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Bankenrettung in Zypern: Kontoinhaber werden teilenteignet

In Zypern werden keine Gefangenen gemacht. Damit das Land vor der Pleite gerettet werden kann, sollen bis zu zehn Prozent der Kundeneinlagen eingefroren werden. Damit will man 5,8 Milliarden Euro bereitstellen. Sparer, die mehr als 100 000 Euro auf ihrem Konto haben, sollen einmalig 9,9 Prozent davon abgeben. Bei Konten mit weniger Guthaben werden 6,75 Prozent an Abgaben fällig. Darauf haben sich Politiker in der Nacht zum Samstag in Brüssel geeinigt. Die Forderung nach einer Abgabe auf große Sparguthaben sei vor allem aus Deutschland gekommen, heißt es. Aus dem Rettungsmechanismus ESM sollen 10 Milliarden Euro an Zypern ausgezahlt werden. In Zypern kam zu einem Ansturm auf Geldautomaten. Mehr

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Eingetragen von am 16. Mrz. 2013. gespeichert unter Hot-Links. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

53 Kommentare für “Bankenrettung in Zypern: Kontoinhaber werden teilenteignet”

  1. Sieh an sieh an. Wann wird wohl diese Maßnahme Deutschland erreichen? In Zypern wurde ein Tabuthema gebrochen.

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  2. Bankraub, nichts weiter.Ich hoffe,das überzeugt nun auch den letzten „Goldzitter und das letzte systemgläubige Schaf“.
    Ab nun gehört Bargeld in den Safe und nicht mehr auf die Bank.Aber was gehört eigentlich dann auf die Bank ? Ich hätte da eine Antwort an die Bänker: Auf die Bank gehören Schulden.

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    • Schwachsinn. Das Risiko einer Insolvenz tragen immer die Eigentümer udn Geschäftspartner eines Unternehmens. Wer sein Geld einer Bank gibt, ist deren Geschäftspartner.

      Richtig wäre es daher gewesen, Eigentümer und Bankkunden zu 100 % an den Risiken einer Insolvenz zu beteiligen. .

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      • @Klaus
        Leider stimme ich da nicht zu.
        Wenn Sie die Konto-Kunden einer Bank enteignen wollen, können Sie das Bankensystem gleich abschaffen. Ich glaube nicht, dass Sie dann Ihr Gehalt noch auf eine Bank überweisen lassen wollten. Denn wie wollen Sie wissen, ob nicht grade Ihre Bank morgen insolvent ist und damit Ihr Gehalt futsch.Dann also gleich wieder Barzahlung ? Aber was, wenn wie in Schweden Bargeld abgeschafft werden soll ? Ich brauche Ihnen das Szenario nicht weiter ausmalen, jeder kann sehen was dann kommt.
        Ein vertrauensvolles,funktionierendes Bankwesen gehört wie die medizin.Versorgung, die Polizei und Energie zur essentiellen Infrastruktur einer Gesellschaft.Sonst haben wir Anarchie.

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        • Eine Bank ist ein Unternehmen, welches sie und ich Geld leihen und dafür Zinsen bekommen. Jedes Unternehmen kann insolvent werden. Das Risiko trage ich als Kunde eines jeden Unternehmens. Durch die Auswahl des Unternehmens kann ich mein Risiko minimieren.

          Die lächerliche Annahme, Banken dürften nicht insolvent gehen, hat genau zu dem geführt, was wir jetzt haben: Deutschland zahlt (inklusive TARGET) bald eine Billion Euro für andere Leute.

          Niemand zwingt sie oder mich, Geld zur Bank zu bringen. Denn nur Sichteinlagen (Termingelder, Tagesgeld, Giroguthaben) und Inhaberpapiere (Sparbriefe) sind bei einer Insolvenz gefährdet. Sondervermögen und Namenspapiere (Depots) sind davon nicht betroffen.

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          • @Klaus
            Wie das Beispiel gerade jetzt Zypern zeigt, sind auch Depots nicht sicher. Auch bei denen werden 10 % des Wertes einbehalten und abgeführt.Und das rückwirkend, damit niemand auf die Idee käme, noch schnell umzuschichten.Übrigens,die 10 % sind rein willkürlich festgelegt, könnten auch 50 und mehr sein.
            Sei es wie es ist, es bestärkt mich in meiner Ansicht nur die Mindestmenge an Geld auf der Bank zu lassen.Der Rest im privaten Safe und in Edelmetallen.Nette Zeiten !

