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US-Terminmarkt: Handel mit Silber wird billiger

Silber, Margins (Foto: Goldreporter)

Pro Standard-Silber-Kontrakt (5.000 Unzen) müssen Futures-Händler in den USA künftig 11 Prozent weniger Liquidität nachweisen (Foto: Goldreporter).

Parteien, die an der US-Terminbörse Silber-Futures handeln, müssen ab kommender Woche 11 Prozent weniger Sicherheiten hinterlegen.

Handel mit Silber-Futures

Die CME Group senkt die Margin im Handel mit Silber-Futures. Per Handelsschluss am heutigen Freitag müssen an der US-Warenterminbörse COMEX beim Abschluss eines Silber-Kontraktes zu je 5.000 Unzen 8.800 US-Dollar pro Vertrag hinterlegen. Die sogenannte Initial Margin wird damit um 1.100 US-Dollar oder 11 Prozent gesenkt.

Erste Senkung in 2020

Wer Silber-Futures länger als einen Tag hält, muss künftig 8.000 statt 9.000 Euro auf pro Kontrakt auf seinem Broker-Konto nachweisen. Bei den kleineren Futures (Mini-, Micro-Futures) sinken die Margins proportional. Zuletzt wurden die Silber-Margins im Januar und März angehoben. Die Gold-Margins bleiben unverändert.

Hintergrund

Die Margins werden in der Regel erhöht, wenn die Volatilität (Kursschwankung) zunimmt oder der Preis des Basiswertes stark angestiegen ist. Für den Fall einer Senkung gilt die umgekehrte Systematik. Dadurch will der Börsenbetreiber den Risiken im Futures-Handel gerecht werden. Investoren, die Kontrakte halten, müssen bei einer Senkung weniger Liquidität vorhalten. Bei einer Anhebung muss Geld gegebenenfalls nachgeschossen werden.

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Eingetragen von am 19. Jun. 2020. gespeichert unter Gold, Handel, News, Silber, Silberpreis, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

55 Kommentare für “US-Terminmarkt: Handel mit Silber wird billiger”

  1. Also rein zur Größenordnung: Für einen Silberkontrakt zu 5.000 Unzen an der Comex mit einem ungefähren Marktwert von ~78.000 USD ist eine Sicherheit von 8.800 USD hinterlegt (~11%). Das nenne ich einmal eine markante Sicherheit gegen Totalausfall. Die Sicherheit hat ja auch wirklich jeder Teilnehmer. Ich bin gerade am Überlegen, ob ich meine Einliegerwohnung verkaufe, im Sommer unter die Brücke mit passender Aktivdurchlüftung ziehe und mit dem überflüssigen Geld in Silber an der Comex einsteige. Sicherer geht es ja wohl nicht mehr. Kurz vor Wintereinbruch ziehe ich dann mit den Gewinnen in meine neue Villa ein. Das ist doch einmal ein genialer Plan. Wer macht mit? Ich halte jedem einen passenden Platz unter der Brücke frei.

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  3. Wolfgang Schneider

    https://srsroccoreport.com/major-factor-to-invest-in-silver-5-billion-ounces-of-mine-supply-economically-lost-in-past-decade/
    Zum Thema Silber. Es ist das bessere Gold, so sieht es auch Professor Bocker. Denn es ist sogar seltener als Gold, auch findet es mehr Verwendung – 80% des geförderten AG – in der Industrie, und es verbraucht sich, weil es mit auf dem Schrott oder auf dem Müll landet bzw. mit eingeschmolzen wird.

    • @W. Schneider
      Wieviel hast du noch schnell mal bezahlt fuer 25 Maple in Berlin? Ueber 540€…❓
      Ist das nicht weitaus zuviel? In jedem Online Shop gibt’s die mit besseren Preisen. Die Kängurus in 25er Tuben kosten 489. Die koennte man eventuell noch bestellen, weil bei Denen is es wurscht wenns fleckig werden….

      • Wolfgang Schneider

        @Löwenzahn
        570 Euro pro Tube. Zusammen 1.710 €. War ein Panikkauf. Manchmal verlaufe ich mich, wenn es sein muß, in einer Telefonzelle. Übrigens, wo gibt es 25er Tuben? Kann jetzt aber für längere Zeit nichts mehr einkaufen. Kosten für Arbeiten am Haus (Keller-Trocknung) stehen an, hab 2.800 € Vorkasse geleistet, dazu habe ich zwei liebenswerten Leuten ein Darlehen gegeben, 6.900 € und 7.000 €. Habe die Seenotretter angeschrieben. Nachdem sie mir versicherten, daß sie nur in Nord- und Ostsee herumschippern und nirgendwo sonst, 100 € an sie gespendet. Dazu 100 € an die Christoffel-Blindenmission für ein Projekt in Uganda. Meine Mutter würde bloß den Kopf schütteln. Aber Verständnis haben; sie war wie ihre Mutter sehr religiös. Heute neue Post von der CBM im Briefkasten. Das Projekt in Uganda braucht noch mehr Förderung. Werde mal Katze Tina fragen. Geht aber grad nicht, sie schläft.

        • Goldfrettchen

          @Wolfgang Schneider
          Bei Anlagegold in Gifhorn hättest du für die selbe Tube nur 494 Euro
          bezahlt.
          Kann ich dir auch was verkaufen?

        • @ WS
          Alle Achtung. Spendest so viel. Du hast scheinbar gutes Herz. Da koennte sich so mancher „Scheingutmensch“ eine Scheibe abschneiden.

          Aber nun zu deinem Panikkauf. Da hast du aber ordentlich draufgezahlt (!) Wieso gehst du nicht auf die Seite „gold.de“, um dort die Preise zu vergleichen?
          Deine Maples haettest Du besser zB in Bayern bestellen sollen. Um 19.70 das Stueck.

          https://www.muenzen-engel.de/kanada-maple-leaf-2020-1-oz-silber.html

          Bei DER Menge faellt der Preis sehr wohl ins Gewicht.
          Waeren sich fuer deine weisse Katze Monatsvorraete Futter ausgegangen…

  4. Wolfgang Schneider

    https://goldsilver.com/blog/the-potential-looming-catalyst-for-silver-no-one-sees-coming-mike-maloney/
    Die USA besaßen einmal eine gigantische strategische Silberreserve. Ist alles weg.
    Die Nationalbanken werden wieder verstärkt Silber horten. Würde ich auch machen.
    Denn jetzt ist es unverschämt billig. Und das wird es nicht bleiben.

