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Südafrika: Goldproduktion fällt um 8,3 %

AngloGold Ashanti betreibt in Südafrika mittlerweile Goldminen die über 4.000 Meter in die Tiefe reichen.

Südafrika hat im vergangenen November deutlich weniger Gold aus der Erde geholt als vor einem Jahr. Dafür steigerte man die Produktion von Platin-Metallen.

In Südafrika ist die Goldförderung weiter rückläufig. Laut den Angaben von Stats SA lag die Goldproduktion im vergangenen November 8,3 Prozent unter Vorjahr. Absolute Zahlen über die geförderte Goldmenge werden im aktuellen Bericht nicht genannt.

Im Oktober war die Goldförderung nur um 0,5 Prozent rückläufig. Von Juli bis September gab es jeweils einen annualisierten Zuwachs zwischen 2,2 (September) und 7,2, Prozent (August).

Der Anteil der Goldförderung am gesamten Minenoutput Südafrikas ist im November um 1,3 Prozent gefallen.

Der gestiegene Goldpreis bescherte den Minen Südafrikas aber größerer Verkaufserlöse. Sie stiegen im Oktober um 18,4 Prozent gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres.

Positiv entwickelt hat sich die Förderung von Edelmetallen der Platin-Gruppe (Platin, Palladium, Rhodium, Ruthenium, Iridium, Osmium). Sie stieg im November 2017 um 12,3 Prozent gegenüber Vorjahr.

Laut Marktforscher GFMS wurden in Südafrika im vergangenen Jahr 150 Tonnen Gold gefördert. Damit lag die ehemals größte Goldfördernation hinter Peru nur noch auf Platz acht in der Liste der bedeutendsten Goldproduzenten.

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Eingetragen von am 17. Jan. 2018. gespeichert unter Afrika, Gold, Marktdaten, News, Palladium, Platin. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

7 Kommentare für “Südafrika: Goldproduktion fällt um 8,3 %”

  1. Das Komitee für Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres des Europäischen Parlaments (ja, so etwas gibt es tatsächlich) plant einen Vorstoß zur weiteren Einschränkung der Mitnahme von Bargeld und Gold auf Reisen. Bislang müssen Barbeträge über 10000 Euro bei der Einreise in die EU angemeldet werden. Wird nicht deklariert, sind Strafzahlungen fällig. Liegen darüber hinaus Verdachtsmomente für strafbare Handlungen vor, darf auch konfisziert werden.

    Das besagte Komitee hat nun einen Gesetzentwurf erarbeitet, der in Verdachtsfällen auch Beträge UNTER 10000 Euro zur gefälligen Beschlagnahme erlaubt. Und Gold soll nun auch offiziell „Bargeld“ sein. Wer also demnächst ein Konvolut aus Fiatmoney, Goldmünzen, ein wenig Schmuck und Kreditkarten bei sich trägt, welcher INSGESAMT über der Grenze liegt, müsste dies also deklarieren.

    Oder der Reisende macht sich in irgendeiner Art verdächtig (Terrorgefahr! Geldwäsche!), dann schlägt die Konfiskation zu. Leider – aber natürlich notwendig:
    https://norddeutsche-edelmetall.de/bargeld-und-goldverbot-eu-will-einreise-einschraenken/

    • Das finde ich jetzt aber wirklich gut gelungen! Wenn man es schon nicht schafft die Goldstückchen an der Grenze zurückzuschicken bzw, zu prüfen oder die Einreise zu verweigern, dann sollte man sich grenzenlos an toten Goldschmuck austoben dürfen, der wehrt sich jedenfalls nicht. Übung macht den Meister und jeder fängt mal klein an. Das heisst also, dass man nicht mehr mit teuren Schmuck oder viel Bargeld in die EU einreisen sollte, da die Gefahr besteht, das er konfisiert wird, selbst wenn man Kaufquittungen vorlegen kann. Die Rolex ist auch schon verdächtig. Gab es da nicht mal ein Gesetz Verdächtigung von Unschuldigen?

  2. @Thanatos

    Kommitee für bürgerliche Freiheiten ? !

    Freiheit ist Sklaverei

    George Orwell

    Denn die Beliebigkeit der bunten Warenwelt verschluckt jede objektive Wahrheit, und die sogenannte Postmoderne ist ja folgerichtig nicht nur beim totalen Markt, sondern auch beim totalen Relativismus gelandet, also in einer Paradoxie. »Alles ist nur ein Film«. Somit entfällt jede kritische Reflexion über das historische Gewordensein »dessen, was ist«. Es »ist« einfach und damit Schluß. Für dieses
    Denken (oder vielmehr für diese Gedankenlosigkeit) kommt allerdings dem medialen oder ideologischen Schein genauso viel Tatsachengehalt zu wie dem realen Sein; genauer gesagt »scheint« es keinen Unterschied zwischen Realität und Inszenierung mehr zu geben.

    Die Lüge ist genauso wahr wie die Wahrheit, und somit leben wir mitsamt unserer demokratischen Freiheit längst in einer Orwellschen Welt.»1984« liegt ja auch schon hinter uns, nur hat es niemand bemerkt.

    Während der einem zynischen Realismus verfallene Marktmensch sich einbildet, das aufgeklärteste Wesen der Welt zu sein, läßt er nahezu alles mit sich machen, nimmt die unglaublichsten Zumutungen fatalistischer hin als ein orientalischer Mystiker und läßt sich größeren Unsinn einreden als ein mittelalterlicher Bauer.

    Weil er jeden Maßstab verloren hat, kann er weiß und schwarz nicht mehr unterscheiden; und ob ihm etwas weh tut, muß er den Diagnosen von Experten oder der Statistik entnehmen. Erst dieser komplette, seiner kritischen Vernunft beraubte und entmündigte Idiot ist reif für eine flächendeckende Marktwirtschaft, an deren »Gesetze« er glauben darf wie der feudale Hintersasse an die Realexistenz von Hölle und Fegefeuer.

    Robert Kurz

    • @Krösus

      Die hätten sich besser Komitee für Alternative Fakten nennen sollen.
      „Bürgerliche Freiheit“ als contradictio in adiecto. „Da im Kapitalismus Abhängigkeit von Personen weitgehend verschwindet, wird hier scheinbar persönliche Freiheit verwirklicht, aber nur insoweit die innerkapitalistischen Sachzwänge, die an die Stelle persönlicher Abhängigkeit treten, als gleichsam naturnotwendig akzeptiert werden.“ Marx

      Von der Freiheit bleibt also nur noch die Einsicht in die Notwendigkeit.

      An soviel „bürgerlicher“ Ideologieproduktion hatte auch schon Orwell seinen Spaß.

      „Freiheit ist [halt] ein Luxus, den sich nicht jedermann leisten kann.“ Schon wieder der olle Marx.

    • 0177translator

      @Krösus und Thanatos
      „Danke an das Böse, das das Gute gut sein läßt.“ Stammt aus Tabaluga von Peter Maffay. Aus dem Lied „Danke an das Leben“ aus dem Album „Tabaluga und das leuchtende Schweigen“.
      Von George Orwell stammt: „Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen.“ Ich bin dankbar für die Kontra-Indikatoren des Systems, denn die helfen mir bei der Orientierung.

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