Samstag,10.April 2021
Anzeige

US-Terminmarkt: „Swap Dealers“ kaufen Silber zu

Die „Swap Dealers“ waren vergangenen Woche netto mit 2.495 Tonnen Silber auf der Käuferseite positioniert. Die „Großen Spekulanten“ haben ihre Netto-Long-Position an der COMEX dagegen halbiert.

Die jüngsten CoT-Daten vom Handel mit Silber-Futures an der COMEX zeigen per 13. März 2018 folgenden Bild.

Die Netto-Short-Position der „Commercials“ sank gegenüber Vorwoche um 11 Prozent auf 19.273 Kontrakte. Die „Swap Dealers“, darunter Großbanken, erhöhten ihre Netto-Long-Position um 2 Prozent auf 16.048 Kontrakte.

Damit bleibt diese kapitalstarke Händlergemeinde bei Silber mit umgerechnet 2.495 Tonnen auf der Käuferseite. Die „Swap Dealers“ sind mittlerweile die sechste Woche in Folge „netto-long“ positioniert.

Auf der Gegenseite halbierten die „Großen Spekulanten“ ich Netto-Long-Position. Unter dem Strich verfügen sie nur noch über Silberkäufe im Volumen von 2.947 Kontrakten.

Immer stärker werden dagegen die „Kleinen Spekulanten“. Die Non-reportables stockten ihre Netto-Long-Position weiter auf und halten nun 16.326 Kontrakte Kontrakte. Umgerechnet haben sie nun 2.538 Tonnen Silber auf Termin gekauft.

Der Open Interes, also die Summe aller offenen Silber-Kontrakte an der COMEX, ist gegenüber Vorwoche um 1,78 Prozent gestiegen auf 200.094 Kontrakte. Bis zum Handelsschluss am vergangenen Freitag ging es weiter rauf um 5 Prozent auf 210.242 Kontrakte.

Der Silberpreis gab vergangene Woche um 1,5 Prozent nach auf 16,34 US-Dollar (FOREX).

Goldreporter

Immer bestens über den Goldmarkt und Finanzkrise informiert: Abonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter!

Wenn der Staat an Ihr Geld will Vermögen sichern in der Corona-Krise

Was tun bei Goldverbot oder Goldengpass? Notfallplan für Goldanleger

Anzeige

16 KOMMENTARE

  1. Anzeige
    • @Klapperschlange

      Danke Dir. Short oder Long – jeden Tag stelle ich mir dieselbe Frage:

      Als “Broker“ war ich lange “bullish“, das “Sentiment“ am “Market“ war gut. Tag für Tag gab es eine “Correction“ der “Estimates“ für die “Tradingrange“ des “Benchmark-Index“. Dann begann das “Tech-Bashing“, das “Selling-on-Figures“ und schließlich kam es zu “Downgrades“ verschiedener “Key-Player“. Der “Sell-Off“ führte zu neuen “Year-Lows“. Dort fand der Index einen starken “Support“, der hielt. Der Weg zum Durchbrechen aller “Resistances“ schien frei.

      Läuft. Krass, oder?

      • Nur Ruhe bewahren denn der Goldpreis wird durch brechen keine Bange
        Doch die Zeit für größere Käufe kommt auch wieder anschließend !!!
        Gruß aus dem kalten Wien

      • @Thanatos

        Echt krass, ey!
        Gold und Silber performten heute in einer kritischen Preisband-Konstellation unterhalb der DMA-200/50-Linien und drohten eine „Death Cross“-Position einzunehmen, die sich erst am späten Nachmittag im positiven Trendkanal an‘s sichere Ufer retteten.

        Am Mittwoch-Abend („Powell Party“) kommt bestimmt Bewegung in die Märkte – noch turbulenter dürfte es am Freitag werden, wenn Donald China mit einem ‚$60-Billion‘-Strafzettel überrascht.
        (so, wie das Gold von West nach Ost fliegt, dürften dann die US-TBonds von Ost nach West fliegen, nur schneller und „gebündelter“).

        Make love, not war!

  2. Anzeige
  3. Mit den jetzigen Silberzukäufen wird JPM in der Lage sein, den Silberpreis für Jahrzehnte unter 20$ zu halten.

    • @Hillbilly
      So wird es Wahrscheinlich kommen, ausser sie entschliessen sich irgendwann selber long zu gehen. Aber wer weiss dass schon?

Keine Kommentare möglich

Anzeige

Letzte Beiträge

NEU: „Vermögen sichern in der Corona-Krise“

Unsere Spezialreports und Ratgeber sind erhältlich im Goldreporter-Shop!

Anzeige