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Die kurzfristigen Chancen und Gefahren für den Silberpreis

Der Silberchart hat den 16-monatigen Abwärtstrend beendet. Ein erneuter Angriff auf alte Höchstkurse ist zu erwarten, doch zunächst droht ein mächtiger Widerstand.

Mit Kursen um 34,85 Dollar (26,79 Euro) am heutigen Mittwochvormittag hat der Silberpreis seit dem Jahrestief am 23. Juni gut 8 Dollar oder 30 Prozent zugelegt. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von 24 Prozent zu Buche. Im Zuge der Mitte August gestarteten Kursrally ist der Silberchart mit hohem Tempo aus seinem 16-monatigen Abwärtstrend ausgebrochen. Die große Kursdynamik hat dazu geführt, dass sich der Chart bereits 12 Prozent von der 50-Tage-Linie und sogar knapp 34 Prozent von der 200-Tage-Linie nach oben abgesetzt hat.

Silberpreis in US-Dollar, 5 Jahre, Wochenschlusskurse

Um 35,40 Dollar lauert nun ein bedeutender Widerstand, an dem der Silberchart bereits Ende Oktober 2011 und Ende Februar 2012 deutlich nach unten abprallte. Die wichtigste kurzfristige Unterstützungslinie verläuft bei 32,67 Dollar.

Ausblick: Ein erster großer Schritt für eine mögliche Rückkehr zu alten Höchstkursen ist gemacht. 50 US-Dollar pro Feinunze erscheinen nur noch eine Frage der Zeit. Dazu müsste der Silberpreis vom aktuellen Niveau aus aber noch einmal gut 45 Prozent steigen. Das genannte Niveau um 35,40 Dollar ist dabei aus charttechnischer Sicht entscheidend für das weitere kurzfristige Fortkommen.

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Eingetragen von am 19. Sep. 2012. gespeichert unter Charttechnik, News, Silber, Silberpreis. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

20 Kommentare für “Die kurzfristigen Chancen und Gefahren für den Silberpreis”

  1. @ Darius (vielleicht klappt es jetzt).

    Die „Westliche Wertegemeinschaft“ : USA, GB, F (D darf sich nur an den Kosten beteiligen) geht immer nach dem gleichen Schema vor:

    1.
    Die „unwillige“ Regierung eines rohstoffreichen, oder strategisch wichtigen Landes wird destabilisiert indem man eine Opposition (deren Führung meist vom Exil aus agiert) finanziell, militärisch, logistisch ggf. auch durch militärische Intervention (wie im Falle Libyens) aufbaut und unterstützt.
    2.
    Das wird so lange durchgeführt, bis es zu Ausschreitungen und zum Bürgerkrieg kommt, in dessen Verlauf die unwillige Regierung gestürzt und liquidiert wird.
    3.
    Dann wird eine „willige“ Regierung installiert (meist aus Rückkehrern aus dem Exil), die jedoch keinen Rückhalt in der Bevölkerung hat und sich nur durch finanzielle und militärische Hilfe der Westlichen Wertegemeinschaft über Wasser halten kann.
    4.
    Als Dank (eine Hand wäscht die andere) bekommt die Westliche Wertegemeinschaft (außer D) Beteiligungen am Rohstoffgeschäft, Bohrlizenzen, Bauaufträge um das vorher zerstörte Land wieder aufzubauen, militärische Stützpunkte usw.

    Wieviele unschuldige Zivilisten durch Kollateralschäden dabei draufgehen und ob die jeweilige Bevölkerung bessere Lebensbedingungen bekommt (was eher umgekehrt der Fall ist siehe Irak) ist dabei völlig egal, es geht nur um´s Geschäft und um den Profit.

    Daß wir uns in der arabischen Welt durch ein derartiges Verhalten nicht gerade beliebt, sondern verhaßt machen, ist doch wohl klar. Es herrscht in allen arabischen Ländern (auch in den Golfstaaten) eine extrem antiamerikanisch/israelische Stimmung und es bedarf nur eines kleinen Anlasses (Schmähvideo), der den Topf zur Explosion bringt.
    Die Regierungen von Tunesien und Ägypten wurden gestürzt, weil sie zu amerika- und israelfreundlich waren. Der Sudan ist ein ölreiches Land und die USA versuchen schon seit geraumer Zeit „einen Fuß in die Tür“ zu kriegen, bis jetzt ohne Erfolg, weil man sie dort haßt und lieber mit den Chinesen Geschäfte macht.
    Was Israel zu der Stimmung beiträgt erläutere ich hier nicht, sonst komme ich wieder nicht durch, aber Du kommst vielleicht durch längeres Nachdenken selber drauf.
    Daß sich der Hass allmählich auch auf uns richtet ist logisch, denn wir sitzen schließlich im selben Boot und unterstützen die Westliche Wertegemeinschaft praktisch und moralisch.