    • @ WS
      Wie viele andere bin auch ich bemüht meine Silberbestände zu vergrößern !
      https://m.youtube.com/watch?v=90WD_ats6eE
      Bob Dylan singt hier von Veränderungen !

      • Wolfgang Schneider

        @Fleischesser
        Samsung hat Direkt-Lieferverträge mit Silberminen in Südamerika. Und die größten Silber-Verbraucher sind die Hersteller von Rüstungsgütern.
        Aber was ist schon Bob Dylan gegen die Kinders hier!
        What a Friend We Have in Silver
        https://www.youtube.com/watch?v=ZdBVBLxEDJ0

        What a friend we have in silver, good-bye to the bull and bear!
        What a privilege to hoard it, precious gold is also there!
        All certificates we forfeit, and abandon every share.
        All because we need not worry, paper stuff to bits we tear!
        Speculation and temptation? Is there interest anywhere?
        We should never be discouraged, take it to the hoard in prayer.
        Can we find a friend so faithful, there’s a price hike in the air.
        Cash is now our only weakness; sell some gold, and it is there.

        Are we weak and heavy-laden, stacking cash we cannot dare.
        Precious metal, still our refuge. Take it to the hoard in prayer.

        Did some dummies just forsake it? Take it to the hoard in prayer!
        Hide it from the world, and shield it, once your kids will find it there.

  5. Goldfrettchen

    Ich kann mich noch an 2011 erinnern, da stand die Unze Silber auf 33 Euro.
    Heute dümpelt sie um 15 Euro rum. Viele haben geglaubt jetzt geht die Silberrakete
    endlich los, es wurde nur ein Rohrkrepierer.
    Silber ist für die Industrie enorm wichtig wegen seiner hohen Leitfähigkeit. Niemals wird man es dulden, dass der Silberpreis in den Himmel schießt.

    • @Goldfrettchen
      Du hast recht. Ich weiss noch, wie mir ein Silberhaendler in Berchtesgaden einen Vortrag hielt ueber Silber…. Laenge mal Breite… Die letzte Chance vor der Preisexplosion in den Himmel. Und wo stehen wir heute preislich? Günstiger als jemals zuvor. Haette ihm damals nix abkaufen sollen….
      Hat seine Sache gut gemacht. Sprich guter Verkäufer….. Der Umsatz muss stimmen…

    • Silber ist nicht das Geld des kleinen Mannes. Es ist wohl eher das Geld des dummen oder naiven Mannes (neben Schulden wohlgemerkt). Wer Vermögen sichern will, sollte eher Gold kaufen. Gold hat im aktuellen Szenario nicht nur seinen Kurs gehalten, sondern seine damaligen Höchstkurse von 2010/11 sogar übertroffen. Silber liegt mit aktuell nicht mal 16€ unter 50% vom damaligen Höchstwert. Und wird diese Werte wahrscheinlich in den nächsten Jahren (Jahrzehnten?) nicht mehr erreichen. Wer damals Silber gekauft hat, kann sich mit den Wirecardaktionären in die Ecke setzen und um die Wette weinen. Ach…@renegade…ich habe keine Wirecard-Aktien. Und wer in den letzten Wochen Silber für tlw. weit über 20€ je Unze gekauft hat, hat ebenfalls (oder wieder) ins Klo gegriffen. Schlau, wer stattdessen innerhalb des letzten halben Jahres Silber verkauft und/oder in Gold getauscht hat.

      • Wolfgang Schneider

        @Grandmaster
        Dieses Lied ist für Dich und nicht für @Falco, der fürchtet sich vor allen Blauen.
        Was wird sein, fragt der Schlumpf
        https://www.youtube.com/watch?v=-rhkkaqsW2g

        Was wird sein, wenn der Goldpreis für uns nicht mehr lacht,
        und der Tag ist so dunkel, wie sonst nur die Nacht?
        Dann siehst du zum Himmel mit Tränen im Blick,
        und aus Liebe zu dir kommt der Goldpreis zurück.

        Was wird sein, wenn Christine die Märkte nicht gießt,
        wenn kein Geld mehr gedruckt wird, und auch QE nicht mehr fließt?
        Dann besorgt es der Dax, daß du bald wieder lachst,
        weil wenn Gold Du erwirbst, keinen Fehler Du machst.

        Aber was wird sein, wenn es kommt, das Goldverbot?
        Ja, mein lieber Schlumpfi, nur Gold hilft in der Not.

        Was wird sein, wenn ich abends den DOW nicht mehr seh‘,
        wenn er nicht für mich lächelt, wenn ich schlafen geh?
        Dann schaust du voll Freude zum Goldchart hinauf,
        und beim Goldkurs in ihm geht dein Herz wieder auf.

        Was wird sein, wenn die Rente kein‘ Zins mehr erbringt,
        wenn mit Riester und Rürup kein Wunder gelingt?
        Dann lachst du, weil den Zockern, den‘ tut es dann weh,
        und dein Silber im Schrank glitzert schöner als je.

        Aber was wird sein, wenn erst alles fällt und kracht?
        Gib dein Gold den Kindern, das wäre doch gelacht.

        Aber, was wird sein, wenn EM in den Keller geht?
        Glaub‘ mir, mein lieber Schlumpf, das wird niemals gescheh’n.
        Glaub‘ mir, lieber Schlumpfi, das wird niemals gescheh’n.