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            • In einem Depot liegt nichts, was einer Bank gehört. Aktien, Fondsanteile, Renten – das alles gehört mir. Die Bank verwahrt es lediglich. Das ist nichts anderes als ein Schließfach. Beides ist bei Insolvenzen nicht betroffen.

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      • @Klaus
        Wenn man in Deutschland offiziell arbeiten will, MUSS man ein deutsches Bank-Konto haben. Man ist dazu gezwungen, ob man will oder nicht! Was ist das für eine Partnerschaft?

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        • @Antifaschist… Klingt gut…, aber der Beitrag?!!!: „Wenn man in Deutschland offiziell arbeiten will, MUSS man ein deutsches Bank-Konto haben. Man ist dazu gezwungen, ob man will oder nicht! Was ist das für eine Partnerschaft?“
          Ob sowas auch nicht anderswo in der Welt gilt?! Hat natürlich nur abrechnungstechnische Gründe im Sinne von Überprüfbarkeit, Transparenz (eigene Buchhaltung, Finanzamt) und…Effizienz
          Stell man sich z.B. vor, eine grössere Firma müsste potentiell für wer weiss wieviel Mitarbeiter ständig mit höheren Überweisengsgebühren -ich glaube bei SEPA, also innerhalb der EU sind es 10 EURO/Überweisung- rechnen!

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    • @anaconda spricht über ‚ “Goldzitter und das letzte systemgläubige Schaf”.’…gerät aber selber am meisten in PANIK!: „…Ab nun gehört Bargeld in den Safe und nicht mehr auf die Bank.“ -;)

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      • Es geht sowieso nicht extrem um SystemGLÄUBGKEIT, sondern gerade um SystemMISSTRAUEN aber das bei einem System in dem wir alle mitttendrin sind, also Anpassungsfähigkeit und vor allem Flexibilität sind gefragt und nicht gleich alles hinschmeissen, Gold vergraben und Selbstversorger werden… Zeit wird höchstwahrscheinlich kommen, wo so gehandelt werden muss, aber nicht gleich jetzt zu verfrüht in Panik geraten!

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  3. goldreporter könnte auch mal genauer und deutlicher werden beim Beitrag: „Bankenrettung in Zypern: Kontoinhaber werden teilenteignet“… Denn… klingt natürlich nach…Bankenrettung durch… Bankenschädigung!… Was denn nun?!… Ach so!: Die einheimische zypriotische Banken, damit deren Kunden, müssen die Schulden zahlen, welche Zypern bei ausländischen, darunter deutschen Banken hat?…

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  4. Darius verwechselt anscheinend Hausverstand mit Panik

    Ich sehe die Teilenteignung in Zypern als Testlauf. Wenn das ohne große Krawalle akzeptiert wird, kann ich mir eine Ausweitung auf alle Eurostaaten durchaus vorstellen. Bei uns heißt es dann vielleicht Solidarabgabe oder einmaliger Beitrag für den ESM 2.0

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    • Es ist einfach nur wie immer eine Machtfrage und damit wer am längeren…wirtschaftlich/finanziellen… Hebel steht. ich stelle nur die sozusagen Negativfrage: Ist es etwa Zypern?!!!! Dann wird vielleicht verstanden warum gerade in Zypern sowas gemacht wurde -die sind sicherlich mitunter die Einflusschwächsten in der EU. Daraus was auf BRD abzuleiten und damit solche Massnahmen…gleich…hier zu befürchten ist abwegig

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  5. Hier noch ein Artikel aus den Wirtschaftsnachrichten:
    Der Schuldenschnitt in Zypern ist die Blaupause für die weitere Euro-Rettung: Freitag am frühen Morgen erfolgt in Brüssel der Beschluss zur Enteignung. Darauf wird das Online-Banking gesperrt. Am Sonntag folgt das formale Gesetz auf nationaler Ebene. Am Montagmorgen ist die Zwangsabgabe schon vom Konto abgezogen.
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/03/16/eu-enteignet-bank-kunden-gesetz-am-sonntag-am-montag-ist-das-geld-schon-weg/
    Jeder kann sich seinen Reim drauf machen, wir sind nicht die Insel der Seeligen.