  2. @camoflage
    Danke, dass Du Dir wieder die Mühe gemacht hast mit dem Kommentar…, aber ich werde hier mal wieder (fast) alles widersprechen müssen -;)

    Zuallererst und ganz allgemein betrachtet, dass mit den Rohstoffen ist dann wenn vernünftig von BEIDEN Seiten gehandhabt eine reine „Win-win“ Situation.
    Beste Beispiele sind gerade Saudiarabien und die Emirate, welche ein hohes Lebenstandaerd wegen den Petrodollars geniessen.
    Klar, da versucht auch der islamische Imperialismus zu (zer)stören…

    Ich werde Deine 4. „Verschwörungs“-Punkte hier nur auf dem Beipiel Lybien anwenden und widerlegen, könnte das genauso aber für jedes andere von den islamischen Unruheherden:

    Zu 1: Gerade über die letzte Jahrzehnte wurde Ghaddafi sehr „willig“ gegenüber dem Westen (guter Freund von Georg Bush, Schröder und vor allem Berlusconi) und die Geschäfte liefen in beiden Richtungen sehr gut.
    Klar war es eine gnadenlose Diktatur, aber anderswo habe ich mal erläutert, dass es sich dabei um ein arabisch-internes Kultur- oder Mentalitätsproblem handelt.
    In diesem Kulturkreis gab es einfach (bis jetzt) noch nie eine Demokratie -also muss man mit dem jeweiligen Diktator im Amt Geschäfte machen… Man kann halt einfach nur über die Führer eines Landes ins Geschäft kommen…
    Denn vorsichtig, wenn man versucht Demokratie militärisch durchzusetzen -das sind gerade die Reinfälle der USA wenigstens in DER Region gewesen: Beispiel Irak…
    Während mit Deutschland und Japan sowas sehr gut und sehr nachhaltig geklappt hat.
    Aber zum konkreten militärischen Fall Lybien, ist es total falsch, dass der Westen dort direkt militärisch interveniert hat, denn es hat eigentlich „nur“ eine Flugverbotszone definiert, damit Ghaddafi die Massen von Aufständischen „wenigstens“ nicht aus der Luft angreifen konnte.
    Entscheidend, also auf lybischem Boden, besitigten Araber selbst Ghaddafi, vielleicht maximal noch mit westlicher Aufklärungsintelligenz und die grosse Mehrheit der Kämpfer kamen aus dem eigenen oder Nachbarländern.

    Zu 2: Also die logische Reihenfolge war, wie jederman einfach durch Fernsehbildern (gefälscht?!…wie?!) bemerken konnte, dass eine grosse Menge von Lybier ERSTMALS rebellierten und ERST DANACH kam die Flugverbotszone… Also angesichts von solchen Massakrierungsbilder seitens von Ghaddafi war der Westen gegenüber seiner DEMOKRATISCHEN Öffentlichkeiten im ZUGZWANG.

    Zu 3: Wieso sollte denn der Westen Ghaddafi ersetzen wollen, damit eher Instabilität schaffen, wenn die Ölgeschäften reibungslos mit ihm liefen?!
    Aber wenn gestürzt, dann müssen erstmal KOMPETENTE Landsleute wieder ran, welche meistens seitens des früheren Regimes VERFOLGTE EXILIERTE POLITIKER sind, also FÜHRUNGSKRÄFTE, die dann also bei Beseitigung deselben wieder rückkehren können -das ganze einfache Volk kann sowieso nie so einfach exilieren, sind aber ERSTMALS UND SOFORT auch nicht für Verwaltungsaufgaben etc… qualifiziert, wenn die frühere alles beherrschende Führungsclique weg ist.
    4. Dann werden aber irgendwelche schwache Wahlen organisiert und kulturspezifisch arabisch kommt dann der nächste Despot an die Reihe, der sich dann undemokratisch in der Macht verewigt…
    Bis „sein“ Volk irgendwann wieder die Nase (zu) voll kriegt… Währendessen hat er sein demokratisches Versagen ständig USA/Israel angekreidet und so jahrelang rechtfertigt und sonst mit dem ganzen zahlungsfähigem Westen (plus neuerdings China, Russland) gute Geschäfte gemacht.

