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Wohin verschlägt es den Euro?

Am gestrigen Dienstag erlebte der US-Dollar ein kurzes Revival. Er holte gegenüber dem Euro gut 1,6 Prozent auf. Die Chinesische Zentralbank hatte eine Leitzinserhöhung angekündigt. Dabei folgte der EUR/USD-Kurs nur einer absehbaren Konsolidierung. Ein charttechnischer Ausblick, auch für Goldanleger.

Der Aufwärtstrend des Euro gegenüber dem US-Dollar ist weiter intakt, trotz der dynamischen Gegenbewegung am gestrigen Dienstag. Nachdem die People’s Bank of China eine Erhöhung des Leitzinses verkündet hatte und die Aktienmärkte nachgaben, erholte sich der US-Dollar etwas von seiner seit Wochen andauernden Talfahrt. Einige Markteilnehmer schrieben die kurzzeitige Dollar-Stärke auch den Aussagen von US-Finanzminister Timothy Geithner zu. Er betonte, die USA könnten sich den Aufschwung nicht mit der Schwächung der eigenen Währung erkaufen. Auch kein anderes Land könne das.

Die gestrige Nachrichten werten wir nur als Anstoß für eine Konsolidierung (Euro/Dollar, Rohstoffe), die nach dem wochenlangen Anstieg überfällig schien und die sich schließlich durch zusätzlichen Abgabedruck über die Terminmärkte verstärkte. So gaben auch die Edelmetallpreise deutlich nach.

Während Gold und Silber in der Handelswährung zeitweise um deutlich mehr als 3 Prozent zum Vortag einbüßten, hielten sich die Verluste für Euro-Anleger durch den stärkeren Dollar in Grenzen. Die jüngsten Kursbewegungen des EUR/Dollar-Pärchens befinden sich im Einklang mit den Erwartungen, die wir aufgrund der vereinfachten charttechnischen Betrachtung hatten.

In unserer letzten Newsletter-Ausgabe am vergangenen Freitag wiesen wir auf die wahrscheinliche Rückkehr des Euro auf das Niveau von 1,3770 Dollar hin, bevor die Gemeinschaftswährung möglicherweise ihren Anstieg zunächst bis in die Region um 1,4520 Dollar fortsetzt.

Wie im folgenden Chart zu sehen ist, kehrte der Euro heute genau an der genannten Unterstützung um.

Abb.: EUR/USD-Chart, 1 Jahr (Deuba-Indikation)

Der Kurs notierte heute Vormittag wieder oberhalb von 1,38 Dollar. 1,4073 Dollar bilden nun einen neuen Widerstand. Der EUR/USD-Kurs bewegt sich deutlich oberhalb der 50- und 200-Tage-Linie.

Ausblick: Trotz der kurzzeitigen Dollar-„Stärke“ ist der Abwärtstrend des Greenback gegenüber dem Euro weiter intakt. Da US-Dollar und Goldpreis seit einigen Wochen stark korrelieren, dürfte damit auch die Goldpreisschwäche – aus rein charttechnischer Sicht (und daran orientieren sich die zahlreich vorhandenen Spekulanten) nur von kurzer Dauer gewesen sein.


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Eingetragen von am 20. Okt. 2010. gespeichert unter Charttechnik, Euro, Gold, News, US-Dollar. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

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