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  6. Selbst wenn die Bank pleite gehen würde, wäre da ja noch ein Einlagensicherungsfond. Das hatten ja Kunden auch im Hinterkopf, die bei Banken Konten eröffneten. Eigentlich eine Runde Sache, die VERTRAUEN schaffen soll. Das ist seit heute vorbei. Zumindest in der EU!

    Mal sehen ob Merkel und Steinbrück – äh Schäuble – wieder sonntagsabends ins Fernsehen müssen, um die Spareinlagen der Deutschen als sicher zu beschrei(b)en!

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  7. Darius@
    Europa ist pleite und alle Regierungen schielen auf die Ersparnisse ihrer Bürger. Wurden uns nicht die diversen Rettungsschirme(EFSF&ESM) als notwendiges Opfer für ein gemeinsames Europa verkauft? Ist es wirklich so abwegig, dass ein Teil des monetären Volksvermögens beschlagnahmt wird da alle bisherigen Maßnahmen noch immer nicht ausreichen?

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    • @Christian, kaum was in der EU ist zu vergleichen (…gerade deshalb war der EURO so verkehrt). Aber das aktuelle Thema ist Zypern: Wenn man sich das genauer anschaut, dann ist es doch nicht so verkehrt die Massnahame aus reiner EU-Sicht. Denn wem gehören überwiegend die Vermögen über 100.000 EUR in der Insel, welche also am stärksten mit STEUERN rückwirkend (also schon etwas von Enteignung…) belastet werden?…: RUSSISCHEN Oligarchen, die nämlich dort Gelder… VERSTECKEN (aus russischer Sicht versteht sich).
      Also damit erstens keine EU- Bürgern und zweitens MIT EINIGEM RECHT kann man denen was davon abnehmen, denn das sind eigentlich ILLEGALE Gelder (obwohl sollten eigentlich dem russischen Staat zurückgeführt werden, aber ob dieser völlig korrupte Staat, der russische, mehr an den Oligarchen interessiert ist, als an einem funktionierenden Staatswesen das ist wiederum eine ganz andere Frage und hier also fehl am Platz ist…)
      Ja, zypriotische Bürger, auch solche mit kleineren Sparbeträgen werden zur Kasse gebeten, aber darin besteht im wesentlich kein Unterschied zu Greichenland ,Spanien… Auch dort werden die „kleinen“ Bürger mit andersartigen Massnahmen belastet… Es geht doch letztendlich um die Rettung von wichtigen Gläubigerbanken aus den Gläubigerländern, also…BRD hat nichts zu befürchten, dass hier namhafte Banken irgendwann auf dem Trockenen sitzen, dafür werden doch die ESM-Gelder durchgeschleust und die „Sanierungen“ sind nur politische Alibis für die einheimische Wählerschaft ,damit sie nicht aufmucken, dass Steuergeld ohne Gegeforderungen für jene Schuldnerländer aufgewandt wird.
      Aber das auch wieder nicht: Zur Finanzierung der Gläubigerbanken:
      Aber wieso soll sich denn ein Bewohner der BRD um solche Banken sich sorgen machen, die so gut von der Politik geschützt werden?

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      • Also wenn es nur um die 100 bösen Oligarchen geht, die da ein paar Millionen Rubel oder Euro parken, dann hätte man auch den Cut bei über 20000 Euro machen können. Wer drüber ist, zahlt 10% wer drunter ist, gar nix. Spart Arbeit bei den Banken und nur die „Reichen“ werden abgeschöpft. Die Bürger währen besänftigt. Was jetzt passiert, ist das abgreifen des Geldes vom kleinen Mann! Wer hat den sein Geld auf dem GIRO Konto? Die Kleinen. Die Oligarchen haben ihre Knete zwar dort auf der Bank, aber bestimmt nicht auf dem Girokonto. Das ist irgendwo in Immofonds, ETF und Zertis geparkt und da wird man es ihnen nicht wegnehmen! Aus meiner Sicht also alles Augenwischerei um an die Knete des kleinen Mannes zu kommen. Und da die Zyprer den weitesten Weg nach Brüssel haben und da am Montag nicht auf die Kacke hauen können, haben die jetzt halt mal den Kürzeren gezogen. Kleiner Testlauf fürs Festland! Und nochwas: wer denkt, dass das erst diese Nacht beschlossen wurde und von den Banken einfach mal so adhoc umgesetzt werden kann, der irrt vermutlich ganz gewaltig. Dafür braucht es Vorlaufzeit. Das ganze ist lange plant und wird nicht einfach so aus dem Ärmel geschüttelt.