    Was kann da der Westen da mehr Richtiges tun?
    Wenn beseitigt Interventionismus, wenn nicht, dann „willig“ mit Diktatoren…
    Aber die vorher vertraglich „gesicherte“ Geschäfte sollten weiterlaufen und diese nicht zu betreiben würde auch nicht helfen -siehe im anderen Kommentar die Nutzlosigkeit von Embargos für die Bevölkerungen, ausser noch grösseren Eigenprofit für die Diktatoren und ihre Cliquen

  3. @ Darius
    Belassen wir es dabei ! Du hast Deine Meinung und ich meine.
    Aber verschließe Deine Augen nicht vor den Tatsachen. Warum sind die Amis sowohl in Asien, Afrika und Südamerika so unbeliebt ? Das muß doch einen Grund haben, das kommt doch nicht von ungefähr !?
    Dabei ist natürlich nicht jeder einzelne Amerikaner gemeint, sondern der Staat = Uncle Sam als Kriegstreiber und skrupelloser Geschäftemacher.
    Denk mal darüber nach.

  4. @Camouflage
    Passt schon.
    Aber du selber hast genau den Unterschied festgestellt: Tatsachen sind solche die ich sehr ausführlich in konkreten Fällen genannt habe und das andere was Du gerade erwähnt hast sind nur Meinungen, Stimmungen ohne viel wahren Fundament.
    Ich meine das nicht persönlich, es ist halt einfach zur weltweiten kann man fast schon sagen einfach Mode solche Meinung zu haben
    Ich selber komme aus einem unterentwickelten, südamerikanischen Land und kann vielleicht gerade deswegen das alles besser differenzieren.
    So noch andere Tatsachen: Es besteht nämlich dort gerade so eine extrem offensichtliche Diskrepanz zw. der antiamerikanischen Stimmung, Meinung und die Hunderten von Menschen die vor amerikanischen Botschaften und Konsulaten jeden Morgen stehen, um VIsas dorthin zu bekommen.
    Und ich selber kenne Leute aus meinem Geburtsland die nach Einreise und Aufenthalkt zeimlich schnell US-Bürger wurden… Natürlich nicht gezwungen…
    Als guter sozusagen Sekundärindikator über diese Entwicklung: Warum glaubst Du, dass Spanisch praktisch zur zweiten Sprache in den USA geworden ist?… Sogar Georg W. Bush spricht die Sprache.
    Die grosse Mehrheit also der Eingewanderten und damit wirklich kundigen über die Gesellschaft und Politk in der USA leben dort freiwillig und sehr zufrieden.
    Die unkundigen Massen lassen sich halt leicht beeinflüssen von tendenziösen Meinungen und Stimmungsmache, von reiner Propaganda ,während andere die wirkliche Erfahrungen mit einem Land gemacht haben, wissen wie es wirklich dort zugeht

  5. @ Darius
    Die Not zwingt die Menschen dorthin zu gehen wo es ihnen besser geht, das ist doch normal: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“. Deswegen müssen diese Menschen noch lange nicht mit der Politik der USA einverstanden sein. Sie werden sich vielleicht sogar freiwillig zum Militärdienst melden, aber was sollen sie machen, wenn sie sonst keinen ordentlichen Job bekommen, von dem sie anständig leben können, lieber hungern und betteln gehen ?

