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„China muss seine Goldreserven versechsfachen“

Offiziell besitzt die chinesische Zentralbank 1.054,10 Tonnen Gold. Aber die Zahlen wurden zuletzt 2009 aktualisiert.

Laut einer chinesischen Staatszeitung raten einheimische Ökonomen den Verantwortlichen in Peking zusätzlich 5.000 Tonnen Gold zu horten.

Offizielle Statements chinesischer Regierungsmitglieder zu wichtigen währungspolitischen Themen gibt es selten. Aber oft werden über regierungsnahe Institutionen Meinungen verbreitet, die Schlüsse auf die Politik Pekings zulassen. Es wird vermutet, dass die Zentralregierung damit westliche Reaktionen auf mögliche politische Schritte auslotet. Die chinesische Tageszeitung Jenmin Jibao wurde nun von russischen Medien zum Thema Goldreserven zitiert.

Demnach haben chinesische Ökonomen der Zentralregierung empfohlen, die Goldreserven des Landes auf 6.000 Tonnen zu erhöhen, um die Währungsreserven des Landes abzusichern. Derzeit umfassen die bekannten chinesischen Goldbestände laut den Zahlen des World Gold Council 1.054,10 Tonnen und damit lediglich 2 Prozent der gesamten Währungsreserven Chinas.

Die letzte Veränderung in den offiziellen Goldreserven Chinas liegt bereits drei Jahre zurück. Mittlerweile dürfte einiges dazu gekommen sein. Vor 2009 ließ sich China ebenfalls mehrere Jahre Zeit, die offiziellen Goldreservebestände zu aktualisieren.

Für China ist es auch kaum möglich, eine große Menge an Gold auf einmal zu kaufen, ohne den Preis für das Edelmetall massiv in die Höhe zu treiben. Deshalb verhält sich die chinesische Zentralbank in Sachen Gold äußerst diskret.

„5.000 Tonnen Gold entspricht der weltweiten Minenproduktion von zwei Jahren. China dürfte mehr als acht Jahre benötigen, um eine solche Menge einzukaufen“, sagt Anastasia Sosnova, Analyst der Russian Capital Bank.

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Eingetragen von am 13. Aug. 2012. gespeichert unter China, Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

7 Kommentare für “„China muss seine Goldreserven versechsfachen“”

  1. Die werden wohl wissen warum. Gold und Silber ist nämlich das einzige nicht inflationierbare Geld auf der ganzen Welt.
    Halt, werden die Aktionäre sagen, Aktien können auch nicht inflationiert werden.
    Doch sage ich, das nennt sich nur Kapitalerhöhung.(klingt einfach netter).
    Halt sagen die Immoblienbesitzer, Grund und Boden (klingt besser und solider) inflationiert auch nicht.
    Doch sage ich, seht einfach nach Spanien oder Irland.Ein Haus kostete dort
    2005 4000 EUR/qm und jetzt das gleiche 360 EUR/qm.Und weniger.

    0
  2. Mich würde mal interessieren, wie der Goldpreis zustandekommt (z.B bei gold.de) eine „Goldbörse“ gibt es, soweit ich informiert bin, (ähnlich einer Strombörse) ja nicht.
    Oder anders rum gefragt:
    Wie konnte es sein, daß heute, so gegen 14:30 Uhr bis ca. 14:45 Uhr von 1307 Euro pro Unze auf 1292 absackte.

    0
    • Die Händler richten sich nach dem Spotpreis, der an Terminbörsen wie der Comex gemacht wird.

      0
    • Der Goldpreis wird am Terminmarkt (vor allem Comex) und am physischen Markt (vor allem London Bullion Market) gemacht. Darüber hinaus gibt es zahlreiche permanente Preisstellungen von Tradinghäusern (z.B. Deutsche Bank, RBS etc.). Die Preise gleichen sich sehr schnell über den Arbitrage-Handel an. D.h., spezialisierte Händler verdienen an den Kursdifferenzen auf den verschiedenen Märkten.

      0
    • Hallo Hans,
      bevor es das Internet und die Möglichkeiten der schnellen Kommunikation gab, wurde der Goldpreis in London zwei mal Täglich von einem Bankenkonsortium fest gemacht: Das sogenannte Londoner Fixing. Das gibt es heute auch noch, hat aber in der Wirtschaft an für sich fast keine Bedeutung mehr. Ich vermute mal, dass das Londoner Fixing einfach nur noch zu den beiden Uhrzeiten 11:30 Uhr und 16:00 Uhr (unsere Zeit) von der Rohstoffbörse abgelesen wird.
      Die Rohstoffpreise, dazu gehört Gold, sind dort relevant wo man sie kauft. Für große Investoren gehört dazu vor allem die Comex-Börse (Commodities Exchange in New York). Kauft man Gold an anderen Börsen und Marktplätzen, so gelten die Preise des Marktplatzes. Bei Aktien ist das genau so, es gibt alleine in Deutschland mehrere Börsen bei denen die Aktienpreise unterschiedlich notieren können. Allerdings werden zu große Preisunterschiede natürlich sofort ausgeglichen, da man ja nur an der einen Börse billig einkaufen muss um es an der anderen Börse teurer zu verkaufen. So ist es auch bei Gold, sodass man den Eindruck gewinnt der Goldpreis „ist“ einfach bei xxxxUSD/Unze, weil alle Marktplätze gleich sind. Für den kleinen Investor sind allerdings die Edelmetall- Händlerpreise interessant, die wiederum von Großhändlerpreisen abhängen. Die wiederum beziehen die Ware von Scheideanstalten und schließlich kommt es von der Goldmine. Die Goldmine verkauft die Golderze natürlich unter dem Goldpreis, die Scheideanstalten darauf oder darüber, je nach Stückkosten. Für den echten Rohstoffhandel ist der Goldpreis an der Börse (vor allem COMEX) ein Richtwert, während Futures und Derivate direkt den Börsenpreis handeln. Übrigens ist es auch grammatisch falsch zu sagen der Preis ist oder liegt bei xxxx USD/Unze, sondern man müsste sagen er „war“ da zur letzten Transaktion (was bei mehreren 1000 Transaktionen pro Sekunde dann wieder wie eine fließende Bewegung aussieht). Börsianer sagen daher der Preis „notiert“ bei … dieser feine Unterschied ist bei z.B. exotischen Aktien besonders wichtig, denn es können von 100.000 Aktien à 10€ 99.999 in festem Besitz sein, während eine einzige Aktie gerade für 2ct verkauft wird. Danach notiert die Aktie bei 0,02€ und verzeichnet damit einen wahnsinnigen Wertverlust – obwohl es gar nicht zum großen Abverkauf kam. Nicht ganz so dramatisch ist es bei Gold, dafür bei Silber schon eher. Je enger der Markt ist, desto stärker fallen einzelne Transaktionen ins Gewicht und desto leichter kann man den Markt „manipulieren“.
      Ich hoffe der kleine Exkurs hat dir weiter geholfen …

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  3. Der Goldpreis ist eben auch manipulierbar,
    dahinter stecken die Interessen großen Spieler auf dem Markt.
    Als kleiner Investor ist man diesem Treiben ausgesetzt.

    0
    • … wovon man wunderbar profitieren kann, wenn man nicht für die Ewigkeit investiert sein will. Wenn man für die Ewigkeit investiert sein will rate ich im zum ratierlichen Goldkauf um den Cost Average Effekt zu nutzen und um das Zeug dann auch physisch zu haben.

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