        Eins hat aber nicht ganz geklappt. Die Verkündung dieser Aktion auf die exakte Zeitachse mit der Papstwahl zu legen, um so in der medialen Bedeutungslosigkeit unterzugehen. Weil, es ist ja gerade keine Olympiade, WM, EM oder sonstwas um den Pöbel abzulenken. Ist aber egal, denn in 2 Monaten hat das wieder jeder vergessen und die Schlangen an den ATMs gibts nicht mehr. Alles Friede Freude Eierkuchen.

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  8. Also letztendlich: Gerade Bürger der führenden EU-Länder, also vor allem der BRD, können sich nicht beklagen, dass „ihre“ EU nichts tut, um sie vor dem Schlammassel den ihre eigenen Regierungen selber angerichtet haben mit der Einführung des EUROS… zu retten! Es geht also weniger um die Rettung der Südländer, es geht um die Rettung der Gläubigerbanken.
    Und dann befürchten einige hier um gerade diese Banken?!

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  9. @Alle
    Eine Geschichte die zum Nachdenken ist, die Türkei vor ca. 15 Jahren, es gab Firmen mit geTürkten Export den Staat ausnahmen, Privat Banken die auf DM später Euros und Dollars 15% Zinsen gaben, Inflation schon auf fünf nach Zwölf, grösster Geldschein 500 Mio TL, alles wurde aufgrundet und wenn man ein Brot gekauft hat für 50 000, hat man als Kleingeld ein Kaugummi bekommen, der Staat war Bankrott und übers Wochende kam eine Develoution, alle haben verloren ausser die die davon wussten wurden Reich. Dann kam der IWF mit der Weltbank, hat alles geordnet ( den Staat versklavt ), die neue TL wurde eingeführt ( sechs Nullen gestrichen ), Mortgage wurde eingefuhrt, jeder hat auf Pump ein Auto oder eine Wohnung, die Türkei blüht auf das WW liegt im Euro Durchschnitt am höchsten, eine Immoblase baut sich auf …… das war ein Reale Simulation mit einem 80 Mill. Volk …. um zu sehen wie schnell kann man so was wieder anschieben …. das war vor ca. 12jahren ….. und jetzt wird die Simulation an dem Euro Volk 400Mill durchgeführt ……. mal sehen wohin dieses führen wird.

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  10. Darius@
    Ich hoffe nur nicht, dass die Teilbeschlagnahme von Bankguthaben in Europa Schule macht. Bei mir ist sowieso am Konto nichts mehr zu holen. Ich habe nur noch die Beträge auf der Bank um die Dauerabbuchungen zu gewährleisten, bei dem aktuellen Zinssatz ist der Zinsverlust zu verschmerzen. Jetzt gibt es bei mir nur noch Cash, Gold und Silber, fast wie im Mittelalter.

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  11. Bald ist Ostern… mit verlängertem Wochenende. Irgendwie habe ich das Gefühl, am Montag, Geld vom Konto abheben zu müssen.

    Frau Dr. Merkel:
    – Wie will man im Euroraum den Frieden, mit solch einer Maßnahme, erhalten?
    – Halten Sie morgen eine Ansprache mit dem Kontext „die Ersparnisse sind sicher“?

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    • Lass den Doktor weg, die sind bei Politikern doch alle ergaunert.
      Und ehrlich gesagt, sind mir zuviele Ex-DDRler in unserer Regierung, was mich um den Schlaf bringt, wenn ich an unsere Zukunft denke!

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  12. @Klaus
    Glauben Sie wirklich, dass der Staat darauf Rücksicht nimmt,dass das Depot eigentlich Ihnen gehört und nicht der Bank.? Wen wollen Sie verklagen ?
    Übrigens: Die 10 % in Zypern zieht der Staat ein und zwar für alle Guthaben, auch bei den Banken, die nicht pleite sind. Bei uns wird das Vermögensabgabe, Lastenausgleich, Wohlhabendensteuer oder sonstwie heißen, kommt letztlich auf das gleiche raus.Weg ist dann weg.