    • @Camouflage,
      Dass ich KEIN USA-Fanatiker bin -wie aber ein paar andere in diesem Forum doch ANTI-USA Fanatiker zu sein scheinen, vielleicht gerade Du nicht, denn reagierst nicht gleich wie beleidigt als würde man Dich damit persönlich eingreifen- zeige ich Dir, indem ich hier zugestehe, dass das Sozialsystem gerade in BRD viel fortgeschrittener als in der USA ist und nicht nur dort sollte der Modell der sozialen Marktwirtschaft gefolgt werden…
      Aber USA ist genauso wenig die Ursache aller Übel der Welt, wie viele Nationen und Völker ihr eigenes Versagen damit rechtfertigen wollen, nur weil sie halt die militärische Weltmacht sind und die eine oder andere erfolgreiche INTERVENTION (nicht verwechseln mit OKKUPATION) im ihren Ausland gab, was militärisch dann natürlich „glatt“ verläuft, was eine massive Waffengewalt -überlegenheit bedeutet und natürlich nie schön sein kann.
      Man sollte aber in erster Linie auch zw. „Imperium“ und „Imperialismus“ unterscheiden können…
      Denn die USA sind eigentlich nur in ihrem „eigenen Territorium“ zur Weltmacht geworden -wenn man hier korrrekterweise von der ursprünglichen „Völkerwanderung“ absieht, worunter die Ureinwohner des Nordamerikanischen Kontinents leiden mussten, aber z.B. niemand kritisiert heutzutage etwa die Nachfolgerepubliken von Spanien oder Portugal oder Holland oder Frankreich überall in Amerika aber auch in Afrika, wobei genauso jeweils durch Vernichtung oder Unterdrückung der Ureinwohner entstanden sind…
      Also zurück zur Unterscheidung: Es gibt sozuzsagen „natürliche“ Imperien, welche durch ihren Erfolg ein Beispiel werden und so eher zur ORDNUNGSmacht werden, werden oft sogar als „Weltpolizisten“ zur Hilfe gerufen, mit natürlich Feinde, welche diese Ordnung nicht haben wollen oder selber imperiale Ansprüche haben -deshalb die unvermeidbare Konfrontation etwa damals mit Nazideutschland und Japan, danach mit der UDSSR und jetzt mit dem islamischen… Imperialismus.
      Hiermit müsste der feine Unterschied zw. Imperium und Imperialismus klar geworden sein…
      Oder kann mir jemand eine massive TERRITORIALE Expansion der USA seit ihrer Gründung zeigen?!… Die Territorien in Südwesten der USA von Mexiko gekauft , die kleine Insel Puerto Rico wählt immer wieder in Mehrheit für einen Verbleib als Bundestaat, vielleicht noch Alaska oder … Hawaii.
      Die grösse des Territorium der USA alleine kann es aber nicht zeigen, denn dann müsste man ab sofort etwa Brasilien als imperialistisch Macht bezeichnen, denn die Nachfolger der Portugiesen haben auch sehr viel Land dem Ureinwohnern abgenommen und vielelicht noch viel mehr Indianer beseitigt

  6. @ Darius
    Übrigens der Tip mit dem CAPTCHA Code war gut, jetzt klappt es. Vielen Dank

  7. @Darius gehörst Du zu OTO?

    • @Heiko
      Obwohl der Kürzel nach Verar… oder eigene Erfindung klingt -riskiere ich zu fragen was damit gemeint ist

  8. @ Darius
    Obwohl ich das eigentlich abschließen wollte, ein letztes Mal:
    Du schreibst, warum sollte der Westen ein Interesse daran haben Ghaddafi zu beseitigen, wo er sich doch in letzter Zeit als willig gezeigt hatte.
    Da muß ich Dir widersprechen. Ganz so willig war er nicht. Er hatte nämlich vor,
    für Ölgeschäfte den Golddinar einzuführen. Damit wären alle US-Staatsanleihen so gut wie wertlos geworden und der US-Dollar ins Bodenlose gestürzt.
    Außerdem wollte er alle afrikanischen Staaten bewegen ihre Ölgeschäft ebenfalls in in Gold abzurechnen.
    Du siehst, die USA hatten ein massives Interesse, ihn zu beseitigen.
    Genauso wie Saddam Hussein, der Öl in Euro abrechnen wollte, oder der Iran,
    der Öl an Indien gegen Gold liefert.
    Die Leitwährung US-Dollar kommt damit in Bedrängnis.

