

      Nur auf eins habe ich keine Antwort. Wenn die alten Götter mit ihren UFOs vor der Fed landen und ihr Gold mitnehmen wollen, weil unsere grünen Männchen es an sie überschrieben haben, und die Amis nichts liefern können, was ist dann? Werden Annalena und Robert uns Bürger dazu anhalten, unser Gelbes freiwillig herauszurücken? Das wär doch mal eine schöne Geschichte für BILD für den 1. April.

      • @ws
        Nein, der lebt nicht mehr.
        Er wanderte ( flüchtete) nach 1945 als höherer Offizier mit Auszeichnungen ( Eisernes Kreuz mit Eichenlaub) und 25 Jahre alt nach Australien aus.
        Ich kannte ihn nur über meine Eltern, als er einmal etwa 1970 Deutschland besuchte ( allerdings mit anderem Namen und Papieren, gezwungener maßen).
        Es gab ein Treffen mit Kameraden, welche in Chile oder Argentinien saßen und auch kamen, sowie einige höhere Staatsbeamte, welche in Deutschland als Richter, Staatsanwälte Kariere machten oder Firmenbosse geworden sind.
        Alte Karamelen, ich weiss. Für mich eher langweilig. Aber die Erzählungen vom Goldreichtum im fremden Kontinent faszinierten mich schon als Kind
        und Jugendlicher und förderte meine Goldleidenschaft.

        • @Maruti
          Ich will Dir nicht zu nahe treten. Du bist wie Du bist, und man kann Dich mögen oder nicht. Aber Du sagst einem ehrlich, was Du denkst, und ich habe in meinem Leben gelernt, genau das zu schätzen. Aufrichtigkeit ist die schönste Form von Höflichkeit. Deshalb will ich auch offen sein. Das mit Deinem Versteck – in einem Wrack im Mittelmeer? – ist grauenhafter Mumpitz. Ich hatte im Juli 2020 einen leichten Schlaganfall. Was wenn Dir das zustößt, und Du 1. an das Gold nicht mehr rankommst oder 2. Du infolge von sowas doof geworden bist wie Joe Biden und keinem Enkel oder Großneffen mehr an den Schatzort lotsen kannst? Es muß doch irgendein liebenswertes Menschenkind in Deiner Nähe existieren, dem Du vertraust. Meine Eltern hatten ein Berliner Testament, sie vertrauten einander. Durch die gescheiterte Ehe mit einer Russin bin ich zu einem mürrischen Sack geworden. Mich könntest Du als Dritten im Bunde zu den beiden alten Meckerern in die Loge in der Muppet-Show setzen. Ist kein befriedigender Zustand.
          https://www.goldseiten.de/artikel/430857–Komplette-legale-Enteignung-per-Gesetz.html
          Und beim Thema Geld, Schulden und EM hören einem viele nicht mal zu. Als wenn Opa von Stalingrad erzählt. Oft genug komme ich mir vor wie Kassandra von Troja – zieht das Pferd nicht in die Stadt! Streck mal Deine Fühler aus, wer aus Deiner Umgebung es nicht verdient hätte, beim kommenden Reset gefleddert zu werden. Und sei es, einer Nichte, Enkelin oder ihrer besten Freundin die Prostitution zu ersparen, wenn alles hinüber ist und das Land in Rauch und Trümmern liegt. Finanzier der besten Freundin Deiner Enkelin ein Technik- oder Medizinstudium. Ich selber hab wieder Obstbäume gekauft. Nektarinen, Pfirsiche, Äpfel, Aprikosen. Damit pflanze ich meinen ganzen Garten zu. Die ersten Jahre muß ich wie bescheuert gießen, damit sie im märkischen Sand nicht eingehen. Wenn ich mal nicht mehr bin, werden die richtig viel Früchte tragen. Und irgendwer wird den Nutzen davon haben und sich freuen. Heute einer liebenswerten, verschuldeten Familie 3×5 Liter herrlichen Saft geschenkt. Das letzte Hemd hat keine Taschen.
          Amen.

          P,S.: Dem Kater der Familie riß ich eine Zecke vom Kopf. Er war dankbar und ließ sich nach Strich und Faden durchstreicheln.

          • @ws
            Naja, die Koordinaten sind schon notiert und versiegelt bei einem Notar hinterlegt.
            Der weiss allerdings nicht, worum es sich handelt.
            Ich muss also noch so intakt sein, dass ich sagen kann, holt das Papier vom Notar darin sind die Koordinaten. Der Notar hat die Anweisung, es nur mit ärztlichem Attest über meinen Gesundheitszustand herauszugeben. Das ist nicht gerade billig.
            Übrigens stehen die Koordinaten auch im Testament.
            Leider aber habe ich kaum Angehörige.
            Nächststehend nur meine Frau und ein Kind.
            Das allerdings hat Karriere gemacht und mehr Geld als ich und würde über den Goldschatz wahrscheinlich nur lachen.
            …. ach, der Papi mit seinem Schatz…..ich kann gar nicht tauchen:) würde es sagen.
            Ich denke, sollte es so kommen, bleibt das Gold wo es ist und mal war. In der Natur.

  4. @Wolfgang Schneider
    Sehr richtig. Was nutzen die ganze Häuser, das Aktiendepot, das Gold? Es geht nichts über Familie, Kinder großzuziehen kann für einige stressig sein, manch einer will die Verantwortung nicht. Jeder der Kinder hat weiß wovon ich rede, wenn man die zu vernünftigen, korrekte Menschen erzieht, dann kann man stolz auf sie sein.
    Unser Gold werden wir in Zukunft als altes Paar zu Geld machen, so eine Art ersatzrente. Sollte noch was übrig sein können unsere Kinder dies gut gebrauchen. Ausserdem kaufen wir nach unseren finanziellen Möglichkeiten, Gold und Silber für die Kids, zumindest eine kleine Absicherung.

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