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    • In einem Land ohne freiheitliche Verfassung kann der Staat grundsätzlich alles tun, da haben sie natürlich vollkommen recht. Aber das war ja gar nicht mein Punkt.

      Mir ging es darum, daß im Falle einer Insolvenz natürlich die Eigentümer und die Geschäftspartner haften. Das kann und darf bei Banken nicht anders sein. Und Geschäftspartner der Banken sind die Kunden. Und deren Depots sind anders als Sichteinlagen und Inhaberpapiere bei einer Insolvenz eben nicht gefährdet, da sie nicht zur Insolvenzmasse zählen.

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      • @Klaus scheint den falschen Beitrag erwischt zu haben: „In einem Land ohne freiheitliche Verfassung kann der Staat grundsätzlich alles tun, da haben sie natürlich vollkommen recht.“
        Das ist hier doch nicht der China Artikel!… Und wenn einige sowas über die BRD meinen, dann geht es vielem hierzulande anscheinend zu gut.
        So werden alle mögliche „Probleme“ gesucht wo es überhaupt keine gibt!
        Und die Probleme der anderen werden zu eigenen heraufbeschworen und dazu noch die ganze Schuld gerade bei denen aufgeladen für gerade die eigene „Probleme“… die aber gar nicht gibt!
        So ist der überwiegend Tenor hier

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      • @Klaus
        Ja, das verstehe ich voll und ganz.Normalerweise ist das so.Aber Banken sind systemrelevant und müssen und werden vom Staat „gerettet“.Das heißt mit Steuergeldern und der Staat hat nun mal die Steuerhoheit und kann Depots, Konten etc „besteuern“.Bedenken Sie, die Banken in Zypern sind nicht pleitegegangen,es gibt keine Insolvenz dieser Banken. Der Staat zieht die 10% ein und die Banken sind lediglich „Erfüllungsgehilfen“.Wenn Sie also ein Depot bei dieser Bank hätten, so zieht die Bank im Auftrag des Staates 10% ein.Das Geld bekommt der Staat und der rettet diese Bank.Zugegeben ein juristisches Spiel, aber könnten Sie dagegen mit Erfolg klagen ?. Und weiter: Die russischen Geldwäscher haben ihr Geld sicherlich auch auf Aktien-Depots, Stiftungen, oder Versicherungen, natürlich mittels zyprischer oder panamesischer Strohmänner.
        Glauben Sie, die läßt man ungeschoren davonkommen ?
        Ein Bank-Depot ist wie eine Immobilie auch, letztlich ein transparenter Papierwert,ein Werte-Vertrag sozusagen oder auch Kredit genannt. Und jeder Vertrag kann und wurde gebrochen, mit allen nur denkbaren juristischen Tricks. Ich komme aus einer großen Juristenfamilie und weiß wovon ich rede.Sogar Grundbucheinträge wurden verändert, rückwirckend.
        Auch in Deutschland, auch in den letzten Jahren.Ostdeutschland Z.B.
        Von wegen Rechtsstaat.Dieser existiert nur in der Presse und bei den Lehrern.

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        • @anaconda, apropo zypriotische Bankenrettung…aber fragt sich nur welcher: „Aber Banken sind systemrelevant und müssen und werden vom Staat “gerettet”.Das heißt mit Steuergeldern und der Staat hat nun mal die Steuerhoheit und kann Depots, Konten etc “besteuern”.“
          Abgesehen von der Massnahme an sich, seit wann wären zypriotische Banken für das EURO-System denn relevant?!
          Und seit wann rettet man denn Banken, indem man denen Geld abzieht und deren Kunden dazu noch verprehlt?!
          Die Massnahme ist eine von Brüssel und…Schäuble…an Zypern DIKTIERTE… damit die da ESM Gelder bekommen dürfen.
          Es geht also nicht um eine Rettung der zypriotischen Banken, sondern um die Rettung von Gläubigerbanken anderswo bei denen Zypern als Staat verschuldet ist.
          Und das sind sicherlich nicht die zypriotischen,sondern wer weiss welche auch von der BRD