      • @grandmaster
        Ja,ja, immer schlau gewesen.
        Hatten Sie nich noch vor 1.5 Jahren gemeint, alle Goldbesitzer müssten
        trockene Kekse mümmeln und verarmen ?
        Und nur Aktienkäufer werden reich ?
        Und jetzt plötzlich keine Wirecard zu 200 Euro gekauft ?
        Auch keine Hertz Aktie ?
        Nunja, nur weite so. Ihr Pendant, der ex, der sitzt und weint.
        Silber ist sehr wohl Geld und jeder mit ein wenig Vorausschau sollte es haben.
        Der Preis momentan ist egal, wer es sich leisten kann, soll es kaufen.
        Ich persönlich habe immer noch 85 Kg Gold und etwa 40 Kg Silber und werde aufstocken.Aber, niemand muss es nachmachen und zur Zeit mümele ich keine Kekse, zu viel Kalorien, müssen Sie wissen.
        Ich mümmele Rohkost, gesünder

        • @renegade
          Wow 85 kg Gold :-0
          Echt oder Phantasie?
          Wuerde ich in deiner Stelle nicht sagen, lesen viele Neider mit :)
          Eigentlich ist das richtige Timing ueberall das A und O. Damit hat Grandmaster recht.
          Wer 2011/2012 Silber um die +/-40€ gekauft hat, war genauso bloed wie Jemand, der Aktien kurz vor dem Absturz kauft, in beiden Faellen hat man einen gewaltigen Verlust.
          Mit Aktien werden nur Insider reich, ab und zu hat ein Normalo Glueck und kauft eine Aktie zum richtigen Zeitpunkt. Meist hat er dann aber mehrere im Depot, davon genauso viele Rohrkrepierer, so dass am Ende, bei Glueck, null rauskommt. Ein Nullsummenspiel mit Nebenkosten. Wer mit Aktien reich geworden ist, an dem mein Glückwunsch.
          Mit Gold wird man auch nicht „reich“ . Es erhält nur die Kaufkraft. Und das ist schon mal ein Grund, sich damit einzudecken.
          Die Untergangspropheten, die von 10. 000 Euro oder gar 50.000 die Unze quassln, haben ja vielleicht recht, nur ist dann der Euro tot. Das heisst ja nicht, dass man mit Gold reich geworden ist, sondern dass man sein Geld nicht verloren hat. Mehr nicht. Aber das ist in Zeiten wie diesen eigentlich das Wichtigste.

          • @löwenzahn
            Genau 300 Gramm über 85 Kg. Gesammelt, geerbt, geschenkt und getauscht. Seit zig Jahren, auch als nich jeder über Gold lästerte.
            Grandmaster taucht immer dann auf, wenn Gold im Preis fällt und phantasiert von seinem Aktiengewinn.Und erklärte Gold für nutzlos.
            Steigt Gold, tritt er nur auf, um zu sagen, dass er alles in Gold tauschte auch seine Wirecards.
            Wetten, wenn morgen Silber durch die Decke geht, hat er natürlich heute Punkt 12 alles Gold in Silber getauscht.
            Er ist ähnlich ex und anderen.
            Forentrolle genannt.Ich frage mich nur, wozu ?

      • @Grandmaster
        „Schlau, wer stattdessen innerhalb des letzten halben Jahres Silber verkauft und/oder in Gold getauscht hat“
        Bei dem historisch hohen Gold/Silber-Ratio? Ernsthaft? Das soll schlau sein? Gut, Silber ist zugegeben etwas gestiegen, aber Gold extrem viel mehr. Naja, jedem seine Meinung.
        Ich hatte zu sehr guten Silberpreisen vor nicht allzu langer Zeit, als auch jeder jammerte wie schlecht Silber ist, zugeschlagen. Ich hatte Reserven übrig zur freien Wahl und das Gejammere war betörend auffällig für Silber. Hätte ich alternativ auch in Alkohol umsetzen können. Es wurden dann doch 1kg Münzchen für 530 EUR (sehr schön anzusehen). Aktuell bekäme ich für die gleichen Münzelchen bei den gebräuchlichen Händlern um die 620 EUR (alle Abzüge bereits inbegriffen). Das wäre kein schlechter Schnitt.
        ABER: Der Preis ist mir total egal. Selbst wenn er später mal auf 200 fallen sollte. Aus welchen Gründen auch immer. Diese Münzen und ein paar Geschwister in Unzengröße und Brüder des alten Umlaufs sind für Notzeiten gedacht und bleiben so lange in meinem Besitz oder werden vererbt/gespendet. Ich habe sogar eine alte Umlaufmünze immer im Geldbeutel dabei. Es ist einfach immer eine Freude wenn ich etwas in bar zahle und diese edle und große Münze zwischen den kleinen Mischblechdingern wiederfinde. Alleine, wenn ich denke, dass Silber nur ca. 4,5 mal häufiger über der Erde physisch vorhanden sein soll als Gold und der Preis dafür so unfassbar günstig im Erwerb ist, lehne ich mich einfach zurück und schau was passiert. Es eilt nichts, es zwickt nichts, es ist kein unnötig großes Investment und die pure Verfügbarkeit macht ein gutes Gefühl.
        Auch ein paar Münzen sind immer zum Spielen da.
        Mir ist einmal ein Bleigewicht und ein paar schwere Kupferkabel günstig hinterhergelaufen. Pure Rohstoffe in ihrer schönsten, schwersten und natürlichsten Form finde ich immer faszinierend, egal was andere über den einzig „wahren“ Preis und entgangene Gewinne fasseln. Ich würdige die Energie, die für die Sammlung der Elementhaufen in meine Hand nötig waren. Ich denke mir immer, würde ich dieses Element irgendwo in den Bergen, Wäldern, Meeren und Wüsten alleine finden können? Zu welchen Strapazen? Und wie müsste ich das bisschen rausgekratze Material Verarbeiten, um es so in der Hand zu halten. Nicht jedes Metall wird aus Großbetrieben gewonnen. Ich würdige die vorausgegangene Sklavenarbeit, auch wenn diese natürlich nicht so gerne gesehen oder benannt wird. Übernachte einmal bei 5°C im Freien und dir wird bewusst, wie schön ein Feuerchen sein kann, wie lecker in einer Fastenzeit ein Stück altes, hartes Brot sein kann und dann soll ich noch einen Teil dieser wichtigen Energie für irgendwelche Schmelzvorgänge verwenden? Das ist vielleicht übertrieben, aber ich bekomme bei diesen Gedanken immer Erfurcht und komme wieder auf den Boden Ich stelle fest, wie gut es uns eigentlich geht, wenn wir über den Sinn von Silberbesitz schwadronieren.
        Mit dem Bleiklotz als Türstopper hat jedenfalls eine überflüssige Zimmertüre keine Chance von einem Tornado zugedrückt zu werden =D

        • @dummkopf
          „Rohstoffe in ihrer reinsten Form“
          Ich habe vorige Woche einem befreundeten suedafrikanischen Kuenstler eine Skulptur aus gruenen Opal abgekauft, aus dem er einen jagenden Geparden geformt hat. Ein Originalstein aus Simbabwe. Traumhaft!

