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US-Terminmarkt: „Commercials“ vervierfachen Gold-Käufe

Die Netto-Positionen der größten Händlergruppen im Handel mit Gold-Futures an der COMEX haben vergangenen Dienstag neue Höchstwerte erreicht.

Die aktuellen CoT-Daten vom Handel mit Gold-Futures an der US-Warenterminbörse COMEX weisen per 25.09.2018 folgende Veränderungen in den Positionen der bedeutendsten Händlergruppen aus.

Die Netto-Long-Position der „Commercials“ hat vergangene Woche ein neues Hoch erreicht. Sie hat sich auf 7.080 Kontrakte vervierfacht. Die „Swap Dealers“ (darunter Großbanken) sind sogar mit 47.605 Kontrakten netto-long (+17 %).

Auf der anderen Seite stieg die Netto-Short-Position der „Großen Spekulanten“ um fast 63 Prozent auf 17.648 Kontrakte. Diese Händlergruppe steht mittlerweile sieben Wochen in Folge netto auf der Verkaufsseite.

Das „Managed Money“ saß vergangenen Dienstag auf Rekordverkäufen im Umfang von 83.677 Kontrakten. Die in dieser Gruppe zusammengefassten Hedgefonds und Investmentgesellschaften waren also mit umgerechnet 260 Tonnen Gold netto-short positioniert.

Der Open Interest, also die Summe aller offenen Gold-Kontrakte an der COMEX, sank gegenüber Vorwoche noch einmal um 1,95 Prozent auf 460.279 Kontrakte. Bis zum Handelsschluss am vergangenen Freitag ging es um weitere 0,5 Prozent runter auf 457.853 Kontrakte.

Der Goldpreis gab vergangene Woche um 0,6 Prozent nach auf 1,191 US-Dollar pro Unze (FOREX).

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Eingetragen von am 30. Sep. 2018. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, Handel, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

6 Kommentare für “US-Terminmarkt: „Commercials“ vervierfachen Gold-Käufe”

  1. Da die Commercials ( Händler, Grossbanken, Bullionbanken) meist am längeren Hebel sitzen und ungern Verluste machen (Goldman Sachs), kann man davon ausgehen, dass Gold steigt.
    Letztlich müssen aber wieder Goldvorräte angeschafft werden, am besten billig, um es anschliessend ohne allzu grossen Verluste auf den Markt zu schmeissen.
    Also kauft man jetzt Gold, billiger wirds nicht, grillt die Hedge Fonds indem man den Preis hochtreibt und hat anschlissend genügend Gold für den Balkonwurf.
    Dann, wenn die Spekulanten wieder long sind.
    Gold bei erwas unter 1200 kaufen und bei etwas über 1300 verkaufen.
    Da braucht man nicht mal unsichere Hebelchen Zertifikate.

    • @taipan

      Gold ist Geld und keine Spekulation.
      Gold soll man nur kaufen, wenn man es mag und es sich auch leisten kann (da sind Sie mein Vorbild).
      Für Spekulationen gibt es die COMEX.

      Mir ist das spekulative Potential von Gold egal. Commercials? Ich bitte Sie, Gold ist ein himmlisches Gottesgeschenk!

  2. habe gestern nochmal ordentlcih nachgelegt bei EM!
    Die Preise sind ein Traum! Wer jetzt nicht zuschlägt dem ist nicht zu helfen.

  3. Beim Silber sieht es ähnlich aus, obwohl die großen Spekulanten letzten Freitag durch den Silberpreis-Anstieg viele Kontrakte glattstellen mußten, – einmal mehr ein weiteres Beispiel dafür, wie die Profis am Terminmarkt (Commercials) die Spekulanten vor sich hertreiben.
    Trotzdem waren die „Specs“ letzten Dienstag noch mit 102.453 Kontrakten auf der „Short-Seite“ – und mit 79.198 „Long“ positioniert – eine Fortsetzung des „Short Squeeze“ sollte den Silberkurs weiter unterstützen, denn die Commercials hielten am Dienstag noch 76.039 „Long-„ und 70.653 „Short-Kontrakte.

    http://news.goldseek.com/COT/1538162818.php

    Letzten Freitag fiel das Open Interest für Silber-Terminkontrakte um knapp 370.

    Grafische Darstellung der Frontlinie:
    https://www.wellenreiter-invest.de/cot-daten/silber

  4. Boa_Constrictor

    Wie Reuters gestern meldete, muß die kanadische Bank „Nova Scotia“ $800.000,- US-Dollar Strafe an die US-Aufsichtsbehörde CFTC zahlen, weil ihre Händler mit fingierten „Spoofing-Terminkontrakten“ mindestens 4 Jahre lang Gold- und Silberkurse …manipulierten (ein ‚häßliches‘ Wort !).

    (hier mehr:)

    „Die US-Aufsichtsbehörde sagte in einer Erklärung, dass Händler an der
    Edelmetallhandelsabteilung von Scotiabank Aufträge zum Kauf oder Verkauf von
    Terminkontrakten an der Chicago Mercantile Exchange mit der Absicht aufgaben,
    die Aufträge kurz vor der Ausführung zu stornieren.

    Die Händler beteiligten sich an solchen ‚Spoofing-Betrügereien‘ von mindestens
    Juni 2013 bis Juni 2016, sagte die Agentur. Spoofaufträge erzeugen den Eindruck
    eines platzierten, größeren Kauf- oder Verkaufsinteresses, …als es sonst der Fall gewesen wäre.

    Scotiabank sagte in einer Erklärung, „…sie sei erfreut, das Problem gelöst zu haben.

    WIR natürlich auch.
    Man muß sich wundern, daß es immer noch an der COMEX möglich ist, mit fingierten Kauf- oder Verkauf-Ordern, die man anschließend wieder stornieren kann, den Gold- bzw. Silberpreis beliebig zu manipulieren.

    Mit dieser Art des Betruges wäre ja das PPT (Plunge Protection Team) in der Lage, ohne irgendwelche Zusatzkosten Gold- und Silberpreise beliebig zu manipulieren.

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Kauftipp



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