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Weltweite Gold-Förderung: Kosten steigen, Ausbeute sinkt

Goldmine, Förderkosten

AngloGold Ashanti betreibt in Südafrika mittlerweile Minen die über 4.000 Meter in die Tiefe reichen. Entsprechend hoch sind die Förderkosten.

Die Kosten der Goldförderung sind zuletzt weiter angestiegen. Gleichzeitig nahm die durchschnittliche Goldkonzentration im Gestein ab. Das zeigen aktuelle Daten des Marktforschers GFMS.

Steigende Kosten, geringere Ausbeute. Das ist das Ergebnis aktueller Zahlen zur weltweiten Goldförderung. Der zu Thomson Reuters gehörende Marktforscher GFMS hat im Rahmen seines Gold Survey 2017 Zahlen vom 3. Quartal 2017 präsentiert. Darin aufgeschlüsselt sind die Durchschnittskosten der Goldförderung in den großen Goldnationen sowie weltweit. Es gibt in diesem Bereich sehr unterschiedliche Kostendefinitionen. GFMS hat zwei Kostenarten analysiert.

Total Cashs Costs (TCCs)
Dabei handelt es sich um die laufenden Betriebsgesamtkosten einer Mine plus Lizenzkosten und Steuern aber ohne Nebenproduktgutschriften, heruntergerechnet auf eine Unze Gold.

All-in Sustaining Costs (AISC)
In dieser Kostendefinition sind auch die Finanzierungskosten der Mine enthalten.

 

Laut GFMS lagen die durchschnittlichen TCCs im dritten Quartal 2017 bei weltweit 670 US-Dollar pro Unze und damit 3 Prozent höher als ein Jahr davor. Die AISC stiegen um 2,3 Prozent auf 884 US-Dollar pro Unze.

Am höchsten sind die Förderkosten in Südafrika, wo die Minenbetreiber mittlerweile mehr als 4.000 Meter in die Tiefe bohren, um an das begehrte Edelmetall zu kommen. Dort belaufen sich die durchschnittlichen AISC auf 1.184 US-Dollar/Unze (+5,1 %). Das heißt, fällt der Goldpreis unter diesen Wert, dann arbeiten die Betreiber mit Verlust.

Am günstigsten ist die Goldförderung in Australien – das gilt zumindest im Rahmen der explizit aufgeführten Länder. Hier fielen im dritten Quartal AISC von durchschnittlich 620 US-Dollar pro Unze an. Aber auch dort stieg der Wert gegenüber Vorjahr um 4,4 Prozent.

Nicht sonderlich rosig sieht auch die Entwicklung der geförderten Erzgrade aus. Hier kommt GFMS weltweit auf einen Durchschnitt von 1,67 Gramm pro Tonne. Das sind 2,3 Prozent weniger als in Q3 2016.

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Eingetragen von am 8. Feb. 2018. gespeichert unter Afrika, Gold, Goldaktien, Marktdaten, News, Welt. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

11 Kommentare für “Weltweite Gold-Förderung: Kosten steigen, Ausbeute sinkt”

  1. Da ist ja noch genug Luft nach unten für den Goldpreis…

    • @Haribo

      Als Atheist sage ich: Gott sei Dank hängt der tatsächliche Wert von Gold nicht (nur) von den Produktionskosten ab, sondern ist bestimmt von einer Vielzahl an Faktoren. Die Nachfrage nach Gold beruht eben auf seinen Eigenschaften als klassischer Wertspeicher und als ultimative Währung. Schon immer und heute mehr denn je.

    • Christian Stephan

      Beim Bitcoin und Co ist noch klein bit-chen mehr Luft nach unten und
      alles redet von der neuen „Goldgrube“. Ich frage mich wer bezahlt die Reklame
      für diese Fatamorgana ?
      Hätten die Leute in Gold und Silber investiert wären die Preise richtig toll
      und jeder hätte eine schöne Rente !
      Diese Bitbürger werden noch ihr Blaues Wunder erleben so wie bei vielen Bürgeranlagen : Vom Neuen Markt über Telekom AG , Cargolifter AG,….., Kettenbriefe ,Ü Eier, Telefonkarten, Swatch Uhren, Brauerrei Werbetrucks bis zu Euro Munzen aus Kufer /Nickel .
      Die Chance so nahe am Förderpreis Gold und vor allem Silber kaufen zu dürfen ist ein Geschenk zu mal die Förderkosten täglich steigen !
      Im übrigen nur Gold und Silber ist Geld, war bis 1971 ofiziell so und wird auch bald wieder ofiziell so werden !

  2. Heute könnte es die 2. Abwärtswelle geben im Dow, die könnte Gigantisch werden…! ich bin gespannt

  3. Genau @ Haribo ….das sehe ich auch so,mein Goldziel liegt noch ungefähr 500-600 Usd tiefer,die Zeit wird kommen nur Geduldig sein !!!
    Liebe Grüße an alle Zweifler und Goldbullen von der wunderschönen Insel Sri Lanka

  4. Was im Titel steht stimmt aber die Produktionskosten von der Lügenschleuder Reuters halte ich für viel zu niedrig mit anderen worten sind die Zahlen gefälscht . Wenn Gold angeblich so günstig aus dem boden zu holen ist warum steigt dann die weltweite produktion nicht ? nächste frage ist warum sind die führenden Goldminenbetreiber alle so hoch verschuldet und machen kaum gewinn wenn es doch so günstig ist gold zu produzieren ?

    Eines muss man sich immer bewusst sein diese Schreibtischterroristen die im auftrag arbeiten werden alles tun um die leute zu verarschen erst recht wenn es um das wichtigste edelmetall der welt geht .

  5. ich denke es ist die letzte Korrektur bevor es richtigggg aufwärts geht !

    Daher nochmal kräftig nachkaufen!!!

  6. Boa_Constrictor

    Achtung, Achtung (!): das „Plansch Protektschen Tiehm“ bitte noch mal fertig machen zum Ausrücken…Ziel-Koordinaten: Wallstreet & co.

    Oh ja – der Entwurf für den neuen US-Haushaltsplan hat es in sich: stieg 2017 die Schulden-Aufnahme „nur“ um $488 billion (Milliarden), sollen es in 2018 gleich $1,030 billion (Milliarden) sein – das größte Ressort natürlich das Verteidigungsministerium, weil „Amerika wieder great again“ gemacht werden soll.

    Prompt steigen die Zinsen für die 10-jährigen US-Junk-Bonds, und DOW/Nasdaq/S&P500 gehen erneut auf Tauchfahrt.

  7. Auch das verstehe ich nicht: die All-in Sustaining Costs enthalten doch nur die Gesamtkosten für die Produktion; das heißt, die Kosten außerhalb des Firmengeländes sind gar nicht enthalten. Um beispielsweise mit den Kaufkosten bei proaurum zu vergleichen, müsste ich doch die Lieferung zur Verarbeitung, den kompleten Schmelz- und Verpackungsprozess, die Kosten des Vertriebs + Gewinn insgesamt noch dazu rechnen.

    Wenn es heißt, 884 US-Dollar pro Unze und ich würde geschätzte 40% noch dazu rechnen, dann käme ich auf 1237 US-Dollar pro Unze – das ist aber nicht weit von dem derzeitigen Kurs weg.

    • … daher stimmt aus meiner Sicht der Satz „Das heißt, fällt der Goldpreis unter diesen Wert, dann arbeiten die Betreiber mit Verlust“ nur dann, wenn mit Goldpreis die Lieferung und alles andere ausgeschlossen ist.

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