        • Goldfrettchen

          @dummkopf^2

          Gerne halt auch ich meine alten 5DM Silberlinge in den Händen, die ich in den letzten 20Jahren auf Flomärkten für wenig Geld gefunden habe.

        • Dummkopf^2
          Das hast Du sehr schön geschrieben. Ja, unsere EM-Sorgen sind ein Stück weit Luxusprobleme. Wir sehen z.Z. den Niedergang der kapitalistischen „Illusion“, ganze Branchen sind im Niedergang begriffen und sehr, sehr viele Leute haben Existenzangst, mindestens aber starke Einkommensverluste. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass bei Betroffenen trotzdem Interesse für das Thema Sachwerte besteht. Denen sag ich dann immer, fangt mit einzelnen Silberunzen an, regelmäßig erworben ergibt sich schon nach einem Jahr ein kleiner, aber feiner Bestand. Und dazu vielleicht einmal im Jahr ein Vreneli?
          Wir, d.h. der GR und die Foristen sollten vielleicht deutlich mehr „down to earth“ kommen und die „Einsteiger“-Perspektive mitdenken.
          LG

          • @almut
            Seit meinem 20. Lebensjahr sammle ich Edelmetalle.
            Und ich sage Ihnen, dass ich in all der Zeit noch niemals Sorgen bez. der Metalle hatte. Und ich kenne auch keinen, welcher Sorgen hatte.
            Edelmetall Spekulanten, aus auf den schnellen Rubel die können in der Tat schon mal Sorgen haben. Das sei unbenommen.
            Mir haben diese Metalle jedoch immer Freude bereitet.Sei es im Tresor oder jemandem um den Hals oder Ohren gehängt, oder auf den Finger gesteckt.

            • Renegade
              Da hab ich mich wohl missverständlich ausgedrückt bzw. vielleicht wollten Sie mich falsch verstehen?
              Natürlich, auch mir bereitet EM viel Freude. Es ging mir nur um die Perspektive, die man einnimmt. Hat was mit Emphatie zu tun. Ich finde der Zugang zur EM-Welt sollte möglichst „niedrigschwellig“ sein.

  6. Goldfrettchen

    @Löwenzahn
    Ein paar Silbermünzen zu haben ist schon gut, wenn man bei einem Crash ein-
    kaufen gehen will. Man will ja nicht für eine Dose Katzenfutter einen Krüger hinlegen, wenn man dafür ein Reihenhaus kaufen kann. Aber als Anlage?

    • @Goldfrettchen
      Ja genau so ist es. Der Silberpreischart tuempelt schon ewig und drei Tage auf selben Niveau dahin. Warum sollte man daran glauben, dass er in naher Zukunft explodiert? 2011 war es nicht anders… Aber wie du es schon gut beschrieben hast, als Wertspeicher bzw Inflationsschutz taugt Gold besser. Silber nimmt man nebenbei noch mit. Fuer alle Faelle.

      • Goldfrettchen

        @Löwenzahn
        Eine gute Toga hat im alten Rom eine Unze Gold gekostet. Ein maßgeschneiderter Anzug in Berlin angefertigt kostet heute zirka den Gegenwert von einer Unze Gold.
        Was hat sich geändert……… nichts

        • @Frettchen
          Diesen Vergleich höre ich immer wieder.
          Aber 1 röm. Toga hat sicher nie 1 Unze Gold gekostet.
          Ich schätze eher, damals wie heute – 1 Unze = 400 (Standard) Laib Brot.

          Obwohl der Silber Spotpreis weit unten ist, das “billige“ Silber gibt
          es bei keinen Händler mehr.

          Dieser 15 kg Barren hat vor ca. 5 Monat 6 800 – 7 500 Euro gekostet.
          Jetzt ca. 80% Aufschlag.

          https://www.goldsilbershop.de/silbermuenzbarren/15-kg-silber-argor-heraeus-fiji-islands-muenzbarren.html

          Standard Anlagemünzen habe ich für 16 – 17 Euro gekauft.
          Jetzt 20 – 22 Euro.

          • Goldfrettchen

            @Bauernbua

            Damit war ja auch nicht die Toga des Plebs gemeint, sondern die Toga eines reichen Römers, Maßanzug trägt ja auch nicht jeder. Das mit der Toga ist schon überliefert.

            • Wolfgang Schneider

              @Goldfrettchen
              Das mit der Unze, der Toga und dem Maßanzug hatte Prof. Bocker selbst in einem Interview, daß auf Youtube steht, so ausgeführt. Und daß man für 1 Unze Feingold nach dem 1. Weltkrieg (in Zeiten der englischen Hungerblockade) im Grunewald eine Villa mitsamt Grundstück kaufen konnte. Denn nur gegen Gold konntest Du vom Bauern in dieser Zeit extremen Mangels noch was zu essen kaufen. Deswegen habe ich meine 900m² Garten und Obstbäume. Sammle jeden Frühherbst wie ein Wilder Straßenobst (Äpfel und Birnen), bringe das zur Mosterei, und packe mir den Keller damit voll. Hab in der Corona-Zeit den herrlichsten Saft an meinen Nachbarn u.a. verschenkt. Im Osten stehen an den Straßen und Wegen noch viele alte Obstbäume rum. Stört keinen, wenn man für den eigenen Bedarf sammelt.

              • Goldfrettchen

                @WS
                Da hoffen viele drauf, dass sie nachdem crash ganze Straßenzüge
                mit ein paar Unzen aufkaufen können.

                • Wolfgang Schneider

                  @Goldfrettchen
                  Denen sollen die verschrumpelten Eier verfaulen. Weißt Du, daß unsere Kriegsgefangenen in der UdSSR im WK2 kleine, aber feste Essens-Rationen bekamen, während die russische Bevölkerung in der Nähe der Lager noch weniger hatte? Mein Opa war bis 1954 da.
                  https://de.wikipedia.org/wiki/Wieviel_Erde_braucht_der_Mensch%3F
                  Das hier ist ein Buch, welches ich allen empfehle.
                  Ich hoffe Du verstehst, weshalb ich die Russen mag.
                  Und wer einmal Soldat war, weiß was Kameradschaft ist.

