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Deutsche Bank räumt ihren Gold-Fixing-Sitz am 13. Mai

Handelsraum (Foto: Deutsche Bank)Die Deutsche Bank verabschiedet sich vom Londoner Gold- und Silber-Fixing, ohne ein Folgemitglied in der London Bullion Market Fixing Ltd. gefunden zu haben.

Über den erfolglosen Versuch der Deutschen Bank, den Sitz im Londoner-Fixing-Board an einen Nachfolger zu verkaufen, hat Goldreporter bereits am gestrigen Montag berichtet: London-Gold-Fixing: Niemand will den Sitz der Deutschen Bank.

Nun gab das Geldhaus laut Bloomberg im Rahmen einer E-Mail bekannt, man werde von dem Preisbildung-Prozess per 13. Mai 2014 ohne Nachfolger zurücktreten. In der Erklärung betont man aber: „Wir bleiben voll in unserem Edelmetallgeschäft engagiert“.

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Eingetragen von am 29. Apr. 2014. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

8 Kommentare für “Deutsche Bank räumt ihren Gold-Fixing-Sitz am 13. Mai”

  1. ladygaga_berlin

    WICHTIG!

    Lt. reuters will die CME gegen die exzessive Vola bei Gold- und Silberfutures mit Tageslimits vorgehen.

    Jeder mache sich selbst ein Bild daraus. Meine Meinung ist ja bekannt, dass EM-Preise in diesem Geldsystem nicht mehr grossartig steigen dürfen. Umso wichtiger waren daher für mich die Manipulationen am Markt, weil ich günstiger nachkaufen konnte und immer wieder bestätigt sah, das Richtige getan zu haben. „Gegner“ wie Platin und Palladium wurden nicht attakiert und werden somit später auch keine Rolle spielen.

    Da es nicht gestattet ist, reuters ohne vorherige Genehmigung zu verlinken, googelt man den Beitrag wie folgt: „reuters update 3 cme“.

    Ich bitte ausdrücklich um weitere Meinungen und Analysen, welche Absichten hinter diesen Plänen stecken könnten.

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    • Der Reuters Artikel redet nur über Börsenmanipulationen!!!

      1. Es gibt Milliarden schwere Schadenersatzklagen in den USA wegen der Goldpreismanipulationen. Jeder Tag mehr kann weitere Millionen kosten. Schadenersatzbeträge, die Gerichte zusprechen, sind letztlich für den Zahlenden Geschäftsverluste.
      2. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass „Flash Boys: A Wall Street Revolt“ der Öffentlichkeit und somit auch den Schöffen die Augen geöffnet hat. Hochfrequenzhandel ist nur eine Spielart. Als AI- Spezialist ist für mich sehr gut vorstellbar, was Reuters schreibt, dass es Software gibt, die für die „normale“ Handelssoftware wie eine „false flag“ wirkt und somit die Preise manipuliert.
      3. Handelssoftware zu verbieten, das wird ein unsinniger Akt werden, weil kein orderannehmendes System erkennen kann, ob eine Maschine oder ein Mensch eine Order platzierte, es sei denn, es müsste ein Zufalls-Sicherheitscode eingegeben werden. Verfahren der Eingabe ist ein weiteres Sicherheitsmerkmal. Aber das kann man sich abschminken, dass Börsenbeteiligte solchen komplizierten und zeitaufwändigen Verfahren zustimmen würden. Der Weg, dass ein Händler innerhalb eines gewissen Zeitraums keine neue Order aufgeben können soll, ist ebenfalls eine Sackgasse.

      Was heißt das nun?

      CME wird sehr genau wissen, dass der Goldpreis manipuliert wird. CME wird einem Gerichtsentscheid vorbeugen wollen, der zur Folge hat, dass die Regierung Gesetze erlässt. Gesetze würde CME das Heft des Handelns aus der Hand nehmen. Daher MÜSSEN sie handeln.

      Die Begrenzung der Kursfluktuation ist die schwächste Art des Handelns und wird bei fortgesetzten Manupulationsversuchen zu einem ständigen Kursaussetzen führen. Je nach Schwankungsintervall wird der Abschwung somit nur „gedämpft“.