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          • @Darius
            Das Ergebnis ist für den Kunden das gleiche.Es ist nur ein juristischer Trick um Klagen aus dem Wege zu gehen. Rettung der Gläubiger Banken und Bankaktionäre auch in Deutschland. Sagte ich doch: „Kartoffelrepublik“ äh pardon „Rechtsstaat“

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          • @anaconda, habe ich doch gemeint: Rechtsstaat ist am Besten, wenn es eine gewisse Exklusivität solcher gibt und die meisten andere Staaten davon nicht betroffen sind… Denn dann kann man alles mögliche Geschäftliche sehr profitreich überall anstellen. Aber andererseits wäre ziemlich idiotisch wegen solcher Zustände fast überall in der Welt aus fanatischen Prinzipien den eigenen Wohlstand… und damit letztendlich den eigenen Rechtstaat aufs Spiel zu setzen, wenn in den Unrechtsstaaten sowieso nichts verändert werden kann.

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        • „Von wegen Rechtsstaat.Dieser existiert nur in der Presse und bei den Lehrern.“

          Da haben sie leider voll und ganz recht.

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          • @Klaus ,ich könnte Ihnen sehr viel Staaten „empfehlen“, die „besser“ in der Hinsicht als die BRD sind -und das in der „Praxis“: „Von wegen Rechtsstaat.Dieser existiert nur in der Presse und bei den Lehrern.“
            China, Russland, ………………. Ach was ,die Liste wäre sowieso zu lang.
            Ihnen geht es wahrscheinlich zu gut…

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          • @Klaus Obwohl, das mit den universellen Rechten doch nicht universell gesehen wird, so während in Ländern wie BRD solche „genossen“ werden, das aber schon auf Kosten der Rechstslosigkeit von anderen .
            Beispiel: Weil hier die Menschen nicht als Slavenarbeiter gehalten werden dürfen, dann gehen Firmen wie Siemens, etc… einfach nach China.
            Aber nicht so undankbar sein, dass man sich schon auf der guten, bequemen Seite hierzulande befindet

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        • Und deshalb müssen wir die gesamte Politik und Justiz davonjagen.
          Beppe Grillo macht mit Hoffnung!

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  13. @anaconda genau so wird es sein,hat aber für Vorbereitet Vorteile und Leute wie @Klaus glauben uneingeschränkt an universelle Regeln und Prinzipien,werden sie dann entäuscht sind dies die Empörten!

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  14. Zudem prüft die zypriotische Regierung die Möglichkeit, die Finanzinstitute der Insel auch am Dienstag geschlossen zu halten – aus Angst vor einem Sturm auf die Banken. Dies berichtete der staatliche Rundfunk am Morgen.
    aus
    http://bazonline.ch/ausland/europa/ZypernRettung-auf-der-Kippe/story/10439429
    Soetwas nennt sich meiner Erfahrung nach Bankmoratorium.Für die, die soetwas nicht kennen,oder sich nicht vorstellen können,dass es so etwas in Europa noch geben könnte, schon mal als kleinr Vorgeschmack.

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    • Wer jetzt in Zypern kein Bargeld hat, hat ein Problem. Zeig mir dort jetzt in diesem Moment einen Automaten, der mir gegen Plastik eine Ware verkauft! Wenn das bis Dienstag nicht funktioniert, wird es Plünderungen geben. Denn mit Hunger kann man schlecht denken.

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      • @W „Wer jetzt in Zypern kein Bargeld hat, hat ein Problem. Zeig mir dort jetzt in diesem Moment einen Automaten, der mir gegen Plastik eine Ware verkauft!“
        Das Problem bei solchen Massnahmen ist immer die IRRATIONALITÄT der Massen.
        Wenn die Regierung meint, die Steuern auf Bankeinlagen gelten RÜCKWIRKEND, dann gerade um Bankruns zu verhindern -wenn trotzdem dann solche stattfinden, dann gibt es wenig Verständnis…dass wenn alle die Gelder abheben, das sowieso dem Einzelnen nichts geholfen hat…Dann sind alle die abgehoben haben, plötzlich mit dem Staat verschuldet und haben nebenbei die Schliessung der Banken wegen dann mangelnder Geldscheine selbser bewirkt!