                • Wolfgang Schneider

                  @Goldfrettchen
                  Ich mag, daß Du Gedichte schreibst. Der russische Nationaldichter Alexander Puschkin nahm sich der Geschichte vom Fischer und seiner Frau an, die niemals genug bekam. Das Original-Gedicht ist natürlich auf Russisch gehalten.
                  Märchen vom Fischer und dem Fische

                  Ein Alter mit seiner Alten wohnte
                  Am Ufer des Meeres, des blauen Meers,
                  In einer alten Erdhütte wohnten
                  Die beiden schon drei und dreißig Jahr.
                  Der Alte ging auf den Fischfang aus,
                  Derweilen die Alte zu Hause spann.
                  Einst senkt‘ er sein Netz ins Meer hinab,
                  Doch als er es aufzog, fand er nur Schlamm;
                  Zum zweiten Mal senkt‘ er das Netz hinab,
                  Doch er fand nichts darin als Gras aus dem Meer,
                  Zum dritten Mal senkt‘ er das Netz hinab,
                  Und siehe, er fing einen goldenen Fisch,
                  Einen goldenen Fisch von seltener Art.
                  Der Fisch, da er ihn aus dem Netze nahm,
                  Hub mit Menschenstimme zu raunen an:
                  Laß Alter, laß mich zurück ins Meer,
                  Und ich gebe Dir kostbaren Lohn dafür,
                  Gebe Alles Dir was Dein Herz begehrt.«
                  Da erstaunte der Alte, erschreckte sehr;
                  Wohl fischt er schon drei und dreißig Jahr,
                  Doch nie hat er Fische reden gehört.
                  Und er tat wie der goldene Fisch ihn bat,
                  Ließ ihn frei, sagte mit Schmeichelton:
                  Möge Gott mit Dir sein, Du goldener Fisch!
                  Kehr in Freiheit zurück in das blaue Meer,
                  Ich begehre von Dir keinen Lohn dafür,
                  Tauche nieder und schwimme nach Herzenslust! —

                  Darauf kehrte der Alte zur Alten heim
                  Und erzählte das große Wunder ihr:
                  Einen Fisch fing ich heute in meinem Netz,
                  Einen goldenen Fisch von seltener Art,
                  Der zu reden begann wie mit Menschenmund,
                  Seine Freiheit um kostbaren Lohn erbat,
                  Um heimzukehren ins blaue Meer
                  Mir Alles versprach was mein Herz begehrt.
                  Doch ich wagte nicht ihn um Lohn zu bitten,
                  Ließ ihn frei zurück in das blaue Meer.

                  Hub die Alte den Alten zu schelten an:
                  O Du alter Thor, alter Gimpel Du!
                  Warum wagtest Du nichts von dem Fische zu nehmen?
                  Hättest Du doch nur einen Trog begehrt,
                  Unser alte ist ganz verdorben schon.

                  Ging der Fischer zurück zum blauen Meer,
                  Und er sieht, leise kräuselt die Fläche sich.
                  Und er spähet und ruft nach dem goldenen Fisch.
                  Schwamm der Fisch herbei, hub ihn zu fragen an:
                  Was, Alter, ist Dem Begehr von mir?
                  Darauf sich verbeugend der Alte sprach:
                  Erbarme Dich meiner, erzürne nicht!
                  Meine Alte hat mich gescholten um Dich,
                  Und sie läßt mir daheim keine Ruhe mehr.
                  Sie begehrt einen neuen Trog ins Haus,
                  Unser alte ist ganz verdorben schon!

                  Gab der goldene Fisch ihm zur Antwort darauf:
                  Betrübe Dich nicht, lehre heim mit Gott,
                  Der Trog soll Euch werden nach Eurem Bedarf!

                  Wieder kehrte der Alte zur Alten heim,
                  Und der neue Trog war im Hause schon.
                  Doch noch ärger fing die Alte zu schelten an:
                  O Du alter Thor, alter Gimpel Du!
                  Hast Du alter Thor einen Trog begehrt,
                  Ist solch Geschenk wohl der Mühe wert?
                  Kehre um zum Fische und grüße ihn,
                  Erbitte ein hölzernes Haus für uns.

                  Ging der Fischer aufs Neue zum blauen Meer.
                  Und siehe, das blaue Meer trübte sich.
                  Und er spähet und ruft nach dem goldenen Fisch.
                  Schwamm der Fisch herbei, hub ihn zu fragen an:
                  Was, Alter, ist Dein Begehr von mir?
                  Darauf sich verbeugend der Alte sprach:
                  Erbarme Dich meiner, erzürne nicht!
                  Meine Alte schilt mich noch ärger aus,
                  Und sie läßt mir daheim keine Ruhe mehr,
                  Ein hölzernes Haus wünscht das zänkische Weib.

                  Gab der goldene Fisch ihm zur Antwort darauf:
                  Betrübe Dich nicht, kehre heim mit Gott,
                  Das hölzerne Haus steht bereit für Euch!

                  Und der Fischer trat seinen Rückweg an:
                  Von der Erdhütte war keine Spur mehr zu sehn.
                  Es erhob sich vor ihm ein hölzernes Haus
                  Mit Schornstein von Ziegeln, weiß übertüncht,
                  Und mit hoher, eichener Bretterpforte.
                  Am Fenster sitzt seine Alte schon?
                  Kaum sieht sie den Mann, so zankt sie ihn aus:
                  Du Gimpel, Du bist doch ein rechter Tor,
                  Begehrst so ein hölzernes Bauernhaus!

                  Kehr‘ um auf der Stelle und grüße den Fisch:
                  Ich will leine niedrige Bäuerin sein,
                  Will wohnen und leben als Edelfrau!

                  Ging der Fischer zum blauen Meere zurück,
                  Es wogte und brauste das blaue Meer.
                  Und er spähet und ruft nach dem goldenen Fisch.
                  Schwamm der Fisch herbei, hub ihn zu fragen an:
                  Was, Alter, ist Dein Begehr von mir?
                  Darauf sich verbeugend der Alte sprach:
                  Erbarme Dich meiner, erzürne nicht!
                  Noch schlimmer als früher jetzt tobt meine Frau
                  Und läßt mir daheim leine Ruhe mehr:
                  Sie will leine niedrige Bäuerin sein,
                  Will wohnen und leben als Edelfrau.