  9. @Darius
    „Oder kann mir jemand eine massive TERRITORIALE Expansion der USA seit ihrer Gründung zeigen?!… Die Territorien in Südwesten der USA von Mexiko gekauft , die kleine Insel Puerto Rico wählt immer wieder in Mehrheit für einen Verbleib als Bundestaat, vielleicht noch Alaska oder … Hawaii.“
    Ignoranz ist natürlich auch eine Einstellung zum Leben, mit der sich manche Zeitgenossen gegen Traumata schützen wollen. Nur hier hast Du eindeutig die Grenze zur Lüge überschritten. Arizona, Utah, New Mexico, Kalifornien, Nevada, Texas und Colorado – hab ich einen Staat vergessen – hat Mexiko nicht verkauft, die Mexikaner hatten einen Krieg verloren und mußten die Gebiete abtreten.
    Indianerfrei hatte man die Prärie schon ab 1836 gemacht. Man hatte aus den Prärien Delegationen von sämtlichen Stämmen bis hoch zur Kanada-Grenze zu einem „peace parley“ nach Fort Clarke in Texas eingeladen, wo man den Häuptlingen als Zeichen der besonderen Wertschätzung Decken und Kleidung von Weißen schenkte, die an den Pocken gestorben waren. Als die Indianer die ersten Symptome der Krankheit aufwiesen, schickte man sie zu ihren Stämmen zurück. Ergebnis – eine sechsstellige Zahl von Indianern kam ums Leben, ganze Bundesstaaten wurden komplett entvölkert, und man konnte sie sich gefahrlos aneignen. Biologische Kriegführung nenne ich das.
    Übel erging es den Navajos. Spanische Mönche hatten sie umerzogen, wie man es nur mit der „Europäisierung“ der Deutschen vergleichen kann. Will sagen, sie hatten alle den katholischen Glauben angenommen, waren also Christen. Und ihrer nomadischen Lebensweise abgeschworen, waren Landwirte geworden. „They were fine farmers,“ schreiben die Chronisten über sie. Aber weil sie in den kargen Staaten die wenigen Stellen besetzt hatten, wo Landwirtschaft möglich war, wurden sie zur Zielscheibe der weißen Raffgeier. Sie wurden enteignet und im Bosque Redondo zusammengepfercht, dem ersten KZ der modernen Geschichte, wo sie in großer Zahl elend krepierten. Die Überlebenden schickte man dann auf einen Todesmarsch in ihr neues Reservat – The Long March of the Navajos – kannst Du ja mal googeln. Und wären die Windtalkers nicht gewesen – wer weiß – dann hätte vielleicht Japan den Krieg im Pazifik gewonnen. Nein, dankbar war Uncle Sam den Navajos gegenüber nicht.
    Um 1900 hatten die USA Spanien den Krieg erklärt und ihnen Kuba sowie die Philippinen abgenommen. Letzteres Land war das einzige, welches man je in den USA offiziell als Kolonie eingestuft hat. Natürlich wehrten sich die Filipinos gegen die Übernahme. Antwort von Uncle Sam – shoot-to-kill-orders auf alle männlichen Filipinos ab 10 Jahre auf der Hauptinsel Luzon. Ergebnis – in dem fälschlicherweise als „Indian Wars“ bezeichneten Gemetzel wurden 1,5 Mio. Filipinos abgeschlachtet. Einfach mal so. Massenmord. Völkermord. Und von 1945 bis 1986 regierte in Manila ein US client regime, ich meine Ferdinand und Imelda Marcos, die Ceausescus von Asien. 1.442 Tonnen Gold hatten sie aus dem Land herausgequetscht und in Zürich deponiert auf dem Gelände der Fa. Freilager GmbH. Ein Präsident nach dem anderen in Manila hat sich seither die Zähne ausgebissen bei dem Versuch, die Schweizer zur Rückerstattung des Raubguts an dieses bettelarme Land in Asien zu bewegen. (Allein dafür hätten sie schon Steinbrücks Kavallerie verdient, diese Arschlöcher.)
    Die Amis schulden Vietnam heute noch 3 oder 4 Mia. Dollar aus dem Pariser Friedensvertrag von anno 1973 über die Beendigung des Vietnam-Kriegs. Wozu sich an Verträge halten? Übermenschen (Supermen) im Sinne von Nietzsches Zarathustra haben so etwas doch nicht nötig.
    Hawaii – eine Monroe-Doktrin hat es wohl nie gegeben. Mitte des 19. Jh. wurde die Königin gestürzt und die Insel annektiert und zum US-Territorium erklärt. Der Anlaß – aus der Amirei eingesickerte menschliche Aasgeier hatten sich das Land gekrallt und die Einheimischen zu Plantagensklaven degradiert. Als man sich wehrte, wurde militärisch interveniert zum Schutz der US-Interessen. Die natürlich wirtschaftlicher Natur waren.
    Ach ja, und einen Fugitive Slave Act (1859) hat es natürlich auch nie gegeben. Das Thema Schadenersatz für Kunta Kintes Nachfahren hatten wir ja schon. Hausneger Obama ließ als eine seiner ersten Amtshandlungen 2009 jegliche Sammelklagen von Schwarzenverbänden, die sich nach dem Rechtsvorbild der Zahlungen Deutschlands an die Juden orientierten und auf 380. Mia US-Dollar beliefen, samt und sonders vom Tisch wischen. Quod licet Jovi, non licet bovi. Was Jupiter geziemt, darf der Ochse noch lange nicht.
    Dariusn (Dareios), Du bist ein Halbgott zu Füßen Jupiters (oder von Zeus)!
    Spiel‘ weiter Deine Harfe im Olymp!