      Man muss aber auch in die andere Richtung denken: Sollte es richtig sein, dass dem Markt das physische Gold zum Goldpreisdrücken ausgeht, dann ist damit zu rechnen, dass das Gold mehr oder weniger stark ansteigt. Auch, wenn ich mich hier unbeliebt mache: setze ich den Preis der 80er Jahre mit 400 an und kalkuliere, dass der Preis wie die Inflationsrate mit 3%/a ansteigt, dann sollten wir 2014 bei 1100 Euro liegen – die phantastischen Zahlen sind Wunschbild einiger. Um auf einen Preis von z.B. 10.000 zu kommen, brauche ich eine Inflationsrate von ca. 10 Prozent. Darin steckt aber nun das Problem: die Fed hat Billionen in den Markt gepumpt. Und diese Billionen werden zum Zeitpunkt X die Inflation treiben. Mit steigender Inflation wird der Goldpreis steigen, nicht linear sondern vermutlich in der ersten Zeit parabolisch mit einem Umkehrpunkt ???. Diese parabolische Entwicklung würde man mit der Begrenzung der Kursfluktuation dämpfen.

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      • @werner
        ja,das mit den 1100 EUR ist so schlecht nicht,leider war aber die Inflation höher in den letzten Jahren.So gesehen wäre ein Goldpreis irgendwo zwischen 1500 und 2500 realistisch.Die Preise von 10.000 und darüber resultiern in dem Fakt,dass das Geldsystem zusammenbricht und man eine Goldgedeckte Währung einführen muss und die muss zu Anfang 100% mit Gold gedeckt sein.Zugegeben alles Spekulation,aber man sehe sich manche Aktien oder Grundstückspreise in den letzten Jahren an.
        Auch hier hat sich mancherorts eine unvorstellbare Übertreibung breitgemacht.Diese beruht auf reiner Psychologie und Fantasien der Anleger.Was,wenn niemand mehr einen Papiergeldschein akzeptiert und sei es nur für eine überschaubare Zeit ? Man kann nicht hinter jeden Verkäufer einen Polizisten stellen.Dann bleiben nur die Ersatzwährungen und das sind nun mal die bei den Fiat money-Druckern unbeliebten Metalle.

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    • @Ladygaga-berlin
      Ich glaube, daß diese Ankündigung der CME zum jetzigen Zeitpunkt ein verzweifelter Versuch ist, die zunehmende Bedeutungslosigkeit des „physischen“ Gold- und Silberhandels an der New Yorker Terminbörse aufzuhalten, weil:

      1) das Comex-Goldlager seit Mitte letzten Jahres keine nennenswerten Auslieferungen physischer Goldmünzen zu verzeichnen hat- ein wichtiges Indiz für die Tatsache, daß die Händler, die auf physischer Auslieferung ihrer Ware bestehen, nur per Barauszahlung ihrer Kontrakte zu ungünstigen Goldpreisen „abgewiesen“ werden.

      2) Gold-und Silber-Futures sind die meistgehandelten Rohstoffkontrakte nach Erdöl, und in den ersten 4 Monaten dieses Jahres haben der COMEX bei den Gold-Futures angeblich „nur“ 10 % , bei den Silber-Futures 7,5 % der Händler den Rücken gekehrt.
      Die Flucht der Händler ist weitaus höher, als die (gefälschten, weil wesentlich höheren) Prozentzahlen vermuten lassen, ein gewaltiger Umsatz-Einbruch ist die Folge und
      diese Kunden wandern – wie das Gold des Westens – in den Osten an die asiatischen Gold-Terminbörsen.
      Auch die Senkung der Handels-Gebühren (Margin) an der Comex am 4.4.2014 zeigt, daß die CME-Gruppe mit aller Macht die Flucht der Händler vermeiden möchte.
      http://www.metallwoche.de/cme-group-senkt-margins-fuer-gold-silber-und-platin/

      3) Die größeren Preissprünge (davon lt. Statistik über die letzten 3 Jahre 99,8 % NUR nach unten, also mehrheitlich manipuliert), wie wir sie im Oktober letzten Jahres 3 mal nach Börsen-Stop-Logic (Preissturz um 20,- bis 30,-$ innerhalb einer Sekunde) gesehen haben, wurden mittlerweile von den involvierten Bullionbanken durch „sanftere“ Algorithmen der HFT-Börsen-Computer abgelöst, die „Kontrolle“ der EM-Preise erfolgt nun in kleineren, unauffälligen aber mehreren Wellen.