                  Gab der goldene Fisch ihm zur Antwort darauf:
                  Betrübe Dich nicht, kehre heim mit Gott!

                  Und es kehrte der Alte zur Alten heim:
                  Sieht er vor sich ein hohes Säulenhaus.
                  Auf der Freitreppe steht seine Alte schon
                  In kostbarer Jacke von Zobelpelz,
                  Mit seidenem Kopftuche bunt und reich,
                  Um den Hals eine blitzende Perlenschnur,
                  An den Fingern goldene Ringe,
                  Die Füße mit roten Pantoffeln geschmückt.
                  Um sie her stehen eifrige Diener,
                  Und sie schlägt die Diener, zerzaust ihr Haar.
                  Redet also der Alte die Alte an:
                  Glück auf, hohe Herrin, gnädige Edelfrau!
                  Jetzt wird Deine Seele zufrieden sein.
                  Da erboste die Frau, fuhr ihn heftig an,
                  Schickt ihn zum Stalle, zu dienen dort.

                  So war schon die zweite Woche vergangen,
                  Und das Toben der Alten nahm immer zu.
                  Aufs Neue schickt sie den Alten zum Fisch.
                  Geh fort auf der Stelle und grüße den Fisch:
                  Ich will keine einfache Edelfrau sein,
                  Will herrschen in Freiheit als Königin!
                  Da erschreckte der Alte und sprach zu ihr:
                  Was, hast Du Tollkraut gegessen, Weib?
                  Ich erbitte für Dich kein Reich vom Fisch,
                  Es würde Dir selbst nur zum Hohne sein.

                  Da erzürnte die Alte in ganzem Zorn
                  Und sie gab ihrem Mann einen Backenstreich:
                  Was? wagst Du Bauer zu streiten mit mir?
                  Mit mir, einer vornehmen Edelfrau!
                  Nimm Rath und Vernunft an, geh‘ gleich zum Meer,
                  Ich zwinge Dich wenn Du’s nicht willig tust!

                  Ging der Fischer zum blauen Meere zurück,
                  Ganz trübe und schwarz ward das blaue Meer.
                  Und er spähet und ruft nach dem goldenen Fisch,
                  Schwamm der Fisch herbei, hub ihn zu fragen an:
                  Was, Alter, ist Dein Begehr von mir?
                  Darauf sich verbeugend der Alte sprach:
                  Erbarme Dich meiner, erzürne nicht!
                  Aufs Neue empört meine Alte sich,
                  Jetzt will sie schon nicht mehr Edelfrau sein,
                  Will herrschen in Freiheit als Königin!

                  Gab der goldene Fisch ihm zur Antwort darauf:
                  Betrübe Dich nicht, kehre heim mit Gott,
                  Deine Alte soll herrschen als Königin.

                  Und der Alte kehrte zur Alten zurück.
                  Sieht er vor sich prangen ein Königsschloß,
                  In dem Schlosse sitzt seine Alte schon,
                  An der Tafel sitzt sie als Königin,
                  Ihr dienen Bojaren und Hofleute viel,
                  Die ihr Wein einschenken, überseeischen.
                  Dazu ißt sie zierlichen Honigkuchen.
                  Um ihr steht ihre furchtbare Leibwächterschaar,
                  Die Streitäxte auf den Schultern tragend.
                  Als der Alte das sah, erschrak er sehr,
                  Warf sich hin zu Füßen der Königin:
                  Gruß und Heil Dir, furchtbare Königin!
                  Nun wird endlich Deine Seele zufrieden sein!

                  Die Alte aber sah ihn gar nicht au,
                  Winkte bloß mit den Augen ihn fortzuschaffen.
                  Sprangen Hofleute und Bojaren herbei
                  Und rissen den Alten rücklings fort.
                  An der Türe kamen die Wächter herzu,
                  Hätten bald mit der Streitaxt ihn niedergehauen,
                  Und draußen das Voll verhöhnte ihn:
                  Nun, was tust Du nur, alter Tölpel, im Schloß?
                  Laß es Dir für die Zukunft zur Lehre sein
                  Daß der Esel in seinen Stall gehört!

                  Geht wieder eine Woche nach der andern hin,
                  Und der Unmut der Alten nimmt immer zu:
                  Sie befiehlt auf’s Neue ihren Mann aufzusuchen.
                  Und man findet ihn bald, führt ihn hin zu ihr.
                  Redet also die Alte den Alten an:
                  Gehe hin zum Meere und grüße den Fisch,
                  Ich will nicht länger hier Königin sein,
                  Will Herrscherin werden im blauen Meer,

                  Daß ich wohne auf tiefem Meeresgrund
                  Und der goldene Fisch mir dienstbar werde
                  Als Bote, so oft ich ihn senden will.

                  Der Alte wagt keinen Widerspruch,
                  Gehorcht dem Befehl ohne Schwierigkeit
                  Und wandert aufs Neue zum blauen Meer,
                  Über’m Meer zieht ein dunkles Gewitter auf,
                  Hoch hebt sich die Flut und tobt und braust,
                  Und heult mit dem Sturme in lautem Zorn.
                  Und der Fischer ruft nach dem goldenen Fisch.
                  Schwamm der Fisch herbei, hub ihn zu fragen an:
                  Was, Alter, ist Dein Begehr von mir?
                  Darauf sich verbeugend der Alte sprach:
                  Erbarme Dich meiner, erzürne nicht!
                  Siehe, immermehr plagt mich mein böses Weib,
                  Jetzt will sie schon nicht mehr Königin sein,
                  Will Herrscherin werden im blauen Meer,
                  Daß sie wohne auf tiefem Meeresgrund
                  Und Du selber ihr dienstbar werdest fortan
                  Als Bote, so oft sie Dich senden will.

                  Kein Wort sprach diesmal der goldene Fisch,
                  Mit dem Schwanze schlug er das Wasser leise,
                  Und verschwand, in die Tiefe des Meeres gleitend.
                  Vergebens stand lange auf Antwort harrend
                  Der Alte, dann lehrt er zur Alten heim…
                  Was sieht er! Vor ihm seine Erdhütte liegt.
                  Auf der Schwelle sitzt seine alte Frau,
                  Davor liegt der alte, zerschlagene Trog.