    Quellenangaben:
    Miroslav Stingl „Vom Freiheitskampf des toten Mannes“
    Harry Thürk „Saigon“
    Ward Churchill „On the Justice of Roosting Chickens“
    Michael Moore „Stupid White Men“

    • @0177translator
      „…Die US-Regierung hatte bereits seit der Regierungszeit Agustín de Itúrbides versucht, Kalifornien käuflich zu erwerben, ein Ansinnen, das mehrmals von Mexiko abgelehnt wurde und die Beziehungen der beiden Staaten schwer belastete.[1] Unter den Präsidenten John Quincy Adams und Andrew Jackson versuchten die USA zweimal vergeblich, den Mexikanern Texas abzukaufen. Als im Jahre 1836 die mehr als 35.000 in Texas lebenden US-Amerikaner ihre Unabhängigkeit von Mexiko erklärten und die Republik Texas ausriefen, reagierte die mexikanische Regierung mit Gewalt und versuchte, diesen Aufstand zu unterdrücken. Der Einsatz der Armee schlug fehl und Texas gewann seine Unabhängigkeit. Die südliche und westliche texanische Grenze zu Mexiko war in der Folgezeit allerdings umstritten“

      Quelle: Wikipedia, also gleich um die Ecke -;)

      Das sieht also nicht nach Imperialismus aus, sondern eher nach einem Verteidigungskrieg…
      Erinnert mich etwas an den Malvinas-Krieg zw. Argentinien und Grossbritanien so Mitte der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts:
      Die militärische Junta besetzte die Insel, weil sie territorial natürlich an Argentinien grenzte….Und England ganz weit weg
      Nur blöd (für Argentinien…), dass dort ausser einer Menge Schafe auch noch einige Engländer saßen (Kein Argentinier…), wahrscheinlich noch heute sitzen… Weil sie von IHRER Regierung sehr weit in London aber trotzdem völkerrechtig voll gerechtfertigt mit aller militärischen Macht verteidigt wurden… Kursierte dann nach der Niederlage Argentiniens die Mär (ähnlich wie solche die Du aus Deinen Quellen auch verbreitest), es ginge für Grossbritanien eigentlich nur um irgendwelche Bodenschätze… Spricht heutzutage jemand noch über irgendwelche solche Schätze dort -wurdeseitdem was gross gefördert?!
      Das heisst: Grossbritanien hat sich tatsächlich für ihre paar dort lebende Staatsbürger eingesetzt und sie verteidigt!…
      Damals lebte ich noch in Kolumbien und war grosser Argentinienfan… In jener Angelegenheit damals dann auch… Ich bin es bis heute… aber jetzt nur im Fussball -;)
      Jetzt zurück zu unsere Geschichte, könnte nicht auch so analog gewesen sein, , dass dort überall im Südwesten auch schon US Bürger lebten und überhaupt deswegen der Konflikt entstand, weil es deswegen auch Grenzstreitigkeiten gab, also wo ist noch USA, wo endet Mexiko?
      Könnte trotz solch dramatischen Anekdoten („biologische Kriegsführung“) auch nicht viel früher so gewesen sein, dass Kolonisatoren auf Indianern gestossen sind und BEIDE SEITEN ihre Lebensgrundlagen bedroht sahen -die Kolonisatoren konnten doch nicht zurück etwa nach England, von dort waren doch viele wegen religiöser Verfolgung geflüchtet, andere wegen Hungersnöte
      Also, solche Verläufe der Geschichte als schlimmen Staatsimperialismus darzustellen ist sehr gewagt
      Es reicht nicht Geschichten zu erzählen (ich meine Deine Quellen) ,man muss das im HISTORISCH RICHTIGEN KONTEXT tun.
      Nein, der Name Darius ist nur die nicht-lateinische Version von Darío ,also gebrauche ihn so hier in Deutschland.
      Es ist also nicht persisch und apropo… Ich bin kein Perser-Hasser, denn ich hatte sogar einen guten Freund von dort, der vor den fanatischen islamisten nach BRD flüchten musste…