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  15. Dass ein Teil des Sparguthabens beschlagnahmt wird ist natürlich ein Skandal, da sich sich ja fast alle einig. Jetzt meine Frage an euch. Wäre es euch lieber gewesen, dass die EU die Bankkunden nicht in die Pflicht nimmt und statt 10 Milliarden 16-17 Milliarden überweist? Welche Alternativen gäbe es? Natürlich könnte man auch nichts überweisen und die zypriotischen Banken gegen die Wand fahren, dann wären aber die Sparguthaben bei 0.

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    • @Christian, die grosse Verwirrung bleibt bestehen: „Natürlich könnte man auch nichts überweisen und die zypriotischen Banken gegen die Wand fahren, dann wären aber die Sparguthaben bei 0“ Es geht doch nicht um die zypriotischen Banken! -seit wann „rettet“ jemand Banken indem vom Staat -auf Befehl der EU- auf die Konten dieser Banken eine Steuer erhoben wird?! -Das fliesst doch für den zypriotischen Staat und von dort zur Bedienung der Schulden, genauso wie die ESM Gelder -sonst gäbe diese Gelder überhaupt nicht!
      So idiotisch sind doch Schäuble un Co nicht, dass sie einfach Griechenland, Portugal und Spanien retten -sie sind ihen eigenen Völker verpflichtet, obwohl das viele hier nicht glauben… wollen

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      • Sorry, grosse Korrektur im eigenen vorigen Beitrag: „…So idiotisch sind doch Schäuble un Co nicht, dass sie einfach Griechenland, Portugal und Spanien retten -sie sind ihren eigenen Völker verpflichtet, obwohl das viele hier nicht glauben… wollen“ Da klar EIGENEN VÖLKER wegstreichen und stattdessen EIGENEN BANKEN einfügen

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  16. Schubiak Schmollacks

    In dem Staat in welchem ich mich zur Zeit aufhalte, nehmen die Wechselstuben keine EUROs mehr.

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  17. Bankfeiertage zu verhängen und noch dazu in einem Euro und EU Land ist die größte Dummheit die sich die Troika hat einfallen lassen.Damit hat sie das System endgültig gegen die Wand gefahren,denn das Vertrauen ist weg.Wer kauft jetzt noch Staatsanleihen,wer investiert jetzt noch Kapital in die EU ? Kann nur noch ein Wahnsinniger machen.Jetzt muss Geld gedruckt werden ohne Ende und eine Hyperinflation mit anschließener Währungsreform wird die Folge sein.
    Es gibt keine Alternative mehr, das Spiel ist aus,sie haben sich selbst in Abseits gestellt, da sie nicht kapiert haben, dass Geld gleich Vertrauen ist.

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    • Der Point Of No Return ist schon lange überschritten und wir wussten das es so kommen wird. Trotzdem sind hier jetzt viele erschrocken. Warum? Eigentlich nicht nachvollziehbar. Im Grunde wollen viele ja den Einsturz des Euros und er wird kommen. Das ist jetzt halt eine Möglichkeit dem Ganzen mehr Schwung zu verleihen. Seid froh, dass es erst wo anderes einsetzt. Dann haben wir Beispiele wie es bei uns aussehen könnte. Wir konnten uns länger darauf vorbereiten, als der gemeine Michel. Macht was draus!!!

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  18. Gerade lese ich in den Morgennachrichten,dass der EU Parlamentspräsident Schulz vorgeschlagen hat, Guthaben von unter 25.000 EUR von der Abgabe u befreien.Dann würden aber 6 Mrd von den 10 Mrd. des Hilfspaketes fehlen.Ein anderer rechnete aus,würde man 100.000 garantieren,würden fast 9 Mrd fehlen.Heißt im Umkehrschluss, die Kleinsparer bezahlen den Großteil der Zeche.Klar,die Großen Geldschieber haben ihr Vermögen schon in Vanatau,mit Hilfe der Regierung und Banken.Die Kleinen hängt man,die Großen läßt man laufen,kennt man doch.

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  19. Ich werde mein restliches Bargeld heute abheben.
    Die Tagesgeldkonten sind mir auch nicht mehr sicher.
    Wer weiss was noch alles kommt.

    Die einzige Anlage wäre für mich Oderschuldverschreibungen bei fubus.de
    Aber die werden wahrschenlich auch mit in den Sog gezogen wenn es kracht.