                  Aus dem Russischen von
                  Friedrich Martin Bodenstedt

              • Goldfrettchen

                @WS
                ich hab in Dosenleberwurst und Schwartemagen investiert, türmt sich in meinem Keller, ein Vreneli pro Dose wenns kracht und dann die villa im Grunewald.

                • @Goldfrettchen
                  ich hätte das passende Dosenbrot zu deiner Dosenleberwurst und -Presssack. Auch der eine oder andere gute Tropfen ist dabei. Ein Austausch wäre sicher für beide von Vorteil. Die perfekte Symbiose, wenn man bei Kerzenschein in seinem dunklen Keller ausharren muss. Damit bekommst du von mir allerdings keinen Anteil irgendeiner Villa ;-)

                • Wolfgang Schneider

                  @Heinrich,
                  mir graut vor Dir. Hatte vor Jahren hundert Rollen Klopapier gebunkert, die hab ich verschenkt. Mitsamt dem Staub drauf extra, damit die Beschenkten kapieren, daß es schon lange gelegen hatte. Dazu reichlich puren, naturtrüben Apfelsaft, es sind nur noch 3 Flaschen da vom letzten Herbst. Wenn das rauskommt, daß Du den Keller voll mit was zum Spachteln hast, während andere Kohldampf schieben, schlagen sie dich tot. Schau Dir mal an, was in Stuttgart letzte Nacht passiert ist.
                  https://de.wikipedia.org/wiki/Schuld_und_Sühne
                  Am Ende rettet ihn Sonja, die zur Hure geworden war, damit ihre kleinen Geschwister nicht verhungern. Sie führt ihn zum Glauben zurück, von dem Raskolnikow sich abgewendet hatte.
                  Bitte denk an Aljona Iwanowna!

          • @Bauernbua Stimmt ich habe vor ca.2 Jahren 1kg Kookabura gekauft als sie ganz knapp unter 500 lagen.Jetzt sind die bei 680 Euro gar nicht so schlecht als Beiwerk.

    • @Goldfrettchen
      Ich habe gute Erfahrungen mit seminumismatischen (Schwan, Wedge Tailed Eagle, Kookaburra, Panda, Maple Leaf Privy etc.) oder gleich ganz numismatischen Silberlingen (Kaiserreich…) gemacht. Sammler zahlen für Gesuchtes immer gerne mehr.

  7. Mal ein lustiges Video zu dem Thema. https://youtu.be/uNW8ZJU8HQA
    Würde ich so zwar nicht machen aber dennoch aussagekräftig.

  8. Goldfrettchen

    Schon immer war ich vom Gold beseelt
    türmt sich bei mir zu Hauf
    in meinem Speicher voll mit Golddukaten
    da tauch ich jeden Tag hinab
    wie Dagobert hab ich mein Spass
    an diesem goldnen Naß
    da erwärmt sich dann mein altes Herz
    und glänzt in goldnen Farben

    • Wolfgang Schneider

      @Goldfrettchen
      My cash has found a resting place
      https://www.youtube.com/watch?v=awRdzFzeUPg

      My cash has found a resting place not in a man-made plea;
      I trust the ever-shining gold, that it for me will plead.

      Enough for me that I have saved, this ends my fear and doubt;
      A restless soul, I’m buying gold, it will not cast me out.
      I need no other promises, I need no other plea,
      It is enough that interest died, it will not rise for me.

      My soul is resting on its worth, the living worth of gold.
      Salvation in my Saviour’s name, salvation as I’m told.
      I need no other promises, I need no other plea,
      It is enough that interest died, it will not rise for me.

      Silver and gold will heal the sick, the lost they came to save;
      For me their lowest price is now, for them my cash I gave.
      I need no other promises, I need no other plea,
      It is enough that interest died, it will not rise for me.

  9. Goldfrettchen

    @Wolfgang Schneider
    Der Fischer und der Banker

    Ein Investmentbanker stand in einem kleinen mexikanischen Fischerdorf am Pier und beobachtete, wie ein kleines Fischerboot mit einem Fischer an Bord anlegte. Er hatte einige riesige Thunfische geladen. Der Banker gratulierte dem Fischer zu seinem prächtigen Fang und fragte, wie lange er dazu gebraucht hätte
    Der Fischer antwortete: „Ein paar Stunden nur. Nicht lange.
    Daraufhin fragte der Banker, warum er denn nicht länger auf See geblieben sei, um noch mehr zu fangen.
    Der Fischer sagte, die Fische, reichten ihm, um seine Familie die nächsten Tage zu versorgen.
    Der Banker wiederum fragte: „Aber was tun Sie denn mit dem Rest des Tages?“
    Der Fischer erklärte: „Ich schlafe morgens aus, gehe ein bisschen fischen; spiele mit meinen Kindern, mache mit meiner Frau nach dem Mittagessen eine Siesta, gehe ins Dorf spazieren, trinke dort ein Gläschen Wein und spiele Gitarre mit meinen Freunden. Sie sehen, ich habe ein ausgefülltes Leben.“
    Der Banker erklärte: „Ich bin ein Harvard-Absolvent und könnte ihnen ein bisschen helfen. Sie sollten mehr Zeit mit Fischen verbringen und von dem Erlös ein größeres Boot kaufen. Mit dem Erlös hiervon wiederum könnten sie mehrere Boote kaufen, bis Sie eine ganze Flotte haben. Statt den Fang an einen Händler zu verkaufen, könnten Sie direkt an eine Fischfabrik verkaufen und schließlich eine eigene Fischverarbeitungsfabrik eröffnen. Sie könnten Produktion, Verarbeitung und Vertrieb selbst kontrollieren. Sie könnten dann dieses kleine Fischerdorf verlassen und nach Mexiko City oder Los Angeles und vielleicht sogar New York City umziehen, von wo aus Sie dann Ihr florierendes Unternehmen leiten.“
    Der Fischer fragte: „Und wie lange wird dies alles dauern?“
    Der Banker antwortete: „So etwa 15 bis 20 Jahre.“
    Der Fischer fragte: „Und was dann?
    Der Banker lachte und sagte: „Dann kommt das Beste. Wenn die Zeit reif ist, könnten sie mit ihrem Unternehmen an die Börse gehen; ihre Unternehmensteile verkaufen und sehr reich werden. Sie könnten Millionen verdienen.“
    Der Fischer sagte: „Millionen. Und dann?“
    Der Banker erwiderte: „Dann könnten Sie aufhören zu arbeiten. Sie könnten in ein kleines Fischerdorf an der Küste ziehen, morgens lange ausschlafen, ein bisschen fischen gehen, mit ihren Kindern spielen, eine Siesta mit ihrer Frau machen, in das Dorf spazieren, am Abend ein Gläschen Wein genießen und mit ihren Freunden Gitarre spielen.“

    nach: Heinrich Böll „Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral“, abgewandelt