  10. @Camouflage
    Wirklich nur noch kurz(?):
    Sorry, dass mit Zahlung von Öl mit Öldinar sind wirklich nur Gerüchte im Nachhinein, nach Ghaddafis Beseitigung, welche NUR in Verschwörungskreisen kursieren.
    Vor allem bei solchen Foren ,wie auch hier verbreitet, die behaupten ÜBERALL möchte man einen Goldstandard und nur die USA verhindern es, denn sowas wäre doch die Einführung von einer solchen Währung in Lybien gewesen.
    Aber gut, jede Verschwörungstheorie muss trotzdem (psycho)logisch-faktisch ausgeräumt werden:
    Ghaddafi war ein dekadenter Diktator, der islamische Enthaltsmkeit vorspielte und sonst schon länger in Saus und Braus auf Kosten sienes Volkes lebte und wirklich nichts von einem Märtyrer hatte (also kein Unterscheid zu Saddam und anderen arabischen Despoten -die sind von ihrer Mentalität nicht etwa mit Hitler vergleichbar, die für irrsinnige, unerreichbare Pläne… also für ihre Sache am Ende sterben wollen)
    So, jetzt einfach Deine eigene Logik folgend, hätte aber Ghaddafi sich gerade mit so eine Massnahme (wenn wirklich so gefährlich für die USA…) gerade die übermächtige Gegner geschaffen (also die NATO unter Führung der USA) und so was war ihm als bis dahin efolgreichen politischen Überlebenskünstler trotz aller Wut gegen die USA nicht zuzutrauen: „Ich führe jetzt den Golddinar, um die USA so zu provozieren, damit sie mich ganz locker beseitigt“(!)
    Er hatte doch während seines jahrzentelangen Regimes immer hinterlistig den Westen zu Schaden oder sich zu „rächen“ versucht , also eher durch Bombenattentate (etwa Diskothek La Belle in Berlin oder… Lockerbie) und jetzt sollte er plötzlich die USA offen herausfordern ihn anzugreifen?!
    Auch gerade nachdem er die letzte Jahrzehnte die beste Zeit hatte … natürlich nur für sich und seinen Clan… und erstaunlicherwiese zum angesehenen Partner des Westen mit allen daraus entstanden Privilegien (vor allem die Sicherheit seiner Herrscherposition) mutiert war?!
    Jetzt, eine ganz andere Frage wäre ob wirklich einfach solche Währungs -und Handelsmassnahme seitens von Lybien den US-Dollar hätte erledigen haben können.
    Eine diskussionswürdige Frage, erfordert viel wirtschaftliches Nachdenken über Folgeschäden,etc…Also vielleicht doch zu viel für diesmal.
    Nur ein Hinweis: Gerade auf dieser Wrbsite an anderer Stelle wurde berichtet, dass die Türkei an Iran für seinen Öl mit Gold bezahlt… Sind deshalb die US-Staatsanleihen abgestürzt?!
    Trotzdem algemein interessante Frage, die des (noch…) anhaltenden Vertrauens zum Dollar als Reservewährung.
    Jener ist auch schon erschüttert genug und wenn mal so eine richtige Erschütterung gibt , dann gerade profitieren Goldanleger am meisten…

  11. @ Darius
    Damit Du mich nicht falsch verstehst: Ich möchte nur nicht ewig auf dem selben Thema (Yankee no …) herumkauen. Bringt doch eh nichts.

  12. Lockerbie?Laut CIA-Aussagen war das der iran.Darius frag mal schnell deine Freunde aus dem Club,da hast du was verpasst.Kann ja mal als US-Experte passieren!wäre nett wenn das einer Korrektur erfahren könnte!