      4) Nachdem an der Comex nur noch Papiergold-Kontrakte gehandelt werden, verlagert die CME-Gruppe ihr Geschäft dorthin, wohin ihre Kunden abgezogen sind:
      http://www.goldseiten.de/artikel/204460–CME-Group-plant-physisch-abzurechnende-Goldfutures-in-Asien.html

      Fazit: der CME-Gruppe laufen die Händler davon, weil die Goldlager leer sind und statt physischer Ware seit Mitte letzten Jahres bereits nur noch Bar-Auszahlung der Lieferkontrakte stattfindet.
      Die enge „Bindung“ der Bullionbanken zur CME-Gruppe läßt das Thema des Reuters-Artikels bzgl. „Preisschwankungsgrenzen für Gold- und Silber-Futures“ nur so erklären: das Kartell hat Angst, daß es bei kommenden Turbulenzen im Kapitalmarkt Preissprünge (nach oben) bei den Edelmetallen nicht mehr auffangen kann, weil die vernetzten HFT-Rechner außer Kontrolle geraten können.
      Denn Preissprünge nach „unten“ sind erwünscht – zu jeder Tages- und Nachtzeit.
      Also: Ein ziemlich plumpes, durchschaubares Manöver, oder?

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    • @ladygaga_berlin
      Das ist wieder eine Manipulation,diesmal anders herum.Gestern habe ich gelesen,dass die BoA (Bank of America) jeglichen Überblick verloren hat und dies auch zugeben mußte.Es gibt so eine Geschichte, wo man sich in einem Lügengebilde so verstrickt,dass man nicht mehr rauskommt.Und so wird es kommen.Und für diejenigen,die sich verunsichert fühlen,weil sie zu teuer gekauft haben und sich jetzt schlecht fühlen kann ich sagen:
      Seit 2010 ! sind alle Notenbanken der Welt Nettokäufer.Sie haben nichts verkauft sondern nur Nachgekauft.Auf der anderen Seite hat man Gold heruntergeredet in einem von Psychologie bestimmten Futuremarkt.Warum wohl ? Es wird der Tag kommen,an den physisches Gold zugeteilt wird und sich daneben ein riesiger Schwarzmarkt entwickelt.Wie bei Marihuana etwa.
      Und nochwas: Wir sollten Gold nicht zu Spekulationszwecken verwenden,um es billig zu kaufen und ein paar Jahre später teurer zu verkaufen.Wir sollten es haben,in einem bestimmten Verhältnis zum Vermögen,es in die Ecke tun und gut ists.So ähnlich hat es auch Max Otte formuliert.Und mit diesem Background läßt es sich ganz gut und entspannt leben ( und auch spekulieren und traden.)
      Wer nur auf Gold setzt,gesetzt hat,hat es noch besser.Keine täglichen Kursverfolgungen,kein Zittern was der Dax macht usw.
      Leute,laßt eure EM liegen wie sie sind,solange nicht die totale Katastrophe ausgebrochen ist,geht das Leben auch ohne Gold weiter.Und denkt nicht ständig ans Verkaufen,bloß weil es die Bank so will.

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  2. Die Deutsche Bank auf dem Rückzug: nun auch im Devisengeschäft.

    Der Devisenchef der Deutschen Bank verlässt überraschend das „sinkende?“ Schiff.
    So kam es kurz vor der Verkündung der Quartalszahlen auch im zuletzt skandalumwitterten Devisenhandel zum einem Paukenschlag. Mitten in den laufenden Untersuchungen um Währungsmanipulationen verlässt der weltweite Devisenchef Kevin Rodgers die Deutsche Bank.
    Angst vor dem Banken-Stresstest? Oder fürchtet man die Ergebnisse der Untersuchungen zum Betrug im weltweiten Devisenhandel?
    http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/18116-deutsche-bank-54-billionen-derivate

    „Finanzkreise betonen, Rodgers Weggang stünde in keinem Zusammenhang mit dem Devisenskandal“,
    und für die vielen Bankkunden habe zu keiner Zeit irgendeine Gefahr für ihre Einlagen bestanden, zumindest rückblickend.

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