    • Wolfgang Schneider

      @Goldfrettchen
      Genau diese Sorte neoliberaler Weltverderber, ich meine Strobe Talbott und all die anderen Chicago Boys hat man nach 1991 bei Zar Boris dem Durstigen auf Rußland losgelassen. Das Ergebnis war eine Räuber-Privatisierung, und die Ressourcen des Landes fielen in die Hände einiger Oligarchen. Im Ergebnis gab es ein paar wenige Superreiche, und >80% der Bevölkerung lebte erst einmal an oder unter der Armutsgrenze. Glücklich wer noch über eine Parzelle Land verfügte, die machte oft den Unterschied aus. Die Russen können das noch mit der Selbstversorgung, haben es drauf. Für die Nation war und ist es überlebenswichtig, die Kontrolle über die Ressourcen zurück zu erlangen. Deshalb auch der Schauprozeß gegen Chodorkoowski, denn der wollte die Anteile an seinem Yukos-Konzern an Exxon überschreiben. Putin nutzte ganz geschickt das Wirrwarr an den Börsen und die abgestürzten Kurse, so daß Vater Staat in mehr als einer konzertierten Aktion Unmengen an Aktien der Rohstoff-Konzerne billig aufkaufte, so daß man wieder die Mehrheit der Anteile hat und bestimmt, wo’s langgeht. Seit Strobe Talbott & Co. sind die Russen von unseren „westlichen Werten“ therapiert.

  10. Goldfrettchen

    @WS
    Ich mag die russische Art das Leben zu meistern, klappt was wird ein Wodka getrunken, gehts schief werden mindestens 2 getrunken.
    Ein Volk das sein Wesen erhalten hat, egal wer es unterdrückt.

    • Wolfgang Schneider

      @Goldfrettchen
      https://deutsch.rt.com/russland/102869-russland-steigert-goldproduktion-und-vergroessert-goldreserven/
      Oder es auszurotten versucht. Heute ist der 21. Juni. Plan Barbarossa.
      2018 und 2019 hat die Moskauer Zentralbank zus. 430 Tonnen Gold gekauft. und man hat ca. 115 Mia. $ an US-Bonds abgestoßen. Alles Gold, insg. 2.398 Tonnen, befindet sich im eigenen Land. Sie haben alles richtig gemacht. Anders als wir.
      https://www.gmx.net/magazine/politik/us-praesident-donald-trump/us-praesident-donald-trump-reitet-attacke-deutschland-billion-dollar-schulden-34810612
      Ich glaube, der Trump hat als junger Kerl zu viel Drogen konsumiert.

      • @WS Ich weiss auch nicht was der Volltrottel will in Anbetracht des in diesem Jahr in Deutschland drastisch fallenden BIP werden wir fuer 2020 mit dem derzeitigen Ruestunsetat schon locker bei 5% des BIP landen.Dazu gehoert aber etwas Denkvermoegen um das zu erkennen.

        • Wolfgang Schneider

          @materialist
          Komm, dafür singen wir ihm ein Lied. Er hat es sich redlich verdient.
          Donaldinus Rex
          https://www.youtube.com/watch?v=wsHOrqswQ1c

          Donaldinus Rex, unser König und Herr,
          der trieb die Demokraten allesamt vor sich her.
          /Zweimal:/ Die Grenze gut bewacht und eine Mauer hochgezogen!
          Das Geld für ihren Bau kommt aus Mexiko geflogen.

          „Ihr verfluchten Kerls,“ sprach seine Majestät,
          Daß ein jeder im Kongreß seinen Mann mir steht!
          /Zweimal/ Sie gönnen mir Melania und die Stormy Daniels nicht,
          In der Hos‘ der kleine Donald tut auch nur seine Pflicht.

          Die Kanzlerin hat sich mit dem Putin alliiert,
          Der Deep State daheim gegen mich revoltiert.
          /Zweimal:/ Die Russen seind gefallen in Syrien ein.
          Auf, laßt uns zeigen, daß wir gute Mauerbauer seind.“

          „Mein General Wesley Clark steht als Feldmarschall bereit,
          Nicht mehr lange, dann komm ich nach Persien reingeschneit.
          /Zweimal:/ Potz, Mohren, Blitz und Kreuzelement,
          Wer den Trump und seine Schwachmaten noch nicht kennt!“

          Nun adieu, Melania, wisch ab das Gesicht!
          Eine jede Kugel, die trifft ja nicht!
          /Zweimal:/ Denn träfe keine Kugel apart ihren Mann,
          Woher kriegte die Melania ihre Witwenrente dann?

          Die Musketenkugel macht ein kleines Loch,
          Die Kanonenkugel macht ein viel größeres noch.
          /Zweimal:/ Die Kugeln sind alle von Eisen und Uran,
          Das Öl und Gas in Persien sind mir bald untertan.

          Unser Wolfram-Barren hat ein vortrefflich Kaliber,
          Das Gold aus Fort Knox ist schon längst zum Feind herüber.
          /Zweimal:/ Die Briten, die haben verflucht schlechtes Geld.
          Wer weiß, ob der Mario Draghi besseres hält.

          Mit Versprechen bezahlt die Franzosen ihr König.
          Die Deutschen, die wünschen sich wieder Mark und Pfennig.
          /Zweimal:/ Potz, Mohren, Blitz und Kreuzsakrament,
          den Shutdown in der Heimat, den hab‘ ich glatt verpennt.

          Donaldinus, mein König, den kein Lorbeerkranz ziert,
          Ach hättest du nur BAYER zu plündern permittiert.
          /Zweimal:/ Donaldinus Rex, mein König und Held,
          Wir schlügen Robert Mueller für dich aus der Welt.

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