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  20. *Orderschuldverschreibungen*

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  21. Schubiak Schmollacks

    Es gibt nur noch die Alternative physische EM!!! Kaufen und im Garten verbunkern – und es muss schnell gehen – Gold ist wieder gut angezogen und wird wahrscheinlich noch mehr steigen. Der EURO ist uebrigens wunderschoen am abkacken.

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  22. Wo sind denn die zig-Milliarden die russische Oligarchen angeblich auf Zypern gebunkert haben hin ? Alles verzockt oder in griechische Staatsanleihen angelegt ? Dann müsste doch das Geld in Griechenland sein, aber das ist doch auch pleite !
    Haben sich die Rubel in Luft aufgelöst ? Ich glaube, das ist alles nur Augenwischerei. Die zypriotischen Banken wollen einfach nur an die EU-Geldtöpfe (ESM 700 Mrd, IWF ). Das ist geschenktes Geld fast ohne Auflagen. Und zurückzahlen werden sie es nie ! Jeder darf sich bedienen, warum nicht auch Zypern ? Im Fall der Fälle haftet ja Deutschland mit 27 % und ggf. 100%, denn die anderen Geberländer werden sich dann ausgeklinkt haben, weil sie angeblich selber pleite sind (wie traurig !) und der deutsche Michel darf die Suppe allein auslöffeln. Frankreich und Italien bauen ja schon vor: Sie machen keinerlei Anstalten ihren Haushalt zu sanieren und evtl. Lohnkürzungen oder Arbeitszeitverlängerungen und dergleichen vorzunehmen, sondern wollen flott auch weiterhin Geld ausgeben.
    Den zypriotischen Kleinsparern und Großinvestoren wird auch nicht viel passieren, es werden weder 9.9 noch 6,75 % von ihren Konten abgebucht und wenn doch, dann wird es umgehend zurückgebucht. Das ist nur ein Alibi um die EU-Rettungsschirmkritiker zu beruhigen, besonders die deutschen im Wahljahr! Die zypriotischen Banken leben doch vom Schwarzgeld der Russen und kein Oligarch würde noch einen Rubel auf Zypern anlegen, wenn er zur Kasse gebeten würde. Auch am Steuerparadies wird sich nichts ändern. Sie graben sich doch nicht selbst das Wasser ab !
    Also keine Panik, es wird nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Allerdings kann dieser erste Vorstoss schon mal als ein Testballon für evtl. spätere Enteignungspläne angesehen werden.
    Wir müssen deshalb (schrittweise) aus dieser, für uns desaströsen, Währungsunion aussteigen.

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    • @Camouflage, fragt sich angeblich erstaunt: „Wo sind denn die zig-Milliarden die russische Oligarchen angeblich auf Zypern gebunkert haben hin ? Alles verzockt oder in griechische Staatsanleihen angelegt ? Dann müsste doch das Geld in Griechenland sein, aber das ist doch auch pleite !
      Haben sich die Rubel in Luft aufgelöst ? Ich glaube, das ist alles nur Augenwischerei. Die zypriotischen Banken wollen einfach nur an die EU-Geldtöpfe“
      WO KÖNNTEN SICH DENN DIE RUSSISCHEN RUBEL DENN (WIEDER:::)BEFINDEN?!- GENAU: WIEDER IN RUSSLAND NACHDEM SIE IN ZYPERN NUR GEWASCHEN UND SCHENELL GEWINNBRINGEND IN IRGENDWAS SPEKULIERT WURDE.
      Denn das ist das korrupte Wirtschaftsmodell in Zypern -kein Wunder das Geld fehlt.
      Genauso Greichenland: Jeder hat sich der Steuerpflicht entzogen, aber ins Gewicht fallen die grösseren Hinterzieher.
      Nein, es ist ist kein Trick um Hilfsgelder zu bekommen, die Länder haben sich ürprünglich selbst ausgetrickst.
      ABER: Das FÜHRENDE Europa, darunter auch BRD, kann doch nicht die jeweilige Völker bluten lassen, nur weil wegen der FEHLEINFÜHRUNG des EUROS solche Misstände entweder finanziell verstärkt (Griechenland) wurden oder überhaupt erst ermöglicht…also in Zypern

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