    • @Heiko,
      Lockerbie: Die ganze Welt hat mitgekriegt wie LYBISCHE AGENTEN in Grossbritanien für Lockerbie verurteilt wurden und wie GHADDAFI SELBST bei der Beweislast es letztendlich ZUGEBEN MUSSTE und Entschädigung zahlte!
      Du hast es nicht mitgekriegt?!
      (Wie aber verschwörerische Seilschaften zwischen moslemischen Führerern aussehen KÖNNTEN, dass liegt in der Natur der Sache… Also dass AUCH Iran hinter dem Anschlag HÄTTE stehen können, wäre so betrachtet doch wahrscheinlich…)
      Eine Sache sind historische INTERPRETATIONEN bestimmter jedem zugänglicher Ereignisse, da kann von mir aus jeder seine Theorien formulieren. Eine andere aber, einfache FAKTEN ignorieren oder gar verfälschen.
      Deine Interpretation ist wahrscheinlich: Verschwörung des allmächtigen Israel-Freimauerer-USA-Grossbritanien Geheimbundes…
      Ich ärgere mich deswegen wirklich nicht , so gesehen ist es eher sehr lustig hier…
      Aber jeder sollte sich selbst Sorgen über die leichtsinnige Folgen von solchen extremen Realitätsverlusten machen, wo sogar wirkliche Freunde als verschwörerische Feinde gesehen werden und -noch gefährlicher- umgekehrt…

  13. OTO= Ordis Templi Orientalis!Diese Gesellschaft(Fréimaurer,Propaganda Due,(Rosenkreuzer war ich bis zum 16 Grad,eine dreckige Saubande,aber dumme Spätpubertät meinerseits))vertritt stark deine Meinungen.Früher hab ich den Dreck auch geglaubt,man fühlt sich auserwählt.Letztendlich ist man ein nützlicher Trottel der Hochgrade.

    • @Heiko
      Laß doch den Unsinn. Lies lieber mal das hier:
      http://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/0,2828,857328,00.html
      Schlimm nur, daß man gleich als Spinner abgetan wird, wenn jemand meint, daß sich unser Land auf Brasilien/Lateinamerika, Rußland (Rohstoffe), China und Asien (Absatzmärkte für den Export) orientieren soll, statt weiter an den Lippen der falschen Freunde zu kleben. Aber vielleicht geschieht ja ein Weihnachtswunder – der Herrgott schmeißt Hirn vom Himmel und trifft damit Angela, Wolfgang und Guido.

    • @Heiko
      „OTO= Ordis Templi Orientalis!Diese Gesellschaft(Fréimaurer,Propaganda Due,(Rosenkreuzer war ich bis zum 16 Grad….Früher hab ich den Dreck auch geglaubt,man fühlt sich auserwählt.Letztendlich ist man ein nützlicher Trottel der Hochgrade.“
      Ich meinte schon einmal hier: „jeder GLAUBT zu wissen über den anderen (den er nicht einmal kennt…), was und wie derjenige denkt und handelt, was dann nur das ist was und wie er selbst denkt und handelt“
      Ist doch einfach logisch…
      (Ich hatte selbst nie was mit Freimaurern zu tun gehabt, ausser irgendwelche Fernsehsendungen darüber gesehen)

  14. @0177translator;Dann ist das mit KEIN GOLD IN DEN USA LAGERN v. M.Faber wohl schneller wahr als selbst geglaubt.Goldstandard mit dem Gold der Sparer ist dann Standard.Aber die US-Pleite seh ich mit einer gehörigen Portion Muffe,durch Krieg könnten die den Öl-/Petrodollar preislich hochtreiben und zack fallen die Schulden.Ich weiß nicht mehr den Autor, aber den Titel eines tollen Buches.“Der Moloch“.,beschreibt die wirtschaftliche und kulturelle Ausbreitung der USA und deren fähigen Präsidenten,danach war mir der Bush jr. schon sympathisch.Aber im Bezug auf RUS/CHINA/BRA ,die sind halt mit den „alten BRD-Seilschaften nach WKII zzgl.deren Zöglingen“schlecht kompatibel. Das waren noch Männer,der Flick,der Globke,der Erhard und der damalig noch Franz Strauß(Jo kam später dazu).IG-Farben wurden v.Rockefeller und H.Ford ebenso wie diese Herren gesponsert.Dann hätten wir heute solche Probleme nicht,sondern andere!

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