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US-Notenbank-Sitzung: QE3 ist nicht vom Tisch

Die Fed sieht ihre Geldpolitik derzeit richtig aufgestellt.

Das Ergebnis der Fed-Sitzung brachte am gestrigen Mittwoch keine überwältigend neuen Erkenntnisse über die US-Geldpolitik. Die amerikanischen Konjunkturdaten bleiben weiter im Fokus.

Die US-Notenbank werde nicht zögern, eine weitere Runde von Anleihekäufen vorzunehmen (Stichwort: „QE3“), sollte sich die amerikanische Wirtschaft abschwächen, lauteten die für uns wesentlichen Aussagen Ben Bernankes. Nach der Sitzung des Offenmarktausschusses des Federal Reserve Systems an den vergangenen beiden Tagen, gab sich dessen Vorsitzender am gestrigen Abend recht entspannt.

Die US-Geldpolitik sei  mehr oder weniger richtig platziert. Der Arbeitsmarkt werde sich in den kommenden Jahren verbessern, die Inflation aber etwas steigen, so die Fed-Prognose. Der Leitzins (Federal Fund Rate) wurde wie erwartet unverändert im Korridor zwischen 0 und 0,25 Prozent belassen.

Die amerikanischen Konjunkturdaten werden somit in den kommenden Wochen weiter bedeutsam für die Entwicklung des US-Dollars und der Edelmetallpreise sein.

Der Goldpreis am Spotmarkt schwankte im Verlauf des gestrigen Tages zwischen den Marken von 1.628 Dollar und 1.646 Dollar und schloss mit einem Plus von 0,2 Prozent. Silber verlor 0,3 Prozent und ging mit 30,72 Dollar aus dem US-Handel.

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Eingetragen von am 26. Apr. 2012. gespeichert unter Fed, Gold, Goldpreis, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

5 Kommentare für “US-Notenbank-Sitzung: QE3 ist nicht vom Tisch”

  1. wir haben eine Preissteigerung, keine Inflation, Herr Bernanke. Das ist ein Unterschied.Bei einer Inflation müßten die Löhne in gleicher Weise steigen, nur das tun sie nicht. Dann wäre es ausgeglichen,da dann auch die Regierungen und Banken gleichermassen zahlen müßten.Bei einer Preissteigerung zahlt nur ein Partner,der andere kassiert.Heißt auf gut deutsch: Wir bezahlen an der Theke die Zockerei der Banken und Schulden der Regierungen.Das Kapital der Banken und Zocker inflationiert jedoch nicht mit. Im Gegenteil, es gewinnt durch Deflation noch an Wert.Das ist letztlich das hässliche Gesicht dieser Politik.

    • @anaconda Da liegt ein Mißverständnis vor. Inflation ist die Aufblähung einer Geldmenge, in welchem Sektor auch immer. Daß sich die Billionen und Aberbillionen neu geschaffenen Kreditgeldes nicht so stark auf die Güterpreise auswirken, wie sie es sollten, liegt nur daran, daß sie von den Aktien-, Anleihenmärkten (zum geringen Teil auch vom Immobilienmarkt) aufgesaugt werden. Entsprechend gigantisch sind die Blasen an diesen Märkten. Und wehe es kommt zu einer Fluchtbewegung aus Papierwerten in Sachwerte! Dann gibt es (vor allem bei Lebensmitteln und Energie) kein Halten mehr.

      • @Dreamer
        Habe ich mir auch gedacht,aber sind die Aktienwerte wirklich in gleichem Maße gestiegen und die Immobilien oder die Anleihen ?
        Wenn ich mein Aktiendepot betrachte,bin ich skeptisch. Bei den Immobilien, die sind in USA und in China gerade am Fallen und die Anleihen ? da kann man gerade auch nichts verdienen.Aber wenn die es waren,wohin das Geld ging,ja dann hätte es doch gleich in der Notenbank bleiben können.Tatsache ist doch,dass bei den noch nie da gewesenen Geldfluten ein Brot mittlerweile doch 20 EUR kosten müßte.
        Ich glaube,das Geld wird wie beim schwarzen Peter Spiel nur hin und hergeschoben( Linke Tasche-Rechte Tasche) und es werden nur Beruhigungsbuchungen ausgelöst,damit der jeweilige Gläubiger sich in Sicherheit wiegen kann.
        Das ist ein Schneeball-Spiel welches zu Ende gehen muss.
        Übrigens ,soll das mit der Blase heißen,dass der Dax eher bei 3000 Punkten liegen sollte ? Verkaufen um Gottes willen.

        • @anaconda

          Gefragt sind in erster Linie Immobilien in Top-Lagen, ausgewählte Aktien (Blue Chips, besonders beliebt: Apple Inc) und Anleihen von Staaten mit gutem Bonitätsrating (Deutschland/USA). Ich denke auch, daß der schwarze Peter nur hin- und hergeschoben wird. Das meiste davon dürfte sich im Anleihenmarkt tummeln.

          Leider ist es schwer zu sagen, wann das Schneeballsystem implodiert. Schon das ganze Jahr 2011 über sah es wie kurz vorm Platzen aus und trotzdem existiert es immer noch. Die gigantischen Schuldenberge werden derweil immer größer und die Zinslasten immer erdrückender.

          Wenn die Geldentwertung weiter so rasant fortschreitet, ist selbst eine Seitwärtsbewegung oder ein nur leiter Anstieg der Kurse am Aktienmarkt schlecht. Meine letzten Aktien habe ich schon 2010 verkauft und um Minenaktien mach ich wegen dem Pleiterisiko lieber einen Bogen. Da kauf ich lieber EM.

  2. Wirklich ausgeglichen wäre auch ein gleichmäßiges Steigen von Löhnen und Preisen nicht! Durch die Progression der Lohnsteuer rücken wir in höhere Steuerklassen auf, bzw. werden irgendwann mal alle mit 50% (in Österreich) besteuert.

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